Bodenplatte als eine Einheit bei DHH

Diskutiere Bodenplatte als eine Einheit bei DHH im Beton- und Stahlbetonarbeiten Forum im Bereich Neubau; Was haltet Ihr denn von follgender Aussage? "Bei Doppel- und Reihenhäusern muss aus statischen Gründen die Bodenplatte als eine Einheit...

  1. Gast

    Gast Gast

    Was haltet Ihr denn von follgender Aussage?

    "Bei Doppel- und Reihenhäusern muss aus statischen Gründen die Bodenplatte als eine Einheit ausgeführt werden."

    Gefunden in der Bau- u. Leistungsbeschreibung von:
    http://www.bau-konzept.com/

    Gruß
    Thorsten
     
  2. #2 Boeserwolf, 22.07.2003
    Boeserwolf

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    Als Laie!

    Sag ich , ist wohl oft sinnvoller und günstiger aber von MUSS kann keine Rede sein.
     
  3. TAMKAT

    TAMKAT

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    von muß kann keine rede sein.
    Es ist viel günstiger und nicht so schadensträchtig wie separate Bodenplatten.
    Wenn jedes Reihenhaus eine eigene zum Nachbarn getrennte Bodenplatte hat, muß der Statiker schon was rechnen, Der BU hat dann auch noch einiges zu tun, und Wassertechnisch kommen dann probleme auf einem zu, die kaum zu bändigen sind.
    Die aussage an sich ist richtig, aber die begründung nicht.

    Ich würde immer eine durchgehende Bodewnplatte empfehlen.

    TAMKAT
     
  4. Gast

    Gast Gast

    Also und ich dachte immer

    gerade 2 getrennte Bodenplatten seien das Optimum. Die Schallübertragung ist doch dann wesentlich geringer. OK, wirkt sich wohl nur auf den Keller aus, aber wenn ich dort schlafen will (und gerade im Sommer ist das nicht zu verachten) und nebenan der Partyraum ist, nervt das schon.

    Gruß
    Fabian
     
  5. #5 Boeserwolf, 23.07.2003
    Boeserwolf

    Boeserwolf

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    Schallschutztechnisch ja!

    Ich denke schallschutztechnisch, wenn korrekt ausgeführt sind 2 getrennte Platten besser, allerdings wird die Abdichtung gegen Waser immens aufwendiger und sehr fehlerträchtiger. Keine Rede von zusätzlichen Kosten. Ich denke das Problem ist vorallem die Korrekte ausführung zwischen Keller und EG wenn da keine Schallbrücken vorliegen sollte die gemeinsame Platte die mit Abstand bessere Variante sein (aber wie gesagt, ich bin Laie und hab nur gefährliches Halbwissen ;-)).
     
  6. MAB

    MAB Gast

    Problem

    mit der Abdichtung. Denn ich komme ja an eine Wand nicht mehr von außen dran. Daher müßte selbst ohne Grundwasser eine weiße Wanne, genauer: zwei Weiße Wannen, zum Einsatz kommen.

    Bei durchgehender Bodenplatte ist das ja einfacher. Denn die Wände kann ich ja trennen. Die Abdichtung dieser Fuge, insbesondere Übergang Sohle - Wand hats aber in sich.Wenn dann noch schwimmender Estrich verlegt wird, ist der Schallschutz wieder gegeben.
     
  7. Gast

    Gast Gast

    Abdichtung gegen Feuchtigkeit

    muß doch eh gegeben sein, oder was passiert mit den Dämmatten aus Glaswolle?
     
  8. jhd

    jhd

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    mmmh

    Wenn ich das richtig gelesen habe, dann bauen die ohne Keller und dann ist die Bodenplatte auf jeden Fall schalltechnisch zu trennen.
     
  9. Ebel

    Ebel

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    Bodenübertragung

    Irgendwo hat die Trennung ihre Grenzen. Ganz extrem: Es wird auf Fels gebaut - ob da die Bodenplatte getrennt ist oder nicht ...

    Aber auch bei jedem anderen Boden ist der Boden eine Schallbrücke - die gemeinsame Bodenplatte ist also schallmäßig nur marginal schlechter als eine getrennte Bodenplatte, aber feuchtemäßig gewaltig besser. Da erhebt sich die Frage: was ist für den Nutzer besser?
     
  10. #10 hscholl, 28.07.2003
    hscholl

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    Schallschutz bei getrennten Fundamenten

    @Herr Ebel:
    Marginal ist der Einfluss erst im EG bei gemeinsamen Kellerfundamenten oder einer gemeinsamen Gründungsplatte;
    ohne Keller ist das Schallproblem bei durchgehender Gründungs- oder Bodenplatte deutlich größer, dafür kann man dann hoffen, in dieser Tiefe kein Feuchtigkeitsproblem zu haben!
    @Herr MAB/MB:
    Sie schrieben selbst einmal "der Schallschutz ist eines der schwierigsten Themen im Hausbau" ----si tacuisse, philosophae......; also der schwimmende Estrich im Keller hilft Ihnen beim Problem der Schalllängsleitung leider garnicht! Und Gast will schlafen - nicht tanzen!

    Ansonsten hat wie boeserwolf und ebel zu Recht schreibt das Ausführungsproblem der Dichtigkeit im Kellerbereich Priorität.
     
  11. MB

    MB Gast

    Mit Verlaub

    Das Abdichtungsproblem habe ich selbst geschrieben. Schwimmender Estrich hilft auf jeden Fall gegen Trittschall. Natürlich nicht gegen Luftschall bei der Längsleitung durch die Wand.

    Aber auch das kann man mit einer entsprechenden Wandbekleidung lösen.

    Nur: wenn ich den Schall gar nicht werst an die Bodenplatte lasse, wird auch nix übertragen. Auch nicht mit Fels.

    Deswegen ist es kompliziert. Aber das heißt nicht, daß es nicht geht.
     
  12. #12 Michael Prieß, 29.07.2003
    Michael Prieß

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    Plannung ist alles. Man darf die Trennwände auch mal dicker machen oder die Abstände vergrößern oder ....
     
  13. Franz

    Franz Gast

    Ich bin momentan selbst von diesem Problem betroffen. Fachgerecht ist selbstverständlich die Ausführung getrennt, aber wie bereits angesprochen, ist die Gefahr von Feuchtigkeitsschäden auch bei der Verwendung von Fugen- bzw. Arbeitsbändern oder ähnlichen hoch. Zusätzlich sind die Zwischenwände an der gefährdeten Außenseite nicht isoliert. Späteres Nacharbeiten praktisch unmöglich.
     
Thema: Bodenplatte als eine Einheit bei DHH
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