Bodendämmung

Diskutiere Bodendämmung im Sanierungskonzept & Kostenschätzung Forum im Bereich Altbau; Hallo, habe mir dieses Jahr vorgenommen das Haus meiner Eltern zu renovieren, weil sie altertechnisch nichts mehr machen können. Das Haus ist...

  1. #1 bambam11, 25.05.2020
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    Hallo,

    habe mir dieses Jahr vorgenommen das Haus meiner Eltern zu renovieren, weil sie altertechnisch nichts mehr machen können. Das Haus ist von 1960 und hat noch den typischen Boden mit Balken und Schlacke.
    Ich habe mich schon entsprechend eingelesen, also Schlackeprobe ziehen, analysieren lassen und dann entsprechend entsorgen, soweit kein Problem.
    Die Frage ist aber was ich danach mache, darüber gibt es tausend Meinungen. Ziel ist primär der Schallschutz, im Alter hört man schlechter und die Wohnung darüber wird demnächst wieder vermietet, sobald alles renoviert ist. Daher wäre meine erste Frage, mit was ich dämmen soll? Glaswolle oder Perlite? Die Verarbeitung wäre mir egal, scheint beides gleich aufwändig, mir geht es um Preis-Leistung und Schalldämmung. Die zweite Frage ist, was danach kommt. Dielen raus und Spanplatten rein? Oder Dielen wieder rauf? Spanplatten werden wegen dem nahtlosen Abschluss vermutlich einen besseren Schallschutz haben. Was soll ich zwischen Balken und Dielen packen, um ein Quietschen zu verhindern? Und bringt es schalltechnisch was wenn ich einen Teppich zwischen Dielen/Spanplatten und Laminat lege, etwa als zusätzliche Schallschutzschicht? Oder wie kann ich den Schall noch besser zwischen den Wohnungen unterdrücken?

    Hoffe mir kann ein Experte helfen, vielen Dank im voraus
     
  2. #2 Andreas Teich, 25.05.2020
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    Laminat wäre der schalltechnisch ungünstigste Belag.
    Der Boden der vermieteten Wohnung bzw die Decke darunter sollten verbessert werden.
    Den Boden in der darunterliegenden Wohnung zu sanieren bringt nicht viel.

    Zuerst die Tragfähigkeit feststellen, also lichte Länge der balken, lichten Balkenabstand und Dimension der Balken angeben inkl bisherigem Aufbau-
    dann läßt sich mehr sagen.
    Die Trockenbauhersteller (Fermacell, Rigips, Knauf, Lafarge etc) haben Musteraufbauten mit Db-Angaben zum jeweils möglichen Schallschutz, sofern einen Abhängung möglich ist.
     
  3. #3 bambam11, 27.05.2020
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    Danke für die schnelle Antwort.

    Ich plane den Boden der vermieteten Wohnung zu dämmen, will auch vermeiden dass der Lärm meiner Eltern nach oben dringt. Da bisher Schlacke drin ist und die auch nicht gerade leicht ist, gehe ich schon mal davon aus dass die Tragfähigkeit bei Glaswolle und Konsorten gegeben ist. Die Frage ist halt was in Sachen Preis-Leistung und Dämmung besser ist, Perlite oder Glaswolle. Habe 10 Seiten durchgelesen aber keine Antwort gefunden, dafür kenne ich nun alle Vorteile, wie dass sich Insekten nicht für Perlite interessieren ;)

    Und wenn ich Spanholzplatten auf die Balken als Boden mache, was mache ich darunter, also zwischen Balken und Platten, damit es nicht quietscht?
     
  4. #4 Andreas Teich, 28.05.2020
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    Sand bringt gute Schalldämmwerte, Perlite und Mineralwolle Dämpfen keine tiefen Frequenzen und bringen nur etwas zur Hohlraumdämpfung.
    Keine Zwischenlagen- Platten fest verschrauben und Balken ausrichten hilft gegen Knarren..
    OSB oder ESB- Platten verwenden- keine Spanplatten.
    Darauf zB dünne Holzfaserdämmplatten und dann Fertigparkett oder noch besser Creaton- Tontrockenestrichplatten, die auch den fertigen Belag darstellen können.
     
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