Bodenplatte gerissen / gebrochen ?

Diskutiere Bodenplatte gerissen / gebrochen ? im Beton- und Stahlbetonarbeiten Forum im Bereich Neubau; Kann mir einer von Euch sagen, ob es möglich ist eine Bodenplatte (der Untergrund ist ziemlich Lehmhaltiger Boden) im nachhinein auf Risse oder...

  1. #1 twipsy23, 03.01.2006
    Zuletzt bearbeitet: 03.01.2006
    twipsy23

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    Kann mir einer von Euch sagen, ob es möglich ist eine Bodenplatte (der Untergrund ist ziemlich Lehmhaltiger Boden) im nachhinein auf Risse oder Brüche zu checken ? (evtl Ultraschall oder so...!?!)
    Unser Haus wurde 2002 nach BGB (also 5 Jahre) fertiggestellt und von uns bezogen. Dass man Setzrisse im Putz zu erwarten hat war uns klar. Dass aber die Fugen des Aussenklinkers über 2 Etagen reißen und die Fliesen im Haus Spannungsrisse aufweisen war uns nicht klar. Auch finde ich Absätze zwischen Innenmauerwerk und Bodenbelag (Fliesen) von 1cm ein bischen viel.
    Kann es sein, dass meine Bodenplatte so viel nachgibt und kann man evtl. ein Absacken, Riss oder Bruch der Platte im nachhinein feststellen ?
    Da ich das Haus sicher nicht abreißen lassen will, möchte ich auch nur wissen ob es eine Möglichkeit zum Messen der Bodenplatte gibt oder wie man das sonst noch händeln kann.
    Wie gesagt, bin kein Fachmann. Ich habe damals alles an den Architekten übergeben und gesagt: mach mal.
    Ich weiß selber, dass einige Sachen am Haus nicht unbedingt 110% gemacht wurden. Ich hatte damals ja auch einen Gutachter (VBP) dabei, der sich die einzelnen Gewerke angesehen hatte, aber leider erst nach Fertigstellung der Bodenplatte.
    Könnte man denn da überhaupt nachträglich was machen ?
    Ich bin für jede Information und Hilfe sehr dankbar.

    PS: Bitte kein Fachchinesisch oder dumme Kommentare. Ich mache mir ernsthaft sorgen darüber.


    Auf den Fotos sieht man übrigens die Bewehrung der Bodenplatte, die Risse in den Fliesen und die Absackung des Fußbodens zum Fliesensockel.

    Danke
     
  2. #2 Ralf Dühlmeyer, 03.01.2006
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    Na dann warten wir mal...

    auf die Bilder.
    Hilfreich wären noch ein paar Angaben zum Keller:
    Stärke Bodenplatte
    Material Kellerwände
    Wie sah der Boden aus
    Boden-/Baugrundgutachten?
    Bilder vom Aushub?
    MfG
     
  3. #3 Tarantinoo, 03.01.2006
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    Hallo,

    das Thema ist ja verwandt mit meinem, nur dass bei Dir wohl echte Schäden vorliegen.

    Vielleicht kannst Du uns etwas über Deine Bodenplatte/Keller sagen: Material, -stärke, Bewehrung, etc.

    Hast Du damals Photos gemacht?

    Wann und wo haben die Risse angefangen?

    Etwas machen? Bin Laie, habe etwas von einer Firma URETEK gehöhrt. Da frage ich mich selbst, was das wohl kostet.
     
  4. #4 twipsy23, 03.01.2006
    Zuletzt bearbeitet: 03.01.2006
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    Habe keinen Keller

    Also, der Aushub waren die ersten 20-30cm sauberer Mutterboden. Danach kommt lehmhaltiger Boden.
    Habe kein Bodengutachten erstellen lassen. Ich dachte mir, es ist ein Neubaugebiet was bebaut werden darf, also brauche ich auch keines.
    Muß der Architekt das nicht vorher machen oder zumindest kontrollieren ?
    Im Vertrag steht: "Die Beschaffung des Grundstücks für diesbezügliches Bauvorhaben ist ausnahmslos die Angelegenheit des Vertragspartners..."
    Und an anderer Stelle:
    "Vorausgesetzt wird: Ein Boden der Klassen 1-4 (DIN18300) mit einer Tragfähigkeit von min. 2,0kg/cm2, waagerechte, trockene Bodenverhältnisse..."
    Das wir teilweise leichtes Schichtenwasser haben, war dem Architekten bekannt.
    Kann das etwa davon kommen ?


