Bauen mit Architekt - Auswahl, Vertrag, Honorar, etc.

Diskutiere Bauen mit Architekt - Auswahl, Vertrag, Honorar, etc. im Bauen mit Architekten Forum im Bereich Architektur; na dann, wenn das so einfach ist, brauchts ja die ganze Diskussion nicht. Eben. bei ner Entscheidung bei der finanziell voraussichtlich mein...

  1. feelfree

    feelfree Gast

    Eben.

    Die hängt am Hausbau oder nicht Hausbau, genauso wie am Kauf eines Hauses oder Miete, etc. Aber sicher nicht an der Wahl des Architekten.

    Nehmen wir mal ein anderes Beispiel, wenn es nicht nur um ein paar Euros, sondern wirklich um deine Gesundheit/dein Leben geht: Wie suchst Du dir denn den richtigen Arzt aus? Fragst Du den nach dem Honorar? Oder gehst eher so wie ich zu einem, den dir jemand empfohlen hat? Und wenn er dir dann eine Therapie vorschlägt, die dir aus welchen Gründen auch immer nicht so recht passt, dann gehst Du halt noch woanders hin und holst dir eine Zweit- oder auch Drittmeinung. Solange bis Du das Gefühl hast, in den richtigen Händen zu sein.
     
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  3. Baufredi

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    Ich denke dass sowas wie die HOAI... vergleichbar wie Kinderkartenbeiträge , Notarkosten etc. und andere Sache nunmal das Flair von Planwirtschaft umgibt.
    Da ist es doch klar, dass das beim Volk nicht gut ankommt, da ja die Bauherren in der Regel in der freien Marktwirtschaft als Angestellte arbeiten. Dafür sollte man doch zumindest Verständnis aufbringen, wenn Fragen wie z.B. das mit dem Feinsteinzeug aufkommen.
     
  4. #163 Manfred Abt, 5. Juni 2013
    Manfred Abt

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    es wird immer abstruser
     
  5. #164 Zellstoff, 5. Juni 2013
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    das Beispiel ist gut und aus eigener Erfahrung kann ich da was sagen dazu. Wenn Du mal in der Situation bist (und ich war es schon), wo Deine Leben von dem handwerklichen Geschick und dem Einsatz des Arztes für Dich und Deine Krankheit abhängt, dann überlegst Du sehr genau, wer Dich operiert und anschließend therapiert. Da gibts nur eine Chance dafür, auf mein Bauchgefühl allein verlasse ich mich da nicht; da kommt viel rationelles ins Spiel.
    Im Unterschied zu einem Architekt, ist es mir rel. egal was es kostet, da meine KV das zahlt.
    Kosten/Verdienst/Abrechungsmodalitäten sind hier kein Kriterium.

    Bei einem A. hingegen sind die Kosten nach diesen Infos hier für mich nicht mehr egal, und zwar nicht wg. der ohnehin rel. geregelten Höhe (HOAI), sondern wie ehrlich mich ein A. über die Abrechnung aufklärt. Kommt ein A. von vornherein auf mich zu und sagt, es läuft so und wenn Du während der Bauphase 10000€ mehr ausgibst dann kann ich das nach HOAI ansetzen und wir müssen schauen wie wir damit umgehen. Für größere Änderungen muss und werde ich Dir was berechnen, wenn Du andere Fliesen nimmst könnte ich auch, mach ich aber nicht.
    Das ist für mich jetzt (nachdem ich das jetzt weiß) ein Qualitätskriterium neben den rein handwerklichen Fähigkeiten/Referenzen.
    Auf Erfahrungen anderer mir nicht bekannter BH gebe ich nicht mehr soviel, nachdem ich weiß, dass GU´s hier (teilweise, will keinen Generalverdacht verbreiten) "Provisionen" verteilen. Bei A. ist das vermutlich nicht so, trotzdem habe ich gelernt sich ganz überwiegend auf sein eigenes Urteilsvermögen zu verlassen. Das o.g. fällt unter Menschenkenntnis, aber ohne dem Wissen hierüber, wäre mir das gar nicht aufgefallen bzw. wäre gar nicht auf die Idee gekommen, dass ein A. daran mitverdienen könnte.

