Bruchsteinmauer Jurahaus

Diskutiere Bruchsteinmauer Jurahaus im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo zusammen, Haus sanieren Jurahaus BJ. 1930, EG Bruchsteinmauer 50cm, OG Ziegel 36,5cm. Einzelmaßnahmen Förderung, so dass ENEV eingehalten...

  1. Makh

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    Hallo zusammen, Haus sanieren
    Jurahaus BJ. 1930, EG Bruchsteinmauer 50cm, OG Ziegel 36,5cm.
    Einzelmaßnahmen Förderung, so dass ENEV eingehalten wird.
    Hat hier jemand Erfahrung mit der Fassade?
    - Außendämmung? Sehe ich nicht als sinnvoll
    - Dach wird neu eingedeckt und die oberste Geschossdecke gedämmt.
    - Teilunterkellert
    - neue Heizung wird eingebaut (Pelett)
    - Fenster 2-fach verglast aus Kunststoff, sind noch gut erhalten, evtl nur Dichtungen neu einbringen.
    - großes Thema ist auch noch der Sockel.

    Würde mich über Antworten freuen.
    Gerne Fragen stellen, falls noch Angaben benötigt werden.
    Vielen Dank schon mal.
     
  2. artibi

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    Dämmung oberste Geschossdecke, Außendämmung dran, Flächenheizung (oder Niedertemperaturheizkörper) und Wärmepumpe. Was ist die Frage beim Sockel? Welchen U-Wert haben die Fenster? Bei mir sieht's mit den Fenstern ähnlich aus, da lohnt ein Tausch vermutlich nicht.
     
  3. #3 chris84, 26.02.2024
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    Wie groß ist die Hütte, und wie sieht die Kubatur aus? Kleine Fenster und viel Wandfläche?
    Gibt es Feuchtigkeitsprobleme von unten?
    Ein paar Fotos könnten hilfreich sein
     
  4. #4 nordanney, 26.02.2024
    nordanney

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    Kellerdeckendämmung ist auch eine super Sache.
    Was bedeutet das? Wie "gut" sind die Fenster noch - können ja auch aus 1970 sein, schön aussehen und trotzdem energetischer Müll sein.
     
  5. Makh

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    - Fenster sind von 1994, sollte ich die Fassade nicht dämmen, wäre es ja kontraproduktiv die Fenster zu erneuern.
    - Kellerdeckendämmung hab ich auch schon in Erwägung gezogen.
    - 235 m2 WFL.
    - ca. 12,85 x 12,20m Außenmaß
    - muss erst Putz außen entfernen, da stellt sich mir die Frage, wie tief außen aufgraben, bzgl. Grundbruch etc.. Wegen Feuchte im Sockelbereich will ich eben diesen mal freilegen.
    Bin eben gerade bei der Vorbereitung (Planung, Bauzeitenplan, Detailplanung, Sanierungsfahrplan, etc.)
    Da man ja nicht alltäglich Bruchsteinhäuser saniert, bin ich natürlich froh um jede konstruktive Meinung oder gar Lösung.
    Man lernt ja nie aus.
    Vielen Dank schon mal für den Austausch
    Helfe auch gerne wenn ich kann.
    VG
     

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  6. #6 nordanney, 26.02.2024
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    Also alte und energetisch schlecht Fenster. Kontraproduktiv ist übrigens totaler Unsinn. Wobei ich "kontra" so gar nicht verstehe, was Du damit meinst.
    - Bessere neue Fenster = bessere Dämmung (Fenster strahlen auch nicht mehr so kalt) und i.d.R. auch dichterer Einbau als früher ==> insgesamt Energieeinsparung. Auf korrekten Fenstereinbau und Heizen/Lüften achten.
    Die einfachste und kostengünstigste Maßnahme ziehst Du nur in Erwägung? Wäre für mich zu 100% in Eigenleistung gesetzt. Die 1.000€ sind sehr gut investiert.
    Warum?
    Wonach bemisst Du "sinnvoll"? Muss sich etwas amortisieren in einer von Dir vorgegebenen Zeit? Muss etwas einen Wohlfühleffekt erreichen? Oder was ist sinnvoll?
     
  7. #7 chris84, 26.02.2024
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    Unter Berücksichtigung der Außenansicht: Fenster + Dämmung der Außenwand als System durchkalkulieren und planen! Das Ding hat viel zu viel Fläche, um die bei den dünnen Wänden ungedämmt zu lassen. Ob das jetzt Bruchstein oder sonst was ist, spielt erst mal keine Rolle. Im Gegenteil, die Bruchsteine haben vermutlich einen recht mieserablen U-Wert. Und daraus resultieren früher oder später Schimmelprobleme.
    Aber zuerst muss von unten trocken sein - WDVS auf aufsteigende Feuchtigkeit ist keine gute Idee.
    Es muss m.E. eine funktionierende Horizontalsperre vorhanden sein.
    Dabei auf jeden Fall gleich ausreichend Überstand für den Schutz des WDVS mit einplanen!
     