    Über die Bodenplatte kann ich nur das sagen, was im Vertrag drin steht:
    "30cm Aushub, lagenweiser Einbau und Verdichtung einer tragfähigen Tragschicht (30cm ), bestehend aus: Kies, Schotter, Schlacke, Recyclingmaterial oder Sand, Ausheben der Frostschürze / Zwischenfundamente, gem. statischer Berechnung.
    Die Streifenfundamente und die Sohle werden in B25 WU nach statischen Erfordernissen, bzw. Ausführung der Bodenplatte als Faserbeton nach statischer Berechnung bei einer angenommenen Bodenpressung von 2,0kg/cm2 und vorhandenen Bodenklassen 1-4 vorgenommen.
    Unter der Sohle wird eine 0,2mm PE-Folie eingebaut. Die Oberkante der Rohsohle liegt ca. 10cm über Bodenniveau."
    Wir haben sogar eine doppelte Aufschüttung wegen des Höhenniveaus bekommen.
    In der Statischen Berechnung steht drin:
    "Sohlplatte: D-18cm, Streifenfundamente: 50/80"
    Es steht aber ganz am Anfang der Statik drin:
    "Es wird eine zul. Bodenpressung von 200Kn/m2 angenommen. Diese Annahme ist vor Baubeginn zu überprüfen."

    Mußte ich das machen oder war das Aufgabe des Architekten ?

    Für alle Vorschläge bin ich dankbar.
     
  5. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    die Ausführung der Bodenplatte iss "ja" echt der Hammer ... Noppenbahn & Absta & XPS ... die Bewehrung hätt ich gern unmittelbar beim betonieren gesehn.
    .
    Bild 4+5 zeigt die Silikonfuge im Boden- Wandbereich ... wie stark ist dieser Riss ... mehr wie 1cm ??? ... sind die überall im EG vorhanden ??? ... grundsätzlich sind solche Risse zuerst mal einer Dämmschichtsetzung zuzuordnen ... es sei die Wände sowohl innen wie auch außen waisen ebenfalls starke Rissbildung auf ???
    .
    Grund solcher Setzungen sind mitunter zu frische nicht abgelagerte Dämmstoffe ... oder falsche Materialien ... was können Sie uns dbzgl. an Infos zukommen lassen ??? ... z.b. wie stark ist der Fußbodenaufbau und welches Dämmaterial wurde verwendet ... bestimmt auch eine Fußbodenheizung integriert ???
    .
    Bild 3 kann ich ned erkennen ... vermutlich ein waagerechte Riss in der Fliese ??? ... entweder durch Spannung oder durch Setzung entstanden ... müsste man genauer vor Ort betrachten.
    .
    + MfG
    .
     
  6. JDB

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    Kannst aufatmen, twipsi.

    Ich seh keinen Riss in der tragenden Konstruktion.
    Ich sehe einen Abriss zwischen Wand und Boden.
    Das ist also lediglich auf "Estrichschwinden" bzw "Dämmstoffstauchung" zurückzuführen.

    Google mal "dreiflankenhaftung"
     
  7. Berni

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    Oder wenn die Fliesen bei zu hoher Restfeuchte des Estrichs verlegt wurden.
    Das macht sich auch erst nach langer Zeit in dieser Weise bemerkbar.
    Ist aber leicht feststellbar, indem ein Richtscheit auf den Estrich gelegt wird. Wenn sich die Plattenmitte aufgewölbt hat, liegt es in der Regel daran.

    Gruß Berni
     
  8. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    .
    dann mach ma des gerne mal ... & der Anstand halber:
    .
    http://www.bau.de/forum/schaden/3518.htm
    .
     
