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Diskutiere Bhkw im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Halli Hallo Ich bin gerade dabei, ein Mehrfamilienhaus zu planen, welches Im Frühjahr 2009 erbaut werden soll. Besprochen wurde, dass eventuell...

  1. #1 Praktikant, 6. August 2008
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 6. August 2008
    Praktikant

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    Halli Hallo

    Ich bin gerade dabei, ein Mehrfamilienhaus zu planen,
    welches Im Frühjahr 2009 erbaut werden soll.

    Besprochen wurde, dass eventuell ein BHKW eingebaut werden soll


    Hat jemand bereits Erfahrungen mit BHKWs ?
    Wenn ja, was wäre zu beachten ?

    Vielleicht findet sich ja wer :)

    Danke schon mal!
     
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  3. OldBo

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    Ich hasse Werbungen, die ich nicht genehmigt habe
    So ein Projekt ist gut zu überlegen. Wie ist denn die Heizlast der Hütte? Oft wird man die Wärme nicht los :shades

    Gruß

    Bruno
     
  4. #3 Praktikant, 6. August 2008
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    Also das werden ca. 30 Wohneinheiten und eine zu bewirtschaftende Fläche von 1500 m²... als Strombedarf wurden 95.000 kwh pro Jahr errechnet und als Wärmebedarf ca 360.000 kwh.
    Meines Wissens würde das das perfekte Verhältnis sein für ein BHKW.

    Das gute ist, dass sich das BHKW wohl von ganz allein finanziert...
    es soll durch die Einsparungen, die man monatl. hat "abbezahlt" werden und danach in den Besitz des Eigentümers übergehen...

    Für mich ist das alles noch relativ viel Neuland...daher auch meine Frage...damit man mal andere Meinungen hört :)
     
  5. R.B.

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    Dabei sollte man die jahreszeitliche Gewichtung nicht völlig unter den Tisch fallen lassen. Im Sommer wird zwar Strom benötigt aber keine bzw. kaum Wärme. Dadurch verschiebt sich das o.g. Verhältnis.
    Zudem darf man nicht vergessen, daß bei einem BHKW die Wartungskosten nicht unerheblich sind. Teilweise Wartungsintervalle von 1.000h !

    Pi * Daumen reden wir hier also von 150kW th.- und etwa 100kW el. Leistung.

    Das klingt alles schon einmal nicht schlecht.
    Womit soll das BHKW betrieben werden?

    Gruß
    Ralf
     
  6. #5 Achim Kaiser, 6. August 2008
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    Soweit die Theorie ... wenn denn alles auch in der Praxis so eintritt wie vorher angenommen. Da lehnen sich manche ganz schön weit aus dem Fenster.

    Es kann allerdings auch so (--> Blockheizkraftwerk --> Wirtschaftlichkeit) gehen.

    Wenn alles passt rechnet sichs, wenn nicht ... dumm gelaufen.
    Hätte ich meinen ketzerischen Tag würde ich fragen ... *wieviel Asche darfste denn für das Späßeken verbrennen* :) aber ich bin heute sehr friedlich.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  7. #6 Achim Kaiser, 6. August 2008
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    Dimensionierung nicht nach *Spitzenlast oder Jahresverbrauch* sondern nach Grundlast die *sicher* am besten ganzjährig abgenommen werden kann.

    Hier kommts stark auf das Umfeld an.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  8. R.B.

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    Achim, bei Deinem link visualisiert sich bei mir nichts...:confused:

    Hat sich erledigt. Funktioniert wieder. Mein Browser wollte nicht.
     
  9. OldBo

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    Ja, das ist das Problem. Auch die Dxxxx-Leute rechnen das wunderbar hin. Es rechnet sich aber nur, wenn ein größeres Schwimmbad oder eine große Trinkwassererwärmungsanlage dranhängt.

    Gruß

    Bruno
     
  10. #9 Praktikant, 8. August 2008
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    sooo sorry, dass ich mich nun nicht gleich zurückgemeldet hab, aner zZ ist sehr viel zu tun mit dem Projekt...

    Haben das nun mit der Firma durchgerechnet und alles bis ins kleinste Detail besprochen!

    Bekommen nun ein BHKW von der gen. Firma und zahlen quasi keinen Cent.
    Die Anlage finanziert sich von ganz allein und.

    Super Sache wie ich finde!