    Und meine weitere lebenslange finanzielle Situation hängt sehr wohl massgeblich davon ab, ob ich für 500k€ oder für 900k€ ein Mietshaus baue und ob das Haus hohe Folgekosten hat oder nicht. Ich hab z.B. seit kurzem die Dachterrasse im Kopf seit dem ich bei Freunden gesehen habe, was da für eine Sanierung wg. zu geringer Entwässerung aufgerufen wird.
    Aber muss ich das alles selber wissen? Ich erhoffe mir hier einen A. der sagt; weg den Quatsch oder hin den Quatsch...
     
  6. mls

    mls Bauexpertenforum

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    lehn dich zurück und lies dein zeug mit etwas abstand ..

    da du kein bauproblem hast (http://www.bauexpertenforum.de/show...ag-Honorar-etc&p=804551&viewfull=1#post804551),
    brauchst du dir auch keins konstruieren.
     
  7. #166 Zellstoff, 5. Juni 2013
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    hat mal was vernünftiges gelernt
    sorry, ich verstehe nicht, was das jetzt mit einem nicht vorhandenem Bauproblem zu tun hat.
    Der A. wird doch ein, wenn nicht der entscheidende Faktor bzgl. Baukosten und Folgekosten werden; also nicht seine Honorarkosten, sondern die Herstellungskosten des vorgeschlagenen Hauses. Dass die Honorarkosten in Grenzen sind ist jetzt klar und zudem weiß ich jetzt auch wie man diese Grenzen im Vorfeld enger ziehen kann.
     
  8. feelfree

    feelfree Gast

    Da behaupte ich mal ganz frech: Nein.
    Schau dir vergleichbar große und ausgestattete Häuser an und vergleiche die Herstellungskosten. Du wirst keine großen Unterschiede finden.
     
  9. #168 Zellstoff, 5. Juni 2013
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    hat mal was vernünftiges gelernt
    och ne...feelfree.
    Ich habe bisher keine feste Budgetvorstellung und auch keine Hausvorstellung; ich bin offen. Ich will ein aus betriebswirtschaftlicher Sicht gutes P/L Verhältnis für ein Mietshaus. Jetzt kann mir ein A. ein Haus für 900.000 bauen oder auch für 500.000. Die 400.000 dazwischen hängen massgeblich von den Ideen/Vorstellungen des A. bzgl. P/L Verhältnis ab. Das meine ich mit entscheidendem Faktor...
     
  10. feelfree

    feelfree Gast

    Quatsch.
    Wenn Du dem Archi vorgibst, ein Haus für MFH 500k€ bauen zu wollen, dann wird er entweder sagen das geht nicht oder das geht, aber die und die Abstriche musst Du machen.
    Oder glaubst Du, manche Architekten können zaubern und 40% billiger bauen als andere? Nie und nimmer.
     
  11. Thomas B

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    Naja, Zündstoff, diese Spanne (500 - 900k) halte ich auch für eher sehr unwahrscheinlich (bis ausgeschlossen).

    Das mag gehen, wenn der BH (der Kunde) hier zwischen (a)sozialen Wohnungsbau oder High-End-Upper-Class-Super Luxus wählen darf (ein Van Gogh gehört natürlich schon zum Interieur...). Die normale Spanne liegt da sicher nicht!

    Wenn Dir der Kollege das erzählt hat, habt Ihr entwederaneinander vorbeigeredet (soll vorkommen) oder Du hast eben sehr unterschiedliche Wünsche artikuliert (siehe oben) oder der Kollege hatte gerade ein schwaches Stündchen oder war noch unterzuckert vom Sandsäcke schleppen....
     
  12. feelfree

    feelfree Gast

    Wenn ich hier nach Neubau-Eigentumswohnungen schaue, komme ich derzeit durch die Bank auf ca. 2700€/qm Wohnfläche.
    Die Penthouse-Wohnung kommt auch mal auf 3000€/qm, besonders günstige gibt's vielleicht für 2500€.
    In anderen Regionen magen die Werte aufgrund der Grundstückspreise anders aussehen - ich bezweifle aber, dass die wesentlich mehr streuen (oder gar in Spreizungen wie von dir suggeriert)
     
  13. #172 Zellstoff, 5. Juni 2013
    Zellstoff

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    hat mal was vernünftiges gelernt
    Du verstehst es nicht...
    Es geht nicht um gleiche Ausstattung. Da es ein Mietshaus ist, geht es um die erzielbaren Mieteinnahmen in Abhängigkeit zu den Baukosten und auch um die Folgekosten für Instandhaltung (Risiko).
    Ich will dem Archi eben keine Summe vorgeben, ich will eine ehrliche Unterstützung bei der betriebswirtschaftlichen Betrachtung.
     
