Bodenaufbau Siedlungshaus Bj. 1959

Diskutiere Bodenaufbau Siedlungshaus Bj. 1959 im Estrich und Bodenbeläge Forum im Bereich Neubau; Guten Morgen zusammen, wir sind immer mit der Sanierung unseres Siedlungshäuschens beschäftigt. Aktuell dreht sich wieder das Thema um den...

  1. #1 ThomasMa, 07.09.2025
    ThomasMa

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    Guten Morgen zusammen,

    wir sind immer mit der Sanierung unseres Siedlungshäuschens beschäftigt.

    Aktuell dreht sich wieder das Thema um den Bodenaufbau. Nachdem nun frisch verputzt wurde wird es hier auch konkret.

    Es handelt sich um ein vollunterkellertes Haus, der Kellergrundriss deckt sich mit den darüberliegenden Räumen. Der ursprüngliche Bodenaufbau stellte sich wie folgt dar:

    - Betondecke (die sich im Rahmen einer Kernbohrung für einen Installationsschacht und Wäscheabwurf mit ca. 11 cm Stärke als ziemlich dünn herausgestellt hat, es fanden sich doppelte Bewehrungsstäbe 6mm).
    - schwarze Schlackeschüttung (vermutlich Glasofenschlacke da der Vorbesitzer Glaswerker war und am Ort eine solche Firma bestand) ca. 4cm-6cm über den gesamten Raum
    - darin eingebettet Lagerhölzer 5x10cm
    - doppelt vernagelte Dielen (Fichte) 24mm

    Die Gesamtaufbauhöhe von Rohdecke zu Rohboden beträgt ca. 11,5cm, an der tiefsten Stelle 14,5cm.

    Den Boden wollten wir urspünglich erhalten und mit Zellulose ausblasen was sich aber nach 2 Durchbrüchen als unsinniges Unterfangen herausgestellt hat, da der Niveauunterschied von Raum zu Raum zu hoch war. Aufgenommen wurde bereits alles, die Lagerbalken habe ich aufgehoben.

    Für einen Neuaufbau hatten wir dann ursprünglich an einen klassischen Estrich gedacht (auf Trennlage mit Dämmung, aber ohne Heizung). Ein Estrichbauer hat aufgrund der Deckenstärke abgewunken. Nach seiner Aussage kann die 10cm Betondecke einen klassischen Zementestrich nicht aufnehmen, er hat also statische Bedenken.

    Wir waren uns nun lange sicher dass wir wieder einen ähnlichen Aufbau durchführen wollen. Also Lagerhölzer wieder einbauen (nivelliert mit auf einem Streifen Cemwood CW2000, oder in Mörtelbett und mit der Decke verdübelt). Danach mit Perlite (8m3 vorhanden) Niveauausgleich zwischen den Balken herstellen und Holzfaserdämmung einlegen. Abschließend soll wieder eine Massivholzdiele verbaut werden.
    An der Kellerdecke befinden sich schon 20mm PIR-Platten. Dämmung sollte so also ausreichend sein.

    Nun frage ich mich aber, ob die Schlacke nicht in irgendeiner Form auch eine statische Funktion gehabt haben könnte. Als Lastverteilungsebene für die Lagerbalken. Bevor ich hier nun einen Statiker bemühe würde ich gerne mal eine grobe Meinung erfragen und Ideen für eine mögliche Herangehensweise finden.

    Oder gäbe es noch einen komplett anderen Ansatz den ich flächig einbringen lassen könnte? Ziel soll immer noch ein Dielenboden sein, der Rohboden soll also die UK der Dielung aufnehmen können.

    Viele Grüße und Danke
    Thomas
     
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