Baufinanzierung sinvoll?

Diskutiere Baufinanzierung sinvoll? im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Mit dem aktuellen Zinssatz bist auch bei mir ein bisschen Baufieber ausgebrochen. Haben jetzt ein paar Finanzierungsangebote. Will jetzt...

  1. Mib1976

    Mib1976

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    Mit dem aktuellen Zinssatz bist auch bei mir ein bisschen Baufieber ausgebrochen.

    Haben jetzt ein paar Finanzierungsangebote.

    Will jetzt auch nicht die frage stellen obs möglich wäre sondern was ihr von der

    abzuschätzenden Monatlichen Belastung haltet.

    Gehalt: 2500 Netto
    +Kindergeld 184 Euro
    +Frau 400 Euro=Ca 3000 Euro Netto/Monat

    Angebot:Inlusiver aller Nebenkosten wie Notar ,Bauzinsen usw..

    950 Euro Monatliche belastung .
    Nach 10 Jahren 850 Euro

    Beinhaltet KFW Forderung für 30 und 35 Jahre .

    Und keinen Cent bzw max 1-2000 Euro in der Tasche außer das kommende Gehalt.

    Sonderzahlunge Seitens der Firma (Urlaubs ,Weinachts und Überschussgeld)sind auch da 3x Jährlich (Wenn gut läuft).

    Monatliche kosten inlusive 600Euro Mite + Nebenkosten 250 Euro immoment liegen bei 1500 Euro .Sprich - 650 Euro Fixkosten Fest nach Hausbau
    Haben immoment 1400 -1500 Euro zum leben.

    Was hätet ihr davon .Ist es zuviel oder machbar ?

    mfg
     
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  3. R.B.

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    Na ja, machbar ist das schon irgendwie.

    Bei 950,- €/Monat kriegt ihr aber kaum mal 200T€ an Finanzierungssumme, und was es dafür in Eurer Gegend gibt, kann ich nicht abschätzen. Bei uns könnte man dafür kein Haus bauen, zumindest nichts was über das Format einer Garage hinausginge, und wir leben hier mit Sicherheit nicht in einer teuren Gegend Deutschlands.

    Kein Euro Eigenkapital, d.h. selbst die ganzen Nebenkosten müssen fremdfinanziert werden. Das macht die Sache auch nicht besser, und über die 1-2T€ muss man wohl nicht reden. Das ist nicht einmal ein halbes Monatseinkommen.

    Ich würde mir an Deiner Stelle ein paar Gedanken machen ob das unbedingt sein muss.

    Gruß
    Ralf
     
  4. Mib1976

    Mib1976

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    In unserer Gegend ist der Grundstücspreis bei 230 Euro der Quadratmeter..

    Zumindest wo wir gerne Wohnen würden. Das Berechnete liegt etwas außerhalb bei 160 Euro der Quadratmeter..

    Die Sache ist die ,das wir die Summe Finanziert bekommen würden .

    Deswegen sprach ich ja von der monatlichen belastung wo ich mir nicht sicher bin.

    Haben bis jetzt immer 900 Euro fix Kalt weggehabt da noch ein anderer Kredit läuft bis April.Deshalb wenig zu sparen blieb bzw. wir auch nicht daran gedacht hatten zu bauen ^^.Jetzt bin ich schon 36 Jahre und die Zeit rennt mir davon und wenn ich Pech habe auch die Zinsen.

    Spären nuetz mir eigentlich nix wenn die zinsen in 2-3 Jahren wieder so hoch sind oder?.

    Achso gebaut wird erstmahl ohne Garage :bounce:
    Und die nebenkosten wären in der Finanzierung mit drinne.

    Baunebenkosten ca 20000 Euro
    Bauzinsen und Notar ca 10000 Euro

    Gebaut werden würde ein KFW70 Haus.3 zur auswahl in 3 Preiskategorien.


    mfg
     
  5. R.B.

    R.B.

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    Keine Ahnung was für ein "Angebot" Du bekommen hast, aber überlegen wir mal logisch.

