Bitte um grobe Kostenschätzung (Heizung und Dach)

Diskutiere Bitte um grobe Kostenschätzung (Heizung und Dach) im Sanierungskonzept & Kostenschätzung Forum im Bereich Altbau; Hallo liebe Bauexperten, ich bitte um Euren Rat bezüglich einer groben Kostenschätzung für 2 Themen, Dach und Heizung. Mir würde für beides...

  1. Elsnitz

    Elsnitz

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    Hallo liebe Bauexperten,

    ich bitte um Euren Rat bezüglich einer groben Kostenschätzung für 2 Themen, Dach und Heizung. Mir würde für beides eine grobe Dimension reichen (also z.B. "so zwischen 10.000 und 20.000 Euro) so genau es mit den spärlichen Information die ich geben kann eben geht. Ziel ist es für mich nur zu ermitteln, ob das Haus, dass ich im Blick habe überhaupt was für mich sein könnte oder ob ich lieber die Finger davon lasse.
    Eins vorweg: Ich bin kein Schnäppchenjäger - ich bin bereit für gute Arbeit auch entsprechend zu bezahlen - es geht mir also nicht darum den billigsten Anbieter für irgendwas zu finden

    Also hier die Infos die ich habe:
    Ich habe die Tage ein Haus besichtigt, das grundsätzlich von Lage und Struktur her sehr gefällt. Baujahr 1952 aber zwischendurch modernisiert.
    Dach und Heizung - um das zu sehen musste man kein Experte sein - müssten aber definitiv bald gemacht werden.

    Zum Haus selbst: DHH, Grundfläche ca 75-80m²

    Dach:
    Satteldach - ich denke 60°, müsste fast komplett neu gemacht werden:
    - tragende Konstruktion mindestens teilweise
    - Lattung komplett
    - Ziegel + gute Dämmung komplett
    - Ausbau derzeit nicht geplant
    - Es soll eine Solarthermieanlage drauf
    Qualität: Kein Luxus und keine "Spezialitäten" aber gute, solide Qualität bei der man dann auch für lange Zeit seine Ruhe hat.
    Bei Abbau der alten Konstruktion (z.B Zwischensparrendämmung) würde ich unterstützen aber bei allem was in Fachhände gehört selbstverständlich die Finger von lassen.

    Reicht Euch das um mir eine grobe Zahl zu nennen? Sind 20.000 Euro als Plan OK oder grob daneben?

    Heizung:
    Jetzt:
    - Ölheizung BJ87 - muss nach EnEV eh bald raus (incl. Tanks und allem)
    - Einkreisheizung
    - 2 Heizkörper im Keller, 6 im EG und 6 im 1. OG
    Ziel:
    - Öl oder Gas + Solarthermie (Wärmepumpe oder Fernwärme ist keine Option)
    - Umbau auf Zweikreisheizung
    - Eigenleistung: Null (oder fällt Euch etwas ein, was Laien da machen können?)

    Hatte hier mit 15.000 Euro gerechnet - ist das realistisch oder naiv?

    Vielen Dank für Eure Meinungen!

    Viele Grüße

    Elsnitz
     
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  3. #2 Achim Kaiser, 3. Juni 2014
    Achim Kaiser

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    Der Betrag reicht nicht wenn eine neue Tankanlage und die Umstellung auf ein Zweirohrsystem vorgesehen ist.

    Je nach Situation vor Ort und dem Umfang der Folgearbeiten kann der Finanzbedarf locker beim doppelten des vorgesehenen Betrags landen.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  4. Elsnitz

    Elsnitz

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    Hallo Herr Kaiser,

    vielen Dank für das rasche Feedback. Da wäre ich ja mit meiner Schätzung für die Heizung gleich schön auf die Nase gefallen. Das werde ich mit in die Preisverhandlung nehmen, so es das Haus werden soll.
    Nach Lektüre der Sektion Heizung 2 habe ich Sie auch so verstanden, das Einkreis nicht per se "Mist" ist. Vielleicht ist die Modernisierung ohne Umbau doch eine Option.

    Nochmals Danke

    Gruß
    Elsnitz
     
  5. #4 Achim Kaiser, 4. Juni 2014
    Achim Kaiser

    Achim Kaiser

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    Kein Verrohrungssystem ist per se Mist sondern regelmäßig immer nur sehr gut, gut, weniger gut oder schlecht geplant, gebaut, für die vorgesehene Betriebsweise geeignet und zur Anlage oder zum Wärmeerzeuger passend.

