Bankirai Dielen Schimmelbefall

Diskutiere Bankirai Dielen Schimmelbefall im Außenanlagen Forum im Bereich Rund um den Garten; Hallo, wir haben ein Haus (Bj. 2000) gekauft mit einer Holzterrasse (aus Bankirai) direkt am Haus aus anliegend. Leider ist die...

  1. #1 Anubis88, 9. Juni 2014
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    Hallo,

    wir haben ein Haus (Bj. 2000) gekauft mit einer Holzterrasse (aus Bankirai) direkt am Haus aus anliegend. Leider ist die Unterkonstruktion aus Nadelholz und mittlerweile komplett morsch. Das Bangkirai Holz hat an der Unterseite an den Stellen wo es auf der Unterkonstruktion Auflag sowas wie weißen Schimmel. Ist aber nicht morsch. Meine Frage ist, ob ich die Bankirai Dielen weiter verwenden kann oder ob diese entsorgt werden müssen. Ich habe bedenken das ich mir Hausschwamm oder so ins Haus hole. Die neue Unterkonstruktion soll aus WPC werden.

    Danke!!!
     
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  3. H.PF

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    Auf keinen Fall Hausschwamm... Hausschwamm ist eine Mimose. Licht und der geringste Lufthauch bremst ihn bis zum völligen Stillstand.
     
  4. #3 Anubis88, 9. Juni 2014
    Anubis88

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    Licht ist unter der Terrasse ist nicht vorhanden. Luft ja, weil zwischen den Dielen ein Spalt ist. Kommt den Hausschwamm überhaupt außerhalb von Gebäuden vor?
     
  5. #4 wasweissich, 9. Juni 2014
    wasweissich

    wasweissich Gast

    weil der Serpula lacrymans (Echter Hausschwamm) von der evolution schon vor dem hausbau erfunden wurde , mit sicherheit :D
     
  6. #5 Anubis88, 9. Juni 2014
    Anubis88

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    Stimmt, ist logisch.
     
  7. #6 wasweissich, 9. Juni 2014
    wasweissich

    wasweissich Gast

    ich denke , dass die weissen stippen dem bangkirai nicht besonders schaden , mit spiritus abteiben und gut ist .
     
  8. Zwakke

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    Ich hätte jetzt heißes Wasser mit etwas Seife verwendet. Erst trocken gut abbürsten mit einer Kunstoff- oder Naturborstenbürste und anschließend nass abbürsten. Danach kann noch geölt werden.
    Wenn ihr bei der nächste Terasse auf konstruktiven Holzschutz achtet, habt ihr länger was davon.
     
  9. sarkas

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    Ich würde da eher WWI zustimmen. Alkohol hat wenigstens noch eine etwas desinfizierende Wirkung.
     
  10. Taipan

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    Essigessenz geht auch ... fett auftragen, eintrocknen lassen ... fertig ... die Essigsäure ist dermaßen wasserhold, dass sie sogar aus verkapselten Sporen das Wasser rauszieht und die verdörren lässt wie Rosinen.
     
  11. Anubis88

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    2.jpg 1.jpg
    so sehen die Bretter von unten aus.
     
  12. #11 wasweissich, 10. Juni 2014
    wasweissich

    wasweissich Gast

    spiritus

    und nicht rauchen .
     
  13. Zwakke

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    Sieht nur oberflächlich aus, aber ohne Garantie. Essig ist keine gute Idee, schadet dem Holz. Wenn der Schimmel größer als eine Handfläche und/oder tief ins Holz eingedrungen ist, Fachfirma oder Entsorgung. Ansonsten:

    Spiritus geht, würde aber erst meine Methode probieren, also trocken gut ausbürsten, dann mit heißem Seifenwasser (Kernseife verwenden) ausbürsten und danach das Holz mit einem Fön erhitzen.
    Alternativ Schimmel mit feuchtem Lappen wegwischen, das Holz mit einem Fön erhitzen, danach gut mit Kernseife einreiben und am nächsten Tag wegpolieren.
    Falls du mit Spiritus arbeiten willst, erst trocken abbürsten, dann erhitzen, warten, danach mit Spiritus einreiben.

    Nach allen Methoden empfiehlt es sich das Holz abzuschleifen und neu einzuölen.
    Das Holz ungefähr so stark erhitzen, dass du gerade noch so hinfassen kannst.
    Atemmaske und Handschuhe solltest du tragen.
     
  14. Taipan

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    Du hast aber schon registriert, dass es sich um die UNTERSEITE der Bretter handelt (auch wenn die verkehrt herum liegen) und dass die DRAUSSEN liegen? Eigentlich würde hier völlig ausreichen: trocknen lassen, abbürsten, wieder verbauen (diesmal fachgerecht) .... freuen ...
     
