Badsanierung/Vormauerung

Diskutiere Badsanierung/Vormauerung im Sonstiges Forum im Bereich Haustechnik; Hallo alle zusammen Ich heiße Florian und komme aus dem Bodenseekreis. Ich saniere gerade mein Bad und habe ein paar Fragen hierzu. Bei mir im...

  1. #1 FlorianKrafft, 20. Februar 2007
    FlorianKrafft

    FlorianKrafft

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    Hallo alle zusammen

    Ich heiße Florian und komme aus dem Bodenseekreis. Ich saniere gerade mein Bad und habe ein paar Fragen hierzu. Bei mir im Betrieb habe ich bei unseren Toiletten die "Vormauerung" mit Spanplatten verkleidet.
    Bei mir im Bad möchte ich die Vormauerung aber massiv ausführen.

    Was muss ich alles beachten: Ich denke mal die Mauer darf nicht auf dem Estrich stehen. Kann ich den Estrich an dieser Stelle einfach rausschlagen?
    Ist Ytong für diesen Zweck geeignet?

    Soll ich die Hohlräume im Spülkasten mit Isolierung vollstopfen?

    In der Dusche kommt eine raumhohe Vormauerung an die Wand. Muss ich die Vormauerung irgendwie an der Wand verankern?

    Muss ich die Vormauerungen vor dem fließen mit Gewebe belegen?
    Kann ich die Ytongsteine mit normalem Flexkleber vermauern?

    Fragen über Fragen ich hoffe Ihr gebt mir ein paar antworten. Vielen Dank im voraus.

    Gruß Florian
     
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  3. Peeder

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    So ?
    [​IMG]

    Warum nicht in Trockenbauweise ?

    Peeder
     
  4. Bauwahn

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    Hallo Florian,

    Trockenbauweise ist sicher schneller, aber wenn der Wandspülkasten zum Einmauern schon mal da ist (z.B. Geberit Kombifix / Kombifix Super), geht das aufmauern natürlich auch. Diese Kästen brauchen die Abmauerung zur Stabilität.
    So wie auf dem Foto sollte es aber nicht unbedingt aussehen.
    Vor allem die Wand, die auf dem Abwasserrohr steht, ist klasse :respekt !
    Das ist aber z.B. ein Problem. Wenn das Abwasserrohr quer wegläuft, muss die Wand eben dicker werden, damit sie sich auch auf dem Boden abstützen kann und das kostet zusätzlichen Platz.
    Daneben gibt es noch die "Mischform": Seitlich einmauern und vorne mit Gipskarton schließen.

    Ytong o.ä. ist gut geeignet. Lässt sich auch an den Problemstellen gut bearbeiten.
    Ich würde aber in einen Sack Dünnbettmörtel ("Porenbetonkleber") investieren. Bei allen anderen Mörteln müssen die Steine vorher gut angenässt werden, sonst brennt der Mörtel auf (soll heißen, trocknet aus ohne richtig zu haften).
    Sollten größere Fugen nötig sein, habe ich gute Erfahrung gemacht, den Dünnbettmörtel mit normalem Zementmörtel zu mischen.

    Ambesten wäre das passende "Füllelement". Das hat aber bei Geberit z.B. nur die "Super"-Variante. Das kann auch direkt überputzt werden.
    Mit Polystyroldämmung (Isolierung gibt's beim Elektriker) kann man aber auch schließen.

    Nicht nur die in der Dusche! Die Vormauerungen müssen generell verankert werden. Es gibt dazu Mauerwerksanker, die man einmauern kann oder auch in der vorhandenen Wand verdübeln. Seitlich wäre ambesten eine Ankerschiene zum Andübeln.

    Die Mauern selbst an sich nicht, aber die Übergänge zwischen verschiedenen Materialien und zum Spülkasten (so er nicht komplett übermauert ist) sollten mit Gewebeeinlage verputzt sein.

    Trockenbau ist wirklich einfacher...

    Gruß

    Thomas
     
  5. Bauwahn

    Bauwahn

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    ach..

    und bitte: im Bad sollte das Wasser fließen, aber nicht die Fliesen :e_smiley_brille02:
     
  6. marcusch

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    Hallo Florian,
    mal kurz ein Lob - nicht jeder stellt sich vor einer Frage mit ein paar netten Worten vor...

