Bauprojekt: Grundsatzdiskussionen - Scheitern oder Scheidung vorprogrammiert?

Diskutiere Bauprojekt: Grundsatzdiskussionen - Scheitern oder Scheidung vorprogrammiert? im Bauen mit Architekten Forum im Bereich Architektur; Hallo Forum, aktuell wird in meinem Umfeld eine Grundsatzdiskussionen geführt und wollte fragen, wer ähnliche Erfahrungen gemacht hat und wie...

  1. Amibobo

    Amibobo

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    Hallo Forum,

    aktuell wird in meinem Umfeld eine Grundsatzdiskussionen geführt und wollte fragen, wer ähnliche Erfahrungen gemacht hat und wie dann das Bauprojekt (hier: EFH) am Ende wurde.

    Unser Fall:
    Es gibt eine standesamtliche Zuweisung (=Ehepartner, Geschlecht wird wegen Unisex nicht genannt) dann noch als aktive Protagonisten einen Vater und Onkel meinerseits.

    Der eine Ehepartner liest viel und versucht einen Mittelweg zu finden wo das Geld sinnvoll investiert ist und wo es Luxus / unnötig ist, d.h. sinnvoll wären noch deren/dessen Meinung
    a) Bodengutachten - Die Basis für alle weiteren Planungsaufgaben und als Risikobegrenzung des Bauherrenrisikos.
    b) Architekt zumindst für LP1-4 - wegen des Maßes von 9x7m Grundfläche sind Erfahrung und Optimierungen nötig, keine miniaturisierte Kopie des "Standardhausaufbaus".
    b2) Kompromissvorschlag: Wenigstens LP1-2 mit einem Architekten und den Entwurf mit dem des Vaters vergleichen um zu sehen, ob es mit einem Architekten nicht vielleicht doch bessere Lösungen gibt.
    c) Eine Vergrößerung der Grundfläche reduziert die Notwendigkeit zu Optimieren (= man bekommt leichter Grundrisse hin, die in allen Geschossen dann passen), das kostet dann aber eine ganze Stange mehr Geld: 9,5m statt 9,0m bedeutet ca.: 0,5m * 7,0m Hausbreite * 3m Raumhöhe * 3 Vollgeschosse (K, EG, OG) = 31,5 Kubikmeter mehr Volumen * 350,- €/m3 = ca. 11.000,- € Mehrkosten -> da ist ein Architekt mit rund 6k € deutlich günstiger und man hat evtl. noch wo anders Mehrwerte.
    d) Tragwerkplaner - vor allem um durch richtige Dimensionierungen Geld zu sparen statt Standardannahmen die evtl. überdimensioniert sind, und da kein optimaler Baugrund vorliegt.
    e) Bauleitung entweder durch Architekt oder einen freien Bauleiter - die beteiligten Firmen brauchen einen fachlichen Ansprechpartner, dazu fehlt uns die Erfahrung.
    f) Baugutachter zumindest für die Gewerkabnahme - "Wer das erste fehlerlose Haus gebaut hat, soll sich melden ...". Grobe Fehler sollen frühzeitig entdeckt und korrigiert werden.
    g) Blow-Door-Test (- wie bei f) )
    h) wegen Hanglage besonderes Augenmerk auf den Schutz vor Rückstau im Abwasserkanal - Vermeidung ist hier besser als später mal Ärger und Beseitiung, auch wenn evtl. ne Versicherung zahlt.
    i) KWL für angenehmeres Wohnklima und zur zusätzlichen Vorbeugung gegen Schimmel.
    Folgender Punkt ist am ehesten "Luxus" aber nicht ohne Sinn:
    j) Blitzschutz extern & intern - wegen der Lage weiter oben und da inzwischen viel mehr Elektrogeräte im Haus selbst oder als Hausrat (z.B. PCs) vorhanden sind, die bei Blitzschaden finanziell weh tun.

