Bauherren schätzen die Vorteile des Fertigbaus

Diskutiere Bauherren schätzen die Vorteile des Fertigbaus im Holzrahmenbau / Holztafelbau Forum im Bereich Neubau; Leserumfrage von "Das Haus" bestätigt: Bauherren schätzen die Vorteile des Fertigbaus 30.09.03 "Fertighäuser sind beliebter als je zuvor",...

  1. #1 Michael Prieß, 23. Oktober 2003
    Michael Prieß

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    Leserumfrage von "Das Haus" bestätigt: Bauherren schätzen die Vorteile des Fertigbaus
    30.09.03
    "Fertighäuser sind beliebter als je zuvor", zieht der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau, Dirk-Uwe Klaas, ein positives Fazit einer Umfrage der Leser der Zeitschrift "Das Haus" zum Thema Fertighaus. Die Zeitschrift hatte eine Umfrage gestartet, an der sich 6.331 Leser beteiligten. Davon wohnte jeder fünfte in einem Fertighaus, fast jeder kannte jemanden, der ein Fertighaus bewohnt. Die Ergebnisse zeigen laut Klaas, dass immer mehr Bauherren die Vorteile der intelligenten Fertigbauweise kennen und auch zu schätzen wissen.

    Zu den Ergebnissen: 87 Prozent der Befragten gefallen Fertighäuser gut oder sehr gut. 82 Prozent würden sich ein Fertighaus bauen oder kaufen. Sogar 92 Prozent der Teilnehmer wissen, dass ein Fertighaus individuell planbar ist. 15 Prozent finden den Preis eines Fertighauses sehr günstig, 69 Prozent bewerten ihn als angemessen. Nach den Musterhäusern der Fertigbauunternehmen befragt, sagten 76 Prozent, dass es ihnen wichtig sei, "vorher schon mal durchspazieren und anfassen" zu können. 74 Prozent begrüßten, dass man beim Fertighaus "das ganze Organisieren vom Hals" habe, und 95 Prozent der Leser stuften Fertighäuser als zuverlässig gebaut ein. Schließlich attestieren 72 Prozent den Fertighäusern gute Gebrauchtmarktchancen, und 51 Prozent der Befragten sehen den Fertigbau als die Bauweise, die Maßstäbe im Hausbau setzt. (mh)

    http://www.infoholz.de/html/f_news.phtml?p1=1038474023&p2=1&p3=117
     
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  3. Bruno

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    traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast

    Zum ersten: Der befragte Kreis, nämlich Leser einer bestimmten Zeitschrift, ist natürlich nicht repräsentativ.

    Dann verwundert, dass 82% ein Fertighaus kaufen würden, aber nur jeder 5., also 20% es getan hat.

    95% stufen Fertighäuser als zuverlässig gebaut ein. Auf Erfahrung kann das nicht beruhen, denn nur 20% haben die. Die Aussage betrifft also das "Hörensagen". Vermutlich wäre bei der Frage nach der Zuverlässigkeit anderer Bauweisen das Selbe herausgekommen. Denn wer im Bekanntenkreis gibt gerne zu, sich "verkauft" zu haben.

    Zur Preiswertigkeit:
    15% günstig, 69% angemessen. Bleiben also 16% für die das Fertighaus nicht günstig ist. Eine Gauss-sche Normalverteilung, oder anders: die Leute wissen es nicht.

    Ebenso ist die letzte Zahl zu lesen: für 51% setzt der Fertigbau Maßstäbe, für 49% also nicht. Wieder ein Ergebnis "ich weiss es nicht".
     
  4. Marion

    Marion

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    Miss Google
    Was zu lesen ist, ist lediglich eine zusammenfassende Interpretation der Ergebnisse durch eine den Fertigbau vertretenden Interessensgemeinschaft.

    Ich hab die Primärquelle (Auswertung) bei Lbs.de und haus.de gesucht, aber leider nicht gefunden.
    Es ging mir um den Hinweis auf
    1. repräsentativ
    2. Frageformulierung und Gewichtung der Antworten
    3. Gewinn fürs Mitmachen

    Weils gerade passt: mir ist unklar, woher 80 % der Antwortgeber (Nichtfertighausbauherren) in kurzer Zeit das Wissen für die Beantwortung der Frage nach dem Preis nehmen.