    200T€ würdest Du finanziert bekommen, davon ab 30T€ die von Dir genannten Nebenskosten, abzüglich ein Grundstück mit sagen wir mal 500m2, also noch einmal 80T€. Verbleiben 90T€ für ein Haus. Da möchte ich nicht wissen, was für eine Kategorie das ist.

    Gruß
    Ralf
     
  6. #5 ReihenhausMax, 28. Februar 2012
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    Wie solide sind denn die Baukosten, die Euch bei der Finanzierung
    vorschweben (und was soll der Spaß kosten)? Ich halte es für einen
    ziemlichen Wahnsinn, ohne Eigenkapital, keinerlei Rücklagen und
    als Alleinverdiener ein Haus bauen zu wollen ...
    Ist es absehbar, daß Deine Frau auch wieder richtig arbeiten wird?
    Bei einer nicht zu alten Bestandsimmobilie dürfte der Preis sicherlich
    deutlich geringer sein (auch wenn da dann früher mal was zu machen sein
    wird) und vor allem ist das Risiko deutlich geringer. Da Du schon
    36 bist, kannst Du es Dir auch nicht erlauben, bis zum Sankt Nimmerleinstag
    Deinen Kredit abzustottern (ein Haus als alleinige Altersvorsorge ist
    etwas dünn ...).
     
  7. Mib1976

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    Baukosten 230.725,00


    Notar/Gericht, Grunderwerbsteuer 4.690,00
    Bauzeitzinsen 5.000,00

    Nebenkosten 9.690,00

    Gesamtkosten 240.415,00

    Eigenkapital 9.915,00
    Eigenleistungen 13.000,00 Lohn Maler, Oberböden, Aussenanlagen

    Eigenmittel 22.915,00

    Finanzierungsbedarf 217.500,00


    So sehe das ungefähr aus
     
  8. #7 ReihenhausMax, 28. Februar 2012
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    Und bei 160 bzw. 230 Euro/qm soll das Grundstück schon in den Baukosten drin
    sein und der "Rabatt" von 13000 Euro+Material für die Eigenleistungen ?!?

    Ich schätze mal frech (da wir nach einem Termin das Thema Neubau mit
    Bauträger abgehakt haben), die Baukosten sind hoffnungslos unterschätzt,
    das Material für Eure Eigenleistungen habt Ihr vergessen - was kostet so ein
    bisschen Farbe, Tapete und Teppichboden und Grassamen schon - und keiner
    mit Sachverstand hat sich die Unterlagen für das ganze Projekt mal kritisch angesehen.
    Wie hoch soll die Tilgung für das Finanzierungsangebot sein?
     
  9. #8 theoretiker, 28. Februar 2012
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    Hab mal nachgerechnet, 217tsd mit ca. 4,2% Eff. und 1 % Tilgung ca. 950EUR/Monat, 10 Jahre fest.

    Restschuld 190tsd ergibt dann bei wieder 4,2% (????) 850 EUR/moant bei 1% Tilgung.

    Bei 5,2% sinds dann schon mal 1000 EUR Belastung.

    Sieht alles nach schöngerechnet aus umd Dir das Haus zu verkaufen. Ist sicherlich der Verkäufer der Hausfirma gewesen, der Dir das ausgerechnet hat, oder ??? Hatten wir auch schon mal. Der kriegt seine Provision und Du bist hinterher Pleite.
     
  10. Mib1976

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    1% Tilgung ist richtig.

    Es wäre ein Massivbau und die Finanzierung ist laut aussage (Ja es ist der verkäufer )und nachfragen der Bank in Ordnung und gehen wir mal davon aus das das geht ..

    Sind Baukosten incl. Grdst. 230.725,00 Euro zuwenig um ein Haus zu Bauen ?
    Grundstück liegt wie gesagt bei 65000 euro ca.

    217000 mueste ich Finanzieren ok. Und die Eigenleistungen die ich einbringe darüber bin ich mir im klaren das es noch was kostet.