    Auch bei dem(n) Öltank(s) kommts drauf an von was wir reden. Material, Zustand, Aufstellraum und die ggf. flankierenden Anforderungen müssen bewertet werdem. Die Anlage kann in Ordnung sein oder auch kräftige Unzulänglichkeiten aufweisen ... aber zu sagen Alter X - wechschmeissen greift regelmäßig zu kurz.
    Kann man zwar machen kostet dann aber u.U unnötig Geld und nicht immer ist neu besser als das vorhandene ... oftmals ists dann nur anders, zunächst mal *neu*.

    Beim Ölkessel siehts genauso aus ....
    Wenn es sich z.B. um einen Niedertemperaturkessel mit entsprechender Regelung handelt gibts keine Anforderung die einen zwingt hier gleich Tabularasa zu veranstalten. Liegt der Verbrauch auf niedrigem Niveau (kommt öfters vor als überall zu lesen ist) wirds schwer Wirtschaftlichkeit herbeizubeten.

    Man muss an jedem Eck genau hinschauen.
    Grundsätzliche Systemwechsel wie 1-Rohr auf 2-Rohr umstellen ziehen regelmäßig hohe Folgekosten nach sich ... genauso wie es den Wechsel der Energieträgers auch nicht umsonst gibt.

    Man kann für den vorgesehenen Betrag sicherlich einiges auf den heutigen Stand bringen.
    Lediglich für zwei grundlegende Systemswechsel reicht das Budget nicht aus.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  6. Elsnitz

    Elsnitz

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    Vielen Dank nochmals :-)

    Könnte sich noch jemand zu den erwarteten Kosten fürs Dach äußern oder sind die Angaben dafür zu vage?

    Gruß

    Elsnitz
     
  7. Taipan

    Taipan

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    Antwort: reicht nicht.

    Annahme bei der Antwort: DG ausgebaut.
     
  8. Julius

    Julius

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    Jene Annahme dürfte erkennbar unzutreffend sein:
     
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  10. Elsnitz

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    Ich weiß, dass die Angaben ein wenig mau sind, daher hoffe ich ja auch nur auf eine ungefähre Schätzung.

    Anbei mal eine Skizze - ich bin kein Picasso - aber viellicht hilfts ja doch...
    Dach Skizze.png

    Das Haus ist eines, wie sie hier in Franken zu Tausenden rumstehen. Relativ steiles Dach, zwei Gauben, ca. 3 Meter lang (hab heute von außen nochma geschaut) und die Gauben relativ niedrig, ungefähr so wie hier (nur eben nicht so lang).

    Das Dach"geschoss" - eher ein Boden - ist nicht ausgebaut und wird auch nicht, denn da könnte man gerade mal genau unter dem First aufrecht stehen. Das Dach "frisst" aber auch noch die Wände im 1.OG an - dort sind auch die zwei Gauben.

    Ziel ist wie gesagt, die Unterkonstruktion herzurichten, neue Ziegel draufzumachen und das Dach gescheit zu dämmen. Bei der Dämmung weiss ich nicht, was die beste Lösung ist, ob Unter-, Zwischen- oder Aufsparrendämmung. Wichtig ist vor allem, dass das Fachleute machen und ich hinterher ein gut gedämmtes Dach und möglicht 20 Jahre meine Ruhe damit habe.
    An ein zusätzliche Gaube wage ich derzeit gar nicht zu denken - was kostet denn sowas ungefähr zusätzlich (nochmal 3 Meter)?

    Noch eine Nebenfrage: Wenn ich auf eine zusätzlich Gaube verzichte und das Dach aber durch eine neue Aufsparrendämmung etwas höher wird, bedarf das einer Genehmigung?

    Viele Fragen, Danke schonmal für EUre Hilfe.

    Grüße
    Elsnitz
     

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  11. Taipan

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    Und was machste mit den Gauben und der Dachfläche im 1.OG? was mit : DHH, Grundfläche ca 75-80m² schon irgendwie klar war ... Dass der Spitzboden wahrscheinlich nicht ausgebaut wird und wahrscheinlich auch nicht ausbaubar ist ... war mir schon klar ...
     
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