    Viele Grüße
    Marion :)
     
  5. Bruno

    Bruno

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    und weils mich gereizt hat

    Es kommt immer darauf an wie die Zahlen verpackt werden. Der Artikel hätte mit den selben Zahlen auch so geschrieben werden können:

    Bauherren skeptisch gegenüber Fertigbau

    Wie eine Umfrage unter 6.331 Lesern der Zeitschrift "Das Haus" ergab, stehen die Bauherren dem Fertigbau skeptisch gegenüber.

    Immerhin halten 92% das Fertighaus für individuell planbar. Drei Viertel der Befragten können sich ein Haus nach Plänen nicht vorstellen und begrüßen daher die Möglichkeit, durch ein Musterhaus gehen zu können. 13% der Leser gefallen Fertighäuser aber gar nicht. Während zunächst noch 82% angaben, eventuell ein Fertighaus bauen oder kaufen zu wollen, entschließt sich nur jeder Fünfte zu diesem Schritt. Für 16% der Befragten ist das Fertighaus schlicht zu teuer, 69% halten den Preis lediglich für angemessen. 5% stuften Fertighäuser als unzuverlässig ein, bezogen auf die 20% Fertighausbesitzer immerhin jeder vierte. Jeder Zweite sieht im Fertigbau eine Bauweise, die keine Maßstäbe für die Zukunft setzt.
     
  6. #5 Torsten Stodenb, 23. Oktober 2003
    Torsten Stodenb

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    Jeder glaubt, er wüsste, wie man eine Umfrage macht.

    Das Problem liegt wohl tiefer. Da starten Redakteure mal eben eine "Umfrage", ohne je eine professionelle Ausbildung in Sachen Forschungsmethoden, hier speziell Hypothesenbildung, Formulierung von 0-Hypothesen, deren Instrumentalisierung durch Wahl von geeigeneten methodischen Schritten unter Beachtung der jeweils vorliegenden Skalenniveaus, richtige Anwendung, auch Auswahl der Stichprobe, kompetente Auswertung der Daten unter Kenntnis der dazu erforderlichen mathematisch-statistischen Verfahren und schliesslich Darstellung, Interpretation und Schlussfolgerungen mit evtl. Theoriebildung. So einfach, wiue Lieschen Müller sich das vorstellt, ist die Sache nämlich nicht, und auch Wissenschaftler glauben oft, sie könnten es und bauen jede Menge methodischen Bockmistes. Hier hätte ein qualifiiziertes Institut beauftragt werden sollen. Das ist natürlich teuer.
    Und dann hat das Thema "Fertighaus" ja auch noch mehrere begriffliche Untermieter bzw. Nachbarn, deren Verhältnis untereinander nicht einmal unter Fachleuten unstrittig ist: Holzhaus, Fachwerkhaus, Holzständerhaus, Holzrahmenbau, Holztafelbau, Holzskelettbau, um die bekanntesten zu nennen. Wenn man weiss, dass die meisten Leute gar nicht wissen, was ein Fertighaus eigentlich ist, kann man doch nicht einfach eine Befragung darüber machen. Wenn man die offene Frage gestellt hätte: "Was ist ein Fertighaus?" - hätte man unterschiedliche Antworten erhalten, nicht zuletzt ein "Ich weiss es nicht". So kommen natürlich unter dem Druck des Antwortenmüssens (spontan antworten ohne langes Nachdenken) Aussagen über Sachverhalte heraus, die viele Probanden gar nicht beurteilen können.
    Dabei böte eine seriöse Umfrage über solche Fragestellungen doch die Chance, etwas über den Informationsstand, die Einstellungen zum Gegenstand und die Wünsche und Bedürfnisse der Bauherren und der potentiellen Bauherren herauszufinden.
    @ Bruno: Mit Ihrer Schlussfolgerung "Für 51% setzt der Fertigbau Maßstäbe, für 49% also nicht" machen Sie allerdings den gleichen Fehler, den Sie den anderen vorwerfen. Wir wissen gar nicht aus welchen Antwortalternativen sich die 49% zusammensetzen. "Weiss nicht" ist auf einer 5- 0der 7-stufigen Skala mit vorformulierten Antwortmöglichkeiten immer nur eine davon, meist mittig zwischen positiven und negativen Bewertungen liegend. Und um die Aussage mit den 51% überhaupt beurteilen zu können, müssten wir eben die komplette Fragestellung samt Antwortmöglichkeiten kennen. Eigentlich sogar die ergänzenden, kontrollierenden (falls es die gab) und besser alle Fragen. "Ergebnisse", die in irgendwelchen Medien veröffentlicht werden, sind generell mit allergrösster Vorsicht zu geniessen.
     
