Bau-Sachverständiger (Gutachter).

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  1. Dennis

    Dennis

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    Hallo,

    ich interessiere mich für eine Ausbildung zum Bau-Sachverständiger (Gutachter).

    Beim Surfen durch's "Netz" kommen mir zwar sehr viele Seminarangebote etc. auf dem Bildschirm, aber ich suche noch nach mehr Informationen z.B. :

    -Der Anfang ??? ( Bewerbungen /Schulen / Kammern) wo informiert
    man sich am besten?

    -Allgemeine Laufbahn

    -Unterschiede in den Seminaren (Spezialseminar xy/Basisseminiar/etc.)

    -Welche Kriterien muss ich erfüllen ?

    -Wie wird man später öffentlich bestellter Bau-Sachverständiger
    [( Welche Eignung muss ich vorweisen?) Bestimmte Vorprüfung oder Ausbildung?]

    Mit freundlichen Grüßen

    Dennis
     
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  3. MichaelG

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    Hallo Dennis,

    ö.b.u.v. Sachverständiger werden is ja soo einfach.

    Bei uns in Ba-Wü läuft das im Stuckateurhandwerk in etwa so ab:

    Anfragen bei der Innung ob sie für die nähere Zukunft, so 3 bis 5 Jahre,Bedarf an "neuen Sachverständigen" sieht.

    Wenn ja, ob sich die Innung als solches in der Lage sieht die anfragende Person der Handwerkskammer nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung als ö.b.u.v.Sachverständiger vorzuschlagen.

    Als nächstes kommt ein "Kurzlehrgang" beim Lansdesinnungsverband, der mit einer Prüfung abschließt, die über die Zulassung zur Ausbildung in den entsprechenden Gremien (Arbeitskreis Sachverständige" entscheidet.

    Danach geht es über n paar Jährchen auf Seminare/Schulungen/Tagungen - auf eigene Kosten - bis der Proband die Prüfung ablegt.

    Also mit niemanden, der irgendwo in der Lage wäre Dir Steine in den Weg zu legen, anlegen :konfusius

    Gruß Michael
     
  4. #3 Carden. Mark, 4. November 2005
    Carden. Mark

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    Die Bedürfnisprüfung gibt es schon lange nicht mehr.
    Infomaterial gibt es bei den HwK`s und den IHK`S

    Ansonster:
    http://www.sv-carden.de/linkawuesv.html
    insbesondere:
    http://sv-carden.de/mu_sv_ordn.html

    ...und nicht von den unglaublich hohen Durchfallquoten abschrecken lassen, schließlich spiel man ja auch Lotte - und dieses hier läßt sich fleiß steuern.
     
  5. MichaelG

    MichaelG

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    Hallo Mark,


    andre Länder andre Sitten. Was nutzt es mir, wenn ich die Ausbildung durchlaufe, meine Innung mich danach aber gar nicht erst bei der Handwerkskammer vorschlägt?

    Da die ganze Kiste ja auch ne schöne Stange Geld kostet wird das bei uns vorher besprochen, vielleicht gefällt meine Nase/Klappe oder sonstwas... ja auch jemandem der da mitzureden hat, nicht?

    Hugh, Michael ;)
     
  6. #5 Carden. Mark, 4. November 2005
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    und öbuv SV für das Maurer- und Betonbauerhandwerk
    Hast natürlich Recht, daher ist ja auch dieser Weg Möglich
    1. Bewerbungsschreiben und etwaiges persönliche Vorstellungsgespräch bei der zuständigen Rechtsabteilung der HwK - in der Hoffnung dass die zustimmen und einen zur Überprüfung der "besonderen Fachkunde" bei der Prüfungsstelle vorschlagen
    2. Pflichtseminare besuchen
    3. Prüfung

    Wie Du schon schreibst - alles ganz schön teuer und viele springen auf halben Weg schon ab.
     