  9. #9 twipsy23, 04.01.2006
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    Querverweis

    Danke für den Hinweis. Habe in beiden Foren um Hilfe gesucht. Wusste nicht, dass teilweise die gleichen Leute antworten.
    Danke nochmals.

    Zum Thema zurück:
    @Berni:
    OK, das mit den Fliesen kann sein. Der Fliesenleger hat spezialkleber genommen, weil angeblich noch zuviel Restfeuchte im Estrich war...
    Muß ich wohl mit leben, oder ?

    @Josef:
    Die Risse (Abriss zwischen Wand und Boden) sind max. 1cm-1,3cm groß, aber nicht überall im Haus. Nur in bestimmten Räumen. Im Treppenhaus (in der Mitte des Hauses) und in der Küche (Bild 1, von der vorderen Ecke 4m nach rechts und 2,5m in die Tiefe)
    Die Risse sind auch nur in der Mitte der Bodenplatte sehr stark. Je weiter ich an die Aussenwände gehe, umso weniger stark werden sie.
    Wie schon erwähnt, sind aber auch die Klinkerfugen aussen gerissen. Der Klinker liegt doch direkt auf der Platte, oder ? Kann die sich nicht setzen ?


    Auch hier nochmal die Frage: Ist das etwas, was man bemängeln muß / kann?
     
  10. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    bei den Rissen im Haus auf der Bodenplatte reicht mein Fachwissen ned aus ... hier hat Berni schon ein guten Einwand gebracht den Sie mit dem Spezialkleber und den feuchten Estrich bereits etwas beantwortet haben ... mal sehn was Berni nach Ihren neuen Beitrag sagt.
    .
    .
    wir reden "hier" von einem 2-schaligen Aussenmauerwerk ??? ... und da sind Ihnen in der Fassade die Klinker gerissen ... ein Blick auf Ihr Bild oben mit dem Fundament "ohne" jedliche Bewehrung und auch die Bodenplattenbewehrung geht nicht mal in´s Fundament ... und dann steht der Klinker vermutlich an der XPS-Kante "ohne" das es dafür eine Randbewehrung gibt ... lässt schon erstmal den Schluss zu das "hier" die Gründung nicht nach den statischen Erfodernissen erstellt wurde ... sprich das sich dadurch Risse bilden (!) ... "aber" das muss man vor Ort erforschen (!)
    .
    Grundsätzlich haben Sie solche Abrisse bestellt ??? ... wenn "nicht" dann sollten Sie mit den nötigen Fachverstand die Risse bemängeln (!) ... irgendwo war doch mal die Rede das Sie jemanden mit der Betreuung beauftragt haben ??? ... denjenigen sollten Sie mal antanzen lassen ... er hat Geld dafür genommen die Arbeiten zu überwachen drum soll er die Ausführung "nun" auch für Sie bemängeln = meine Meinung.
    .
    + MfG
    .
    P.s. des mit den unterschiedlichen Foren hat sich über die Jahre so ergeben ... genießen Sie´s einfach doppelt beraten zu werden :)
    .
    .
     
  11. Berni

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    Ich versuch es mal. :)

    Ein Zementestrich schwindet beim Austrocknen, das heist - er verkürzt sich.
    Da die Oberfläche schneller austrocknen kann als die untere Zone, schüsselt er auf. Die Estrichränder wölben sich nach oben, die Plattenmitte bleibt liegen und staucht die Dämmschicht.
    Je langsamer die Austrocknung und je besser die Mörtelzusammensetzung ist, desto geringer sind diese Aufschüsselungen.
    Diese Verformungen sind weitestgehend abgeschlossen, wenn der Estrich seine Verlegereife von 2-Masse% erreicht hat.
    Wird der Estrich vor diesen 2-Masse% Restfeuchte mit Fliesen belegt, ist dieser Schwindvorgang noch nicht abgeschlossen. Je höher die Restfeuchte, desto größer das Schwindverhalten und die Verformungen nach Fliesenverlegung.