  7. Bruno

    Bruno

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    ein ganz anderer Aspekt

    Wir haben jetzt schön diskutiert. Aber mit welcher Intention wurde der Ausgangsbeitrag eigentlich eingestellt? Eine Frage wars nicht, auch keine eigene Auseinandersetzung mit dem Thema "Fertighaus", was immer auch darunter subsumiert wird.

    Naja, vielleicht tut es Bauforen allgemein gut, wenn mal was Positives drinsteht. Ich such gleich ein paar Artikel pro Architektenhaus raus ;)
     
  8. NBasque

    NBasque

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    Zunächst einmal gibt diese, wie andere Umfragen ähnlichen Zuschnitts, ja nur die Zufriedenheit der Bauherren mit dem entsprechenden Produkt wieder.

    Ich gebe da Bruno recht, daß eine Befragung nach der Zufriedenheit mit einem Architektenhaus keine grundlegend anderes Ergebnis gehabt hätte.

    Ohne für oder gegen die ein oder andere Bauweise argumentieren zu wollen, gehe ich davon aus, daß die meisten Bauherren mit den von Ihnen gewählten Partnern - ganz gleich ob Architekt, Bauträger, Fertighausiondustrie oder Bauunternehmen - mit der Art, Qualität und Ausführung zufrieden sind.

    Die negativen Beispiele der einschlägigen Bauforen, lassen einen schnell glauben, daß diese die gesamte Zufriedenheitsskala darstellen.

    Insofern kann man eigentlich nur unterstreichen, daß die "intensive Lobbyarbeit" von Minderheiten Meinung macht - und das nicht nur bei schwulen Lebensgemeinschaften.
     
  9. jetter

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    Dat löppt
    falsche Kategorie

    Der Beitrag steht hier in der falschen Kategorie.
    In dem Artikel gehts um Fertighäuser allgemein und nicht ausschließlich um FH in HRB o.ä. .

    Ansonsten wurde dieses Artikel schon einmal thematisiert, weiß nur nicht mehr genau wo (meine aber Bau.de).
     
  10. Bruno

    Bruno

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    So kommt das Ergebnis der Umfrage wirklich bei mir an:

    92% (der "Haus-Leser") glauben, dass Fertighäuser eine gute Flexibilität bieten. Das zeugt von guter Lobbyarbeit aber nur teilweise davon, dass die Anbieter flexibler geworden sind. "Flexibilität" hängt auch stark vom Horizont des Käufers ab. Für manchen ist es schon toll, dass es 5 Varianten vom Typ "Elvira" gibt. Woanders habe ich schon geschreiben, dass allein die beliebige Kombination von 10 Ausstattungsmerkmalen die riesige Zahl von 10! = 3,6 Mio. Möglichkeiten ergibt. Insgesamt also eine bescheidene Aussage.

    76% können mit Plänen wenig anfangen und gehen gern durch ein Fertighaus. Das hat etwas mit der Vorstellungskraft zu tun. Darum schaut man sich auch als Architekt mit dem Kunden Referenzobjekte an. Ist also nichts Fertighaus-Spezifisches.

    Über 80% können sich den Kauf eines Fertighauses "vorstellen". Da waren bestimmt Mehrfachnennungen möglich. "Vorstellen" ist das Eine, wirklich interessant ist die Tatsache, dass nur jeder Fünfte (der nicht repräsentativen Gruppe) dann wirklich ein Fertighaus gekauft hat.