    Der zweite Ehepartner hält sich an die erfahrene Elterngeneration, die wie folgt vorschlägt zu arbeiten:
    1. Ein Bodengutachten ist rausgeworfenes Geld, das sehen die Bauarbeiter wenn sie die Grube ausheben. Die sind ja nicht blöd und wissen schon, was dann zu tun ist; ist ja nicht der 1.Hausbau, den die machen. (Jetzt wurde gegen die Widerstände doch ein Bodengutachten gemacht und das Ergebnis ist: Bodenaustausch auf ca. 0,8 m - wie der Bauingenieur bereits auf Basis der Ortskenntnisse vorhergesagt hat (ca. 1 m) --> Bodengutachten = rausgeworfenes Geld ist bestätigt !!)
    2. Den Hausplan entwirft der Vater wie schon bei mehreren Projekten in der Familie. Ein Architekt ist rausgeworfenes Geld, da die meisten Archis so Kleinprojekte mit Stangenentwürfen abfertigen; zudem weiß man erst am Ende ob man einen guten Architekten erwischt hätte. Es gibt ja überall schwarze Schafe.
    3. Zudem kann ein Architekt mit wenigen Gesprächen nie jemanden so kennen lernen wie man sich in der Familie kennt -> die Bedürfnisse fürs Wohnen / das Wohngefühl wird kaum ein Architekt so erfüllen können.
    4. Wenn man mit der Grundfläche 9x7m nicht auskommt, dann macht man z.B. 9,5 x 7,0m -> Wenn man es ohne Architekt plant kostet es ca. 5k € mehr (weil man muss ja das Geld für den Architekten wegrechnen) dafür hat man aber in allen Geschossen mehr Wohnfläche! (was man mit Architekt bei weiterhin 9,0x7,0m aber optimaler Raumausnutzung nicht hätte)
    5. Diesen Plan setzt ein Bauingenieur in einen Eingabeplan um für <1k€. Statik wird standard hergenommen, da man wegen des Baugrundes sowieso ca. 1 m Bodenaustausch macht und dann hat man einen Standardboden.
    6. Ein Tragwerkplaner ist rausgeworfenes Geld. Die für den Eingabeplan nötige Statik ist vorhanden.
    7. Das Haus lässt man von Firmen machen, mit denen man vor ca. 6 Jahren das letzte Haus gebaut hat und wo es bis jetzt keine Probleme gibt, also gute Erfahrungen gemacht hat.
    8. Ein Baugutachter als fachliche Unterstützung bei der Gewerkabnahme oder ein Bauleiter ist rausgeschmissenes Geld, weil man hat ja schon gute Erfahrungen gemacht und zeugt sonst nur von Mißtrauen gegen die Firmen.
    9. Blow-Door-Test und energiesparende Bauweise kann man sich sparen, da im Vergleich zu früheren Jahren die Energiesparanforderungen angehoben wurden und so ein heutiges Standardhaus bereits die KfW70 usw. früherer Jahre erfüllt.
    10. Für Abwasser macht man eine Hebeanlage, die schützt auch gegen Rückstau, kann aber selbst auch kaputt gehen und dann hat man die Sch... trotzdem im Keller. Also wozu dann Geld für eine Hebeanlage ausgeben die man noch regelmäßig warten muss? -> rausgeschmissenes Geld
    11. Eine KWL ist rausgeworfenes Geld, man lüftet mit den Fenstern wie früher.
    12. Blitzschutz für eine EFH ist rausgeschmissenes Geld, das haben die Elternhäuser über 30 Jahre nicht gebraucht und wenn dann zahlt die Hausratversicherung.
    13. Im Übrigen versucht der/die Eine mit Gewalt Geld rauszuwerfen während die Anderen versuchen uns Geld zu sparen - und dafür muss man sich als Dank rumärgern das den erfahrenen Eltern nicht geglaubt wird. Jeder hat schon ein Haus gebaut, teilweise sogar selbst den Rohbau gemauert, und die wüssten nicht, wovon sie reden und wie man ein Haus richtig baut.

    Ich hoffe, beide Seiten möglichst neutral wiedergegeben zu haben.
    Nun wird überlegt, da die beiden Ehepartner eine sehr unterschiedliche Herangehensweise haben (planen & vorbeugen vs. machen & reagieren), ob das gut gehen wird?

    Bitte keine Antworten wie "Lasst es bleiben", sondern für oder gegen eine Aussage argumentieren.
    Eure Argumente Pro / Contra den oben genannten Aussagen werden mit großem Interesse gelesen. Vielleicht kommt man doch mit Euren neuen Argumenten auf einen gemeinsamen Nenner.

    Ebenfalls - wie oben geschrieben - wäre Interessant, ob andere Bauherrnpaare alle in weitgehender Harmonie das Projekt gemeistert haben, oder ob man sich auch erst zusammenraufen musste und es klappte dann doch.
     
