Bodenaustausch für Neubau Bungalow?!?

Diskutiere Bodenaustausch für Neubau Bungalow?!? im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo ans Forum, ich bin neu hier im Forum und hoffe, die Frage in die richtig Rubik eingeordnet zu haben. Also ich habe vor, einen Bungalow...

  1. Katja76

    Katja76 Gast

    Hallo ans Forum,

    ich bin neu hier im Forum und hoffe, die Frage in die richtig Rubik eingeordnet zu haben.

    Also ich habe vor, einen Bungalow als Neubau, ohne Keller, errichten zu lassen. Dieser soll die Maße 10,74 x 10,20 m mit einer Wohnfläche von 92 qm haben.

    Ich habe bis jetzt noch keinen verbindlichen Vertrag unterschrieben. Das Grundstück ist reserviert, mehr aber nicht.

    Ich habe ein Bodengutachten in Auftrag gegeben und die Bohrungen sind jetzt durchgeführt wurden. Das Ergebnis war nicht leider nicht so gut. Insgesamt wurde an jeder der zukünftigen Hausecke eine Bohrung durchgeführt, also insgesamt vier.

    Der Baugrund des Grundstücks ist im Bereich des zukünftigen Hauses sehr unterschiedlich. Auf beiden Seiten sind Verfüllungen enthalten. Auf der einen Seite war vermutlich früher mal ein Keller, der aber nur teilweise eine vernünftige Verfüllung (Recyclingbeton heißt das, glaube ich) hat. Zwischen dieser Füllung und dem gewachsenen Baugrund sind noch irgendwelche anderen Sachen drin.

    Auf der anderen Hausseite ist auch irgendeine Verfüllung drin, aber eben ganz anders wie auf der anderen Seite.

    Von dem Grundstück gibt es leider keine Unterlagen aus welchen hervorgeht, wer wann was und vor allem wie verfüllt hat.

    Der eigentlich gewachsene Baugrund beginnt ab einer Tiefe von ca. 2,50 m auf allen Seiten.

    Der Bodengutachter meinte, dass um auf Nummer sicher zu gehen, am besten auf 2,5 m Tiefe ein Bodenaustausch erfolgen soll. Alternativ wäre auch ein Keller möglich. Aber für beide Varianten werden sicher enorme Kosten anfallen.

    Als dritte und günstigste Variante gab er an, dass ein Bodenaustausch bis zu einer Tiefe von 1 m erfolgen soll und die Bodenplatte von 16 cm auf ca. 30 cm verstärkt werden soll (abhängig von den statischen Berechnungen). Das sollte reichen. Es bleibt aber nach Angaben des Bodengutachters ein gewisses Restrisiko, da man ja nicht weiß, was tatsächlich im Boden ist. Also besteht auch die Möglichkeit, dass sich z.B. verrottbare Gegenstände (z. B. Holz o.ä.) drin befinden und sich die Bodenzusammensetzung im Laufe der Jahre verändern und Schäden am Haus durch Setzung hervorrufen können. Das Restrisiko wäre wohl nicht so sehr hoch, aber es ist da.

    Nun meine Frage: ist es ausreichend für einen Bungalow nur den 1 m auszutauschen und die Bodenplatte zu verstärken oder sollten doch die 2,5 m raus, um auf Nummer sicher zu gehen. Was meint ihr?

    Ich danke euch schon mal für eure Antworten.
     
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  3. Julius

    Julius

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  4. gast3

    gast3 Gast

    ich meine, dass mein Kollege - zumindest wie es sich liest - ziemlich "mutig" ist. Ein nur teilweise ordungsgemäß verfüllter Keller, Auffüllungskörper mit "so anderen Sachen drin" kann also z.B. aufgrund von Hohlräumen zu Sackungen und somit auch zu einem unfreiwilligem Gebäudeabriss führen - muss nicht, kann aber ..

    also
    1.wie viel ist dir Ruhe und Gewissheit wert ?
    2. kannst du es dir leisten, dass deine Hütte irgendwann so richtige Schäden aufweist ?

    Mach es richtig - oder gar nicht und im Zweifelsfall s. Julius


    Gruß

    Helge
     
  5. #4 Ralf Dühlmeyer, 15. Juli 2009
    Ralf Dühlmeyer

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    Wenn da ne mehr oder weniger wilde Deponie war, würde ich mal die Altlastenfreiheit klären (lassen).
    Nicht das beim Aushub da die Reste div. Chemiekombinate fröhliche Urständ feiern
     
  6. Katja76

    Katja76 Gast

    Danke ersteinmal für eure schnellen Antworten.

    Eine Deponie war da früher nicht, sondern Wohnblöcke, die nach der Wende abgerissen wurden. Deshalb auch die verfüllten Keller.

