Billigere Alternativen zum Frostkoffer

Diskutiere Billigere Alternativen zum Frostkoffer im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Beim Frostkoffer unter einem Plattenfundament geht es doch nur um 2 Dinge 1.) Es soll kein Wasser unter dem Fundament sein 2.) Wasser unter dem...

  1. #1 founder, 13.05.2018
    founder

    founder

    Dabei seit:
    12.05.2018
    Beiträge:
    150
    Zustimmungen:
    13
    Beim Frostkoffer unter einem Plattenfundament geht es doch nur um 2 Dinge

    1.) Es soll kein Wasser unter dem Fundament sein
    2.) Wasser unter dem Fundament soll nicht zu Eis werden und sich ausdehnen

    Hat schon jemand alternative Verfahren dazu ausprobiert?
     
  2. #2 Fabian Weber, 13.05.2018
    Fabian Weber

    Fabian Weber

    Dabei seit:
    03.04.2018
    Beiträge:
    4.837
    Zustimmungen:
    1.225
    Kannst Du nicht einfach alle Deine Fragen in einem Thread stellen, dauernd neue Themen aufmachen verwirrt etwas.
     
  3. #3 founder, 13.05.2018
    founder

    founder

    Dabei seit:
    12.05.2018
    Beiträge:
    150
    Zustimmungen:
    13
    Irgend jemand hat sich beim Erstellen der Unterforen viel Gedanken gemacht.
    Ich bemühe mich daher jede Frage in ein thematisch relevantes Unterforum zu stellen.
     
  4. #4 Spezialtiefbau, 15.05.2018
    Spezialtiefbau

    Spezialtiefbau

    Dabei seit:
    30.08.2017
    Beiträge:
    149
    Zustimmungen:
    65
    Beruf:
    Bauingenieur
    Ort:
    München
    Benutzertitelzusatz:
    Beratender Ingenieur
    Pfahlgründung ... ach ne soll ja nix kosten ...

     
    simon84, Manufact und SIL gefällt das.
  5. #5 Fabian Weber, 15.05.2018
    Fabian Weber

    Fabian Weber

    Dabei seit:
    03.04.2018
    Beiträge:
    4.837
    Zustimmungen:
    1.225
    Wenn Du Schaumglasschotter als kapillarbrechende Schicht nimmst, kannst Du Dir ggfs. die weitere Dämmung der Bodenplatte sparen. Außerdem tust Du der Umwelt was Gutes, weil aus Altglas und darin Kohlendioxid gebunden.
     
    founder gefällt das.
  6. SIL

    SIL

    Dabei seit:
    06.05.2018
    Beiträge:
    5.058
    Zustimmungen:
    1.302
    Beruf:
    M. Sc. Dipl. Ingenieur
    Ort:
    6210
    @Fabian Weber billig BILLIG möchte der Herr :lock
     
  7. #7 Fabian Weber, 15.05.2018
    Fabian Weber

    Fabian Weber

    Dabei seit:
    03.04.2018
    Beiträge:
    4.837
    Zustimmungen:
    1.225
    Wenn es billig sein soll empfehle ich immer nicht bauen, das spart richtig :bierchen:
     
  8. #8 founder, 16.05.2018
    founder

    founder

    Dabei seit:
    12.05.2018
    Beiträge:
    150
    Zustimmungen:
    13
    Die total überteuerte Mietwohnung war bisher nur erträglich durch einen Mietzuschuß der Landesregierung.
    Der fällt aber in absehbarer Zeit weg.
    Miete und Betriebskosten derzeit 1250 EUR, dazu 25 EUR Strom.
    Durch das eigene Haus sollen die Wohnkosten auf 550 inclusive Strom gesenkt werden.
    220 pro Monat ist dabei für das Grundstück, 300 für den Bau und 30 Betriebskosten,
    weil man für den Stromverkauf nur 3,6 Cent/kWh bekommt und 1 m³ Wasser/Abwasser etwas über 4 EUR kostet.
    Durch dieses preisliche Missverhältnis bekommt man für 1 kWh Strom gerade mal 9 Liter Wasser.