  2. Anzeige

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  3. Memento

    Memento

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    Also ich stimme dir bei den Punkten 1 - 13 eigentlich zu, ist bei uns auf dem Dorf das selbe spiel. Da sind wir schon ne Aussnahme, dass wir das Haus zumindest von einem Archi haben planen lassen und nicht vom BU oder irgend einem Bau-Ing..

    Wobei mir das auch so vorkommt, dass bei uns ein Standardentwurf genommen wurde und halt bissl ran drum gebastelt wurde max. 1-2 Tag Arbeit für den Archi. Die BU's hier planen dir mit deren Vertragsarchitekten auch nen Haus, dann sind die Kosten dafür halt in den Baukosten versteckt aber denke immernoch geringer wie separater Architekt. Aber ich würde immer ne Grundplanung (LP1-4) extern machen lassen, da ist man freier.

    Zu 1: Bodengutachten, haben wir auch keins. Der BU wusste schon was ihn erwartet, der Baut ja nicht das erste Haus dort.
    Zu 2: Kommt wirklich drauf an ob man irgend eine exklusive Lösung sucht oder ob Standard halt reicht.
    Zu 3: Stimmt
    Zu 4: Ok, ist aber wie bei 2
    Zu 5: k.a.
    Zu 6: Statik musste wir rechnen lassen, wäre aber über einen BU auch so gewesen. Kann ich nix zu sagen. Statiker sind aber rauch faul und rechnen immer nen Angstzuschlag drauf, somit ist bei uns eben dies eingetreten dass Dinge teurer wurde, da für mehr last ausgelegt als es sein muss. Bei anderen Dingen hat er wieder was vergessen und es musste nachgebessert werden. Sprich rausgeworfenes Geld, aber zur Sicherheit wars halt nötig.
    Zu 7: Bei uns ähnlich
    Zu 8: Ja
    Zu 9: BDT haben wir auch nicht gemacht, wozu? Energiesparend würd ich immer vorziehen, aber der heutige Standard ist ja meist mit Standardmaterialien schon übertroffen.
    Zu 10: k.a.
    Zu 11: Da scheiden sich die Geister, für den Winter braucht mans nicht unbedingt, wir lüften frühe halt mal durch während wir frühstücken und im Bad sind und machen dann abends nach der Arbeit nochmal auf. Im (heißen) Sommer wäre es schon von Vorteil, da man sich abends das Haus runterkühlen kann ohne die Fenster (Mücken) aufmachen zu müssen und die ganzen nacht geöffnet zu lassen.Zum Glück sind bei uns kaum Mücken^^sonst hätte ich mich schon geärgert. Die Temp beim lüften sinkt im Winter vielleicht um 0,5 Grad ab ist aber schnell wieder da (Massivbau). Jeder schreibt immer nur dass es im Winter unabdingbar ist eine KWL zu haben, ich sehe es ehr im Sommer als Vorteil.
    Zu 12: Ich habe nur gehört, das man keinen Blitzschutz mehr macht
    Zu 13: Die Mischung machts, ich würde Kompromisse eingehen.

    Die meisten "Experten" hier werden punkten a - j zustimmen. Die verdienen damit ja ihr Geld^^
     
  4. #3 zille1976, 18. Juli 2014
    zille1976

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    Heheh...

    Was meinst du wohl, welche Antworten du in einem Forum bekommst, in dem es von Architekten, Bauplanern und Fachfirmen nur so wimmelt?

    Also zu den Punkten wo ich mir eine eigene Meinung mal erlauben kann:

    7) Auf Firmen zurück zu greifen, mit denen man gute Erfahrungen gemacht hat ist auf jeden Fall sinnvoll.

    8) Wenn man den Firmen tatsächlich so sehr vertraut, und es keine Mängel in den letzten Jahren bei anderen Projekten gab, ist eine externe Kontrolle tatsächlich nicht nötig. Wenn euch beim Bau trotzdem was spanisch vorkommt, kann man immer noch drüber nachdenken einen unabhängigen Experten drüber schauen zu lassen.

    9) Zu dem ganzen Energiesparschwachsinn hab ich ein eher gespaltenes Verhältnis. Am Ende dient es nicht eurem Geldbeutel sondern dem Baugewerbe. Ihr gebt euer Geld dann halt nicht den Energieversorgern sondern den Handwerksfirmen. Sparen tust du bei einer realistisch betrachteten eher wenig bis nichts. Aber dazu wirst du hier nur genau gegenteiliges hören. Bedenke aber dass fast alle weiteren Ratgeber hier eigene Interessen vertreten.