    Von Vormauerungen halte ich nichts. Besser (einfacher) ist die Verkleidung mit Trockenbau. (Die Montageanleitung sollte gelesen werden!)

    Gruß
    Marcus
     
  7. emeran

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    Hallo,

    ich bin auch gerade dabei, im Bad die Vormauerungen anzubringen.

    Meine Frage ist bezüglich der Stärke der Vormauer beim Spülkasten. Gleiche Problematik wie hier angemerkt.


    Reicht hier eine 15 er Wand (bei einem 100er Abwasserrohr) ?

    Welche Stärke nimmt man üblicherweise bei der Waschtisch Vormauer? Die soll dann als Ablage dienen.


    Grüße,


    emeran
     
  8. Bauwahn

    Bauwahn

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    Hallo emeran,

    15 cm ist bei einem Waschtisch ein guter Wert, wenn der Platz da ist, 12 cm (z.B. 11,5 er Steine mit Mörtel) könnte auch noch gehen, drunter würd ich nicht gehen, sonst wird die Stellfläche zu schmal und es sieht mehr "gewollt" aus als "gekonnt".

    Ein 100er Abwasserrohr ist ja meist eigentlich ein 110 mm Abwasserrohr, an den Muffen ist es noch mehr, bei HT im Bereich der Dichtung z.B. 128 mm. Dann sollte das Rohr vollständig mindestens mit einem 4 mm Schallschutzschlauch umwickelt sein (mal 2 = 8 mm mehr). Und schlussendlich kommen vielleicht noch ein paar mm Toleranzen dazu, die dazu führen, daß das Rohr nicht überall direkt an der Rohbauwand aufliegen kann.

    Deshalb sind 15 cm hier nach meinem Gefühl etwas zu knapp. Wenn die Restwanddicke der Abmauerung vor dem Rohr 5 cm beträgt und die Abmauerung sonst solide vermörtelt und verankert ist, hätte ich keine Bedenken, von der Stützlast her ist das unproblematisch, vor allem die darüberliegende Steinreihe muss aber gegen Kippen gesichert sein. Im günstigsten Fall (also keine Muffen zu berücksichtigen, oder die Bereiche der Muffen lassen sich "herauskratzen") würde ich sagen: 17 cm, besser 17,5 cm als Steinmaß also ca. 18cm. Und keinesfalls auf den Schutzschlauch verzichten, selbst wenn der Schall unwesentlich erscheint. Das Rohr braucht bei temperaturbedingten Längen- und Dickenänderungen etwas Bewegungsfreiheit.

    Thomas
     
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  10. Telon

    Telon

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    Hallo !!! (Thomas aus Bayern mit seinem Neubau)

    Ich hab ein ähnliches Problem mit meinem WC-Element (Kombifix). Die Dinger hängen jetzt an der Massivwand mit seitlich ablaufendem Abwasser. Trockenbau kommt nicht mehr in Frage, da die Elemente hängen und auch die Wasserleitungen schon bis zu den Anschlüssen moniert wurden - werde daher mit YTONG seitlich mauern (kleben) und am Ende eine imp. Trockenbauplatte zum Verfliesen vorstellen.

    Jetzt die Frage: Was mache ich mit den Leitungen und den Anschlüssen. Die sind in Schläuche eingehüllt mit Schellen befestigt, aber ein wenig wackelig. Soll man die "zubetonieren", oder kann man die zwischen den Steinen offen lassen? Beim Zumörteln habe ich ein wenig Bedenken wegen dem Schallschutz!

    Für Tipps und Anregungen dankbar - und kleiner Dank an Florian, dass ich den Topic "missbrauchen" kann.
     
  11. operis

    operis

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    mensch telon, da machste ja alles doppelt!!!

    wer hat dich denn beraten?

    Vernünftige vorwandelemente und trockenbau ist die bewährte lösung auf allen baustellen. ein geberit zum einmauern habe ich einmal gesehen, danach habe ich es im auftrag der kunden rausreissen lassen.

    liebe grüße operis
     
Thema: Badsanierung/Vormauerung
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