Bungalow B-26/E Frage zu Asbest, Material etc.

Diskutiere Bungalow B-26/E Frage zu Asbest, Material etc. im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo, ich besitze eine Gartenlaube des Typs B-26/E und kann hierfür leider kaum Informationen finden. Mich interessiert in erster Linie wo ich...

  1. #1 blackmade, 25.09.2020
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    Hallo,

    ich besitze eine Gartenlaube des Typs B-26/E und kann hierfür leider kaum Informationen finden.
    Mich interessiert in erster Linie wo ich überall Asbest in Dach, Wand und Boden finden kann.

    Ich besitze noch das Bauteileverzeichnis, darin findet sich nur bei den Wellasbesttafeln (Dach) und Deckenplatten der Begriff Asbest.
    Bei den Deckenplatten frage ich mich, wo ich diese finden kann. Die Innendecke der Laube scheint mir aus Holz bzw. Sparschalung zu sein. Bei den meisten B-26 Bungalows sind wohl die Außenwände aus Asbestzementplatten. Meine Laube ist außen komplett mit Holzlatten versehen. Weiß jemand, ob bei dieser Ausführung gänzlich auf die Asbestaußenwände verzichtet wurde?

    Die Zwischenwände bestehen aus Wabenstützkernplatten, was ist das für ein Material?

    Ich habe innen einen Laminatboden verlegt (FFP3 Maske getragen) und frage mich nun, ob von den Materialien der Wände Gefahren ausgehen könnte. Lt. den Unterlagen wurden immer mehrere Materialien angegeben und es ist unmöglich daraus zu schlussfolgern, welches Material nun verbaut wurde. Ich würde gern innen in die Wände bohren bzw. eine Holztäfelung mit Nägeln befestigen. Hat jemand Erfahrung mit dem Material der Wände?

    Eine letzte Frage die mich sehr interessiert. Auf dem Dach liegt Wellasbest. Jeder sagt dazu, dass wenn der Zustand ok sei, keinerlei Gefahr von ausgeht. Jetzt liegt das Ganze schon fast 40 Jahre und Verwitterung könnte ein Thema sein. Ist Asbest im Material so fest gebunden das man sich da keine Gedanken machen muss oder können sich über die Jahre durchaus Fasern freisetzen?

    Ich habe gemerkt das Asbest ein kontroverses Thema ist. Die einen sagen harmlos, die anderen sagen total gefährlich. Wirkliche Exptertise findet man nur schwer. Gutachten sind teuer und was ich mir vorstellen könnte, wäre eine Probe an ein Labor zu schicken. Aber auch dafür müsste ich ja Material lösen und würde ggf. Fasern freisetzen.

    Ich freue mich über eure Antworten.

    Grüße
    M
     

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  2. Alex88

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    Asbest ist weder harmlos noch extrem gefährlich, solange man es nicht mechanisch bearbeitet, d.h. schneidet, bohrt oder flext.
    Im Außenbereich würde ich mir keine Gedanken machen, die Platten sind sicherlich asbesthaltig, aber wie gesagt nicht gefährlich.
    Das Material im Innenbereich sollte man in einem Labor untersuchen lassen, ein Stück davon entfernen, davon stirbt keiner,
    und einschicken nur dann hast du Gewissheit
     
  3. #3 blackmade, 25.09.2020
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    Asbest ist weder harmlos noch extrem gefährlich (bei entsprechend umsichtigen Umgang) - da hast du Recht.
    Weißt du, ob durch Verwitterung Fasern im Dach gelöst werden können? Soweit ich weiß, handelt es sich um festgebundenen Asbest und im allgemeinen sagt man, da geht keine Gefahr von aus. Auch nach fast 40 Jahren Wind und Wetter?

    Das Umwelt Bundesamt schreibt in einem Artikel, dass Bohren in eine asbesthaltige Wand eher unkritisch zusehen sei. Wie erklärt sich das denn?

    Ich will das Thema auch nicht größer machen als es ist. Aber wenn regelmäßig zwei Kinder im Bungalow sind, denkt man im etwas größeren Maßstab.
     
  4. #4 simon84, 25.09.2020
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    Klar lösen sich durch Verwitterung Fasern ! aber so minimal dass es nicht der Rede wert ist.

    mehr bohren als nötig würde ich da aber nicht !


    Ansonsten Thema abhaken und Urlaub genießen
     
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