  8. Makh

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    Sinnvoll ist subjektiv. Das ist meine eigene Meinung. Amortisierung ist nicht nur das einzige Thema. Einen Wohlfühleffekt hat man ja wohl nur mit Dämmung.
     
  9. Makh

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    Hier geht es Vordergründig nicht um energetisch gut oder schlecht, sondern um das Zusammenspiel von Fenster und Fassade. Energetisch dichte Fenster und Fassade ohne Dämmung (das sehe ich als totalen Unsinn)
     
  10. Makh

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    Da habe ich mich falsch ausgedrückt. Natürlich wird die KDD geplant und erstellt.
     
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  11. #11 nordanney, 26.02.2024
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    Und was ist jetzt für Dich sinnvoll? Und warum? Die Frage hast Du nicht beantwortet.
    Das ist nur eine falsche Biertisch Laienmeinung. Klar kannst Du es so lassen, aber bitte später nicht über die Heizkosten beschweren ;-)
    Das ist dann im Zusammenspiel mit den anderen Nicht-Maßnahmen die unsinnigste, sofern die alte Heizung noch läuft.
     
  12. Makh

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    Es wird keine Sanierung um ein z.B.Effizientshaus 40-80 zu erreichen. Es wird durch Einzelmaßnahmen die ENEV eingehalten. Energiesparen bzw Heizkosten sparen ja, aber da sind wir wieder beim Thema Amortisation.
     
  13. #13 chris84, 26.02.2024
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    Das geht mit der Amortisation am besten zusammen, wenn die Einzelmaßnahmen koordiniert und aufeinander abgestimmt werden.
     
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    Das sehe ich nicht so, da die Heizung lt. GEG sowieso raus muss. Kosten-Nutzen Rechnung Heizkosten gegenüber Kosten Fassadendämmung und Fenster ist eindeutig. Es muss nicht immer die Hülle "dicht" gemacht werden, weil das immer so gemacht wird. Dann braucht's noch eine Lüftungsanlage die nichts weiter als eine Auffangwanne von gesundheitsschädlichen Ablagerungen ist.
     
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    So wird es auch geplant
     
  16. Makh

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    300m2 Fassadenfläche ungedämmt, davon 35m2 Fensterfläche. Den Wärmeverlust verhindern hier auch keine neuen Fenster.
     
  17. #17 chris84, 26.02.2024
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    45cm Bruchstein (exemplarisch: Sandstein) laut Ubakus U-Wert 2,735 W/(m²K)
    Macht bei -10°C AT eine geschmeidige Heizleistung von ca. 25kW. :yikes
    Übrigens: bei 40% rel. Feuchte besteht dann bereits Schimmelgefahr.
    16cm MiWo WLG 035 reduzieren die Heizleistung durch die Wand auf 1800W :wow:respekt
    Wobei dann Schimmel erst bei einer rel. Luftfeuchte >>80% zu erwarten ist
    Nur um mal so die Größenordnungen abzuschätzen.
     
  18. #18 nordanney, 26.02.2024
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    Also Heizung so alt wie das Haus? Lt. GEG müssen nur die Öler raus, die nicht Brennwert/Niedertemperatur sind.
    Wie Du sinnvoll definierst, sagst Du aber immer noch nicht.
    Sagt wer? Wie viele Häuser hast Du schon selbst geplant und umgebaut?
    Nutzen in Form von nicht mehr eiskalten Wänden und Wohlfühlen kann man nicht in € messen. Aber der Wohlfühlfaktor scheint Dich gar nicht zu interessieren. Hauptsache billig scheint Deine Devise zu sein.
    Ah, das atmende Haus. Also ein absichtliches rauspusten von Heizenergie in Form von warmer Luft. Du hättest auch im letzten Jahrhundert gesagt "Ölheizung ist ein unsinniges Zeug, nur weil die Zentralheizung jetzt immer so gemacht wird. In jedem Zimmer der Kohleofen ist doch auch ok."
    Biertisch lässt grüßen. Auch hier die Frage, wie viele Lüftungsanlagen Du persönlich schon so erlebt hast. Ach ja, zentral, dezentral oder RegelAir?
    Danke - aber die Einsparung rentiert sich trotzdem bestimmt nie :winken. Die Kosten/Nutzen Rechnung ist doch lt. TE eindeutig.
     
  19. Makh

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    @nordanney: was soll das eigentlich werden?
    Aber Danke für die netten hilfreichen Beiträge.
     
  20. #20 simon84, 27.02.2024
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    Selten so einen Unsinn gelesen.
    Sorry, aber bitte noch mal richtig fundiert informieren.
     
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