    Preiswürdigkeit und Qualität entziehen sich dagegen weitgehend dem Urteil des Käufers. Mehr als eine statistische Zufallsverteilung in den Antworten lässt sich nicht erkennen.

    Was bleibt? Die Umfrage hat nur ergeben, dass jeder 5. Leser der Zeitschrift "Das Haus" ein Fertighaus hat. Eine Info, die vielleicht für Redakteure und Inserenten bei "Das Haus" interessant ist, aber mehr nicht.
     
  11. #10 Michael Prieß, 24. Oktober 2003
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    Und ich seh die Umfrage so

    daß die Akzeptanz zum Holzhaus wächst wie ein guter Wald :)

    Ich kenne Bauherrn die mir zu Holzhäusern sagen: " das ist ja nix" *tztztz

    Die werden dann der Geschichte angehören ...
     
  12. #11 Torsten Stodenb, 24. Oktober 2003
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    Du wolltest sagen, ein guter Wald wächst langsam, nicht wahr?

    Und Geschichte kann verdammt lange dauern! Im Ernst, ich bezweifele, dass die meisten der Leute, die sich für ein Fertighaus interessieren, das tun, weil sie ein Interesse an der Holzbauweise haben. Und umgekehrt wahrscheinlich. Der Fertighausinteressent ist hinsichtlich der Baumaterialien lediglich geistig weniger eng, denkt fortschrittlicher, moderner und vorurteilsloser, ist als Persönlichkeit toleranter und selbstbewusster und sogar weniger autoiritär als der typische Stein-auf-Stein-Gläubige. Das trifft natürlich auf den "echten" Holzhausinteressenten erst recht zu. Nebenbei, die angedeuteten Korrelationen zwischen den genannten und weiteren Persönlichkeitsmerkmalen sind aus der psychologischen Forschung seit Jahrzehnten bekannt. Soweit zur vermuteten Persönlichkeit der Betreffenden.
    Und hinsichtlich der Kognitionen (Denken, isoliert vom Fühlen und von Handlungstendenzen betrachtet) der Fertighausinteressenten kann angenommen werden, dass es einem grosssen Teil von ihnen ziemlich wurst ist, aus was das Haus gebaut wird. Sie wissen, dass es Normen und statische Vorschriften gibt, und haben ein Grundvertrauen in eine gewisse Solidität mitteleuropäischer Baupraxis. Nein, die Gründe für ihr Interesse am Fertighaus sind Merkmale wie: kurze Bauzeit und dadurch billigere Zwischenfinanzierung und ersparte Miete, Festpreis, einen (oder möglichst wenige) Ansprechpartner, Vertrauen in bekannte Markennamen (oder auch in Imageprodukte wie "Schwedenhaus" oder "finnisches Blockhaus"), Möglichkeit einer Musterhausbesichtigung, manchmal auch noch der Glaube an einen niedrigeren Preis u.a.
    Interessant finde ich meine eigenen Beobachtungen im Laufe der Jahre. In den ersten Jahren meiner Tätigkeit warb ich über Kleinanzeigen in der örtlichen Presse und bot den Leuten die komplette Betreuung bei der Finanzierung samt Beantragung öffentlicher Mittel an. Ergebnis: 8 verkaufte Häuser im ersten Jahr als Anfänger! Und fast alle wurden verblendet, zwei verputzt, keines erhielt eine komplette Holzverschalung. D.h. ich hatte es keineswegs mit Holzhausfreaks oder gar Schwedenhausanhängern zu tun, sondern schlicht mit Fertighausinteressenten, die sich ausser einem günstigen Preis und ein gutes Produkt vor allem eine solide Rundumbetreuung erhofften.
    Seitdem ich aber im Internet vor allem unter "Schwedenhaus" gefunden werde, habe ich es mit ganz anderen Leuten zu tun. Denen geht es tatsächlich um's Holzhaus, kaum um den Aspekt Fertighaus.
    Es gibt nach meinen Beobachtungen grob drei Hauptgruppen von Bauinteressenten: a) die klassischen Stein-auf-Stein-Häuslebauer, b) die Fertighausinteressenten und c) die echten Holzhausanhänger. Und alle drei weisen neben (klar) ähnlichen vor allem auch voneinander abwweichende Denkmuster auf und werden von unterschiedlichen Motiven geleitet. Wenn man eine Befragung in diesem recht kompleexen Bereich machen will, dann muss man erstens fachlich kompetente Vorstudien zum Gegenstandsbereich durchführen oder zur Verfügung haben, und man muss die Fragestellungen sehr professionell methodisch umsetzen.
     
