Boden im Dachgeschoss

Diskutiere Boden im Dachgeschoss im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo liebe Forums-Mitglieder im Rahmen einer Modernisierung erneuern wir aktuell unser Dachgeschoss. Das neue Dach ist jetzt drauf und jetzt...

  1. Markus 31

    Markus 31

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    Hallo liebe Forums-Mitglieder

    im Rahmen einer Modernisierung erneuern wir aktuell unser Dachgeschoss. Das neue Dach ist jetzt drauf und jetzt geht es an den Innenausbau, hier erstmal an den Boden. Unter dem Dachgeschoss befindet sich eine bewohnte Wohnung. Im Dachgeschoss sollen später verschiedene Räume Platz finden (Büro, Badezimmer, Wohnzimmer etc.)

    Hier habe ich euch zwei Bilder von der Situation eingestellt:
    20171220_181440.jpg 20171220_181524 (1).jpg


    Wir haben bereits 20cm hohe Balken verlegt. Unter den Balken ist eine Lehmschicht noch von früher, die wir so auch drinlassen wollen. (siehe Bild 2)
    Nächster Schritt ist jetzt, den Zwischenraum zwischen den Balken "aufzufüllen", sodass wir danach den Bodenaufbau (OSB usw.) machen können.

    1. Frage:
    Und genau hier sind wir jetzt unsicher mit was wir den Zwischenraum "auffüllen" sollen?
    - Schüttung?
    - Mineralwolle?
    - Was anderes?

    Es gilt wie gesagt eine Höhe von 20cm (Balkenhöhe) aufzufüllen. Die Fläche des gesamten Dachgeschosses beträgt 60 qm (8 m x 7,50 m) und der Abstand zwischen den einzelnen Balken ist 55 cm.
    Was würdet Ihr uns hier empfehlen und warum?


    2. Frage:
    Wie stark würdet ihr die einzelnen würdet Ihr den Bodenaufbau machen?
    Wollen OSB Platten (verschraubt) auf die Balken machen, danach Trittschalldämmung und dann den richtigen Bodenbelag (z. B. Vinyl, Parkett, Fließen im Bad etc.).

    - Wie stark die OSB Platten bei der o. g. Situation? (müssen ja auch einiges Gewicht aushalten, z. B. Badewanne im Badezimmer etc.)
    - Wie viel Trittschalldämmung?


    Für jede Antwort und Empfehlung sind wir wahnsinnig dankbar.

    Grüße aus Würzburg,
    Markus
     
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  3. chillig80

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    Zu 1.
    Da es da eigentlich kaum Wärmedämmung braucht (Decke zwischen beheizten Bereichen) würden da eigentlich ein pasr cm „symbolische“ Dämmung reichen, aber das ist dann halt die Billigvariante. Schüttung würde ich hier nicht nehmen, die rieselt dir in Schlitze unter den Balken rein und da schadet die starre Schüttung in der Regel mehr als sie nutzt.
    In dem Balkenzwischenraum brauchst Du dir auch noch wenig Gedanken über Trittschall machen (siehe 2.). Da würden 10-12cm Mineralwolle wohl dicke reichen. Aber im eigenen Haus will man es meisst „ganz richtig“ machen, darum stopft man den Hohlraum gerne komplett zu, was ja nicht schadet. Dann aber bitte mit 2x10cm, die 20er Mineralwolle wirst ohne vernünftige Schneidlade nämlich nicht sauber geschnitten bekommen, da ist dann eine 20er drin die nicht sauber sitzt, das ist dann auch wieder doof.

    Zu 2.
    Es gibt für OSB-Platten Tabellen in denen die nötige Dicke in Abhängigkeit von der Spannweite abgelesen werden kann. Eine „normale“ Verkehrslast im Wohnhaus ist 2kN/m2 (das entspricht ungefähr 200kG/m2). Die Tabelle gilt immer nur für eine konkrete Plattensorte, man muss da also schon bisschen kucken, die Tabelle muss zur Platte passen die man dann auch tatsächlich nimmt. Hier mal ein Beispiel (es gilt die Tabelle für senkrechte Lasten):

    http://www.huettemann.de/lagerkatalog/download/osb4_belastung.pdf

    Da wäre es bei Spannweite 60cm die 22mm-Platte (Tabellenwert 2,1kN/m2). Damit das dann passt müssen die Platten auch nach Verlegevorschrift verlegt werden (Schraubentyp, Schraubenabstände, Anordnung der Stöße und Stöße müssen meisst verklebt werden).