    Eigentlich hatte ich auch noch so verstanden das ich moch was habe für das Materieal usw..Mueste aber nochmal nachfragen

    Desweiteren bringe ich noch mehr eigenleistung rein Badezimmer Fliesen mache ich selber usw..Sodas ich damit auch was anlege als Notgroschen .. Die Finanzierung aber so läuft ,das nur Maler Boden usw. als Eigenleistung deklariert wird.

    Es ist zwar nett das ihr mich aufklärt ob die Finanzierung stimmt oder obs überhaupt möglich ist .

    Nur meine frage war ob man mit 950 Euro und dem Budget was ich habe zurechtkommen würde .Sprich vielleicht sind hier auch gleichgesinnte die das machen oder gemacht haben .Und auch dasselbe zur verfügung hatten.

    Das das alles nicht optimal ist weiß ich auch .Würde ich mehr Geld zur verfügung haben wuerde ich auch nicht lange überlegen..

    Beim Bauen braucht man doch auch den Mut zur Lücke sonst baut man nicht.

    Aber ok können ja trotzdem mal rechnen.Ob der Vertreter schönrechnet.

    Ich war schon bei einigen Verkäufern von Hausern (3 Stück)Auch die Ma** Fertigbau und ich finde das was der jetzige gerechnet hatte und auch das Gefühl war eigentlich gut.Bei den anderen gings nur ums verkaufen (nach 2tagen schon Unterschreiben ect)

    Habe eigentlich ein gutes gefühl gehabt bei ihm ,Und er selber sagte das es nicht ganz OHNE ist ..Und ich musse halt wissen ob ich mit einer Belastung von 950 -1000 Euro Auskommen würde.
    Auch nicht gedrängelt oder so.War jetzt 2x Da und nur geredet.
    Und er verkauft auch hier in der Gegend einige Häuser und mit denen ich gesprochen habe hats immer Gepasst(bissle Knap isses auch bei einem geworden aber passt)..

    Nicht jeder Verkäufer ist ein **** .Auch ein Architekt oder Bauträger will verkaufen ^^

    Wird OFF Topic also weiter
     
  11. #10 theoretiker, 28. Februar 2012
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    Was nutzt es Dir, wenn die Zinsen bei Ablauf der Zinsbindung dummerweise von 4,2 auf 6,2% gestiegen sind und Du eine Restschuld von 190tsd EUR finanzieren musst ??

    Dann zahlst Du knapp 1200 EUR/Monat wieder mit 1% Tilgung....

    Hat Dir der Verkäufer auch gesagt, wie lange Du dann zahlst ??
    Garantiert er die 850 EUR als Rate nach 10 jahren ??

    D.h. Baukosten lägen bei 165tsd EUR.... Ab Oberkante Bodenplatte ?
    Oder ist die zumindest dabei ?? Lass Dir mal erzählen, was da alles incl. ist und was DU noch bezahlen musst (z.B. Baustellenstrom/Baustellentoilette usw).

    Wie ist die Ausstattung des Hauses ?? Rechnen die mit Baumarktnieveau, was Dir erst bei der Bemusterung (NACH Vertragsabschluss) bewusst wird ??

    Klar, jeder will was verkaufen, aber gerade bei den Hausverkäufern habe ich selber die Erfahrung gemacht, dass die Dich erst mal per Unterschrift vom Markt haben wollen, dann kommt erst die ganze Wahrheit.

    Gartenanlage, Weg zum Haus, alles nicht incl.


    Am besten, Du lässt Dich mit den Zahlen, die Du hier angegeben hast mal bei Deiner Hausbank beraten....
     
  12. #11 theoretiker, 28. Februar 2012
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    Und nur mal so am Rande:

    217tsd EUR mit 4,2% Eff Zins und 1,68% Tilgung = 1064 EUR/Monat
    würde bedeuten, dass Du mit 66 jahren Dein Haus abbezahlt hast, geht aber nur, wenn die Zinsen über die nächsten 30 jahre niedrig bleiben....

    Mit 950EUR (also 1% Tilgung) sind es knappe 40 Jahre.... :irre
     
  13. R.B.

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    Und dann machst Du eine Finanzierung mit 1% anf. Tilgung, die bei genanntem Zinssatz mal locker 40 Jahre läuft? Dann bist Du 76 bis die Hütte abbezahlt ist.