  7. Dennis

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    Dieser Kurzlehrgang ist sowas wie ein Basislehrgang ?
    z.B. : http://www.bisw.de/
    oder: http://www.modal.de/ausbildung/bau/index.html

    oder muss ich vor diesen obengenannten Lehrgängen noch was anderes machen ?

    Also sorry aber ich finde das ganz und gar nicht einfach :mauer
    Wieso gibts für sowas keinen "Berufsweg" oder ähn.?
     
  8. Dennis

    Dennis

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    Erstmal möchte ich mich für die Antworten bedanken.

    Danke

    Ja bei der HWK habe ich schon etwas Info bekommen, aber wie ich das auf deren HP verstanden habe vereidigen die dich "nur". Also müsste man ja vorher Sachverständiger sein, womit die wohn nichts zutun hätten (?)

    Oder bin ich jetzt auf dem Holzweg ???
     
  9. #8 Carden. Mark, 4. November 2005
    Carden. Mark

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    und öbuv SV für das Maurer- und Betonbauerhandwerk
    Die Sachkunde musst Du Dir selber erarbeiten und erleben. Daher ist ja eine „persönliche Eignung“ und „Fachliche Eignung“ vorauszusetzen.
    Diese wird bei der Prüfung nur abgefragt. Der dauernder Fortbestand diese wird über Weiterbildungsmaßnahmen vorgeschrieben.
    Modal oder wie die alle heißen, verdienen nur Geld an Ihre Kunden. Du kannst Dich eventuell auch zertifizieren lassen – aber dadurch bis Du kein öbuv Sachverständiger. Da es sich hierbei numal um Wirtschaftsunternehmen handeln. Du kannst Dir das fehlende Fachwissen auch anlesen. Hierfür benötigst Du allerdings Unsummen an anerkannte Fachlektüre, Technische Merkblätter und DIN Normen. Auch diese Sachen sind alle nicht im Preis inbegriffen. Brauchst Du später aber sowieso. Die HwK verlangen zur Zulassung zur Prüfung Pflichtseminare. Kein Weg geht an Schloss Raesfeld vorbei – mal googlen.

    Welche Fachrichtung soll es denn sein?
     
  10. #9 Carden. Mark, 4. November 2005
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    und öbuv SV für das Maurer- und Betonbauerhandwerk
    @Michael - mit diesem Satz ist gemeint, dass überhaupt Bedarf bestehen muss = fiktives Bedürfnis. Nicht in der Anzahl der SV sondern in dem Fachgebiet überhaupt.
     
  11. Dennis

    Dennis

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    ^^ Deine

    Also ö.b.u.v will und kann ich auch noch nicht werden,
    da ich noch keine 30zig bin.

    Eigentlich bin ich eher ein wissensdurstiger Neuling der sein Arbeitsfeld erweitern will.

    Bin jetzt ja erst 25 und habe meine Maurer- und Betonbaumeisterprüfung
    vor 2 Jahren absolviert.

    Will mich halt jetzt nur schon mal so gut es geht vorbereiten und die Sachen die man vorher machen kann schon mal erledigen und intensivieren.

    Weisst du was ich meine ?
     
  12. Dennis

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    Ein Auszug von meiner HWK-HP

    Der/Die Bewerber/in um das Amt des/der Sachverständigen muß eine Reihe von persönlichen Voraussetzungen erfüllen. Als Sachverständige/r kann nur öffentlich bestellt und vereidigt werden, wer

    in die Handwerksrolle oder dem Verzeichnis der handwerksähnlichen Betriebe der Handwerkskammer Lübeck eingetragen ist;

    das 30. Lebensjahr vollendet und das 65. Lebensjahr noch nicht überschritten hat;

    die persönliche Eignung besitzt; << Was genau damit gemeint ist weiss nur die Kammer ?
    seine/ihre besondere Sachkunde (überdurchschnittliche Fachkenntnisse), die notwendige praktische Erfahrung und die Fähigkeit, Gutachten zu erstatten, nachweist; << Wie welche Kurse Seminare und Schulungen ?