    Trittschall ist erstmal Körperschall. Hierbei wird der Schall in den Baukörper eingeleitet und pflanzt sich dann dort fort his er irgendwo wieder in die Luft austritt. Das ist als mehr oder weniger eine „Vibration“ der Baukonstruktion. Darum habe ich dir unter 1 auch von der Schüttung abgeraten, mit der bekommst die Vibration ja nicht aus der Konstruktion raus die ist ja von oben her schon drin und pflanzt sich dann evtl. über „eingeklemmte“ Schüttung in die Lehmdecke fort. Der effektivste Weg um den Trittschall da zu minimieren ist also ihn erst garnicht in die Konstruktion gelangen zu lassen, also oben auf die OSB

    Also am Besten auf die OSB eine flächige Trittschalldämmung legen. Da gehört dann aber ein Estrich/Trockenestrich drauf, da kann kein Belag direkt drauf. Mehr als 3cm Mineralwolle- oder Polystryrol-Trittschall macht man eigentlich nicht, und zwar weil diese Dämmungen zum nachkomprimieren neigen, die können also „absacken“. Wenn die Trittschalldämmung also „dick“ ist, kann es sein, dass dir der ganze Boden mit der Zeit ein paar mm runtergeht, da reissen dir dann alle Fugen am Boden, etc... ist nicht so toll.

    Der Bodenaufbau könnte dann also sein:
    22mm OSB
    30mm Trittschall
    25mm Trickenestrich
    (77mm Gesamt zzgl. Bodenbeläge)

    Wohin Du damit insgesamt beim Schallschutz kommst hängt von der Lehmdecke und der Unterdecke ab. Trittschalldämmung ist bei derartigen Holzkonstruktionen immer bisschen kritisch (eine Massivdecke mit Estrich wiegt einfach das 3-4-fache), sieht aber mit der Lehmdecke darunter schon einigermaßen solide aus... Das musst aber von nem Ing. rechnen lassen wenn Du da auf Nummer Sicher (Mietrecht!) gehen willst und dann evtl. irgend eine „Wahnsinnskonstruktion“ basteln...
     
  4. Markus 31

    Markus 31

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    Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Dass schätze ich wirklich sehr.

    Folgende Fragen hätte ich hierzu:
    Zu 1:
    1.1
    Gut, dann mach ich 2x10cm Minteralwolle. Welche genau (genaue Bezeichnung) würdest du uns dafür empfehlen? Bei der Mineralwolle gibt es ja auch zig unterschiedliche Ausführungen...
    1.2
    Was würdest du in den Freiraum direkt unter den Balken tun? Da passt die Mineralwolle ja nicht rein. Als Luftraum freilassen?


    Zu 2:
    2.1 Würdest du die OSB Platten auf die Balken schrauben oder schwimmend verlegen?
    2.2 Warum muss auf die Trittschalldämmung noch ein Trockenestrich und warum kann ich den Bodenbelag nicht direkt auf die Trittschalldämmung machen?
    2.3 Was genau müsste ich von einem Ing. rechnen lassen?


    Ich möchte mich schon im Vorraus wieder recht herzlich für jede Antwort bedanken.
     
  5. chillig80

    chillig80

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    Zu 1.1.
    Ganz ehrlich, da reicht ein günstiger Klemmfilz (Rollenware) da Du da ja die Wärmedämmung eh nur eingeschränkt brauchst und schalltechnisch dürfte die „schlechte“ WLG 040 eher besser sein, da da das Material kompakter ist.

    Zu 1.2.
    Das ist ein bisschen ne doofe Stelle. Da kannst nur versuchen bisschen MiWo reinzustopfen oder so. Der unsaubere „Fugenverlauf“ ist da ja das Problemchen, darum würde ich da keine Schüttung oder so reinmachen, das klemmt sich da nur rein und dann hast da eine Schallübertragung und Spannung auf den Lehmriegeln. Ist so nicht toll, aber ist jetzt schon so...

    Zu 2.1.
    Ich nehme mal sehr stark an die OSB muss verschraubt werden. Ich wüsste jedenfalls nicht, dass das irgendwie ohne geht, das wäre dann so ein Hobbybastler.Ding, aber eine ordentliche Konstruktion st das nicht.

    Zu 2.2
    Ich glaube Du meinst da was anderes als ich. Für mich ist eine Trittschalldämmung etwas so mit 2-3cm Dicke das den Trittschall auch wirklich deutlich reduziert. Für dich ist Trittschall wohl eher so was mit 2-3mm das den Trittschall en ganz kleines bisschen reduziert. Also auf das „Folienzeug“ kannst natürlich ohne Estrich drauf, ich weigere mich aber trotzdem das Trittschalldämmung zu nennen.