    11) Da ja Schimmel die neue Panikmache schlechthin ist, lässt sich eine Lüftungsanlage natürlich super vermarkten. Mein Meinung dazu: Warum soll ich ein Haus komplett luftdicht in Folie einpacken, um Energiekosten zu sparen, wenn ich diese Einsparungen dann für eine Lüftungsanlage ausgeben muss, damit mir die Bude nicht unterm Hintern wegschimmelt? Denk mal drüber nach, wer am meisten von diesen Konzepten profitiert. Wieviel Häuser kennst du persönlich, die zwischen 1900 und 1980 gebaut wurden und wegen Schimmelbefall unbewohnbar wurden?

    12) Schwierig. Ist irgendwo eine Glaubensfrage. Hier spielt die persönliche Angstschwelle eine Rolle. Ist aber wie bei allen Absicherungen. Wenn was passiert wäre es schön gewesen es zu haben, passiert nichts war es rausgeschmissenes Geld. Auch hier würde ich abwägen wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass der Blitz wirklich bei euch einschlägt. Wobei man nicht vergessen darf, dass z.b. für eine Satschüssel ein Blitzschutz zwingend sein könnte.

    Alles in allem liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte. An Fachpersonal würde ich tatsächlich nur dann sparen, wenn du dir selber absolut sicher bist Probleme selber erkennen zu können. Bist du dir unsicher, hol dir professionelle Hilfe. Wobei eine jahrelange gute Zusammenarbeit mehr Wert ist, als auf biegen und brechen einen Gutachter zu holen, dessen Absichten man selber auch nicht einschätzen kann. Bei sicherheitsrelevanten Punkten wie Statik würde ich immer einen Fachmann ranlassen.

    Was die Energiespargeschichten angeht, zahlst am Ende immer du. Entweder an den Versorger, weil du viel heizt, oder an diverse Firmen, weil du viel Geld für Energiespartechnik ausgibst. Hier würde ich persönlich immer auf alt bewährtes setzen. Sprich zwei offene Fenster ersetzen die Lüftungsanlage.
     
  5. MarcALex

    MarcALex

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    Also ich seh das wie "zille1976" er hat das schon ziemlich gut geschrieben...gerade hier in diesem Forum wird so manchen viel zu viel Angst gemacht.
    Bei uns in der Gegend hat keiner irgendwelche große Probleme, es wird halt auch mit den einheimischen, teilweise Familienbetriebe gebaut die auch schon lange Erfahrung haben,
    Für mich wäre das Geld für einen Architekten einfach raus geschmissenes, ich kenn hier in der Gegend glaub nicht mal jemand der einen hatte...höchstens man kennt sich halt wirklich gar net aus und hat einfach zu viel Angst.
    Morgen werden sich aber die Spezialisten mit Sicherheit melden ;)
     
  6. #5 Gast036816, 18. Juli 2014
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    wenn sich ehepartner nicht einig sind, wie man gemeinsam vorgeht, kann das bauvorhaben und die ehe problematisch ausgehen.

    zu den sparzwängen bei planung kann ich nur sagen: die sparfüchse dürfen gerne einmal über alle belange den beweis antreten.

    ich fürchte, dass dieser thread eher als shitstorm enden wird.
     
  7. Amibobo

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    Ein shitstorm ist nicht das Ziel, sondern aus den Erfahrungen von anderen Bauherren(paaren) zu hören, wo welcher Kompromiss sinnvoll ist.
     
  8. Amibobo

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    Was wir ebenfalls nicht vergessen sollten ist, dass die Fachleute hier kein Geld für ihre Antworten bekommen. Geht man in ein Büro eines Fachmanns hat man wohl für solche Antworten schon eine Rechnung in der Hand und ist einige Euronen los. Um so höher ist es zu schätzen, wenn hier Leute unbezahlt fachliche Antworten geben um Laien wie uns zu helfen. Sowas vergisst man leicht.
    Auch hat sich mir noch keiner der Fachleute angeboten das Projekt gegen Bezahlung zu übernehmen; das Forum ist also für die (meisten) Fachleute kein Weg Aufträge zu aquirieren, sondern die Antworten hier unentgeltlich in ihrer Freizeit. Es ist sogar so, dass manche Probleme haben für ihre Projekte Fachleute gegen Bezahlung zu bekommen, den die meisten Projekte hier sind einfach für Fachleute Kleinprojekte wo vermutlich nicht so viel verdient wird wie bei Großprojekten. Ein Grund mehr sich über zeitnahe fachliche Antworten zu freuen, auch wenn sie nicht immer so ausfallen, wie man es gerne hört.

