BUS-System / Haustechnik die mitdenkt - Vorbereitungen!

Diskutiere BUS-System / Haustechnik die mitdenkt - Vorbereitungen! im Elektro 2 Forum im Bereich Haustechnik; Zunächst muss ich voranstellen dass ich absoluter Laie in diesem Gebiet bin. Aber die Möglichkeiten von denen ich gelesen habe hören sich für...

  1. rrrrockon

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    Zunächst muss ich voranstellen dass ich absoluter Laie in diesem Gebiet bin.
    Aber die Möglichkeiten von denen ich gelesen habe hören sich für einen technikbegeisterten Menschen wie mich absolut grossartig an!

    Ich werde mit einem Fertighausanbieter bauen. Dieser bietet auch das anbringen eines BUS-Systems an. Jedoch zu Mondpreisen welche aktuell einfach nicht (zusätzlich) stemmbar sind - auch meiner Partnerin kann ichs (leider) nicht für den Preis schmackhaft machen. Jedoch wäre in ca. 5 Jahren eine Finanspritze absehbar. Deshalb meine Frage - kann ich denn das Bussystem soweit vorbereiten (Verkabelung) so dass es im Nachgang ohne viel Aufwand nachrüstbar ist?
     
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  3. roro

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    Vergiss es, wenn Du es sinnvoll vorbereiten möchtest, fallen schon ein Großteil der Kosten an und auch der größte Teil der Arbeit, nämlich die Planung.
     
  4. bundolo

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    tja, du könntest 500m CAT5 Kabel in die Wände, Decke und Boden packen ... ob das wirklich billiger wird ...
    (ich habe damals 300 m Kabel von einem Insolvenzverwalter gekauft für schlappe 10 EUR und aus Jux meine Leerrohre damit vollgestopft ... hat sich schon mehrfach gelohnt)
     
  5. biologist

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    Bei nem Fertighausanbieter hindert dich normalerweise nix daran zu sagen: ok... (viel) zu teuer... ich vergebe die Elektroinstallation (oder was auch immer) an ein anderes Unternehmen. Das bedeutet für dich natürlich ein Stück weit Koordinationsaufwand, den du nicht hättest, wenn die Hausbaufirma das alles mitplanen würde. Ausführen tun die das ja ohnehin nicht selbst, sondern vergeben es ihrerseits auch an Drittfirmen. Ich glaube bei unserem Anbieter waren das schon so 10-20% was man einsparen konnte, es man es selbst vergeben hat.
    Beachten muss man allerdings, dass die ausführende Firma auch wirklich weiß, was sie da macht. Das die E-Installation nachher so funktioniert, wie bestellt, das stelle ich jetzt mal als gegeben hin. Aber bei vielen Posts hier merkt man, dass insbesondere die Elektroninstallateure oftmals scheinbar nicht wissen, was bei einem Fertighaus zu beachten ist. Die luftdichte Hohlwanddose ist da eher noch ein kleiner Punkt.

    Also kurzum: man verlässt das "All-Inclusive-Paket" und muss für das, was man einspart, eben zwischen Hausbaufirma und Drittfirma koordinieren.
     
  6. Mycraft

    Mycraft

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    vorbereiten lannst du gar nichts...bzw. nichts was sinvoll wäre...

    Die Verkabelungsstruktur ist einfach grundverschieden bei konventioneller Installation und bei einem Bussystem eben...

    Also entweder gleich Bus oder gar nicht...eine Halbfertige Lösung hinterher bringt einen auch nicht weiter...
     
  7. markush

    markush

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    Hallo rrrrockon,

    zu der einer Mischinstallation und evtl. vorbereitenden Installation wurde ja schon alles gesagt, vergiss es.
    Auch eben mal ein paar 100m Cat-Kabel in die Wände hauen bringt einem Bussystem auch nichts.
    Eine generelle strukturierte Ethernet Verkabelung ist aber dennoch zu gebrauchen. (Internet;Telefonie;usw.)

    Was für ein Bussystem wurde denn angeboten, zu welchem Preis und für was.
    Wie sieht denn generell die konv. Installation aus, ebenfalls für was und wieviel.

    Gruß Markus

    PS: hast du überhaupt noch die Möglichkeit die E-Installationsleistung aus deinem Vertrag heraus zu nehmen.
     
  8. rrrrockon

    rrrrockon

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    Ich such dir die Preise raus - es wurde noch nichts unterschrieben - ich wollte es nur im Vorfeld geklärt wissen und mich generell über Möglichkeiten informieren!
     
  9. roro

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    Eine strukturierte Verkabelung sehe ich in der Zwischenzeit bei einem Neubau als Standard an und ist bei einem Neubau auch preislich vertretbar. Hier würde ich eher mehr als weniger machen. Das ganze hat aber mit einem Bussystem wenig zu tun.
     
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  11. Julius

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    Üblicherweise hindert einen daran die Vertragsgestaltung.
    Ob sich der Anbieter auf eine dementsprechende Abweichung einläßt (was er nicht muß), wäre im Einzelfall zu klären.
    Aber gerade bei Trockenbau-Fertighäusern ist sowas schon technisch kaum möglich!
     
  12. biologist

    biologist

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    Geschrieben habe ich "normalerweise" - nicht, dass es in jedem Fall so ist. Das gilt es natürlich abzuklären BEVOR man einen Vertrag unterschreibt. Später wird sich die Hausbaufirma die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen. Ich für meinen Teil habe mit verschiedenen Anbietern im Vorfeld (alles Nachfolgende bezieht sich auf Fertigbau in Holzständerweise) gesprochen und da war es bei keinem einzigen ein Problem. Und ich kann dir sagen, dass das bei meinem Anbieter auch der Fall war. Und ganz ehrlich: bei manchen Sachen bin ich froh, dass wir sie fremdvergeben haben. Nicht weil es die Hausbaufirma (bzw. deren Drittfirma) nicht ordentlich machen würde, sondern weil man im Rahmen der Bemusterung in 1-3 Tagen so ziemlich alles festlegen muss, was den Innenausbau so angeht. Das kann einen ziemlich überfordern.

    Warum soll das technisch eigentlich kaum möglich sein? Ich habe die Platzierung/Planung der Steckdosen und Lichtschalter vor dem Zeichnen der finalen Pläne gemacht und diese ist in die Planung der Hausbaufirma eingeflossen. Oder sagen wir es anders: ich wurde von der Hausbaufirma explizit aufgefordert, diese Planung abzugeben. An den entsprechenden Stellen wurden Kanäle vorbereitet und damit war das Einziehen der Leitungen am Ende kein Problem. Auch habe ich einen Aussparungsplan (Kellerdecke) für die ganzen Rohr- und Leitungsdurchführungen von denen nach Abschluss der E-Installationsplanungen bekommen. Auch hier hätte ich die Aussparungen verschieben und ggf. umplanen können.

    Kurzum: ich gebe dir insofern Recht, dass man es im Einzelfall tatsächlich prüfen muss und sich überhaupt überlegen sollte, inwiefern man ein Gewerk fremdvergeben möchte. Es bedeutet auf jeden Fall mehr Aufwand und man hat nicht mehr alles "aus einer Hand". Bei uns war es mitunter auch nicht stressfrei, jedoch alles lösbar. Alles über den Hausanbieter machen zu lassen ist allerdings auch nicht zwangsweise stressfrei, wie ich bei meinem Nachbar gut sehen kann. Aber auch das kommt wieder auf den Einzelfall an.
     
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