Betonzisterne, Ablaufdrossel und Rohrdurchbruch

Diskutiere Betonzisterne, Ablaufdrossel und Rohrdurchbruch im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Auf Grund des Bebauungsplanes muss das Regenwasser unseres EFH in einer Zisterne gepuffert werden und darf nur verlangsamt über eine Ablaufdrossel...

  1. Tommi

    Tommi

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    Auf Grund des Bebauungsplanes muss das Regenwasser unseres EFH in einer Zisterne gepuffert werden und darf nur verlangsamt über eine Ablaufdrossel an den Regenwasserkanal abgegeben werden.

    Monolithische Betonzisternen haben bereits vorgefertigt einen Zulauf und einen Notüberlauf. Der Rohrdurchbruch für die Ablaufdrossel (DN 100) ist jedoch vom Hersteller noch nicht vorgesehen.

    Das System ist hier zu erkennen: http://www.abwdat.de/abw/shop_pdf/z-ablaufdrossel.pdf

    Frage: Wie führt man einen solchen Rohrdurchbruch in einer vorgefertigten Betonzisterne aus, damit dieser dauerhaft dicht bleibt. Das Zisternen-Wasser soll ja kontrolliert dem Regenwasserkanal zugeführt werden und nicht ungewollt neben der Zisterne versickern (Absenkungsgefahr)?
     
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  3. Tommi

    Tommi

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    Hat keiner einen Tipp?

    Oder: Einfach vergessen, soll doch das Wasser bei einer eventuellen Undichtigkeit in der Erde versickern?

    Gruss

    Tommi
     
  4. Lebski

    Lebski Gast

  5. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "des" ist nix anderes

    als ein Sickerschachtanschluss ... Kernbohrgerät sicher ned vorhanden ... dann wie folgt : Rohraussendurchmesser 1cm grösser anzeichnen ... danach mit der Bohrmachine eine 16er Bohrloch neben den anderen setzen und letztendlich den Kern mittels Boschhammer oder Hammer und Meißel rausschlagen ... danach des Rohr einführen und mit Rakofix (schellzement) innen und aussen sauer zuschmieren ... "aushärten" lassen etwas Abdichtung Aquafin 2k o.Ä (Kein KBM) innen- und aussen drüber und fertig.

    "vielleicht" erklärt mir mal jemand den Sinn dieser Zysterne ... einmal voll kommt ohnehin die selbe Menge Regenwasser in den Kanal als ohne Zysterne :irre
     
  6. Tommi

    Tommi

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    @J.T.:

    Vielen Dank für Deinen Tipp. Dafür erkläre ich Dir gerne, warum der Bebauungsplan eine Retensionszisterne fordert.

    Abhängig von der zu entwässernden Dachfläche muss ein bestimmtes Rückhaltevolumen vorgehalten werden:
    Regnet es, wird zuerst dieses Rückhaltevolumen der Zisterne gefüllt.

    Gleichzeitig und vor allem nach dem (Gewitter-)Regen entwässert die Zisterne dieses Volumen nur ganz langsam=zeitverzögert in den Regenwasserkanal. Dadurch wird der Vorfluter entlastet.

    Allerdings hast Du völlig Recht: Wenn die Zisterne bei einem langanhaltenden Gewitterregen gefüllt wurden ist, geht der Not-Überlauf der Zisterne direkt ohne Umwege in den Kanal. Dann ist es "AUS" mit dem verzögerten Einleiten in den Vorfluter ...

    Gruss

    Tommi
     
  7. PeMu

    PeMu

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    Nachdenken kostet extra.
    der Sinn ...

    ist nix anderes als Einsparung von "öffentlichen" Regenüberlaufbecken-Volumen. Das ist für die Gemeinde billiger: Jeder Bauherr baut sein eigenes Regenüberlaufbecken.

    Die Verzögerung ist schon gegeben: Bis der Überlauf aktiv wird. Und es dürfte ein Volumen vorgegeben sein, dass dies nur ein paar mal im Jahr erfolgt.

    Die Sache mit dem Schnellzement ist in dem Fall richtig ausgeführt ausreichend dicht. Allerdings sollte man als Heimwerker die Bearbeitungszeit nicht überschätzen.
     
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