    Manchmal fragt man sich natürlich schon, ob andererseits nur Lehrbüchern genüge getan werden soll und ob nicht mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird bei so manchem Ratschlag eines Experten.
    Mir macht es am meisten Probleme wenn ich zu hören bekomme, ich soll mir einen guten Fachmann suchen. Da ich keinerlei Erfahrung bis jetzt habe, woran erkenne ich, wer gut und wer schlecht ist? Und an früheren Projekten kann ich es genauso gut oder schlecht beurteilen wie wenn ich die Gewerke abnehme. Dafür fehlt mir einfach das Fachwissen und die Erfahrung.

    Deshalb freue ich mich auch über praktische Erfahrungen von anderen Laien-Bauherren und hoffe, es werden noch mehr - auch wenn darin auch mal (berechtigte??) Kritik an so manchem Punkt der Fachleute ist.
    Umgekehrt hoffe ich auf entsprechend sachliche Gegenargumente von Fachleuten welche in der Ausgangsdiskussion helfen, Punkt für Punkt einen sinnvollen Kompromiss zu finden bzw. zu erkenne, wo die eine oder die andere Seite realistisch denkt. Am Ende soll das EFH natürlich stabil stehen und gut werden - und vor allem realisiert werden weil man sich auf eine Sichtweise einigen konnte - z.B. mit Hilfe von Argumenten aus diesem Thema.
     
  9. #8 zille1976, 18. Juli 2014
    zille1976

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    Ich glaube kaum. Bisher war es ja auch ganz sachlich.

    Welchen Beweis nun genau wofür? Sprich ruhig deutlich, wir sind hier unter Fachleuten.
     
  10. #9 JamesTKirk, 18. Juli 2014
    JamesTKirk

    JamesTKirk Gast

    Genau, Du sagst es. Scheitern bzw. Scheidung ist das Thema ... :shades
     
  11. Thomas B

    Thomas B

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    Wenn sich am Ende bestätigt, daß der Baugrund O.K. ist mag das so erscheinen, weil ja nur bewiesen wurde, was man ohnehin vermutete.

    Daß der BU das beim Ausheben sieht, ist nat. völliger Unfug. Der kann ja nur so tief blicken wie seine Baugrube tief ist. Was aber kommt darunter? Wie tragfähig ist der Boden darunter? Mich interesseiret doch nicht wie tragfähig der Boden, den ich gerade weggeschaufelt habe gewesen wäre....

    Ein schönes Bsp.: Hausbau vor 1 1/2 Jahren. Ich forderte Baugrundgutachten. BH fand's überflüssig. Baugrund ist doch bekanntlich hier überall Sand...alles easy going...no worries.

    Trotzdem wurde ein Baugrundgutachten gemacht. Und siehe da...nix sand....Lehm, wasserundurchlässige Schichten...Weiße Wanne!

    Wenn Papa es voll drauf hat und Ihr in Papas Haus wohnen wollt....bitte sehr.

    Manchmal ist eine gewisse Distanz durchaus gut.

    Naja....wenn es so ist, dann ist es eben so. bedenkt man, daß man zum Ersztellen der Bauantragsunterlkagen (Pläne, Formulare, Lageplan, Berechnungen,...) sicher um die 30 Stunden wird veranschlagen können, so ist der Stundenlohn mit etwa 30 EUR/ Std. ca. 30 % unter dem eines handwerksgesellen. Das würde mir tatsächlich nicht reichen, gebe ich zu.

    Wie geht das denn? Vom Himmel gefallen?

    Dagegen spricht nat. nichts. Ein Preisvergleich wäre dennoch nicht so ganz verkehrt oder exotisch....

    Kann man hier nur allzu oft lesen, was so alles schief gehen kann und was Firmen für teils bizarre Ideen entwickeln um Murks als Gold zu verkaufen. Kann aber natürlich auch gut gehen....

    Je nachdem was man erreich möchte (KfW70, KfW55) ist ein BD-Test zum Teil vorgeschrieben und es obliegt nicht dem eigenen Gutdünken ob dieser gemacht wird oder nicht. Ob eine besonders energiesparende Bauweise (also besser als EnEV) angestrebt wird, muß jeder selber wissen....