    Dann frage ich mich, warum die Rate nach 10 Jahren nur noch 850,- € betragen soll. Wie kommt das zustande? Die Laufzeit noch länger strecken? An den Zinsen kann es wohl kaum liegen, denn die werden in 10 Jahren kaum niedriger liegen, ganz im Gegenteil.

    Tja, und Deine schöngerechneten Eigenleistungen sind genau betrachtet nicht einmal ein Tropfen auf dem heißen Stein.

    Noch eine Frage, wie kommt man auf ein Eigenkapital von 9.915,- € (so eine krumme Zahl)? Oben war zuerst noch von 1-2T€ die Rede, jetzt plötzlich steht das Eigenkapital auf den Euro genau fest?

    Und mit Deinen "Nebenkosten" habe ich auch noch ein Problem. Wo finden sich so Dinge wie Hausanschlußkosten, also Elektro, Gas, Telefon und so Kram? Ohne einen Euro Eigenkapital in der Tasche darfst Du wegen jedem Euro den Du benötigst zur Bank rennen, denn aus dem laufenden Einkommen kannst Du diese Beträge nicht schultern. Die wird sich freuen, zumal bei den genannten Posten noch lange nicht Schluß ist.

    Tja, und ob man für das Geld wirklich ein KfW70 Haus bekommt, das steht auch noch in den Sternen. Keine Ahnung wie das in Deinem Fall gerechnet wurde.

    Zur Einnahmeseite. Wie alt ist Dein Kind? Sind weitere Kinder geplant? Wieviel kann Deine Frau zum Einkommen beisteuern wenn sie voll oder zumindest 50% arbeitet?

    Oben hast Du geschrieben, dass Du Finanzierungsangebote hättest. Dann sieht es aber so aus, dass anscheinend der Hausverkäufer Dir irgendwas gerechnet hat.
    Ja was jetzt, hast Du eine verbindliche Finanzierungszusage von einer Bank?
    Wie wurde das KfW70 mit eingerechnet?

    Jepp, und die Lücke sieht man dann später in der Zeitung unter "Zwangsversteigerungen". Eine solide Finanzierung ist das A und O, sonst lässt Du es besser gleich bleiben.

    Weiter geht´s mit den Baukosten.

    Da blicke ich in Deinen Aufstellungen nicht mehr durch, weil sich die Zahlen teilweise widersprechen. Du schreibst einmal von 20.000,-€ Baunebenkosten und 10.000,- € für Notar, Grundwerwerbsteuer etc., und im nächsten Beitrag tauchen dann nur noch Notar, Grunderwerb für nicht einmal 5.000,- € auf. Wo ist der Rest geblieben?

    Wenn ich das richtig sehe, dann soll das Haus gut 160T€ kosten. Wie groß? Was ist da alles inklusive? Immerhin reden wir von einem KfW70 Haus.

    Sorry, aber für mich gibt es da zu viele Fragezeichen. Daran ändern auch die paar Tapeten in Eigenleistung oder die Fliesen im Bad (hast Du das überhaupt schon einmal gemacht?) nichts.

    Gruß
    Ralf
     
  14. #13 ReihenhausMax, 29. Februar 2012
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    Ich melde mich auch noch mal, da ich Dich mit rosaroter Brille ins Verderben rennen sehe.
    Ein paar Punkte:
    - bei einer 1% igen Tilgung bist Du praktisch Dein Leben lang in Miete, nur halt bei der
    Bank als Vermieter
    - Was Du tilgst ist lange Zeit weniger, als das Haus an Wertverlust hat. Die Nachfrage
    nach billig gebauten EFH irgendwo außerhalb der wirtschaftlichen Zentren wird
    angesichts der Demoskopie sicherlich nicht steigen.
    - Es gibt auch Alternativen zu einem EFH Neubau! Mit weniger Risiko und weniger
    Budget!
     