    über die zur Ausübung der Tätigkeit als Sachverständiger/e erforderlichen Einrichtungen verfügt;

    in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen lebt;

    die Gewähr für Unparteilichkeit und Unabhängigkeit bei der Erstattung von Gutachten sowie für die Einhaltung der Verpflichtungen eines/einer öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen bietet.
     
  13. #12 Ralf Dühlmeyer, 4. November 2005
    Ralf Dühlmeyer

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    Dennis...

    mit zwei Jahren Meister und 25 Lenzen ist es etwas früh - bitte nicht falsch verstehen - sich als Sachverständiger zu bewegen.
    Der Sachverständige muss im wesentlichen zwei Dinge können:
    a) die fachlichen Grundlagen der von ihm zu beurteilenden Leistung beherrschen (Normen, Fachregeln a.R.d.T. usw.)
    Dies magst Du bei einem guten Lehrherren und guter Meisterschule drauf haben.
    b) die Ursachen tatsächlicher Mängel herausfinden. Und da wirds spannend, weil man dazu erstmal ne Menge Mist sozusagen in der Entstehung miterlebt haben muss. Oder dabei gewesen sein, wenn andere Mist aufdröseln.
    Da helfen keine Lehrgänge und keine Fachbücher, da hilft nur Wissen. Und das kann man/frau nicht (oder nicht allein) im Lehrgang inhallieren.
    ***
    Denn Dein Wort entscheidet darüber, ob ein Bauherr sich auf einen Rechtsstreit einlässt. Und es hat Fälle gegeben, bei denen Privatgutachter zur Erstattung von Prozesskosten verknackt wurden, weil sie "Mängel" begutachtet haben, die gar keine waren und so ihre AG´s in unnötige, weil unberechtigte Prozesse getrieben haben.
    Oder umgekehrt, weil Fristen auf Grund von nicht erkannten Mängeln abliefen.
    ***
    Mein rat wäre, mal mit SV´s aus Deinem Fachgebiet zu sprechen, ob die Dich zu Terminen mitnehmen würden. Dann erlebst Du auch mal, was passiert, wenn sich die Antragsgegner beim OT an die Gurgel wollen :yikes .
    MfG
     
  14. #13 Carden. Mark, 4. November 2005
    Carden. Mark

    Carden. Mark

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    und öbuv SV für das Maurer- und Betonbauerhandwerk
    Oder einer davon Dir
     
  15. Dennis

    Dennis

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    JA ok dachte mir ja schön ähnliches. Mache halt lieber Sachen gleich oder jedenfalls die Vorbereitung damit mann`s später nicht so schwer hat
     
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  17. #15 Carden. Mark, 10. November 2005
    Carden. Mark

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    und öbuv SV für das Maurer- und Betonbauerhandwerk
    Dann fang an hier mit zu lesen und mit zu diskutieren. Das ist erstmal die beste Schule. Hier erfährst Du wo Du was erfährst.
     
  18. MaMa

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    Mit Acryl und Schaum kann man ganze Häuser baun.
    Erfahrung hilft....

    ...und auch wenn mal eine Weile als freier Sachverständiger gearbeitet hat. Ich habe mittlerweile so etwa 6-7 Jahre zusammen. Im Schrank stehen jede Menge Gutachten und Sanierungskonzeptionen und so langsam fühle ich mich auch innerlich so sicher, das ich glaube in lautstark, unsachlich, provokativen und wortverdrehend geführten Diskussionen mit durchgeknallten Investoren, abgedrehten Bauherrn und polemisierenden Winkeladvokaten auf dem richtigen (Holz)weg bleiben. Vielleicht werde ich demnächst mal einen Anlauf zum öbuv nehmen, aber im Augenblick lasse ich mir noch Zeit damit.
    Wie war der Spruch von jetter: In der Ruhe liegt die Kraft....
    Grüße aus Leipzig von
    MaMa
     
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