    Die Notwendigkeit einer Hebeanlage hängt davon ab, ob sie notwendig ist. Ohne Not wird wohl kaum Jemand eine Hebeanlage installieren. Keine zu installieren wo diese aber notwendig ist, wäre nicht gerade klug....

    Ist tatsächlich ein wenig eine Glaubensfrage. Komfortabel ist diese natürlich (zweifellos), sie kostet aber natürlich auch. Die Einsparungen über die WRG werden sich jedoch niemals auich nur annäherned amortisieren...wie gesagt: Komfortfrage. (und evtl. interessant für Pollenstaubablehner!)

    Glaubensfrage (Angstfrage). Tatsächlich werden heutzutage nahezu alle EFHs ohne Blitzschutz erstellt.

    Sparen ist doch i.O., man muß sich halt fragen woran man spart/ sparen will. Architektenleistungen (nur so als Beispeil) sind später nicht mehr greifbar. Kostet Geld, ist aber irgendwie nicht ersichtlich. Billige Fliesen vs. Edelfliesen....das sieht man. Riesenbad vs. Nasszelle dto. Aber Architekt....das machth Papa. Man muß natürlich wissen, ob man mit Papa so schön streiten kann, kann man Papas tolle ideen einfach ablehnen und sagen: Mach bitte Entwurf Nr. 2....3....4....5. Oder man gibt entnervt nach (um Papas Genialität und Gestaltungsfähigkeit nicht allzu heftig zu kritisieren) und nimmt was Papa liefert.

    Warum nicht gleich wieder bei Papa einziehen?
     
  12. mls

    mls Bauexpertenforum

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    das hat mit dem hier, an anderer stelle, vorgestellten
    grundstück, dem baugrund und dem bgga überhaupt
    garnienix zu tun. wenn ich das bgga als ansatzweise
    richtig unterstelle, ist wesentlich mehr notwendig, als
    a bissl oberboden abzuschieben/auszutauschen .. so
    werden nämlich real die "80cm" oft genug umgesetzt.
     
  13. #12 Ralf Dühlmeyer, 18. Juli 2014
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

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    Statt das Pferd vor den Karren zu spannen, versucht Ihr, den Igel zu reiten.

    Wenn ich mir so die Beitragshistorie und die vielen zum Teil absolut blödsinnigen und sicher einseitig dargestellten Thesen so ansehe, dann lautet mein Rat - erst einmal eine Paartherapie mit dem Ziel, auf sachliche Argumente der Gegenseite zu hören und diese mit Respekt zu behandeln, durchzuführen, dann die Grundlagen des Hauses gemeinsam zu erarbeiten und ERST DANN über eine Planung nachzudenken.

    Wer so an das Bauen herangeht, kann wirklich schon mal einen Puffer für die Scheidungsanwälte in die Baukosten einplanen und den Grundriss nicht nach eigenen, sondern nach den Marktbedüfnissen ausrichten.
    Das wird einer der vielen Fälle von (Frei nach Trapper Toni) Haben fertig Haus, haben fertig Beziehung wie Flasche leer
     
  14. Anda2012

    Anda2012

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    Von der Bauleitung zum Formularausfüllen
    Es ist schon klar welche Prioritäten Du hast. Neutral ists nicht geschrieben *ggg*

    Ich denke, das ist eine Sache, die ihr beziehungstechnisch klären solltet und zwar nicht auf Grundlage: "Wer hat die günstigere Idee", sondern: "Was hält unsere Beziehung aus".

    Ich bin inzwischen vorsichtig geworden bei elterlicher Hilfe.
    Mein Vater hat bei uns auch mitgeholfen. Eigentlich verstehen wir uns sehr gut, aber beim Bau kommt es unweigerlich zu Reibereien, weil man es evtl. nicht so macht wie vorgeschlagen oder eben weil man es so macht wie vorgeschlagen (und dann bereut, dass man Vaters Vorschlag übernommen hat). Da ist der Ärger dann innerhalb der Familie. Wir konnten das ganz gut ab, aber manchmal war es dennoch grenzwertig.
    (Jetzt wollen wir draussen nen Backofen bauen: Das wiederum ist ein Projekt, das super mit ihm funzen wird, also, wir leben noch im Frieden. ;-) )

    Überlegt das Euch sehr sehr gut. Ihr kennt das Beziehungsgeflecht innerhalb Eurer Familie am besten. Wer kann was wie ab. Manche Sachen tönen nämlich für mich nach "ich hab immer Recht" und das kann enorme Schwierigkeiten erzeugen. (siehe Bodengrundgutachten) Bei uns hätte man z.B. beim Aushub evtl. die Torfschicht übersehen können. Auch wenn das Gutachten bestätigt: Alles gut, dann hat sichs genau für diese Bestätigung gelohnt.

