Bodenplatte: Steine und Gartenschlauch als Abstandshalter ???

Diskutiere Bodenplatte: Steine und Gartenschlauch als Abstandshalter ??? im Beton- und Stahlbetonarbeiten Forum im Bereich Neubau; Hallo, bei uns wurde vor einer Weile die Bodenplatte gegossen. Ich konnte leider nicht dabei sein, aber ich erhielt kürzlich ein paar Fotos,...

  1. Benni

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    Hallo,

    bei uns wurde vor einer Weile die Bodenplatte gegossen. Ich konnte leider nicht dabei sein, aber ich erhielt kürzlich ein paar Fotos, die jemand aus der Nachbarschaft gemacht hatte.

    Dort sieht man, dass als Abstandshalter unter der Bewehrung die zuvor ausgebuddelten Schläuche der Gartenbewässerung als Abstandshalter liegen.
    Noch interessanter finde ich die Steine (bis ca. 20cm groß), die zwischen Ober- und Unterbewehrung liegen. Die Betondeckung reicht maximal 2 cm über die Bewehrung. An manchen Stellen befinden sich jetzt (tragende) Außenwände über diesen Steinen. Kann die Platte dort Risse bekommen und "undicht" werden?
    Die Folie unterhalb misst nur 0,2 Mikrometer, eine Sauberkeitsschicht gibt es anscheinend auch nicht (kf-Wert des Bodens= 5,6 - 6,1 *10^-5 m/s).

    Gruß aus Berlin, Benni
     
  2. Robby

    Robby Bauexpertenforum

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    ist hier aufstauendes Sickerwasser und mit dem Wert gar nicht mal so dramatisch. Wie dick ist die Bopl. geplant und ausgeführt? Gibts ein Übersichtsbild???
     
  3. Robby

    Robby Bauexpertenforum

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    Ähhh

    wo ist denn der Fundamenterder???

    Abstandhalter für die obere Bewehrung scheints ja zu geben...
     
  4. Benni

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    Die Bodenplatte ist ca. 20cm dick.
    Der Bewehrungsabstand zwischen 10cm und 16cm.
    Ein Übersichtsbild habe ich leider nicht, nur Ausschnitte.
     
  5. Benni

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    Fundamenterder nachträglich "montiert"

    Der Einbau war angeblich zum Zeitpunkt des Gießens nicht möglich. Nachträglich (eine Woche nach dem Gießen der Bodenpl.) wurde ein Stück verzinkter Bandstahl auf die Bodenplatte gelegt und ein paar Meter horizontal (außerhalb der Bodenplatte, parallel zur Hauswand) in die Baugrube gelegt.
    Der Bandstahl liegt jetzt auf dem Kellerfußboden und verlässt den Keller durch den Mörtel des Mauerwerks an zwei Stellen im Abstand von 2m. Eine Verbindung zur Bodenplatte (außer über den Mörtel der Kellerwand) gibt es nicht.
    Angeblich ist das normal so... ?
    In der Baubeschreibung steht " Fundamenterder gemäß VDE mit 2 Fahnen" Wenn ich das Band in der Mitte durchsäge, habe ich 2 "Fahnen"...?
    Der Elektriker war noch nicht da. Weiß jemand, ob das so sein darf?
     
  6. Robby

    Robby Bauexpertenforum

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    Auch wenn sich das hier

    wiederholt...

    Hier hätte früher eigener Fachverstand eingekauft werden müssen! Neee das ist nicht normal und richtig erst recht nicht...
     
  7. Benni

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    Ja, das ist richtig. Wir haben uns davon blenden lassen, dass der Bauleiter sein Geld hauptsächlich als Bausachverständiger verdient. Aber anscheinend wendet er sein Wissen nur für/gegen andere an, die nicht mit ihm bauen. Wenigstens ist noch nichts abgenommen. Da wird wohl bald mal ein anderer SV kommen müssen. Der Rest des (Roh-)Baus ist zumindest für mich als Laien auch nicht überall ganz schlüssig.

    Vielen Dank für's Aufwerksammachen auf den Fundamenterder. Das hatte ich bisher noch gar nicht bemerkt. Ich dachte bisher, der wäre einzig und allein nur für den Anschluss des Schutzleiters der EL-Installation notwendig und es reicht, wenn das Ende im Erdreich liegt...
     
  8. Robby

    Robby Bauexpertenforum

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    verzinkt

    ist nicht ausreichend Korrosionsgeschützt!

    SV darf sich jeder nennen... ist nicht geschützt auch da gibt es Gute und Schlechte!

    Eigenen Fachverstand einkaufen und das schnell.
     
  9. Jonny

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    Nein
    Da gibts ne Din dazu,und dein 'Fundamenterder' steht da so nicht drin.
    Kurzgesagt: umlaufend unter den Aussenwänden in der Bodenplatte.
    oder Sonderlösungen (sind aber Anspruchsvoller,muss geplant werden).

    Grüsse
    Jonny
     
  10. #10 RMartin, 22.01.2007
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    Wenn Fundamenterder im Erdreich verlegt wird, MUSS der Fundamenterder aus Edelstahl sein.
     