  15. sarkas

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    @ Zwakke

    Nix für ungut, aber das ist ganz schön viel Blödsinn, was Du da erzählst.

    1. Schimmelpilz wird NIE trocken abgebürstet - auch nicht im Freien, weil damit Millionen Sporen freigesetzt werden, die für den Verarbeiter nicht wirklich gut (weil unnötig) sind. Egal ob Maske und Handschuhe. Also Alkohol drauf und "abreiben". Danach könnte man nachbürsten.

    2. Wasser ist erst mal Nährstoff für Schimmel.

    3. Kernseife ist zu schwach alkalisch um damit dem Schimmelpilz wirklich zu schaden. Der kratzt sich höchstens ein bisschen am Rücken.

    4. Ich bin in solchen Fällen auch nicht wirklich der Freund von Essig und Essigessenz. Die Materialumgebung kann den Essig neutralisieren und somit sogar zu Nährstoff für den Schimmel werden (aber immer noch besser als Wasser und Seife)

    5 Erhitzen ist hier (bei Holz) Unsinn, weil man, um sicher zu gehen, so lange an einer Stelle erhitzen müsste, dass das Holz entweder anbrennt oder zumindest Brandflecken gibt. Ein "Föhn" wird übrigens überhaupt nicht heiß genug. (Da holt sich der Schimmel höchstens die Sonnencreme oder macht nen Aufguß)

    6. Wenn man denn (im Außenbereich) überhaupt nach dem Schimmelpilzleitfaden handeln wollte (wobei dieser von "Innenbereich" schreibt), dann reden wir nicht von Handtellergröße sondern von einer Fläche von über 0,5 m². Also die Kirche im Dorf lassen! Fachfirma ist hier Quatsch!

    7. Und wenn wir hier schon die Kanonen für die Spatzen holen, dann müsste hier
    a) Wasserstoffperoxid (5 - 10%ig)
    b( Wasserstoffperoxyd mit Fruchtsäuren
    b) Alkohol mit Salicylsäure
    angewendet werden.

    Da wir aber nur mäßig befallenes Holz im Außenbereich haben, ist Alkohol (Spiritus oder Ethanol 70 - 80%ig, oder Propanol oder Isopropanol 60 - 70%ig) wie es WWI schon angedeutet hat, der richtige Weg.
     
  16. Zwakke

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    @ sarkas Ja, hast recht. War bisschen übertrieben und habe beim tippen nicht nachgedacht. Das Bürsten, wurde bei uns früher so gemacht, ist wirklich keine gute Idee. Feuchter Lappen ist besser.
    Ich habe aber nicht an einen Haarfön gedacht. Die meisten Sporen sterben bei ca. >70° und relativ wenige erst >90°, bei den Temperaturen sollte es noch keine Brandflecken geben.
    Die Hitze soll abtöten und die Kernseife reinigen.

    @ Taipan Falsch herum gibt es bei den meisten Dielen nicht, das sind zwei unterschiedliche Profile, die je nach Vorlieben oben sind. Einige sind auch auf beiden Seiten gleich geriffelt. Das Öl dient dazu die Poren zu schließen und weiteres Eindringen der Sporen zu unterbinden, aber ja ist hier überzogen.

    Habe mal angenommen, dass Spiritus auch Gerbsäure raus wäscht und dadurch die Nachhaltigkeit verringert?

    Nochmal sorry. Memo an mich: Erst nochmal lesen und denken, dann auf Antworten.
     
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    Die Richtung ist tatsächlich Geschmackssache, weswegen es in Klammern steht.

    Tannine sind löslich in Wasser, Ethanol und Aceton. Deswegen Essig.

    Die Planken zu Ölen, bevor Sie wieder eingebaut werden, kann auf keinen Fall schaden.
     
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    au ha ... zeig mal eine Formel, wie du aus einer Säure ein verwertbares organisches Material machst ... und dein Spiritus ist einfach nur ein vergällter Ethanol ...
     
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    Essig öffnet die Poren halt "extrem" und verändert den pH-Wert des Holzes.
     
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    So What? ... Und Ethanol nicht sporozid.
     
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    So werde ich vorgehen:

    1 Stellen mit dem Heißluftfön erhitzen (90 Grad)
    2 Mit Spiritus einreiben (wenn das Holz wieder kalt ist)
    3 Einölen

    Kann mir den jemannd sagen um was für einen Pilz es sich auf dem Holz handelt?

    Vielen Dank für die ganzen Infos.
     
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