Bodenaustausch lt. Baugrundgutachten

Diskutiere Bodenaustausch lt. Baugrundgutachten im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo, endlich ist unser Baugrundgutachten da :) , und wir wissen jetzt, dass unser Mutterboden von 75cm in die Tiefe ausgetauscht werden muss....

  1. ypg111

    ypg111 Gast

    Hallo,
    endlich ist unser Baugrundgutachten da :) , und wir wissen jetzt, dass unser Mutterboden von 75cm in die Tiefe ausgetauscht werden muss.
    Ich habe hier mal etwas herumgesucht, habe aber nur alte Beiträge (von 2008) gefunden, die Preise von ca. 30€/m3 für einen Bodenaustausch incl. Abfahrt nennen.
    Mit wieviel Kosten könnte man heute rechnen? Inwieweit schlägt denn der Abtransport des guten Mutterbodens ins Gewicht? Ist da die Wegstrecke zur nächsten Deponie ausschlaggebend oder eher die Annahme des Bodens ansich. Lohnt sich eine längere Fahrt zu jemanden privat, der den Mutterboden kostenlos nimmt? Spart man dabei? Bis auf 2 m3 Reserve (eventuell für einen Hügel) braucht man wohl nicht im Garten. Sorry, aber es gibt ja keine dummen Fragen... :)

    Ausserdem würde ich gerne wissen, wo jetzt (ausser Haus, Carport und Garage) der Bodenaustausch stattfinden muss. Die Auffahrt ist wahrscheinlich auch betroffen, genauso wie die Terrasse? Dann müssten wir uns jetzt entscheiden, wo wir überall Sitzflächen bzw. Wege um das Haus herum haben wollen. Ich habe eigentlich gedacht, wir könnten den Rohbau erst auf uns wirken lassen und schauen, wie die Nachbarbebauung stattfindet, um nette Terrassen-Plätze auf unserer Parzelle zu finden :lock

    Vielen Dank für Eure Antworten :konfusius
     
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  3. ultra79

    ultra79

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    Ist es denn wirklich "Mutterboden"? Also gute Erde?
     
  4. ypg111

    ypg111 Gast

    Ja, es handelt sich um 50 bis 60 cm humoser Mutterboden, danach kommen +-20cm brauner schluffiger Feinsand... brauchst Du eine Karre davon? :)
     
  5. Boergi

    Boergi

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    Hallo ypg,

    das kann man leider pauschal nicht sagen, das kommt wirklich auf den Zeitpunkt und die örtlichen Gegebenheiten an, mein Bruder hat z.B. seinen Mutterboden für 10€/cbm verkaufen können, andere müssen für den Abtransport und "Entsorgung" zahlen.
    Frag einfach mal bei Gärtnereien, Baumschulen, Landwirten in der Umgebung an ob sie was brauchen können und ggf. auch selbst holen wollen.

    Gruß,
    Sebastian
     
  6. Gast vS

    Gast vS

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    Warum ?

    Ich würde es ganz gespannt machen (lassen), wenn es soweit ist - was spricht dagegen ?

    Vor allem ist es für Tragschichtmaterial ganz und gar nicht gut, wenn es eine "Ewigkeit" offen liegen bleibt.
     
  7. ypg111

    ypg111 Gast

    Das ist ja Teil meiner Frage. Wenn ich es entspannt angehe (was mir ja auch lieber wäre), müsste man doch wieder das Erdreich auskoffern? Oder muss man für eine Terrasse (ich weiss noch nicht, welchen Belag die haben soll), nicht so tief gehen, sodass man das dann selbst mit Schaufel :bau_1: bewältigen kann? :D

    @Boergi, habe gerade mal geschaut: die Kleinanzeigen sind voll von Geschenkangeboten. Bauboom lässt grüssen ;)
     
  8. ultra79

    ultra79

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    Ich nehm gern 150 bis 200 m³ davon.
     
  9. #8 wasweissich, 13. März 2013
    wasweissich

    wasweissich Gast

  10. ypg111

    ypg111 Gast

    @Ultra, bei der Wegstrecke lohnt es sich wahrscheinlich für Euch nicht, aber gern an Selbstabholer abzugeben :D

    @wwi, Danke! PLZ 2 gibt nicht so viel her, aber bei uns (2km + 6km) entfernt gibt es ja eine Deponie... nur stellt sich mir zur Zeit die Frage, ob die "Entsorgung" teurer ist als das private Abfahren. Nun könnte ich dort anrufen, aber ich warte erstmal ab, was meine Baufirma grundsätzlich für den zusätzlichen Austausch überhaupt verlangt.
     
  11. #10 tkoehler78, 13. März 2013
    tkoehler78

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    Genau. Hier muss ausgekoffert werden! Hauseingang natürlich auch!

    Diese Bereiche würde ich (vorausgesetzt sie sind nach dem Hausbau noch maschinell erreichbar) erst später in Angriff nehmen. Es sei denn, ihr habt schon eine konkrete Gartenplanung.
     
  12. ultra79

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  13. alex2008

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    Oberboden wird sofern er nicht belastet ist i.d.R. n i c h t entsorgt. Mit etwas Geduld findet sich dafür eigentlich immer ein Abnehmer.

    Den Oberboden sollte man auch großzügig abtragen. Auch auf Flächen wo später wieder aufgetragen wird. Während der Bauzeit wird doch einiges an Lagerflächen benötigt. Was dann als Lagerfläche in Betracht kommt sollte man dann gerne etwas großzügiger mit ner Sauberkeitsschicht aus Kies/Schotter/RC versehen
     
  14. ypg111

    ypg111 Gast

    Die sogenannte Entsorgung in Gänsefüsschen bezieht sich auf Mutterboden, der auf dem Grundstück nicht gelagert werden kann.

    Mit Garten und Terrassen möchte ich mich erst später befassen, die Flächen werden wir dann später auskoffern, wenn es soweit ist.
     
  15. ypg111

    ypg111 Gast

    Hat keiner eine Antwort für mich zu dieser Frage?
     
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  17. Boergi

    Boergi

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    Wie gesagt das kommt auf den örtlichen Bedarf an, ruf doch einfach mal an und frag nach. Kost dich keine 10 Minuten :)
     
  18. #16 wasweissich, 14. März 2013
    wasweissich

    wasweissich Gast

    es spielt eine rolle , ob das , was du mutterboden nennst (gibt es seit A.S. und der emanzipierung nicht mehr , heisst jetzt oberboden) brauchbar ist , die fahrstecken für frisches zeug spielen eine wichtige rolle , und und und .
    da könne bei euch unter dreissig bei rauskommen oder auch gerne doppelt soviel ....
     
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Bodenaustausch lt. Baugrundgutachten

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