    Bekannte Firmen mit einzubeziehen ist sicherlich nicht ungeschickt, aber vergleichen sollte man schon.

    Klar stimme ich für Architektenentwurf: Zeig mal der anderen Hälfte die Grundrissdiskussionen hier. Ich hab grad wieder mal nen Plan vorliegen, wo ich nur mit dem Kopf schüttele. Da ist genau das passiert, was Du beschreibst: Formal sind die qm da, aber zu nutzen.... Fehlanzeige. *schauder* Informiere Dich doch mal über Archis in Eurer Ecke, was Dir gefällt und zeig das des anderen Hälfte. Evtl. lässt sie sich dafür gewinnen.

    Achja und im Hausbau gibts noch genug Diskussionen und Streit wegen irgendwelcher Sachen, da sollte Papa m.E. nicht mitmischen, da reicht schon das miteinander.

    Blitzschutz: Überfragt. Man macht zu 90% keinen mehr hier, aber evtl. ist da bei Euch eine Sonderlage. Kannst das ja mal abklären.

    Langer Rede, kurzer Sinn:
    Klärt es evtl. mit neutraler Hilfe (Freunde), aber mach es weniger vom Geld abhängig. Wäre ja doof: Haus steht und wird gleich wieder verkauft, weil ihr Euch so in den Haaren gelegen habt. Dann muss die jeweils andere Hälfte m.E. egal bei welcher Entscheidung voll mitziehen. Es gibt ja nicht nur: Dein oder mein Weg, sondern ihr könnt ja eine Mischung aus Euren Vorstellungen machen. Überlegt es Euch gut, ob und wieviel Papa/Familie mitmischen soll. Und zwar auch die Pro-Papa-Seite.
     
  15. papeFT

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    Die von Ralf D. genannte Reihenfolge ist die einzig zum Ziel führende - die Folgen derartiger Widersprüche sind mir aus verschiedensten Biographien bekannt. Haus heil hingestellt - Ehe kaputt.
     
  16. maffie

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    Hallo,

    ich werde mal nicht auf alles eingehen, nur auf einiges, wo wir schon Erfahrungen sammeln konnten beim Hausbau.

    Zum Thema "Scheitern oder Scheiden". Ich sag' immer unser Haus ist ein Er-und-Sie-Kompromisshaus. Aber wir haben beide das Gefühl, dass wir genau das Haus bauen, dass wir haben wollten. :)
    Ich hab' es einfach immer so gemacht, wenn wir bei irgendetwas zwei völlig verschiedene Meinungen hatten (was irgendwie ständig der Fall war), dann habe ich eine dritte Möglichkeit gesucht, die wir beide gut fanden. Das ist genau so schwierig, wie es sich anhört!

    zu 1a)
    Beim Bodengutachten haben wir auch lange überlegt, ob wir es machen sollen. Wir haben dann entschieden, dass wir erstmal Angebote einholen und dann entscheiden. Nach dem ersten Angebot hatten wir erstmal Schnappatmung und wollten das ganze schon sein lassen. Das Angebot einer weiteren Firma war dann nur 1/3 so teuer und durchaus in einem Bereich, den wir verschmerzen konnten, wenn sich das Gutachten als unnötig erweisen sollte. Wenn du dann ruhiger schlafen kannst, solltest du es machen. Das ist es Wert.

    zu 2b)
    Was spricht dagegen den Entwurf von Vatern machen zu lassen, falls einem das gefällt. Dann geht ihr damit zum Architekten und lasst den da mal draufschaun. Der kann dann noch die ganzen technischen Feinheiten einzeichnen und den Bauantrag stellen. Vermutlich werden mich die Architekten hier im Forum jetzt steinigen, aber so ähnlich haben wir das auch gemacht. Ich habe den Grundriss gezeichnet, wir sind damit zum Architekten und haben anhand der Zeichnung erklärt, was uns gut gefällt. Allerdings haben wir auch direkt gesagt, dass er den Grundriss komplett ändern darf. Hat er aber nicht gemacht.

