Carport-Dach: Material und Gefälle?

Diskutiere Carport-Dach: Material und Gefälle? im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo Forum, heute zwei kurze Fragen zum Thema Bedachung eines Carport, Maße ca. 6m lang, 5m breit. Zum einen geht es um das Material der...

  1. Eberh@rd

    Eberh@rd

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    Hallo Forum,

    heute zwei kurze Fragen zum Thema Bedachung eines Carport, Maße ca. 6m lang, 5m breit.

    Zum einen geht es um das Material der Bedachung. Der Zimmermann schlägt Trapezwellblech aus verzinktem Stahl vor, mit Beflockung auf der Unterseite gegen Kondenswasser.

    Nun soll derartiges Trapezwellblech anscheinend nach einigen Jahren das Rosten anfangen, selbst dann, wenn die Platten im Lieferzustand ohne Randzuschnitt verarbeitet werden.

    Ich hatte dann schonmal Aluminiumwellblech vorgeschlagen. Dazu meinte der Zimmermann, das Aluminiumwellblech sei zur Reinigung nicht begehbar.

    Da jedoch neben dem Carport zwei Garagen mit Kiesel-Flachdach stehen, die seit Jahr und Tag niemals begangen bzw. gereinigt worden sind und trotzdem völlig sauber aussehen (sprich, kein Laubeintrag oder dergleichen) erscheint mir das Argument mit der Begehbarkeit inzwischen zweitrangig.

    Wozu würdet ihr mir raten, Trapezwellblech aus Stahl oder Aluminium?


    Die zweite Frage betrifft das Dach-Gefälle. Am liebsten würden wir aus praktischen wie auch aus ästhetischen Gründen möglichst wenig Gefälle vorsehen. Hierzu sollte ich wissen, wo bezüglich Gefälle (bei Trapezwellblech) ein vertretbares Minimum liegt, und was zu befürchten steht, wenn dieses Minimum noch unterschritten wird.

    Über die eine oder andere Einschätzung zu den beiden Fragen "Materialwahl" und "Dachgefälle" würde ich mich freuen,

    Grüße,
    Eberh@rd.
     
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  3. Splashery

    Splashery Gast

    Zum einen ist Stahltrapezblech günstiger als Alu zum anderen sollte es mindestens 0,63 besser 0,75mm Materialstärke haben - und natürlich eine 25my Granidur-Beschichtung - eine unterseitige Beschichtung bei einem offenem Carport gegen Kondenswasser ist Irrsinn.

    Klar rostet Stahl eher als Alu aber es gibt von den Hersteller Durchrostungsgarantie.

    Die Aluwelltafeln sollten 0,75 - 1,00mm dick sein und sind...wenn man auf dem Sparren bzw. der Lattung läuft begehbar sein - und die Reinigung der 30m² sollte nun wirklich kein Problem sein.

    Dachneigung:
    .....Mindestdachneigung 3° ohne Querstoß, ohne Durchdringungen und mit zusätzlichen regensichernden Maßnahmen.
    Unbedingt müssen Dichtbänder bei solch flacher Dachneigung eingelegt werden im Bereich der Plattenstöße!
    Zu empfehlen sind mind. 10°DN

    Mfg
     
  4. Eberh@rd

    Eberh@rd

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    Besten Dank für die Infos.

    Wir haben uns jetzt für Stahl-Trapezblech entschieden. Das Blech ist verzinkt und zusätzlich farbig beschichtet, ich glaube mit PU (=Granidur?).

    Der Zimmermann hat mir erklärt, dass er aufgrund der Abmessungen des Carport sämtliche Platten ohne jeden Zuschnitt verlegen kann. Daher bleiben auch die Kanten der Platten korrosionsgeschützt, die laut seiner Angabe ebenfalls verzinkt und beschichtet sind.

    Bezüglich der Dachneigung hat ein daraufhin befragter bundesweiter Versender von Carports angegeben, dass 1% ohne weiteres ausreichen.

    Bei uns werden es jetzt wohl etwa 2%.

    Grüße,
    Eberh@rd
     
  5. kloiun

    kloiun

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    Hallo leute

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  6. Yilmaz

    Yilmaz

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    Hallo Kloiun,
    der link führt zu kleinanzeigenseite mit hunderte kleinanzeigen.
    Sie können dort keine wände gesehen haben. wenn sie was verkaufen möchten tun sie die bitte auf andere platformen.
    Mfg.
     
  7. #6 gunther1948, 10. November 2010
    gunther1948

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    hallo
    soweit ich informiert bin ist die mindestblechdicke bei dächern 0,88 mm. unterseitige antitropfbeschichtung macht schon sinn.
    bei dem märchen von der begehbarkeit und reinigung von alu-blechen erzählt der zimmermann blödsinn.

    gruss aus de pfalz
     
  8. sepp

    sepp

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    @ gunther
    a. ist der fred schon 5 jahre alt und
    b. hat der dessen zitat du genommen hast eh nix wie unsinn geschrieben.
    :biggthumpup:
     
  9. #8 gunther1948, 11. November 2010
    gunther1948

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    hallo
    uupps
    gruss aus de pfalz

    aber als allgemeinhinweis vielleicht doch noch brauchbar, wenns auch nicht ein highlight ist.
     
  10. #9 rechter Winkel, 12. November 2010
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    Mindestblechdicke von 0,88 mm kann eigentlich nicht richtig sein. Zumindest haben wir letzens bei einem Hallendach 0,75 mm Trapezblech verbaut. Einschl. Prüfung durch Prüfstatiker. Achsraster 6,70 m, Dach gedämmt, einschl. 10 kg Ausbaureserve.
     
  11. Reitmeier

    Reitmeier

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    na dann guggst du

    unter fachregeln für abdichtungen 2.3.3.5 (3)
     
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  13. Gast360547

    Gast360547 Gast

    welcher blechtyp?

    Moin,

    6,70 m e???
    Und das mit 0,75-er Blechen????

    Ist ne Attika vorhanden und wie hoch ist diese?

    Da gehste rüber wie übern Trampolin. Nach Möglcihkeit noch mit triffester Mifa gedämmt?

    Grüße

    stefan ibold
     
  14. #12 rechter Winkel, 14. November 2010
    rechter Winkel

    rechter Winkel

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    Dämmung EPS 035 Daa dm
    Dach 2% Gefälle mit vorgehängter Rinne. Keine Attika, nur Ortgang mit +15 cm in Neigung des Hauptdachs.

    Natürlich ist das Begehen des Blechs vor Verlegung der Dämmung nicht mit einem 0,88 oder 1,00 Blech zu vergleichen. Wirkt während der Bauphase beim betreten halt recht labil. Wie gesagt, Statik wurde aufgestellt und geprüft. Biegesteife Stösse sind natürlich ausgeführt worden.

    Denke mal, dass bedingt durch das Mehrfeldsystem diese Blechdicken auch statisch nachzuweisen sind....
     
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