    Zu 2.3
    Bei der Konstruktion ist der Trittschall bisschen kritisch. Wenn Du da vermieten willst könnte das Ärger geben und wenn Du das vermeiden willst, dann muss die Konstruktion mal vorab durchgerechnet und ggf. angepasst werden. Wenns nur ein privater Ausbau wird, dann ist der Trittschall mehr so Erziehungssache, wenn Du da den Laden im Griff hast, dann gehts evtl. auch so. Ausserdem will man ja ab und zu auch noch mitbekommen was da oben vor sich geht und so...
     
  6. Markus 31

    Markus 31

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    zu 2.1:
    Wenn ich die OSB auf die Balken verschraube, würdet ihr da vorher noch eine Filzunterlage oder ähnliches auf die Balken kleben als zusätzliche Schalldämmung oder die OSB Platten direkt auf die Balken schrauben
    2.2
    Sorry, aber ich hab hier immer noch nicht ganz den Zweck des Trockenestrichs verstanden? Ist dieser in deiner Ausführung oben ausschließlich auf dieTrittschalldämmung bezogen, also dass du dadurch eine bessere Trittschalldämmung hinbekommst als wenn du nur die 2-3cm "Folienzeug" draufmachst oder hat der Trockenestrich eine andere Funktion?


    3.1
    Ein kleiner Teil des Raumes (ca. 12m²) wird später ja unser Badezimmer. Muss ich hier den Boden anderst aufbauen als beim Rest hinsichtlich der Abdichtung etc.

    3.2 Habe ich eine Möglichkeit bei meiner Konstruktion zumindest für das Badezimmer eine Fußbodenheizung zu verlegen? Wenn ja welche Art?
     
  7. chillig80

    chillig80

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    Zu 2.1
    Kann man machen, hat Vor- und Nachteile. Bringt bisschen was beim Trittschallschutz, ist aber auch „flexibel“ was wiederum dem Prinzip der starren Befestigung der Platten (in der Regel mit Schrauben mit Vollgewinde) zuwiderläuft.

    Zu 2.2
    Unter dem Trockenestrich ist normalerweise eine „echte“ Trittschalldämmung mit 2-3 ZENTIMETER Dicke und die bringt halt deutlich mehr als das dünne Zeug unterm Laminat mit ein paar MILLIMETERN Dicke. Die Fnktion des Trockenstrichs ist also in dem Fall eher der Trittschallschutz, brächte aber auch evtl. noch andere Vorteile (siehe unten).

    Zu 3.1
    Es wird dir da nicht viel mehr übig bleiben als den Boden gleich aufzubauen, alternative Konstruktionen werden wohl Dicker und dann bekommst da nen „Absatz“. OSB ist bisschen kritisch, kann aber trotzdem mit ein paar Zusatzmaßnahmen gefliesst werden. Da braucht man evtl Entkopplungsmatten, speziellen Kleber, etc. aber geht vom Prinzip her.
    ABER, da muss der OSB-Boden dann wirklich auch stabil genug sein, also von der Dicke her. Wenn sich die Platten „durchbiegen“, dann hält da keine Fliese vernünftig und größere Fromate reissen recht schnell (ist irgendwie logisch).

    Zu 3.2
    Es gibt da elektrische „Dünnschichtsysteme“. Die werden zwar auch warm, sind halt aber elektrisch (bisschen höhere Heizkosten). Es gibt da auch wasserführende Dünnschichtsysteme, ist halt immer die Frage von Kosten-Nutzen, sprich ob man mit einem kleinen Absatz zum Bad hin leben kann und was der Spaß denn kosten darf.

    Zu 3.1 und 3.2
    Mit nem zusätzlichen Trockenstrich wären die Problemchen zwar nicht ganz weg, aber mit einem „Unterbau“ von ein paar cm bekämst evtl. ne „normale“ Fussbodenheizung rein und die Sache mit dem Fliesen wird auch einfacher. Muss aber alles bisschen „mit Hirn“ aufeinander abgestimmt sein, sonst wirds nur teuer und funktioniert dann am Ende evtl doch nicht...
     
  8. #7 Markus 31, 5. Januar 2018
    Markus 31

    Markus 31

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    Danke für die Infos.