  14. Baufredi

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    also zellstoff das glaube ich auch nicht.. und wenn dann ist das mit den 500k ein lockpreis um dich zum "bauen" zu bekommen.
    ich kann da nur sagen.. miethaus bauen.. da musst du schon selbst sehr fit sein und jedem tag auf dem bau aufschlagen... weil prinzipiell wollen dich quasi alle verarschen und am ende muss ja noch die rendite stimmen sonst musst du für 15 Euro pro m² vermieten , damit es sich rechnet...
     
  15. Thomas B

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    Im Zweifelsfall sollte der Kollege dies schon über die Wohnfläche, die BGF oder den BRI grob abschätzen können. Klar...das ist dann auch mit Ungenauigkeiten behaftet. so ganeu plant es sich (kostenmäßig) nicht mit diesen Krücken. Es zeigt aber einen "Zielhorizont" auf.

    Er sollte also schon in etwa abschätzen können 500 - 650 k (oder 550 - 700 k,...usw. usf.) Aber 500 - 900 k ist eine eher sehr vage Aussage, die einem nichts bis noch weniger nützt.
     
  16. feelfree

    feelfree Gast

    Ich glaube nicht, dass so etwas zum (notwendigen) Wissen der Architekten gehört.
    Letztlich geht es da doch um Fragen wie: ob du die Wohnung mit einem hochwertigen Echtholzparkett besser vermietet bekommst als mit einem billigen Laminat - und wenn ja, ob sich die Mehrkosten rechnen. Auch da geht es nachher nicht um 500k€ vs 900k€, nie und nimmer.

    Und nochmal: Wenn ich mir die verfügbaren ETW so anschaue, dann unterscheiden die sich weder in Preis noch in Ausstattung wirklich *signifikant*. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist also dieser derzeit angebotene "Durchschnitt" die wirtschaftlichste Lösung. Wäre es nämlich anders, hätte sie die andere Lösung (besonders billig oder besonders luxuriös) längst durchgesetzt.
     
  17. #176 Vorgartenzwerg, 5. Juni 2013
    Vorgartenzwerg

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    Hm, da hege ich jetzt mal Zweifel, dass ein Architekt in diesem Fall der richtige Ansprechpartner ist.

    Die betriebswirtschaftliche Betrachtung "Investitionskosten vs.Betriebskosten vs. maximal denkbare Erträge vs. durchschnittliche Erträge etc. pp."
    ist doch am ehesten ein Fall für, genau, den Betriebswirt. :biggthumpup:

    Der Architekt plant Dir sicher gerne von "Wohncontainer" bis "Loft Deluxe". Aber DU musst ihm doch vorher sagen, was DU willst. N'est-ce-pas?
     
  18. ManfredH

    ManfredH Gast

    So it is :biggthumpup:
     
  19. #178 Ralf Dühlmeyer, 5. Juni 2013
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

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    Noch schlimmer

    Der Architekt muss in der LP 1 zumindest grob den Kostenrahmen klären.
     
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  21. #179 Zellstoff, 5. Juni 2013
    Zellstoff

    Zellstoff

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    das sind ja auch z.T. die polarisierten Werte u.a. von Ralf. D. (Asylayntencontainer va. Luxusbüdchen)

    ich habe gesagt:

    Wobei man doch schon schnell 100.000 rechts/links machen kann, oder? z.B. Tiefgarage J/N, energetisch Min Anforderung oder Sehrgut gedämmt (dabei die Frage: Ziegel oder anders) oder Gas oder WP. Allein mit diesen Punkten kann ich doch knappe 80k verschieben, ohne viel an der inneren Ausstattung oder gar Wohnfläche gedreht zu haben, wenn mein überschlag aus dem EFH Bereich stimmt.

    Ich war auch noch bei keinem Kollegen, der Weg steht nun an. Zuvor will ich eben wissen, auf was bei der A.Auswahl neben dem Bauchgefühl zu achten ist...
     
  22. th_viper

    th_viper

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    Ich versteh Zellstoffs Intension eher darin, ob er eher 350 m² Wohnfläche oder 500 m² bauen lassen soll. Ob kleine oder große Wohneinheiten etc.
     
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