  13. #12 Ingo Nielson, 24. Oktober 2003
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    ich glaube, sie tun hier einigen bauherren ziemlich unrecht, herr stodenberg. was hat es mit vorurteilen zu tun, wenn man sich eher für die massivbauweise interessiert oder umgekehrt. ich habe die erfahrung gemacht, das sich meine bauherren immer dann für den holzbau entschieden haben, wenn er sinnvoll angewendet werden kann. kostentechnisch liegen die beiden varianten im mittel gleich auf. wenn man den bauherrn fachlich gut berät und ihn auf die vor- und nachteile beider varianten hinweisen kann, fällt ihm die entsprechende entscheidung leicht. das die bauherren von vornherein auf bestimmte haustypen festgelegt sind, liegt in der regel daran, dass sie erfahrungen in ihrem näheren umfeld gemacht haben. wer kompetent beraten wird, merkt schnell, ob er mit dieser erfahrung auf dem holzweg ist oder nicht. man muß immer im einzelfall entscheiden und abwägen, welche bauweise die richtige für den speziellen bauplatz ist.
     
  14. #13 Torsten Stodenb, 24. Oktober 2003
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    Seitwann ist es Unrecht, Vorurteile Vorurteile zu nennen?

    Was es mit Vorurteilen zu tun hat, wenn sich ein Bauherr für eine Massivbauweise entscheidet? Sie geben thematisch selbst die Antwort, Herr Nielson, wenn auch inhaltlich falsch: Nach Ihrer Erklärung ist es also in Deutschland in etwa 85% der Fälle sinnvoll, massiv zu bauen, während es in Nordamerika oder Skandinavien zu 80% oder mehr sinnvoll ist, mit Holz zu bauen. Merken Sie was? Also entweder die Architekten haben die Vorurteile hinsichtlich der Bauweise, oder die Bauherren haben sie. Hierzu habe ich jedoch eine Meinung. Ein Architekt, mit dem ich manchmal arbeite, hat mir erzählt, dass er gern mehr Holzbauten planen würde und seinen Bauherren dann versucht, dieses schmackhaft zu machen. Das Ergebnis ist fast immer negativ. Er muss sogar aufpassen, dass ihm die Leute nicht weglaufen, weil sie am Ende kein Vertrauen mehr in seine Massivbaukompetenz haben. Er bestätigt, was ich auch schon geschrieben hatte: Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen sind die Leute innerlich festgelegt, entweder auf Massivbau oder Holzbau. Ich habe es sogar mehrfach erlebt, dass zwar Interesse an einem Holzhaus signalisiert wurde, man liess sich auch beraten, schien angetan, aber am Ende siegte doch die alte, tiefverwurzelte Grundhaltung, das Urvertrauen in den "Stein". Ich könnte Ihnen Geschichten erzählen ...! Sie können den Leuten soviel über Vor- und Nachteile erzählen, wie Sie wollen, es bleibt alles an der Oberfläche. Rein gedanklich hat der Zuhörer das schon begriffen, aber 30 Minuten später erzählt er Ihnen, dass er aber doch lieber massiv bauen möchte. oder wenn nicht der Mann, dann seine Frau, die die ganze Zeit nichts gesagt und geschwiegen und nur unauffällig einmal kurz an der leichtbauwand geklopft hatte.
    Und, um einen möglichen Einwand gleich vorwegzunehmen, ich bin bekannt dafür, besonders sorgfältig, aber verständlich zu beraten. Also, an meiner ungeschickten Beratungspraxis kann es nicht liegen, dass ich mich skeptisch gebe, was die kurzfristige, aber nachhaltige Aufklärbarkeit von Menschen über die nüchternen Sachverhalte angeht, über die wir hier reden.
     
