Bodenaufbau 50er Jahre Altbau

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  1. bart

    bart

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    Hallo liebe Bau- und Renovierungsexperten,

    ich wohne in einem 50er Jahre Reihenmittelhaus. Im Rahmen einiger Erneuerungen hatte ich geplant, in der Küche die Fliesen zu entfernen und von der Küche durchgehend bis in den Wohnbereich Klick-Vinyl zu verlegen.
    Die alten Fliesen sind nun entfernt und ich möchte den Untergrund für den neuen Belag vorbereiten. Es soll nicht einfach irgendetwas "darübergeschustert" werden, ich möchte länger Freude an dem neuen Boden haben.

    Da ich mich zwar als handwerklich nicht ungeschickt aber dennoch als absoluten Laien in diesem Bereich betrachte, stellt sich für mich zunächst die Frage, was von dem vorhandenen Boden a) welchen Zweck erfüllt und b) weiter verwendet werden kann oder ersetzt werden soll.
    Anbei ein Bild.

    IMG_2874.JPG

    Ich hoffe die einzelnen Schichten sind erkennbar. Wie beschrieben sind die Fliesen entfernt, darunter sind noch Reste des Klebers und die weiteren Lagen vorhanden. Mich irritiert insb. die styroporähnliche erste Lage, auf die die Fliesen geklebt waren.
    Küche/Wohnbereich sind im EG, Haus ist unterkellert (Betondecke).
    Für Tipps zu den einzelnen Lagen und was am besten erneuert werden sollte, wäre ich sehr dankbar.

    Schönen Abend und Grüße
    Bart
     
  2. #2 Fabian Weber, 05.05.2019
    Fabian Weber

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    Sieht für mich wie Trockenestrich auf Ausgleichsschüttung auf Grobschüttung aus.

    Warum solch ein Aufbau bei einer Betondecke gewählt wurde, ist mir nicht ganz klar. Kannst Dich ja mal in dem kleinen Stück bis zur Rohdecke vorarbeiten.
     
  3. #3 jodler2014, 05.05.2019
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    Sieht für mich wie ein Totalschaden aus.
    Da ist doch nichts mehr tragfähig .
     
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  4. #4 chillig80, 05.05.2019
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    Ich glaube da Reste von Bauschaum und einer Entkopplungsplatte zu sehen. Der Aufbau sieht erstmal nicht nach 1950er-Original aus.

    Ist das eine Holzbalkendecke?

    Was ist da darunter, Keller?
     
  5. bart

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    Hallo und danke schon einmal für die Antworten!

    Unter den Räumen befindet sich ein Keller mit Betondecke. Ich gehe davon aus, dass zwischen den Kieselsteinen Holzbalken verlaufen. Wenn ich das nächste mal am Objekt bin, werde ich nachgraben.
    Das Haus wurde 2002 saniert, eine genaue Baubeschreibung liegt mir leider nicht vor. In diesem Zusammenhang wurde der Küchenboden gefliest und in allen anderen Zimmern Laminat verlegt. Im an die Küche anschließenden Wohnzimmer liegen unter dem Laminat dünne Trittschalldämmungen und darunter ist der alte Holzboden. Was unter dem Holzboden ist, weiß ich (noch) nicht.

    Für mich stellt sich nun die Frage, welche Ebenen ich abtrage und was bleiben kann. Ursprünglich war die Idee, nur die Fliesen zu entfernen, Boden auszugleichen und Vinyl darüber zu legen. Da ich diese Entkopplungsplatte/Dämmmatte/Styroporsache nicht erwartet habe und diese sich weder gut vom Untergrund lösen lässt, noch die Reste vom Fliesenkleber befreit werden können, ohne alles zu beschädigen, tendiere ich mittlerweile dazu, die oberen Schichten komplett zu entfernen Ich hätte die Balken und die Schüttung gelassen bzw. aufgefüllt und darauf Trockenestrich, eine Dämmung (PUR)? und den Klickvinyl aufgebaut. Macht das Sinn?

    Ansonsten hoffe ich nicht, dass es ein Totalschaden ist, außer dem kleinen Loch (10x10cm) und dem an der Stelle ausgehebelten Boden wirkt der Untergrund eben, knarzt oder wackelt nicht.
     
  6. #6 simon84, 06.05.2019
    simon84

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    Wie sieht denn die Kellerdecke von unten aus ? Glatt ? Oder bogenförmig, ggf. sichtbare Metallträger oder sichtbare "Steine/Blöcke" ?
     
  7. bart

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    Die Kellerdecke ist leicht bogenförmig gewölbt, Querträger sind ersichtlich.
    Anbei ein Bild, das ich auf die Schnelle gefunden habe. Ich denke man erkennt es.

    Keller.jpg
     
  8. SIL

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    Das muss alles entsorgt werden, ein leichtes Tonnengewölbe liegt ja bei Ihnen vor, aber vorsichtig aufnehmen, unter Umständen, ist das Gewölbe nicht sehr tragfähig bzw nicht einmal direkt begehbar. Schauen sie mal in diesen Tread, der ist/war ähnlich gelagert.
    Wieviel Last verträgt das Gewölbe
     
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