Böschungsbefestigung/Umwehrungen

Diskutiere Böschungsbefestigung/Umwehrungen im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo, Forum, in der Bauleistungsbeschreibung unseres 3-Liter-Reihenendhauses steht, dass die Schaffung von Stützmauern und Umwehrungen Sache...

  1. #1 Wolfgang C., 31. Juli 2003
    Wolfgang C.

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    Hallo, Forum,

    in der Bauleistungsbeschreibung unseres 3-Liter-Reihenendhauses steht, dass die Schaffung von Stützmauern und Umwehrungen Sache des Bauträgers ist. Wir haben einen großen ausgekofferten Bereich (etwa 3m * 8m), für den eine Stützmauer (2,5m Höhe) für den 3m-Bereich in den Kaufvertragsunterlagen eingezeichnet ist, nicht jedoch für den 8m-Teil (von rund 2,5m Höhe auf 1,5m fallend).
    Müßte der Bauträger nach dem Text der BLB nicht auch für diesen Teil für eine Hangbefestigung sorgen? Wie seht Ihr das?
    Und was sind ‘Umwehrungen’?

    Viele Grüße aus Rheinhessen, wo sie inzwischen das dritte mal den Giebel unseres Hauses umbauen (Bilder kommen in Bälde - versprochen, Bauhexe!)
    Wolfgang C.
     
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  3. bauhexe

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    Hallo Wolfgang C.,
    das kommt auf den Böschungswinkel und den Baugrund an.
    Wie sieht's denn aus damit?
     
  4. #3 Wolfgang C., 31. Juli 2003
    Zuletzt bearbeitet: 31. Juli 2003
    Wolfgang C.

    Wolfgang C.

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    Hi, Bauhexe,

    der Baugrund besteht aus feuchtem, halbfesten bis steifem Schluff, Reibungswinkel 25-27,5 (was immer das heißen mag).

    Die geplante Böschungsneigung liegt oberhalb von 75° - sprich so steil wie möglich, damit bei einer Höhendifferenz von 2,5m die Böschung nicht in einem Fenster endet... Eine Befestigung ist also auf jeden Fall notwendig, derzeit geplant in Form einer Wand aus Löffelsteinen.

    Im oberen Teil des Bildes ist die Ansicht von oben zu sehen mit dem Hauserker und der Stützwand links, die die Frühstücksterrasse im EG von der Terrasse im KG trennt.

    Unten ist die Seitenansicht skizziert, wobei die durchgehende rote Linie den Verlauf des Weges, der an unserem Grundstück vorbeiführt, darstellt. Allerdings ist das linke Fenster im KG inzwischen nicht mehr bodentief sondern mit einer Brüstung realisiert.

    Die zur Debatte stehende Böschung liegt die zwischen Weg und Keller-Terrasse (Bereich vor dem Erker und rechts davon).

    Viele Grüße aus Rheinhessen
    Wolfgang C.
     
  5. Lebski

    Lebski Gast

    Wenn ichs richtig verstanden habe, ist die Befestigung des Höhenunterschiedes an dem Weg das Problem? Das wäre eine Grundstückseinfriedung. Ob dafür der BU in der Pflicht steht?
     
  6. #5 Wolfgang C., 3. August 2003
    Wolfgang C.

    Wolfgang C.

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    Genau das weiß ich eben nicht - wie gesagt: lt. Kaufvertrag ist der BT für die Stützmauern und Umwehrungen zuständig. Ohne Böschungsbefestigung rutscht mir der Weg irgendwann in den Keller; nur: gehört die Absicherung gegen solche 'Unpässlichkeiten' zu dem Aufgabenbereich des BT's oder zu dem unseren?

    Viele Grüße aus Rheinhessen
    Wolfgang C.
     
  7. Lebski

    Lebski Gast

    Tja, ich weiss es nicht. Ich würde es als Stützmauer bezeichnen. Da muss aber jemand den Vertrag lesen und auch verstehen!
     
  8. bauhexe

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    Hallo Wolfgang C.,
    Lebski hat hier die relevanten Fragen aufgeworfen. Wer was im Vertrag hat, ist nach meiner Ansicht die Angelegenheit des BT. :deal Habt Ihr den Löffelstein festgelegt oder war das die Idee des BT? Sicherlich wäre hier auch eine Rücksprache mit dem Statikus sinnvoll und in wie weit eignet sich der "Löffelstein", gibt es da eine Beschreibung bezüglich zugelassener Höhe und Winkel? Auf der HP sind wohl keine Angaben über Höhe und Baugrundverhältnisse getroffen.
    Bei der Höhe von 2,50m bis 1,50m ist der Erddruck gegen die Festigkeit der Stützmauer und des gewachsenen Erdreiches zu rechnen.
    Und besteht die Möglichkeit, dass Regen oder auch Schmelzwasser vom Weg, Euch den Hang ausspülen könnte? Schluff ist da prädisteniert. :wow
    Ich will da keine Panik hervorrufen, aber ist es auch möglich, dass dieser Weg befahren werden kann?( z.B. zur Wartung der Straßenlaternen, Streufahrzeuge im Winter... :irre ), dann tritt dort eine zusätzliche dynamische Belastung auf! Der Abstand vom Weg zur Böschung ist so minimal, dass ich hier ernsthafte Bedenken habe. :frust
    Ihr solltet sicherheitshalber mit einem Statiker sprechen. :think
    Gruß Hexe
     
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  10. #8 Wolfgang C., 8. August 2003
    Wolfgang C.

    Wolfgang C.

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    Nach den Empfehlungen hier aus dem Forum habe ich jetzt einmal Kontakt mit einem RA aufgenommen, um so ein paar Punkte (siehe u.a. Entwicklungsgeschichte eines Giebels... abzuklären. Mal sehen, was sich da ergibt...

    Hi, Hexe,

    ganz so schlimm ist es glücklicherweise nicht: der Weg dient nur dem Zugang der Besitzer der Reihenmittelhäuser zu ihrem Grundstück - Fahrzeugverkehr gibt es hier keinen.
    Schmelzwasser ist bei uns (bislang) auch sehr selten: wenn es im Jahr 10 Tage Schnee gibt, ist das viel; und mehr als 10cm Schnee habe ich erst ein einziges mal erlebt. Und die Böschung wollen wir ja befestigen, um allen Problemen durch Erosion zu entgehen.

    Löffelsteine sind unsere Idee - sie ermöglichen eine sehr dichte Bepflanzung und eine Wurzeltiefe bis in den gewachsenen Hang hinein. Laut Hersteller sind statische Probleme nicht zu erwarten, die verlangten Höhen sind problemlos abzufangen.
    Aber vielleicht sollte ich sicherheitshalber wirklich noch einmal einen Statiker befragen, der die örtlichen Gegebenheiten besser einschätzen kann. Vielen Dank für die Warnung!

    Viele Grüße aus Rheinhessen
    Wolfgang C.
     
  11. Lebski

    Lebski Gast

    Nach dem, was ich beim Giebel gesehen habe, finde ich Löffelsteine ok. Mehr kriegen die eh nicht hin. :-(
     
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