  15. Mib1976

    Mib1976

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    Also von der Bank nehme (ungefähre zahelen) ich ja nicht über 200000 sondern nur 117000 ,50000 KFW +50000KFW..Zinsatz gleichbleibend über gesammte laufzeit 1jahr tilgungsfrei nur zinsen

    117000 von der Hausbank.

    Und in den Neben+Baukosten kosten soll alles vorhanden sein auch Hausanschluss ect .

    Ja die Laufzeit ist 40 Jahre aber mit Variablen möglichkeiten wie kostelose sondertilgungen 3x Im Jahr.Und kostelose erhöhung des Tilgungssatzes.

    Aber wenn ich mal frage würde keiner hier ein Hausbauen was 130000 Euro kostet??Ist das zu wenig?

    Kinder sind keine geplant.

    Die Finanzieren selber also denke ich ja .Habe noch ein anderes Angebot was aufjedefall verbindlich ist aber da fehlen noch 4000 Euro ca...

    Einerseits habe ich hier im Gebiet nur 1x was gelesen wo ein Rohbau verkauft wurde(bis jetzt ^^) Bzw Zwangverseigert wurde.Das einigste was hier Zwangsversteigert wird sin Häuser 1930-1960 ..
    Soll nicht hei0en das ich übermütig werde :yikes

    Und das eine solide Finanzierung das A und O ist ist mir auch klar .. Bin ja nicht umsonst schon seit ein paar Monaten am schauen ..

    Zu den 9000 euro Eigenkapital (Krumme Zahl )sage ich nur das ich sie bekomme von Familie ,die aber auch abbezahlt werden muessen und somit in die Finanzierung mitgerechnet werden in der monatlichen Belastung.


    Das wäre jetzt das kleinste und günstigste und kostet normalwerweise mehr


    Mhmm da haste vielleicht nicht ganz unrecht wobei die Nebenkosten bei 9000
    Euro liegen sprich ca 20000 Baumebenkosten wären ja realistisch aber nach abzug der genannten DInge blieben nur ca 9690 Euro für restliche Baunebenkosten das wäre was wenig oder?

    Da muss ich nochmal nachhacken meine das er das bei der 1ten Rechnung nicht so gerechnet hat (Größeres Haus) muss mal schauen.
     
  16. daufsb

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    Hallo Mib 1976!

    Ich gebe ReihenhausMax und R.B. leider Recht. Aber mir scheint es auch das man dir da was schön rechnet. Die KFW Darlehen haben keine garantierten Zinssätze bis zur vollständigen Entschuldung. Du hast zwar eine garantierte Laufzeit von 30 bzw. 35 Jahre. Aber das hat "nur" Auswirkung auf deinen Tilgungssatz. Der ist dadurch nämlich höher als 1%. Die Zinsen selber gelten nur für die ersten 10 Jahre! Auch nachzulesen unter www.kfw.de!

    Gruss
     
  17. R.B.

    R.B.

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    Das ist für diese Betrachtung egal ob das Geld von der Hausbank kommt oder von der KfW und über die Hausbank durchgeleitet wird. Tilgen musst Du die Darlehen auf jeden Fall.

    Der Joker "SoTi" hilft Dir nichts wenn die Finanzierung bereits auf Kante genäht ist. Da muss in den nächsten Jahren nur eine Kleinigkeit kommen, Auto, Haushaltsgeräte, Reparatur am Haus, und schon geht Dir die Puste aus. Für eine SoTi reicht´s sowieso nicht.

    Da passt irgendwas nicht. Ein Haus nach KfW70 Anforderungen für 130T€? Da hat jemand die Hälfte vergessen, oder das Haus wird wirklich nicht größer als meine Garage.

    Gruß
    Ralf
     
  18. never69

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    Mir kommt das auch alles ein bisschen "spanisch" vor...

    Zumal ich solche Berechnungen bis ins hohe Rentenalter nicht als seriös empfinde. Das mit den Sondertilgungen ist zwar schön und gut - aber wenn man eh schon knapp kalkuliert, wie will man dann noch tausende Euro pro Jahr zur Seite schaffen um die Sondertilgungen auch wirklich nutzen zu können ?