  11. Josef

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    Sachen gibt´s ... mein Beileid :irre
     
  12. #12 Ingo Nielson, 22.01.2007
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    wenn mich meine augen nicht täuschen, hätte man die untere bewehrungslage gar nicht kaufen müssen...
     
  13. #13 Carden. Mark, 23.01.2007
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    Einzige brauchbare an dem bisher dargebrachten ist der Durchlässigkeitswert des Bodens.
    Der Rest????
    Wie gehts jetzt weiter??
    In letzter Zeit lassen die Fragesteller hier ja scheinbar alles laufen.
     
  14. Benni

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    Hallo,

    inzwischen steht das Mauerwerk (KS) drauf und ein zweites Geschoss (Porenbeton).
    Wie bereits geschrieben, ich war beim Gießen nicht da. Die müssen die Bewehrung morgens eingelegt und gleich anschließend gegossen haben.
    Die Fotos habe ich erst danach bekommen.
    Noch mal zurück zu den Steinen als Abstandshalter. Kann das ein Problem werden. Muss da vielleicht zumindest dort, wo die Außenmauern drauf stehen, vielleicht etwas unterfangen o.ä. werden? Ein Fundament unter der Bodenplatte gibt es nicht. Es gibt noch ein Foto auf dem man sieht, wie die Hälfte der BoPla bereits mit Beton übergossen ist und die Steine immer noch drin liegen. Rausgenommen wurden sie also definitiv nicht. Ich habe heute einen Ortstermin mit dem Bauleiter, da werde ich ihn drauf ansprechen. Aber der sagt sowieso, dass das alles ganz toll ist.
     
  15. Benni

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    VDE-Richtlinie bezügl. Edelstahl-Erder ?

    Gibt es dazu eine VDE-Richtlinie ? In der Baubeschreibung steht "Fundamenterder entsprechend den VDE-Vorschriften."
    Nach DIN will der Bauleiter = GU nicht arbeiten. Er sagte mir neulich am Telefon bezüglich der Kellerabdichtung: "Wenn Sie wollen, dass ich nach DIN arbeite, müssen Sie das extra beauftragen und auch extra bezahlen..."
     
  16. #16 Distler, 23.01.2007
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    Sie sind schon im Januar im Rennen für den Thread des Jahres - Hilfe zum Erder:

    parallel wirksame Normen:
    VDE 0100 Teil 540
    DIN 18014
    DIN 18015-1 (diese drei nur bei VDE, Beuth, im Buchhandel oder zur Einsicht und zum Kopieren in der Unibibliothek (sog. "Normenauslegestellen"). Ihr Elektroinstallateur muss die allerdings auch haben, der Besitz ist Konzessionsvoraussetzung!)
    Technische Anschlußbedingungen (TAB) Ihres Versorgungsnetzbetreibers (VNB) - dort zu bekommen


    zum Einlesen: http://www.dehn.de/www_DE/PDF/BLITZPLANER_2005/Kapitel_einzeln/BP_Kapitel_5.pdf

    ab Seite 103 des Dokumentes/ 52 des PDF Theorie, ab Seite 116 / 66 dann Praxis (Kapitel 5.5 komplett lesen am besten!)

    Als Sysadmin sollte ja etwas Stromgrundverständnis, ausreichend zum Erfassen des Textes, vorhanden sein. Der Mann auf der anderen Seite ist grob unverschämt. Sie werden wohl die Glacéhandschuhe ablegen müssen.

    Gruß Distler
     
  17. #17 Carden. Mark, 23.01.2007
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    Soso, nicht nach DIN arbeiten wollen oder mehr Geld.
    Ihr GU schuldet Ihnen nach den aRdT zu arbeiten. Es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart.
    DIN haben erste einmal die Vermutung der aRdT, bis etwas anders bewiesen wird.
    Die Standsicherheit Ihres Gebäudes wird "wahrscheinlich" nicht gefährdet sein. Die Dauerhaftigkeit eventuell schon.
    Wollen Sie sich darauf einlassen?
    Die DBV Merkblätter (mit Bezug von der DIN 1045) regeln den Einbau, Abstände usw. von Bewehrungsabstandhaltern und Abstützungen.
    Mindestens alle 75 cm (es sein denn die Labbermatte braucht mehr Unterstützung)
    Es werden verschiedenen Möglichkeiten aufgelistet.
    Von Gartenschläuchen, Bruchsteinen und sonstiger Abfall steht da nichts.
    Die 1045 ist im übrigen für Allgemeinverbindlich erklärt worden.
    Weitere Fragen:
    Ist unter der Folie eine Betonsauberkeitsschicht?
    Die untere Bewehrungsüberdeckung nomC ist hier unterschritten.
    Die obere zumindest Fraglich.
    Lässt sich nur durch Bohrkerne Feststellen - ist aber sowieso alles Murks und vertragswidrig.

    Es sein denn, der Aufbau wurde so vertraglich festgehalten
     
  18. #18 butterbär, 23.01.2007
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    nach was arbeitet man dann heutzutage???
     
  19. #19 Carden. Mark, 23.01.2007
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    Nach zusätzlichen technischen Vertragsbedingungen.

    Bei manchen werden die Scheibenweise, im laufe des Bauvorhabens dem Bestand angepaßt:mauer
     
  20. #20 Distler, 23.01.2007
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