Brauche schnelle Hilfe!!!

Diskutiere Brauche schnelle Hilfe!!! im Estrich und Bodenbeläge Forum im Bereich Neubau; Hallo, diesmal brennt es wirklich! Habe nämlich vor 5 Minuten von meinem Nachbarn (erfahrener Do-it-yourself-Bauherr) gehört, dass ich mich um...

  1. #1 Matthias Hitzl, 8. Juni 2003
    Matthias Hitzl

    Matthias Hitzl

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    Hallo,

    diesmal brennt es wirklich!
    Habe nämlich vor 5 Minuten von meinem Nachbarn (erfahrener Do-it-yourself-Bauherr) gehört, dass ich mich um eins noch gar nicht gekümmert habe: den Bodenaufbau der Keller- und EG-Decke.
    Er hast mir was von Trittschalldämmung und Wärmedämmung erzählt.
    Außerdem sei Styrodur besser als Styropor, da Styropor im Lauf der Jahre "zerdrückt" werde.
    Könntet ihr mir möglichst einfach erklären, auf was ich beim Bodenaufbau achten sollte?
    Bitte empfehlenswerte Materialien und Stärken angeben!
    Habe im ganzen Haus Fußbodenheizung.
    Bin wirklich geschockt, dass ich mich um den Bodenaufbau noch gar nicht gekümmert hab.
    Kram jetzt mal den Vertrag raus und schau was da drin steht ...
    Da steht nur " Schwimmende Estriche werden in allen Wohn-, Neben- und Sanitärräumen des Erd-, Ober- und ausgebauten Dachgeschosses (Anm.: Ausgebautes DG hab ich gar nicht!) mit Wärmedämmung und Trittschalldämmung verlegt."
    Soll ich das so in Kauf nehmen (und wahrscheinlich die billigsten Materialien und Stärken verbauen lassen) oder etwas draufzahlen, um wirklich was Gutes zu erhalten?
    Werde mich mal wieder auf diese Forum verlassen ...
    Bitte möglichst ausführlich (auch für Laien und Vollidioten verständlich) antworten!

    Vielen Dank im Voraus!

    Matthias Hitzl
     
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  3. #2 bauworsch, 9. Juni 2003
    bauworsch

    bauworsch Gast

    Meister Hitzl

    Warum sollten die billigsten Materialien eingebaut werden?
    Empfehlenswerte Materialien und Stärken kann hier ohne Kenntnis der Berechnung nach EnEV eh keiner geben. Wir kennen zwar viel von dem Haus, aber wie es energetisch funktionieren soll, weiß doch hier keiner ( aber bald denke ich ;) ;) ) Und in der Berechnung steht doch alles drin, und das sollte der Bautechniker besser einschätzen können, als die Stammtischbrüder, oder?
    Oder ist der Bautechniker genauso virtuell wie das Forum??? Wir können den guten Mann aber nun wirklich nicht ersetzen......
    Und über die Vorzüge und Nachteile jedwelcher Dämmung, Stärke, U-Werte.. e.t.c. steht hier im Forum eigentlich schon so ziemlich alles geschrieben. Und zum Thema FBH und Abdichtung auch.
    Und das Vorgeschriebene jetzt nicht gleich wieder in den falschen Hals kriegen, ein bisserl mehr input brauchmer schon.
     
  4. MB

    MB Gast

    Sorry, Bauworsch

    Ich hab zwar ähnlich per Mail geantwortet, aber den Extruderschaum dem Expanderschaum wegen der höheren Druckfestigkeit und der größeren Wasserunempfindlichkeit empfohlen.
     
  5. #4 Matthias Hitzl, 9. Juni 2003
    Matthias Hitzl

    Matthias Hitzl

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    Danke, danke ...

    verlass mich diesmal größtenteils auf meinen non-virtuellen Bautechniker und beachte zusätzlich folgende Tipps von MB:
    :boxing mit XPS (kein EPS)
    :boxing bei Wärmedämmung: je dünner, desto besser (aber nicht unter 20 mm)
    :boxing bei Schalldämmung: auf saubere Ausführung achten (keine Estrichbrücken an die Wand, besonders auf Versprünge und Ecken achten)
     
  6. Lebski

    Lebski Gast

    Bitte Nachbehandlung beachten!