    Im übrigen geht es nicht nur um billig, sondern um billig komfortabel innovativ.
     
  9. #9 Lexmaul, 16.05.2018
    Lexmaul

    Lexmaul

    Dabei seit:
    15.09.2014
    Beiträge:
    6.520
    Zustimmungen:
    1.246
    Beruf:
    IT-Projektleiter
    Ort:
    Münster
    Auf welche Laufzeit die Grundtsücks- und Baukosten gerechnet?
     
  10. #10 Andybaut, 16.05.2018
    Andybaut

    Andybaut

    Dabei seit:
    02.04.2015
    Beiträge:
    5.128
    Zustimmungen:
    317
    Beruf:
    Architekt
    Ort:
    Baden-Württemberg
    ich gehe mal davon aus, dass du mit "Frostkoffer" eine kombinierte Frost-Tragschicht meinst !?
    Nein, billiger wie Schotter darunter geht nicht.

    Sparen kann man an vielen Stellen.
    Aber am Fundament und auch am Dach sollte man nicht anfangen.
    Vor allem das Fundament ist hinterher einfach etwas schweirig zum reparieren :-)

    Wenn du Geld sparen möchtest schau dir die Gebäude von billigen Bauträgern an.
    Dort werden Rohre einfach in den Dreck gelegt, billige PVC Fenster aus Osteuropa verbaut usw.
    und dann frag die Bewohner nach den Problemen und schau dir für die Sanierungen Plattenbauten
    in Ostdeutschland an.
    Alles erstmal viel billiger, aber in 10 Jahren wird´s hinterher richtig teuer.
    Auch doof, oder?
     
  11. #11 founder, 16.05.2018
    founder

    founder

    Dabei seit:
    12.05.2018
    Beiträge:
    150
    Zustimmungen:
    13
    25 Jahre.
     
  12. #12 founder, 16.05.2018
    founder

    founder

    Dabei seit:
    12.05.2018
    Beiträge:
    150
    Zustimmungen:
    13
    Meine Idee war rund um das Fundament 20 cm breit und 1 m tief eine Rinne zu baggern und diese mit 8 m³ Schaumglasschotter zu füllen.
    Dazu noch einen Schlauch am Rand unter dem Fundament als zusätzlichen Kreis bei der Fußbodenheizung, wo man ab und zu
    mit Überflußstrom mal den Untergrund so auf 10 Grad bringt.
    40 m³ um 5 Grad erwärmen sollten so 200 kWh thermisch, 40 kWh elektrisch sein, also gerade mal 1,44 EUR kosten.

    Danke für die Bestätigung der Grundidee "Schaumglasschotter"
     
  13. #13 Andybaut, 16.05.2018
    Andybaut

    Andybaut

    Dabei seit:
    02.04.2015
    Beiträge:
    5.128
    Zustimmungen:
    317
    Beruf:
    Architekt
    Ort:
    Baden-Württemberg
    Auf die Erklärung bin ich gespannt.
     
  14. #14 Fabian Weber, 16.05.2018
    Fabian Weber

    Fabian Weber

    Dabei seit:
    03.04.2018
    Beiträge:
    4.837
    Zustimmungen:
    1.225
    Kannst DU das genauer erklären, klingt spannend. Ich denke aber, dass Du im Winter gar nicht soviel Überflussstrom aus der PV-Anlage ziehen kannst, weil die Sonne nicht soviel scheint. Auch verstehe ich nicht wie Du von elektrisch von 40kWh auf 200kWh thermisch kommst.
     
    simon84 gefällt das.
  15. #15 Lexmaul, 16.05.2018
    Lexmaul

    Lexmaul

    Dabei seit:
    15.09.2014
    Beiträge:
    6.520
    Zustimmungen:
    1.246
    Beruf:
    IT-Projektleiter
    Ort:
    Münster
    AZ von 5 und schon hast das ;)

    Aber er denkt halt, dass im Winter dank seiner Anlage von 17kWp Überflussstrom besteht...
     
