Bereitstellungszinsen

Diskutiere Bereitstellungszinsen im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Guten Abend Zusammen, ich möchte in ca. einem halben Jahr mit dem Bau eines Einfamilienhauses beginnen. Momentan beschäftige ich mich schwer mit...

  1. Stef

    Stef

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    Guten Abend Zusammen,
    ich möchte in ca. einem halben Jahr mit dem Bau eines Einfamilienhauses beginnen. Momentan beschäftige ich mich schwer mit der Finanzierung, d.h. Möglichheiten u. Konditionen.
    Da ich relativ viel Eigenleistung einbringen will, wird die Bauzeit über den Daumen geschätzt bei ca. 18 Monaten liegen (kein Termindruck wg. Miete oder so). Standardmäßig bieten mir die Banken 6 Monate bereitstellungsfrei an. Evtl. komm ich in den Genuss von Labo- u. KfW, die 8 bzw. 12 Monate bereitstellungsfrei sind.
    Ca. 80.000 Euro sind dann noch über ein Annuitätendarlehen zu finanzieren, das dann idealerweise 18 Monate bereitstellungsfrei sein sollte, aber natürlich mit einem dementsprechenden Zinsaufschlag.

    Dieses WE habe ich intensivst mein Excel bemüht, einen Vergleich anzustellen, was denn günstiger ist (Bereitstellungszins 0,25%/Monat):
    - Variante 1: 6 Monate bereitstellungsfrei, Zinssatz 3,5%
    - Variante 2: 18 Monate Bereitstellungsfrei, Zinsaufschlag ca. 0,25% (3,75%)

    Bei der Annahme, dass die letzten 8 Monate der Bauzeit jeweils 10.000 Euro des Darlehens abgerufen werden, spare ich bei Variante 1 ca. 1.800 Euro bei einer 10jährigen Zinsfestschreibung.

    Kann das so sein, oder hab ich da was durcheinander gebracht?
    Welche Strategie haben Bauherren angewendet, die ebenfalls in der gleichen Lage sind?
     
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  3. Sally73

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    Darf man hier Institute namentlich nennen oder ist das Werbung und damit nicht erlaubt?
     
  4. Gapi

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    Also wenn ich keinen Knoten im Kopf habe müßte das so sein, aber der Unterschied ist nicht so deutlich. Vielleicht kann das nochmal jemand gegenrechnen. Vielleicht hab ich ja auch nen Denkfehler drin :)

    Variante 1: (3% Bereitstellungszinsen p.a.)
    4 Monate 80 TEUR = 800 Euro
    1 Monat 70 = 175
    1 Monat 60 = 150
    1 Monat 50 = 125
    1 Monat 40 = 100
    1 Monat 30 = 75
    1 Monat 20 = 50
    1 Monat 10 = 25
    --------------------
    Gesamt 1500 Euro

    Variante 2 (Aufschlag 0,25 % p.a. auf 10 Jahre)
    Hierbei habe ich mal die Tilgung vernachlässigt ums einfacher zu haben :)
    80000 / 100 * 0,25 * 10 = 2000 Euro (Betrag ist in Wirklichkeit aufgrund der Tilgung noch geringer)

    Evtl. gibts auch noch ne 3. Variante, die aber von der Kooperationsbereitschaft deiner Bank anhängt. Du nimmst Variante 1 mit der Änderung die Summe in einmal auszahlen zu lassen und legst das ganze als Tagesgeld an. Habe gerade mal gegoogelt und gesehen, dass man bis zu 2,1 % aktuell bekommen kann. D.h. deine Hausbank wird dir eher weniger bieten. Müßte man dann auch nochmal gegenrechnen.

    Gruß

    Gapi

    PS: Gibts hier keine Mathematiker in diesem Form? :D
     
  5. #4 Andreas1705, 9. August 2010
    Andreas1705

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    Es gibt auch Banken, die nehmen überhaupt keine Bereitstellungszinsen. Falls es mit dem Bauen mal länger dauert...

    Gruss- Andreas
     
  6. greentux

    greentux

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    Wir haben ein Forward Darlehen abgeschlossen und machen die Zwischenfinanzierung variabel. Das Risiko für das Jahr Bauzeit ist überschaubar. Der Zins war mehr als akzeptabel (trotz forward). Keine Bereitstellungszinsen sind das Ergebnis. Hat mir nur diese ein Bank angeboten. Alle andern hatten nicht allzuviel Lust auf "Optimierung".
     
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  8. Sally73

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    Ich habe nur deshalb gefragt, weil es auch Institute gibt, die 12 Monate ohne Bereitstellungsprovision anbieten und trotzdem Top-Konditionen haben. Da haben wir unsere Finanzieurng nämlich (zum Glück, da sich der Baubeginn bereits um 6 Monate verschoben hat).
     
  9. sepp0987

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