    Da der Estrich nun nach oben durch die Fliesen abgedeckt ist, findet beim Feuchtetransport eine Umkehr nach unten statt. Er trocknet nicht mehr nach oben aus, sondern ganz langsam, über Jahre nach unten. Die Estrichränder senken sich (Abriss der Silikonfuge) Stauchung der Dämmung im Randbereich. Die Estrichplattenmitte erscheint gewölbt. Wie und wo diese Verwölbungen auftreten, hängt auch mit der Estrichstärke zusammen, die ja selten gleichmäßig ist. Bei höheren Temperaturen geht alles schneller.
    Der Fliesenbelag bewirkt unwahrscheinlich hohe Spannungen im Estrich. Diese Spannungen sorgen dann auf ihrem Höhepunkt für Risse, meist ziehmlich gerade verlaufend, an der höchsten Stelle der Wölbung. Der Estrich hat sich mit diesem Riss nur Erleichterung der Spannung verschafft. Es sind jetzt 2 gewölbte Flächen vorhanden, wobei sich nun die tiesten Stellen jeweils an den Plattenrändern (Wänden) und in der Plattenmitte, wo ehemals der höchste Punkt war, befinden. In der Plattenmitte wird nunmehr auch wieder die Dämmung gestaucht, Estrich und Fliesen auch. Deshalb sind diese Risse auch nur so schmal, man muß sie manchmal suchen.

    Die Industrie kann dieses Schwinden des Estrichs nicht verhindern, deshalb funktionieren diese "Spezial Kleber" auch nicht. Eine große Firma hat ihr Produkt auch schon vom Markt genommen, andere meinen wieder was Neues, funktionierendes entwickelt zu haben.

    Eine Fachmirma muß dies wissen. Ich hätte keine Bedenken, diese Kleber bei Verbundestrichen einzusetzen, bei schwimmenden Estrichen bleibt immer das Risiko beim Verleger oder Auftraggeber. Sämtliche Verlegevorschriften (DIN und Merkblätter) weisen darauf hin, daß diese Art der Verlegung nicht fachgerecht ist.
    Mängelanzeige raus und Gutachter bestellen.

    Gruß Berni
     
  12. #12 Ralf Dühlmeyer, 04.01.2006
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    Au Mann, wo leben diese Nasen eigentlich.
    ERST die erforderliche Mindestrestfeuchte erreichen, DANN die Fliesen legen.
    ALLES andere ist Hühnerk.... - und führt zu den dargestellten Abrissen.
    Was für eine Abdichtung liegt denn unter dem Estrich - oder anders: Liegt überhaupt eine Abdichtung drunter oder bloss ne PE-Folie?
    Mal bei bau.de nach "Leben des Estrichs" suchen und den Artikel von HF gut lesen.
    Ich würd mich nicht wundern, wenn das noch mehr wird.
    Ist ein MANGEL!!!!!!
    Sie sprechen von Architekt. Für mich liest sich das eher wie Bauträger oder GÜ. Und der hat Ihnen genau in den Vertrag geschrieben, wofür Sie zuständig sind:
    Ergo hätten SIE den Nachweis = Baugrundgutachten bringen müssen. Ob die Nichtanforderung eines solchen durch den GÜ einen Mangel am Werk begründet, mögen die Juristen entscheiden.
    Vielleicht gibts ja noch ein paar Bilder von der Fassade!
    MfG
     
  13. #13 Schwabe, 04.01.2006
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    @ JDB:

    Ich seh keinen Riss in der tragenden Konstruktion.
    Auf welchem Bild sehen Sie das ?????

    Das ist also lediglich auf ... bzw "Dämmstoffstauchung" zurückzuführen.
    Bei üblichen Verkehrslasten im Wohnungsbau (Lastannahme Statik) tritt so etwas nicht auf !! Dafür ist die Dämmung natürlich ausgelegt !! Was soll das ???

    @Berni:

    Oder wenn die Fliesen bei zu hoher Restfeuchte des Estrichs verlegt wurden.
    Ist aber leicht feststellbar, indem ein Richtscheit auf den Estrich gelegt wird. Wenn sich die Plattenmitte aufgewölbt hat, liegt es in der Regel daran.