    In dem ganzen Wohngebiet gab es solche Probleme wie bei mir. Mein Bungalow wäre der letzte in der ganzen Straße. Alle anderen (auch überwiegend Bungalows) hatten auch irgendwelchen Dreck und Mist drin und haben teilweise einen Bodenaustausch gemacht. Ich weiß jetzt nur nicht, wie tief die getauscht haben. Da müsste ich mal fragen.

    Das getauscht werden muss, ist klar, die Frage ist eben nur, welche Tiefe erforderlich ist, da so n Austausch ja doch richtig ins Geld geht.

    Ich bin ja instinktiv auch für einen kompletten Austausch bis zum gewachsenen Boden, aber den kann ich mir eigentlich nicht auch noch leisten, da ich die Finanzierung nur mit meinem Gehalt durchkriegen muss. Aber mit dem geringen Restrisiko zu leben, ist auch nicht unbedingt mein Ding.

    Vielleicht gibt es ja doch noch andere kreative Vorschläge. Ich bin auf jeden Fall dankbar!
     
  7. gast3

    gast3 Gast

    Also ..

    kreative Vorschläge sind das letzte was du brauchen kannst.

    Deine Nachbarn fragen hilft dir auch nichts - jede Situation ist anders.

    und dass das Risiko gering sein soll - sehe ich (gut ich kenn das Bodengutachten nicht) überhaupt nicht so. Vor allem: sollten sich später Gebäudeschäden ergeben, wird die Versicherung des Bodengutachters nicht zahlen, er wird es nicht zahlen können, wer bleibt ?

    und wenn deine Finanzierung am grundsätzlichen scheitert - naja - weiß nicht

    du planst jetzt einen Bodenaustausch von einem Meter, baubegleitend stellt sich heraus, dass das nicht geht (passiert oft genug) und dann, machste Baustelle dicht, weil ist nicht mehr bezahlbar ... hört sich gut an


    Helge
     
  8. drulli

    drulli

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    Ich würde auch nur den Austausch des Schrotts gegen Beton+Luft=Keller in Erwägung ziehen oder es ganz lassen.
     
  9. Katja76

    Katja76 Gast

    Du hast ja recht.

    Mein Gefühl und mein Verstand sagt mir ja auch, dass ich komplett bis zum gewachsenen Grund tausche.

    Ich werde der Baufirma das Gutachten zukommen lassen und dann soll ein Statiker das alles mal berechen (für alle 3 Varianten ... Keller, kompletter Austausch, dickere Bodenplatte). Dann werde ich ja die Kosten sehen, welche auf mich bei der jeweiligen Variante zukommen. Im Zweifel muss ich halt kleinere Abstriche in der Hausausstattung in Kauf nehmen, um ggf. den kompletten Austausch vornehmen zu lassen. Dann müssen halt bestimmte Dinge n bissl warten bis ich sie habe, aber wie ihr schon vollkommen richtig sagt, die grundsätzlichen Dinge sind nun mal das Wichtigste. Da hilft nur hoffen, dass sich die Kosten im Rahmen halten.

    Ist es eigentlich möglich einen Bodenaustausch von jeder beliebigen Firma machen zu lassen die sowas anbieten oder geht das dann nur über die Baufirma, die der Hausverkäufer an der Hand hat?

    Wie läuft so ein Austausch? Bekommt man zum Schluss irgendein Gutachten oder sowas, wo einem bestätigt wird, wie dann die neue Bodenzusammensetzung ist?
     
  10. gast3

    gast3 Gast

    Gruß

    Helge
     
  11. #10 MoRüBe, 15. Juli 2009
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15. Juli 2009
    MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Hlge hast Du nicht gelesen...

    ...

    Ich werde der Baufirma das Gutachten zukommen lassen ...

    was sagt uns das?:konfusius

    Ergänze das e bei Hlge sonst isser böse mit mich:-))
     
  12. gast3

    gast3 Gast

    dass wir bald wieder von Katja hören, vielleicht ?

    Helge
     
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  14. #12 DerSuchende, 15. Juli 2009
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    @katja76
    Bevor DU weitere Aufträge erteilst:
    Ist der Bodenaustausch+x „nicht“ mit dem Grundstückspreis verhandelbar?
    MfG
     
  15. Katja76

    Katja76 Gast

    Ich warte auf die Kostenvorschläge und dann werde ich versuchen damit den Grundstückspreis zu drücken. Habe ja Gott sei Dank noch keinen Kaufvertrag unterschrieben. Vielleicht bekomme ich so einen Teil der Kosten wieder rein.


    Ich danke euch allen und melde mich nochmal, wenn ich die Kostenvorschläge bekomme habe.
     
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Bodenaustausch für Neubau Bungalow?!?

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