  15. #14 Ingo Nielson, 26. Oktober 2003
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    ich finde es immer recht amüsant

    herr stodenberg, wenn ich ihre unreflektierten schlussfolgerungen durchlese. sie ernähren sich sicher auch hauptsächlich von fast-food und fahren das 15-liter-auto, weil es die amerikaner ihnen vormachen... ;-)

    nochmal zur klarstellung und aus meiner sicht als architekt: von den architekten, die ich kenne (und denen läuft der kunde bei der beratung nicht davon..;-)) kann der bauherr erwarten, dass er kompetent zur in frage kommenden bauweise beraten wird. architeken sind hier natürlich im vorteil, da sie alle bauweisen kompetent umsetzen können und keine spezielle bauweise verkaufen müssen. letztendlich ist die bauweise aber auch eine bauchentscheidung des bauherren. nichts wäre schlimmer, wenn die bauherren eine getroffene entscheidung später bereuen und das gefühl hätten, etwas falsch gemacht zu haben.

    beobachtet man die architekturszene, kann man feststellen, das es gerade die architekten sind, die den innovativen holzbau vorantreiben. von vorurteilen kann in unseren reihen also nicht die rede sein.

    :konfusius
     
  16. Uli R.

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    Re: Du wolltest sagen, ein guter Wald wächst langsam, nicht wahr?

    Tach,

    sagen Sie mal Herr Stodenberg, finden Sie diese Ihre Aussage nicht ein wenig naja, übertrieben?
    Ich bin allgemein kein Anhänger Tiefenpsychologischer Hüftschüsse noch dazu wenn man als Ziel eine ganze Gruppe von Menschen heraussucht.

    Sie sagen ja ein Bauherr der Stein auf Stein bauen möchte, vielleicht schlicht weil es in Kontinentaleuropa die traditionelle Bauweise ist, sei geistig beengt, im Denken rückwärts gerichtet, altmodisch von Vorurteilen zerfressen, sogar als Persönlichkeit intolerant, ohne Selbstwertgefühl und aus diesem Minderwertigkeitsgefühl heraus autoritär.
    Bei allem Verständnis, dass Sie für Ihr Produkt eintreten, aber das is schon ein wenig übers Ziel hinausgeschossen finde ich.

    Nicht jeder der sich dazu entschließt nicht im Holzrahmenbau sein Haus errichten zu lassen ist eine intellektuelle Null und noch dazu charakterschwach.

    Warum kaufen sich eigentlich so viele Leute einen Volvo? Vielleicht weil er einen gewissen Ruf hat.
    Aber wird er diesem auch gerecht? Die ADAC Pannenstatistik besagt regelmässig das konkrete Gegenteil, dennoch haftet der Ruf an wie Pech, warum? Können die Leute nicht anders als dem Ruf zu folgen? Müsste man ma analysieren, was die Käufer für ein Persönlichkeitsbild haben ... :cool:
     
  17. #16 Torsten Stodenb, 26. Oktober 2003
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    Der Ruf aus dem Bauch