    Nach den Bildern zu urteilen und Ihren Ausführungen, tendiere ich auch zu dieser Meinung. Der Fliesenleger hat prinzipiell die Estrichfeuchte vor Verlegen zu messen (CM-Messung) und zu protokollieren. Ist die Estrichfeuchte zu hoch, muß er Bedenken anmelden.
    Hat er keine Bedenken angemeldet, liegt hier eindeutig ein Mangel durch das Gewerk „Fliesenleger“ vor.

    Hinsichtlich Baugrund: Immer (!!!) ist das Baugrundrisiko Bauherrenrisiko. Wenn also kein Baugrundgutachten vorliegt, gehen alle Mehraufwendungen infolge der Abweichungen von den Annahmen zu Ihren Lasten !!!
    Mit freundlichen Grüßen
    Schwabe
     
  14. JDB

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    @Schwabe:

    Ich seh auch keinen Riss in der tragenden Konstruktion.
    Falsch gelesen?

    Stauchung:
    Klar gibt es die. Sogar in der Bezeichnung, z.B. 33/30 verankert.
    Und in Addition mit dem Estrichschwinden gibt's die bekannten Abrisse.

    So what?
     
  15. #15 Ralf Dühlmeyer, 04.01.2006
    Ralf Dühlmeyer

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    Dämmstoffstauchung...

    Mal die Herstellerdatenblätter ansehen, da stehen max. Flächenlasten für die Dämmstoffe drin. Und wenn sich der Boden verwölbt (Katzenbuckel) und nur noch auf 4* 1 m² aufliegt (den Raumecken), dann wird diese zulässige max. Flächenlast deutlich überschritten.
    Und, Herr Schwabe, was glauben sie passiert dann?
    Die Dämmung WIRD GESTAUCHT!!!!, weil überlastet.
    Au Mann!
    MfG
     
  16. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    ich hab´s oben schon mal angesprochen ... z.b. muss EPS- Dämmung eine bestimmte Reifezeit (Lagerung) hinter sich haben bevor man es verbaun sollte, mir persönliche sind 2 Fälle bekannt wo zu junges EPS zu starken Schwund geführt hat ... iss zwar schon ne ewigkeit her wo des vorgefallen ist ... hat mich "aber" seinerzeit auch sehr stutzig gemacht (!)
    .
     
  17. matzi

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    Dämmstoffstauchung

    Und wie sieht das in der Praxis aus ?
    Sicher ist, selbst erlebt, bei 10 cm Poresta Trittschalldämmplatten ,natürlich 2 lagig verlegt, nach ca 3 Jahren mindestens 1 cm Luft zur Fußleiste.
    Ich nehme jetzt immer 5 cm Alukaschierte PU-Platten und da sackt nichts.
    Aber die 10 cm Porestaplatten sind ja billiger,und denn darf ich mich nicht wundern das die Siliconfuge abreißt.
    Matzi
     
  18. #18 twipsy23, 04.01.2006
    Zuletzt bearbeitet: 04.01.2006
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    Ja, aber der ist inzwischen verstorben (mit 62 Jahren). Hat zwar seine Unterlagen alle weitergegeben, ich müßte aber wieder in den Verein eintreten und die Besichtigung bezahlen. Ist ja auch kein Problem. Wollte mich auch mal vorher schon erkundigen.
    Aber sind denn Setzrisse nicht normal ? (auch zwischen Boden und Wand ?)

    Auf der Ostseite, weiß ich, liegen die Klinker nicht in vollem Umfang auf der Platte. (ca. 1-2cm überstand) Muß mal schauen ob ich davon ein Foto gemacht habe...
    Aber genau auf der Seite habe ich dann die Risse bekommen. Kann das Fugenreissen daran liegen ?

    Werde mal etwas über unseren Estrich in Erfahrung bringen, wenns hilft.
     
Thema: Bodenplatte gerissen / gebrochen ?
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