  16. #16 simon84, 16.05.2018
    simon84

    simon84

    Dabei seit:
    11.11.2012
    Beiträge:
    8.899
    Zustimmungen:
    1.502
    Beruf:
    Schrauber
    Ort:
    Muenchen
    Na mit der hocheffizienten Wärmepumpe mit Faktor 5
    Wenn du den Untergrund aufheizt, nutzt du ihn als Art Puffer, die Idee wird wohl sein, du musst danach weniger heizen.
    Das wäre vermutlich die Methode, "überschüssige" Energie zu nutzen, wenn der reguläre Pufferspeicher bereits voll ist.

    Ich halte es für äußerst gewagt ! Aber bin gespannt auf handfeste Berechnungen.
     
  17. #17 simon84, 16.05.2018
    simon84

    simon84

    Dabei seit:
    11.11.2012
    Beiträge:
    8.899
    Zustimmungen:
    1.502
    Beruf:
    Schrauber
    Ort:
    Muenchen
    Übrigens könnte man bei einem 5-Spänner auch ein kleines BHKW mit Hackschnitzel (Insbesondere in Österreich interessant und gängig) hinstellen und so seine E-Autos laden. Aber das wäre ja viel zu normal und schon hundertfach bewährt. Und man wäre abhängig von nachwachsenden Bäumen, oder gar einem eigenen Waldstück, dass man als WEG langfristig pachten könnte.
     
  18. #18 Andybaut, 16.05.2018
    Andybaut

    Andybaut

    Dabei seit:
    02.04.2015
    Beiträge:
    5.128
    Zustimmungen:
    317
    Beruf:
    Architekt
    Ort:
    Baden-Württemberg
    Weshalb 40m³? Wo kommt die Zahl her?
    1m³ Erdreich wird um 5°Kelvin erwärmt. Dazu benötigt es dann laut Rechnung 5KWh.
    Für reines Wasser wären es 5,8KWh. Könnte also passen.
    Arbeitszahl 5. Na gut, die Hoffnung stirbt zuletzt.
    Also sind wir bei 1,44€ für die 40m³.
    Die bleiben ja aber nicht so warm.
    Das sind ja "nur" die Kosten für das einmalige verlustfereie Hochheizen.

    Und jetzt kommt die spannende Rechnung.
    Wieviel Energie muss ich aufwenden um das höhere Temperaturniveau zu halten?

    Um zur Frage zurückzukommen.
    Das müsste man also tun um sich die Investition der Forstschutzschicht zu sparen.
     
  19. #19 founder, 16.05.2018
    founder

    founder

    Dabei seit:
    12.05.2018
    Beiträge:
    150
    Zustimmungen:
    13
    6 m unter der Erde ist die Temperatur bereits konstant.
    Die Erde unter dem Fundament ist nach oben durch das Fundament begrenzt, bis in 1 m tiefe mit 20 cm Schaumglas gedämmt, so ist die Wärmeübertragung weiter nach unten der Hauptfaktor.

    Ein Faktor ist dabei auch der Stromanschluß. Geplant sind 5 Häuser mit 17,5 kW PV am Ost West Dach mit 27 Grad Dachneigung.
    17,5 * 5 = 87,5. Bei dieser Dachform rechnet man eine maximal 70% Gleichzeitigkeit.
    Also die 87,5 kW Peak liefern maximal 61 kW geichzeitig.
    Damit läßt sich übrigens auch der Wechselrichter kleiner dimensionieren.
    13 kW pro Haus mit 2 MPPT Eingängen reichen da schon.

    Hier dazu eine Diskussion mit Diagramm

    Es kann aber sein, dass wir vom Netzbetreiber nur einen 63 A Drehstrom Anschluß bekommen, daher nur 43 kW einspeisen dürfen,
    also 8,6 kW pro Haus.
    In der Zeit muss man irgendwie den Überschußstrom beseitigen.
    * Akku laden
    * Elektroauto laden
    * Warmwasserspeicher auf maximale Temperatur bringen
    * Waschmaschine
    * Geschirrspüler.