    Ja, ja, Uli R. und Ingo Nielson, das ist richtig erkannt: Ein Ruf haftet fest wie Pech und Schwefel, jahrzehntelang und länger, und wenn die Entscheidung für ein Auto schon sehr aus dem Bauch heraus getroffen werden, dann die für eine Bauweise erst recht.
    Es stimmt, ich habe meine Aussage über tendenzielle Befindlichkeiten von Massivhausfreunden natürlich überspitzt formuliert und wollte sicherlich auch niemandem persönlich zu nahe treten. Aber ich wollte auch einmal eine These formulieren, die sicher nicht unlogisch ist: Wenn die Massivbauweisen in Mitteleuropa die massenhaft üblichen Bauweisen sind, dann werden sich Menschen mit betont konservativen Denkmustern auch daran orientieren, weil sie nach Sicherheit streben. Genau deshalb kaufen übrigens viele Volvo, wegen der unbestreitbaren Sicherheit der Autos bei Unfällen. Dieses Sicherheitsdenken ist ja übrigens gerade in Schweden sehr stark ausgeprägt. Ein Beispiel sind die schwedischen Spielplatzeinrichtungen, die in vielen deutschen Spielplätzen stehen, teuer, aber gut. Und man darf wohl annehmen, dass eine Nation, die so viel Wert auf Solidität und Ordnung legt, in entsprechenden Häusern leben möchte. Ja, da fang ich aber an zu grübeln. Die leben ja fast alle in Holzhäusern. Die vom allgemeinen deutschen Häuslebauer glatt als suspekt abgelehnt werden. Man findet ja auch Gemüse oder Rindfleisch "garantiert aus Deutschland" oder ähnlich. In Schweden liegen in den Regalen dann z.B. "echt schwedische Kartoffeln (mit Erde dran, was wichtig ist) oder alte schwedische Apfelsorten, damit man nicht auf das ausländische Zeug angewiesen ist. Das ist dort noch mehr Kult als bei uns. Merken Sie was?
    Um zu erkennen, dass hinter'm Gartenzaun auch nicht alles schlecht ist, benötigt man Aufgeschlossenheit, Intelligenz und eine gewisse Bildung. Zwar kann ich dann selbstverständlich bauen, wie alle bauen, warum nicht? Aber die, die sich für die Ausnahme entscheiden, sind überall in der Welt Avangarde. Das ist doch nicht neu! Leute, die sich für ungewöhnliche Architektur erwärmen, gehören mit Sicherheit auch nicht zu den Menschen mit durchschnittlichen Denkgewohnheiten. Es ist ein bisschen schwierig, dies alles klar zu trennen. Es hat auch mehr mit Persöhnlichkeitsstrukturen und Erziehungsstilen als mit Intelligenz zu tun.

    p.s.: Herr Nielson, mein Chevy ist gestorben und beerdigt. ich fahre jetzt wieder Volvo. Hätten Sie es vermutet?
     
  18. Lebski

    Lebski Gast

    Die leben ja fast alle in Holzhäusern.
    Gibts da Zahlen zu? Ich war letztes Jahr in Schweden, kann das so aber nicht bestätigen. Der Holzhausanteil ist höher als hier, ob er aber über 50 % liegt, bezweifle ich.
    Ach, noch ein Problem: Die Verfügbarkeit des Baumaterials Stein. Wie siehts damit aus? Nicht lachen, da hinten! Nicht jeder Stein ist zum Bauen geeignet, wenn man also früher leichter an Holz kam, entwickelt sich ja auch sowas wie Tradition und gebräuchliche Bauweise. Das Thema ist komplexer, als es den Anschein hat. IMHO
     
  19. #18 Torsten Stodenb, 26. Oktober 2003
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    Wenn Du krank bist, zieh' in ein Holzhaus. Wenn das nicht hilft, geh' zum Arzt. (schwed. Sprichwort)
    Man baut mit dem, was man findet? Jein.