    Kein Mensch behandelt heute noch Estrich nach: Der Bau muss ja weitergehen. Hinterher wundert man sich: Risse, Aufschüsselung, Randabsenkung u.s.w. :mauer

    Na, dann gibts wieder neue Beiträge im Forum. :motz
     
  7. #6 Matthias Hitzl, 9. Juni 2003
    Matthias Hitzl

    Matthias Hitzl

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    Nachbehandlung?

    Was genau sollte denn bei der Nachbehandlung gemacht bzw. beachtet werden? :confused:
     
  8. #7 Wilhelm Wecker, 9. Juni 2003
    Wilhelm Wecker

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    Wärmedämmung je dünner desto besser ????

    dieser Tip kann doch wohl nicht ganz stimmen - da wurde wohl Schallschutz mit Wärmeschutz verwechselt ??
     
  9. #8 Wilhelm Wecker, 9. Juni 2003
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    Die Nachbehandlung des Estrichs

    ist eine gute Möglichkeit, Eigenleistungen zu erbringen, die noch dazu etwas bringt, beispielsweise:

    - bei Zementestrich darauf achten, daß es keine Zugluft gibt
    - Zementestrich feucht halten durch Gießen und/oder Abdecken mit Folie
     
  10. MB

    MB Gast

    Stauchung

    Da die Stauchung in % angegeben wird, steigt die Bruchgefahr des Estrichs mit der Dicke der Dämmung.

    Ich hatte aber auch geschrieben, daß es hier auf die Ausführung wesentlich ankommt. Damit ist auch die Nachbehandlung zur Vermeidung von Schüsselung gemeint. Dazu das Aufheizprotokoll etc.
     
  11. berndk

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    ich würde nicht nur im Vertrag nachsehen, sondern v.a. auch den Schnitt zu Rate ziehen: sieht man doch hier die Höhe des Fußbodenaufbaus, oft sogar unterteilt nach den einzelnen Schichten.

    Feuer am Dach ist jedenfalls, wenn du im Schnitt z.B. 15 cm FBaufb. hast, aber nun eigentlich 25 cm willst: das wird dann nicht mehr ganz so einfach sein, fürchte ich...
     
  12. #11 Matthias Hitzl, 9. Juni 2003
    Matthias Hitzl

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    Schnitt

    Die komplette Kellerdecke ist im Schnitt mit 18 cm + 14 cm eingezeichnet.
    Die EG-Decke mit 18 cm + 11 cm.
    Was genau was ist, weiß ich aber nicht.
    Was soll ich jetzt tun?
     
  13. Josef

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    18er Decken ???

    in Elementdecken - oder in Ortbeton ?
    -
    14 cm auf Kellerdecke ? ... Keller voll beheizt ?
    -
    11cm auf EG-Decke ... abzüglich 1cm Belag und 5cm Estrich
    verleiben "nur" 5cm für Trittschall und Wärmedämmung ??? ... naja viel iss des "aber" ned (!)

    MfG
     
  14. berndk

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    ist ja noch etwas schlechter als befürchtet: nicht einmal 15 cm für den kompletten FBaufb. über Keller! Wie Josef schon bemerkte, nur bei voll beheiztem Keller wäre dies ev. ausreichend.

    Was du jetzt tun sollst: das kommt auf den Baufortschritt an: wenn die Geschlosse bereits fertiggestellt sind und die Türöffnungen fixiert wurden, gilt es nur mehr zwischen zwei Übeln zu wählen:
    - unzureichender FBaufbau oder
    - niedrige Raumhöhen und Türöffnungen
     
  15. #14 Matthias Hitzl, 9. Juni 2003
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    Keller teilweise beheizt ...

