da brauchen wir noch- kost extra-und dann unbedingt-kost extra usw.

Diskutiere da brauchen wir noch- kost extra-und dann unbedingt-kost extra usw. im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Wir bauen gerade in der Nähe einer ICE-Trasse. Uns ist natürlich Wärmedämmung sehr wichtig - Energie sparen. Jetzte meinte unser Bauträger,...

  1. #1 Die Schafe, 18. August 2003
    Die Schafe

    Die Schafe Gast

    Wir bauen gerade in der Nähe einer ICE-Trasse.

    Uns ist natürlich Wärmedämmung sehr wichtig - Energie sparen.

    Jetzte meinte unser Bauträger, er würde uns Gasbetonsteine nicht empfehlen, da diese sehr schlecht Schall isolieren.

    Leichtbeton mit Tonkügelchen als Füllstoff ( Liapor etc) sei da Gasbetonsteinen überlegen.

    Kost natürlich mehr!

    Ok. leuchtet ein, in der Nähe einer ICE-Trasse. Machen wir.

    Obwohl ich eher glaube, dass es Ihm billiger kommt, weil da Fertigwände eingesetzt werden

    ...und Architekt, ne Außenisolierung reiche da.

    Jetzt meinte er, uups, um noch besser den Schall zu dämmen, wäre es besser statt vorgesehenen 24er Wände sollten wir doch besser 30cm Liaporvollmassivwand nehmen, dass sei noch besser schalldämmend -

    Kost natürlich noch mehr!

    Äh hat er recht?

    Ach und wenn schon, wären bessere Fenster auch angezeigt.

    das einzige was mir einleuchtet.

    ..oder ist das nur Zocki für Dummi

    und wir haben zwar super Schallschutz, dafür hängen die Eiszapfen an den Wänden

    haben wir den Teufel mit dem Beelzebub getauscht oder geht Schalldämmung auch anders und mit Gasbeton??
     
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  3. bauworsch

    bauworsch Gast

    Und ewig ruft der ICE

    Kalksandstein mit mineralischer Dämmung als Außenmauerwerk, ordentliche Schallschutzfenster, mal ne dB Messung machen und das Dach nicht vergessen, das ist schalltechnisch auch nicht ohne.
     
  4. bauworsch

    bauworsch Gast

    Aber da drängt sich mir die Frage auf,

    inwieweit der BT nicht schon aufgrund der Umgebungsparameter entsprechenden verbesserten Schallschutz grundsätzlich schuldet? Was sagen die Herren Planer und Schalllschutzrechner? Es gibt ja in der DIN ja gewisse Diagramme zur Abschätzung des Beurteilungspegels von Schienenverkehr. Inwieweit sind die Werte Grundsätzlich in die Planung einzubeziehen oder ein entsprechender Schallschutz geschuldet?
    Es gibt ja auch noch die Richtlinie zur Berechnung der Schallimmissionen von Schienenwegen, kriegt man über: Drucksachenzentrale der Deutschen Bundesbahn, BO Karlsruhe, Stuttgarter Straße 61 a, 76137 Karlsruhe.
    Tät mich auch interessieren, hab zwar noch nie in der Nähe einer ICE-Trasse gebaut, aber kann ja noch kommen..
     
  5. mls

    mls Bauexpertenforum

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    schallschtzanforderungen werden per gutachten festgelegt.
    steht nix im bebauungsplan?
    soll schon manche kriege verhindert haben ;)
     
  6. bauworsch

    bauworsch Gast

    hmm. das mit dem Gutachten

    leuchtet ein, nur Markus glaube ich mal, dass der liebe Fragesteller bereits einen Vertrag mit dem BT unterschrieben hat und nun festgestellt hat, oder zu Recht befürchtet, dass das mit Schallschutz a bisserl mau sein könnt. Gibt´s da eine Verbindlichkeit bei solchen Umständen?
     
  7. bauhexe

    bauhexe

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    Warum nicht mal mit Statikus reden. Die machen doch oftmals die Schallschutznachweise gleich mit, wenn man sie dazu beauftragt?
    Gut, viele EFH BT kennen keine Statiker, aber einen Versuch ist es doch wert!
    Gruß Hexe
     
  8. mls

    mls Bauexpertenforum

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    bt-unabhängig ..

    is das imho.
    diese anforderungen an den zu erfüllenden schallschutz werden im rahmen des genehmigungsverfahrens aufgestellt.
    (vielleicht ist das garnicht mehr konform zu aktuellen baybo? wird aber immer noch so gehandhabt ;) )

    da genehmigungsbehörden und auch "normale" statiker nicht ganz die richtigen für solche aktionen sind, werden schallschutzspezailisten hinzugezogen - wohlgemerkt: nur um anforderungsprofile zu erstellen.
    so jedenfalls im innerstädtischen bereich mit hohem verkehrsaufkommen und an bahnlinien.

    schallschutznachweise (zumindest für luftschall) werden dann tatsächlich oft vom tragwerksplaner oder vom statikus geliefert.
    ich würd mir auch wegen körperschallübertragung gedanken machen (wird gelegentlich vergessen..)

    bei der ganzen g´schichte kommt´s natürlich auf die vertragliche regelung an:
    vielleicht schuldet der bauträger ein stück haus und hat keinerlei anspruch auf erstattung angeblicher mehraufwendungen?
    er hätte ja alle planungsrelevanten details kennen können/müssen?
    da samma wieder soweit .. baubetreuung durch eigenen berater - nicht durch feindliche handlager ;) ... baurechtl. kompetente vertragsprüfung .. usw.
    etwas eleganter hatte bauhexe das mal in ihrem thread umrissen: http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?s=&threadid=1046
     
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  10. MB

    MB Gast

    Schon länger her

    Da wurde im Umland von Hamburg (also in Schleswig-Hlostein in diesem Fall) reichlich gebaut. Eben auch entlang einer Bahnlinie. Natürlich kein ECE, den gabs damals noch nicht.

    Aber auch da gabs recht strenge Auflagen bezüglich des Schallschutzes. Die Baugenehmigung gabs auch nur unter Vorlage des erhöhten Schallschutzes.

    Wird heute eher noch strenger sein, wenn ich an die ganzen Anwohnerklagen denke. Fahrt doch mal die A2 lang, zwischen Hannover und Magdeburg.
     
  11. #9 Die Schafe, 20. August 2003
    Die Schafe

    Die Schafe Gast

    10
    Hallo,

    bei uns ist das Problem, dass der Bebauungsplan eine
    Lärmbelästigung einer ICE-Trasse nicht vorsah!

    ???
    Nun, eigentlich sind die Schienen, die bei uns vorbeigehen
    quasi eine "ICE-Nebenstrecke".

    Die ICE-Neubautrasse läuft woanders. (noch im Bau)

    Und diese ist so ausgebaut, dass auch Güterzüge mit
    160 km/H drüberdonnern kann.

    Damit jedoch Güterzüge fahren können, muss nach dem System
    der Deutschen Bahn Ausweichbahnhöfe gebaut werden.

    "---aber die sind ja so teuer, jammer"

    Daher sollen diese jetzt nicht gebaut werden!

    Sondern es soll nach dem dem französischen Modell verfahren werden, dass die Güterzüge über Nebenstrecken geleitet werden.

    Und dies droht 2006/2007.

    Schlimm ist, dass dies eine wichtige Nord-Südachse werden soll.

    Wegen den ICE's machen wir uns keine Sorgen.

    Außer einem Rauschen hört man da nix!

    Ein LKW ist dagegen wesentlich lauter.

    Problem sind die Güterzüge, die machen einen infernalischen Krach und erzeugen erhebliche Vibrationen.

    ... und dieser Verkehr ist ja hauptsächlich nachts!

    ..auch das ist noch kein Problem, wegen n'paar Güterzüge
    , das ist noch zu ertragen, aber dies soll ja 2006 die Hauptgüterzugstrecke Süd/Nord werden.

    Im Bebauungsplan ist da kein Wort erwähnt, daher ...

    Wir haben dies durch einen Hinweis eines Bekannten dann selbst recherchiert, was da auf uns zukommt.

    Ein bischen fühlen wir uns betrogen!

    (Wir sind Ortsfremd und die Bahnlinie ist 50 m hinter uns und hinter einem Aufschüttung mit hoher Hecke versteckt. Die Bebauungspläne waren immer so gezeichnet, dass der Plan noch vor den Bahnschienen endete.)
     
Thema:

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