    Zahlen über den Anteil der Holzhausbewohner in Schweden habe ich jetzt nicht zur Hand. Herr Lebski, wo in Schweden waren Sie denn? Wenn Sie entweder nur in der Südprovinz Schonen oder in einer der grösseren Städte waren, ist Ihr Eindruck nicht verwunderlich. In Schonen findet man ziemlich wenig typische Schwedenhäuser. Aber viele Massivhäuser, alte Fachwerkhäuser und Holzhäuser in einem schnörkelloseren, schlichteren Stil. Alles, auch der Dialekt, erinnert stark an Dänemark. Und die paar grossen sowie einige mittlere Städte in ganz Schweden bestehen aus den üblichen massiven Stadthäusern wie überall. Holzhaussiedlungen sind dort eine Sache für die Neubausiedlungen der Vorstädte. Einige kleinere Städte nördlich von Schonen haben z.T. historische Altstadtkerne aus sehr alten Holzhäusern. Aber auch in Bastad (bekannt durch Tennis) an der Nordgrenze Schonens an der Westküste gibt es einen solchen alten Holzhausrestbestand, eigentlich nur noch eine Strasse. Aber auch diese alten Häuser sind in dem typisch schonischen Stil als Langhäuser (dafür schmal) gebaut. Und auch in dieser Strasse ist nicht alle Holz, was alt ist (siehe Foto!).
    Es hat, das muss man relatiivierend sagen, seit Jahrzehnten eine sehr starke Landentvölkerung in Schweden gegeben, gleichzeitig einen Zug vom Norden in den Süden, wo die Städte dichter liegen und heute die mehrheit der Bevölkerung wohnt. Von daher wohnen heute ganz sicher mehr Menschen in Steinhäusern als etwa 1940.
    Vefügbarkeit von Baumaterialien: In Schweden gibt es hauptsächlich Granit, und zwar als Hindernis zum Kellerbau. Massiv gebaut wird viel mit Leichtbeton, mit Porenbeton und mit Poroton. Die beiden letzteren sind bekanntlich auch schwedische Erfindungen, logischerweise südschwedische. Und auch schwedische Holzrahmenhäuser werden recht oft entweder mit Klinkern oder, häufiger, mit den wirklich fantastischen Quarzverblendern (ein KS-Stein mit 95% Quarzanteil) aus einem bestimmten Lagervorkommen versehen. Auch in fast reinen Holzbaugebieten. Dass der ungeheure Waldreichtum aber dazu führt, dass sich eine Holzbautradition entwickelt, ist klar. Das kann man auf der ganzen Welt beobachten. Trotzdem gibt es Gegenbeispiele: In den USA, z.B. in den Südstaaten, werden Wohnhäuser auch überwiegend aus Holz gebaut, obwohl es sich nicht um klassische Waldgebiete handelt. In Deutschland wird nicht überwiegend aus Holz gebaut, obwohl auch hier genug Wald vorhanden ist. Dies hat dann wohl damit zu tun, dass es sich ausserdem um unterschiedliche Kulturkreise handelt. Bis zum Beginn der industriellen Revolution herrschte aber auch bei uns noch der Holzbau in Form des Fachwerkbaus vor. Worüber wir immer reden, betrifft eine Renaissance, nichts völlig Neues.
    In Schweden wohnt man auf dem Land und in den Kleinstädten tatsächlich fast ausschliesslich in Holzhäusern, in den Grossstädten aber weniger. Vielleicht finde ich ja noch Zahlen dazu.
     
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  21. #19 Torsten Stodenb, 26. Oktober 2003
    Torsten Stodenb

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    Wenn Du krank bist, zieh' in ein Holzhaus. Wenn das nicht hilft, geh' zum Arzt. (schwed. Sprichwort)
    Apropos Granit:

    Auf diesem weiteren Beispiel aus der o.g. Strasse in Bastad sieht man links sehr schön, was man in Schonen mit den Findlingen macht. Solche schönen Sockel, aber auch ganze, ausgebaute Untergeschosse, meist am Hang, findet man dort oft. Und darauf ein schnuckeliges Holzhäuschen in weiss, rot, gelb, zartrosa usw. Das hat was!
     
  22. Marion

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    Beispiel Steinhäuser in USA

    Ich habe im Buch "Shaker Kunst, Handwerk, Alltag" von June Sprigg folgenden Satz gefunden:

    "Obwohl die Shaker meistens Holzhäuser bauten, bevorzugten sie Stein und Ziegel als Baumaterial, wenn sie es sich leisten konnten."

    Die Shaker galten als hervorragende Handwerker mit höchstem Qualitätsbewusstsein. Ihre Häuser sind durchdacht und entsprechend der Bedürfnisse der Gemeinschaft geplant und sehr schlicht gehalten. Religiös motiviert ist die Reduktion auf das Wesentliche.

    http://www.shakervillageky.org/
    http://www.cr.nps.gov/nr/travel/shaker/
    http://www.shaker-moebel.de/index.htm
    http://www.uni-weimar.de/architektur/e+gel1/projekte/kosovo/Seminare/Lindner/shaker.html

    Viele Grüße
    Marion :)
     
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