    Ich hatte jetzt kürzlich einen Bodenverleger vor Ort um mal seine Meinung zu hören.
    Er hat mir folgende 2 Vorschläge/Empfehlungen gegeben:

    Variante 1: Nassestrich

    1. Mineralwolle zwischen Holzbalken
    2. 16 mm OSB
    3. 10 mm Holzweichfaserplatte (als Entkopplung, schwimmend verlegt)
    4. 40 mm Nassestrich
    5. ca. 8 mm Fußboden (z. B. Click-Vinyl)
    • Gesamtaufbau: ca. 74 mm
    Vorteile:
    + günstigste Variante

    Nachteile:
    -hohe Aufbauhöhe


    Variante 2: Trockenestrich (2-lagig)
    1. Mineralwolle zwischen Holzbalken
    2. 10 mm Holzweichfaserplatte (als Entkopplung, schwimmend verlegt)
    3. 2x18 mm Gipsfaserplatten (Knaufprio) (miteinander veschraubt, lose auf Holzweichfaser verlegt)
    4. ca. 8mm Fußboden (z. B. Click-Vinyl)
    • Gesamtaufbau: ca. 52 mm
    Vorteile:
    + geringe Aufbauhöhe
    + genauso stabil wie Nassestrich
    + leichter wie Nassestrich

    Nachteile:
    -sehr teuer (2-3 mal so teuer wie Nassestrich)


    Aussage von Ihm zu Vinylboden mit Kork:
    • stark am kommen, wird überall angeboten
    • Hält er gar nichts davon, da keinerlei Langzeiterfahrung (gibt’s erst seit 5 Jahren) und (noch) keine Normvorschriften (z. B. wie stark es sich durchbiegen darf etc.)

    Was meint ihr zu all dem??
    Problem ist halt auch dass wir aufgrund der hohen Balken nur eine recht geringe Aufbauhöhe von ca. 5 cm haben. Wenn wir darüber kommen, müssten wir in den sauren Apfel beißen einen kleinen Absatz zum Nebenraum machen...
     
  9. #8 Markus 31, 9. Januar 2018
    Markus 31

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    Niemand mehr eine Empfehlung zu dem oder einen Kommentar dazu?
    Auch nicht du chillig80? :(
     
  10. #9 Andreas Gr, 9. Januar 2018
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    Gipsfaserplatte auf den Balken , da hätte ich persönlich Bauchschmerzen .
    Chillig 80 hat ja schon alles wesentliche erwähnt .
    Die OSB Platte ist schon OK , aber mit Vollgewindeschrauben zb 5*60 verschrauben , aber im Bad halt etwas kritisch, kann man aber mit nicht allzu großen Fliesen und Entkopplungsmatte lösen . Abdichtung natürlich nicht vergessen .
    Es gibt natürlich auch wasserführende Dünnschicht -Fussbodenheizungen aber auch da werden es ein paar Zentimeter mehr an Aufbauhöhe . eine Stufe wird es also auf jedenfall geben.
    Evtl kannst Du dich ja von dem Gedanken verabschieden
     
  11. Markus 31

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    die Gipsfaserplatten würden ja nicht direkt auf die Balken kommen sondern auf die 10mm Holzweichfaserplatte, die als Entkopllung und Trittschalldämmung direkt auf die Balken schwimmend verlegt werden soll....
     
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  13. Markus 31

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    So wir haben uns jetzt final für folgende Variante entschieden:

    - Mineralwolle zwischen die Balken
    - 22 mm OSB
    - 10 mm Holzfaserplatte
    - 18 mm Brio Platte
    - Fertiger Bodenbelag (z. B. Vinyl)


    Folgende Fragen hätten wir abschließend noch:

    1. Welche Mineralwolle sollten wir zwischen die Balken machen? Ein hoher Dämmwert ist hier ja eigentlich nicht notwendig, da der Räume darunter und später darüber ja beide beheizt werden?! Also welche Mineralwolle genau würdet Ihr uns hier dann empfehlen? (Bitte um die genaue Bezeichnung)

    2. Um ein knarzen der OSB Platten auf den Balken etwas abzumildern, würden wir gerne noch auf die Balken Filzstreifen (z. B. 5 mm) oder ähnliches streifenförmig draufkleben oder tackern. Welchen Filz genau oder welches Produkt würdet Ihr uns dann empfehlen? Bitte auch um die genaue Bezeichnung, sodass wir uns das mal in Ruhe dann im Internet durchlesen können.

    3. Mit welchen Schrauben sollte ich die OSB-Platten auf die Balken schrauben? Schrauben mit durchgehendem Gewinde oder Schrauben, die nicht über die komplette Länge ein Gewinde haben? Also welche Schraubenart ist hier besser, damit die OSB-Platten später nicht knarzen?

    4. Wir überlegen aktuell noch, ob wir Knauf Brio in 18 mm oder in 23 mm am Schluss auf die 10mm Holzweichfaserplatte machen lassen? Wie unterscheiden sich denn diese beiden Platten hinsichtlich der Traglast? Also dass die 23 mm dicker und schwerer ist, ist uns bewusst. Nur was würde es uns bringen die 23 mm Platte zu nehmen?

    Besten Dank schon vorab für Eure Info und Mühe.

    Grüße,
    Markus
     
  14. Markus 31

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