    zu 8e)
    Man kann natürlich die Firmen alle selbst koordinieren. Gibt genug Leute die das erfolgreich machen. Wenn man das noch nie gemacht hat, kostet das mit Sicherheit sehr viel Zeit. Habt ihr diese Zeit zur Verfügung? Wie sieht es aus, wenn sich dadurch die Bauzeit verlängert? Wohnt ihr jetzt zur Miete?
    Wenn es anerkannte Firmen sind, die es nicht erst seit gestern gibt, dann sollte denen ein Baugutachter nicht fremd sein. Die kennen das und das macht denen nichts aus. Im Gegenteil, die brüsten sich gerne damit, dass ein Baugutachter dabei war und nichts zu beanstanden hatte. Auf der anderen Seite hängt die ordentliche Ausführung stark von den Firmen ab. Alles lässt sich einfach nicht überwachen, wenn die Firmen gut sind, wirst du vermutlich keinen Baugutachter brauchen, wenn sie schlecht sind, wirst du trotz Baugutachter viel ärger haben.

    zu 11i)
    Wir wohnen im Moment in einer modernisierten Mietwohnung. Im ersten Sommer hier sind mir alle Zimmerpflanzen verschimmelt. In der vorherigen Wohnung nie ein Problem gewesen. Wir können nur morgens und abends Lüften, was wir auch tun und tun müssen. Gerade im Winter ist es nervig abends nach Hause zu kommen und dann erstmal alle Fenster aufzureißen oder das gleiche direkt morgens nach dem Aufstehen. Darum war für uns klar, dass wir eine Belüftungsanlage im Haus wollen. Das sich das finanziell nicht amortisiert, wissen wir. Die Belüftungsanlage ist vermutlich der größte Luxus an unserem Haus.

    Ich würde sagen ihr müsst Kompromisse finden. Profitiert von den Erfahrungen der Eltern, aber lasst euch nicht zu sehr reinreden.
     
  17. #16 TraurigerBauher, 19. Juli 2014
    TraurigerBauher

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    - unsere Ehe ist gestärkt aus dem Bauvorhaben hervorgegangen. Wir waren uns immer zu mind. 90% einig, haben den Rest sachlich geklärt, auftretende Probleme (von denen es eine Menge gab) gemeinsam gelöst
    - unsere Nachbarn waren sich schon während des Bauvorhabens nicht einig, lassen sich jetzt scheiden

    Also: Lasst es.
     
  18. Memento

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    Naja wenn ne Ehe nen Hausbau nicht aushält war es eh nichts, frag mich warum man dann überhaupt geheiratet hat. In guten wie in schlechten Zeiten sag ich nur, wenn dann das schon schlechte Zeiten und es nicht hält, was ist dann wenn es richtig kracht??
     
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  20. Anda2012

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    Von der Bauleitung zum Formularausfüllen
    Ich glaube beim Hausbau kommen manche Diskrepanzen zutage, die sonst nie ein Problem waren oder wieder sein werden. In manchen Bereichen Kompromisse zu schließen ist teilweise garnicht möglich. Zusätzlich noch der Stress, etc. Ehrlich gesagt, war ich schon überrascht, wie das sich auf die Beziehung ausgewirkt hatte und wir sind nach über 20 Jahren Zusammensein + 2 Kinder durchaus sturmerprobt.
    Aber eigentlich stimme ich Dir zu, wenns schon vorher nicht mehr ganz stimmte, dann kann das der Tropfen sein, der das Faß zum überlaufen bringt. (Wie z.b. auch Kinder)
     
  21. milkie

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    Wir mussten bisher (und sind noch nicht am Ende) sehr viele Kompromisse schließen, da wir uns auch bei vielen uneinig waren. Nach der x-ten Diskussion hat man dann aber den Bogen raus und es fällt uns zunehmend leichter.
    Einmal wählt man den Mittelweg, einmal gibt man nach, einmal bekommt man recht.
    Was bei uns anfangs auch am schwersten war - der Schwiegervater!
    Unbedingt klären, dass er seine Meinung kundtun darf, dass die Entscheidung aber zwischen euch beiden fällt.
    Jeder sollte sich überlegen welche Punkte ihm wichtig und welche weniger wichtig sind!
    Wie gesagt, mittlerweile fällt es uns leichter und jeder Kompromiss stärkt das Wir-Gefühl! Von Trennung keine Spur ;)



    milkie
     
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