    Und was ist wenn mal ein Auto kaputt geht oder eine neue Heizung kommen muß ? Ok, bei einem Neubau eher unwahrscheinlich, aber was wenn auf einmal während des Baus noch andere Dinge anfallen ? Ein Bekannter von mir mußte mal eben 20k nachschiessen, weil auf einmal in einem abfallenden Gartengrundstück eine Stückmauer am Grundstücksende gebaut werden musste - und die ausgesuchte Treppe nicht passte und eine neue, teurere gekauft werden mußte.

    Wir haben uns auch überlegt zu bauen (bei deutlich besseren finanziellen Voraussetzungen - ist nicht böse gemeint), aber für uns als Laien war das ein Fass ohne Boden und im Prinzip mit nur begrenztem Eigenkapital nicht solide durchzuplanen.


    Ganz ehrlich: ich an eurer Stelle (meine ganz persönliche Meinung) würde mir ein schickes Haus zur Miete aussuchen und da einziehen.

    Nachteil:
    - kein Eigentum im Rentenalter

    Vorteil:
    - finanziell unabhängig (man zieht einfach aus wenn es nicht mehr geht)
    - kein finanzielles Risiko (wenn das Dach kaputt ist ruft man den Vermieter an)
    - kein Klotz am Bein für 30 Jahre und länger
    - kein enormes Zinsrisiko nach 10 oder 15 Jahren
    - wenns zu klein ist oder man beruflich umziehen muß, dann zieht man einfach aus und basta


    Das in eurem Fall enorme Risiko würde ich wirklich gegen die Vorteile eines Miethauses aufwiegen und dann noch einmal neu überlegen - ist wie gesagt nicht böse gemeint, aber nicht dass ihr dann in 5 Jahren beim Herrn Zwegat auf RTL auftaucht ;)


    EDIT: Ralf war schneller mit im Prinzip den gleichen Gedanken ;)
     
  19. #18 theoretiker, 29. Februar 2012
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    Heute, als ich so unterwegs war von Kunde zu Kunde, kam auf DLF ein interessanter Beitrag über genau dieses Thema.
    Grundaussage:

    Im Prinzip kann der Laie einen solchen Hauskaufvertrag in keinster Weise überblicken, kein Normalbürger weis bei Unterschrift, welche Leistungen er noch nebenher zu erbringen hat. Es wurde empfohlen, mit den Vertragsunterlagen zu einem Sachverständigen zu gehen und sich von diesem Beraten zu lassen.
     
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  21. Stef1969

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  22. Hfrik

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    Noch was von meiner Seite - wenn bisher kein Eigenkapital vom Einkommen zusammengespart werden konnte, dann sehe ich als Rate für eine Finanzierung nur den aktuellen Mietbetrag abzüglich den fixen Kosten deines Vermieters abzüglich den Rücklagen für die allfälligen Reparaturen am Haus.
    Dafür wirds nichts zum neu bauen geben.
    Und ob ihr 40 Jahre lang die geplanten Raten schafft, wenns bisher kein Eigenkapital gereicht hat, ist anzuzweifeln, das wied eine harte, lange, lange harte Zeit.
    Hat man sich ein zu teures Objekt gemietet hat man das nach 3 Monaten und nach Verlust der umzugskosten wieder vond er Backe - beim Kauf geht eventuell garnichts, und man muss irgendwie durch.
    Mei Tipp: mal einige Jahre ordentlich Eigenkapitel sammeln. Bekommt ihr Monatlich in der Summe Miete + Sparrate in der richtung 1500€ auf die Seite, ohne dass ihr nach ein oder zwei Jahren - wenn die ersten verschiebbaren Anschaffungen nicht mehr verschiebbar sind - das Gefühl aufkommt, finanziell erdrosselt zu werden - könnte das ganze klappen. Sonst besser die Finger davon lassen. Ich hatte im weiteren Freundeskreis schon Zwangsversteigerungen mit Ansage.
     
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Baufinanzierung sinvoll?

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