    Danke trotzdem für eure zahlreichen Antworten und Überlegungen...Ich denke, es ist nicht verkehrt, sich da verschiedene Meinungen einzuholen... :)
     
  11. OldBo

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    Ich hasse Werbungen, die ich nicht genehmigt habe
    Kannst Du das einmal genauer erklären? So etwas such ich schon seit Jahren :bounce:

    Oder handelt es sich hier um Wärmecontracting? Eigentlich ist nicht einmal der Tod umsonst, denn der kostet das Leben :deal

    Gruß

    Bruno
     
  12. #11 Praktikant, 8. August 2008
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    Ist eigentlich ganz einfach, wir sparen nun 30% unserer Energiekosten, wovon wir als Kunden effektiv 10% sparen, 10% in die Refinanzierung gehen und 10% an die Firma, die sich um die administrativen Aufgaben, die Wartung und Betreuung kümmert. Heißt ich habe in Zukunft nur noch einen Ansprechpartner, den ich bei Problemen verantwortlich machen kann. Außerdem kriegen wir den zugekauften Strom 1 Cent günstiger als der günstigste Anbieter. Das Verfahren heißt glaub ich Energieliefer-Contracting. Kannst du unter diesem Link der Firma genau nachlesen.
    http://www.gtc-bhkw.de/energieliefercontracting.htm

    Gruß Praktikant
     
  13. #12 Achim Kaiser, 8. August 2008
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    im Vergleich zu was ?

    Bei Contracting haben im seltensten Fall die Nutzer des Gebäudes bei der Kostenabrechnung jubiliert ... zumindest hab ich noch keinen kennen gelernt aber solche die furchtbar weinten gabs schon einige.
    In manchen Fällen von Contracting wars schon soweit das der Contractor zum Erschlagen freigegeben wurde, weil sich die Versprechungen nicht einstellten und die *Kosten* 30 bis 50 % höher lagen als vorher (natürlich ohne gravierende Energiepreissteigerungen wie die letzten 2 bis 3 Jahre).

    Da haben sich einfach nur die Einsparungen nicht eingestellt und die sonstigen Kosten kamen oben drauf.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  14. OldBo

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    Ich hasse Werbungen, die ich nicht genehmigt habe
    Moin Praktikant,

    na, da lag ich doch richtig. Man soll solche Entscheidungen immer von beiden Seiten sehen. Hier eine kritische Information. Auch hier noch ein paar Infos.

    Gruß

    Bruno
     
  15. R.B.

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    Hallo Praktikant,

    Ich würde DAS meinen Kunden nicht empfehlen, ohne nicht vorher jedes Komma in den Verträgen ausführlichst studiert zu haben. Zudem die Berechnungen kritisch hinterfragen und auch WORST CASE Berechnungen anstellen.

    Wie Achim schon erwähnt hat, gibt es einige Fälle wo die Endkunden zum Schluß die Dummen waren.

    Es gibt NIX umsonst.

    Gruß
    Ralf
     
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  17. Praktikant

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    Ihr habt mir ja nun wirklich Angst gemacht, so dass ich tatsächlich die Verträge nochmal gecheckt habe, zum Glück mit dem Ergebnis, dass alles seine Richtigkeit hat.
    Die Sache mit der Einsparung ist sogar an Formeln belegt! Solange ich einen gewissen Verbrauch garantiere, was in dieser Wohnanlage 99%ig sicher ist, garantiert dieser Contractor mir auch diese Einsparung und das jeden Monat. Ich weiß von großen Problemen mit den großen Contractoren, wie z.B. die Stadtwerke, aber von diesem gibt es auch in der regionalen Presse bis Dato nur Gutes zu berichten!

    Gruß, der Praktikant
     
  18. #16 Achim Kaiser, 11. August 2008
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    Was müsste denn ein Wohnungseigentümer *normal* also ohne BHKW bezahlen und wieviel zahlt er *mit BHKW* ?

    Bei dem von mir geposteten Beispiel war übrigens vor dem Bau auch die Ansage gegeben, dass die Anlage *wirtschaftlich* sei und sich rechne. Wäre das nicht gegeben gewesen, wäre sie vermutlich nicht gebaut worden.
    Wie wirtschaftlich sie dann tatsächlich im Betrieb dann arbeitet und wie hoch die Einsparungen sind kann jeder ablesen.

    Aus dem Grund traue ich den Berechnungen immer nur begrenzt übern Weg.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
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