    Etwa 60% des Kellers sind voll beheizt:
    Büro und Bad mit Sauna.
    In einem anderen Kellerraum (etwa 25%) ist die Gas-Heizung.
    Ein kleiner Kellerraum (ca. 15%) ist absolut unbeheizt.
     
  16. Lebski

    Lebski Gast

    Was hat der Planer denn vorgesehen? Oder baut Ihr nach 100er Plänen? Falls ja: Planer trotzdem erschießen. :shades Is net schad drum.
     
  17. #16 Matthias Hitzl, 10. Juni 2003
    Matthias Hitzl

    Matthias Hitzl

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    Was der Planer vorgesehen hat ...

    ... erfahr ich erst morgen. :sleeping

    Mein Bautechniker, der gleichzeitig auch Bauleiter ist, war nämlich die letzten beiden Wochen im Urlaub. :motz

    Werde sobald ich näheres weiß alle Infos ins Forum einstellen. :winken
     
  18. berndk

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    na, servus: Bauleiter auf Urlaub!
    Wie geht das Sprichwort: Wenn die Katze aus dem Haus ist, ...
     
  19. Bruno

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    Wieso den Planer erschießen? Erstens gibts den nicht und zweitens sind die angegebenen Maße für mich in Ordnung.

    Decke über EG: da es ein OG gibt, das ich als beheizt voraussetze, sind 11 cm für Boden, Estrich, Trittschall und ein paar cm Dämmung völlig ausreichend, da keine Anforderung.

    Decke über Keller: mit 14 cm Aufbau kommt man locker hin, Beispiel 15 mm Belag (was auch immer), 40-45 mm ZE 20, Trittschalldämmung 20 mm WLG 040, Dämmung 60 mm WLG 035. Das ergibt einen U-Wert von 0,37 und einen Wärmedurchlasswiderstand von 2,50, deutlich mehr als die 0,90 die die DIN 4108 fordert. Sogar die Bauteilanforderung U=0,40 des Anhangs 3 der EnEV (hier nicht einzuhalten) wäre erfüllt. Da der Großteil des Kellers beheizt ist, entschärft sich die Situation noch mehr.

    Ich sehe keine Notwendigkeit für Dämmung, die sich nicht amortisiert. Die Kellerdecke in meiner Lösung schluckt bei 150 qm und unbeheiztem Keller vielleicht 300 Liter Heizöl p.a. Hier mit Riesenaufwand (Dämmung 15 cm und mehr) die Hälfte wegzusparen lohnt nicht.
     
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  21. berndk

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    Darum sagte ich ja, wenn er mehr will als das, was man nach meiner bescheidenen Meinung heutzutage eher als Substandard bezeichnen muss (für Decke über unbeheiztem Keller), wirds problematisch. Ausserdem bin ich von einem unbeheizten Keller ausgegangen, dass die Sache je nach Beheizungsgrad völlig anders ist, ist klar.
     
  22. #20 Wilhelm Wecker, 11. Juni 2003
    Wilhelm Wecker

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    Zu wenig Bodenaufbauhöhe ?

    der Meinung bin ich auch, insbesondere aufgrund der Aussage, daß im ganzen Haus Fußbodenheizung ist.

    Beispiel Obergeschoss:
    10 mm Oberboden
    65 mm Zementestrich (Heizestrich !)
    25 mm Trittschalldämmung
    100 mm Gesamtaufbau
    Es verbleiben 10 mm Reserve die für den Ausgleich von Unebenheiten vielleicht gerade noch ausreichen.

    Beispiel Erdgeschoss:
    15 mm Oberboden
    65 mm Zementestrich (Heizestrich !)
    20 mm Trittschalldämmung
    40 mm Wärmedämmung
    140 mm Gesamtaufbau
    Die Wärmedämmung von 60 mm dürfte nicht ganz ausreichend sein ?

    Zusatzfrage an den Bauherr / -leiter:
    Was haben der Elektriker und der Installateur vor, verlegen die womöglich Leitungen auf dem Rohfußboden ?
     
Thema:

Brauche schnelle Hilfe!!!

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