    In dem verlinkten Diagramm über eine Ost West Dach PV ist eine 8,82 kW Anlage, also rund die Hälfte der geplanten Anlage.
    Wenn mann da knapp über der 4er Linie den Grenzstrich zieht, hat man etwa 7 Stunden nicht ins Netz einspeisbaren Überschuß.
    Bei dem Haus wäre der maximale Überschuß 12,2 kW von der PV, 8,6 kW maximale Netzeinspeisung = 3,6 Überschuß.
    Pro Haus ist mit maximal 12 kWh nicht einspeisbaren Überschuß an einem Tag zu rechnen.

    Da kann es schon sein, dass die ganze obige Liste abgearbeitet ist und noch immer zu viel Strom da ist.
    Nehmen wir 20 solcher Überschußtage wo jeweils 5 kWh übrig bleiben. Sind schon 100 kWh.
    Bei der Wärmepumpe sind 1:5 leicht drin, wenn man nur mit 25 Grad Vorlauf in den Untergrund geht.
    So kann man im Sommer leicht 500 kWh Wärme unter das Fundament werfen, von denen der größte
    Teil im Winter noch übrig ist und so eine Eisbildung unter dem Fundament zuverlässig verhindern kann.

    Und auch wenn wir einen ausreichend dimensionierten Stromanschluß bekommen,
    man bekommt fürs Einspeisen gerade mal 3,6 Cent pro kWh. 100 kWh sind 3,6 EUR.

    Sollte diese Methode auch nur 1000 EUR billiger als der Frostkoffer sein,
    1% Zinsen für 1000 EUR sind 10 EUR pro Jahr. Ein vielfaches dessen was es an Strom kostet.
     
  20. #20 Andybaut, 16.05.2018
    Andybaut

    Andybaut

    Dabei seit:
    02.04.2015
    Beiträge:
    5.128
    Zustimmungen:
    317
    Beruf:
    Architekt
    Ort:
    Baden-Württemberg
    Du hast das aufrechterhalten des Wärmeniveaus vergessen.
    Du rechnest 1,44€ und das war´s für die nächsten 10 Jahre.
    Das passt so nicht.

    Wenn das so funktionieren würde, dann könnte ich mein Haus einmal für 2,50€ aufheizen und gut ist.
    Nie wieder Heizkosten.......
     
Thema:

Billigere Alternativen zum Frostkoffer

Die Seite wird geladen...

Billigere Alternativen zum Frostkoffer - Ähnliche Themen

  1. Billige Fassade

    Billige Fassade: Das Dach wird aus Photovoltaik bestehen. 99 cm * 168 cm zu 155 EUR macht 93 EUR pro m². Wenn das lange genug hält, spielt es den Kaufpreis sogar...
  2. Billigst - aber mit Flatrate Komfort

    Billigst - aber mit Flatrate Komfort: Mein erstes Haus plante ich 1991, schrieb 1992 das Buch "Aufstieg zum Solarzeitalter" darüber und es wuede schließlich im Jahr 2000 doch gebaut,...
  3. Treppenbelag mit Fliesen oder Betonwerkstein? Was ist billiger?

    Treppenbelag mit Fliesen oder Betonwerkstein? Was ist billiger?: Wir möchten auf Betonfertigtreppen Fliesen oder Betonwertsteine verlegen. Welcher Belag ist teurer a. Materialpreis b. Einbauleistung c....
  4. Wer hats geschafft? Wessen Haus ist billiger geworden als geplant?

    Wer hats geschafft? Wessen Haus ist billiger geworden als geplant?: Ein Ding des Unmöglichen? Outet euch ... wie habt ihr es geschafft günstiger zu bauen als geplant/geschätzt? Wer hat geplant oder zu hoch...
  5. Billiger Tiefengrund - spricht etwas dagegen?

    Billiger Tiefengrund - spricht etwas dagegen?: Hallo liebe Experten, im Baumarkt gibt es beim Tiefengrund ja enorme Preisunterschiede (10 Liter zwischen 10 € und 35 €)...ich habe...
  1. Diese Seite verwendet Cookies um Inhalte zu personalisieren. Außerdem werden auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Mit dem weiteren Aufenthalt akzeptierst du diesen Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden