Dach verpachten für Photovoltaik, was bekommt man ca.?

Diskutiere Dach verpachten für Photovoltaik, was bekommt man ca.? im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, eigentlich bin ich ja nicht für Photovoltaik aufm Dach, aber wenn man damit Geld verdienen kann... Im Ernst, die Dachfläche nach...

  1. #1 Eumeltier, 2. April 2012
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    Hallo,

    eigentlich bin ich ja nicht für Photovoltaik aufm Dach, aber wenn man damit Geld verdienen kann...

    Im Ernst, die Dachfläche nach Südsüdwest hat eine Neigung von ca. 21 Grad, ist von Giebel zu Giebel ca. 18 Meter und von First zu Traufe 7 bis 8 Meter.

    Womit kann man ca. rechnen? Am liebsten wäre mir die Vorfinanzierung der ersten 10 Jahre auf einmal (oder gar alle 20?).

    Ich stehe nämlich vor der Entscheidung, dieses Gebäude abzureißen oder den Dachstuhl zu sanieren. Wenn eine Solarverpachtung zumindest in der Lage wäre, ein Teil der Sanierungskosten zu übernehmen, dann würde das meine Entscheidung schon beeinflussen können ;-)

    Gibt es eigentlich auch Solaranlagen, welche keine Dachhaut drunter brauchen? Irgendwie wäre es Blödsinn, 1500 EUR für Trapezblech auszugeben und dann wieder alles zuzupflastern.

    Gruß,
    Martin
     
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  3. #2 Manfred St, 2. April 2012
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    Hi ... nen Feuerweheinsatz gratis,


    ich würde mir die gefährlichen Dinger nicht aufs Dach stellen - die gehören nicht auf Wohnhäuser, auch wenn es schön glänzt.
     
  4. #3 Eumeltier, 2. April 2012
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    Es wäre auch kein Wohngebäude...
     
  5. #4 Manfred St, 2. April 2012
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    prima ... dann klär das aber vorab mit dr Versicherung
     
  6. #5 Eumeltier, 2. April 2012
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    Wie sind denn die Verträge? Ich meine, wenn die Photovoltaik-Anlage anfängt zu brennen, dann müßte das doch in der Verantwortung vom Pächter liegen - und der sollte eine ausreichende Haftpflicht-Versicherung haben.

    Oder denke ich da zu naiv?

    Gruß,
    Martin
     
  7. #6 Manfred St, 3. April 2012
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    Haftpflicht ist nur so ein Wortspiel - Haft vielleicht, Pflicht nein ...


    Manny der Starke
     
  8. ThomasMD

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    Wenn Du das nicht weißt...

    Dir hat man Dir doch die Pacht angeboten.
    Meinst Du, es gibt verbindliche Standardverträge von der Stiftung Warentest?

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  9. #8 Eumeltier, 3. April 2012
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    Hä?

    Angeboten hat man mir noch gar nichts. Ich weiß nur, daß hier in der Gegend Flächen gesucht werden und denke über die grundsätzliche Möglichkeit nach.
     
  10. ThomasMD

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    Na dann frag doch erstmal, ob sich überhaupt jemand für dein Dach interessiert.
     
  11. R.B.

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    Ich würde mir zuerst einmal Angebote einholen. Die geringe Dachfläche (gerade mal 120-130m2) könnte dazu führen, dass viele "Investoren" dankend ablehnen. Da kriegt man ja nur um die 10-15kW drauf.

    Dann stellt sich die Frage nach der Eintragung im Grundbuch und wer diese Kosten übernimmt. Ist dort bereits eine Bank an erster Rangstelle eingetragen, dann könnte das Thema PV ganz schnell gegessen sein.

    Im "Mietvertrag" müssen natürlich noch andere Dinge geregelt sein. Beispielsweise, "was passiert mit der Anlage nach der Vertragslaufzeit"? Immerhin gehört sie ja dem Betreiber und nicht dem Hausbesitzer. Versicherung, Zugangsrechte etc. gehören sowieso dazu.

    Egal wie, die Mieteinnahmen dürften nicht ausreichen um das Dach zu sanieren, selbst wenn es 10 Jahre (dann abgezinst) auf einmal gibt.

    Die Zeiten haben sich geändert, also unbedingt anfragen und mit aktuellen Zahlen rechnen.

    Gruß
    Ralf
     
  12. #11 Eumeltier, 3. April 2012
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    Ich weiß nur, daß hier immer Flächen gesucht werden. Ist natürlich möglich, daß die Fläche zu klein ist..

    Ne, aber wenn nachher 1/3 der Kosten getragen würde, wärs auch eine freundliche Geschichte :-)


    Dann muß ich wohl mal jemanden suchen. Aber ich dachte, daß zumindest irgendjemand mal ne Hausnummer parat hätte, womit ich rechnen könnte...

    Gruß,
    Martin
     
  13. R.B.

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    Ohne Details schätze ich auf < 100,- € p.a. für das gesamte Dach, sofern überhaupt jemand die Fläche anmieten würde.

    Gruß
    Ralf
     
  14. #13 Eumeltier, 3. April 2012
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    Puh, das ist dann wohl eher nicht lohnend... dafür behalte ich lieber mein Dach frei.
     
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  16. Hfrik

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    Frag doch mal im Photovoltaikforum nach, ich denke dort gibts mehr Antworten, und mehr Interessenten.
     
  17. R.B.

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    Sagte ich doch. ;)

    Vor einigen Jahren konnte sich das noch rechnen. Die Firmen haben im großen Stil das Material eingekauft, deutlich günstiger als das was Endkunde für seine 5 oder 8kW Mini-Anlage bezahlen musste. Gleichzeitig war auch die Einspeisevergütung noch hoch, so dass unter´m Strich ein ordentlicher Ertrag erwirtschaftet wurde. Von diesem Ertrag wurde ein Teil (typ. um die 5%) an den Vermieter der Dachfläche ausgeschüttet. Zu den Boomzeiten auch noch etwas mehr.

    Bei entsprechender Dachfläche und einer Einspeisevergütung bis zu 50Ct./kWh konnte man auch als Vermieter noch ein paar Euro einnehmen.

    Doch wo stehen wir heute? Der Verfall der Modulpreise hat sich bei den großen Einkäufern nicht so gewaltig bemerkbar gemacht, die Reduzierung der Einspeisevergütung aber um so mehr. d.h. die Marge schrumpft erheblich, und dementsprechend auch der Betrag den man einem Vermieter zahlen kann. Immerhin wollen ja die Investoren (die das Geld bereitstellen) auch ihren Anteil haben.

    Heutzutage rechnet sich PV kaum noch, dafür bräuchte man schon sehr gute Rahmenbedingungen. Man müsste das Material sehr günstig einkaufen (was ist mit der Qualität?, immerhin soll die Anlage 20 Jahre funktionieren), selbst planen und montieren, und dann beten, dass nichts kaputt geht.
    Eigenverbrauch funktioniert auch nur in den wenigsten Fällen, also ist man auf die Einspeisevergütung angewiesen, die stetig reduziert wird.

    Gruß
    Ralf
     
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