Dachausbau Innendämmung Giebelwände

Diskutiere Dachausbau Innendämmung Giebelwände im Sanierungskonzept & Kostenschätzung Forum im Bereich Altbau; Hallo, wir wollen unseren Dachboden ausbauen. Als erstes wird das Dach komplett gedämmt (Zwischensparren und Aufsparren) Auftrag ist an ein...

  1. #1 Reifenplatzer, 22.01.2013
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    Hallo,

    wir wollen unseren Dachboden ausbauen.
    Als erstes wird das Dach komplett gedämmt (Zwischensparren und Aufsparren) Auftrag ist an ein Fachbetrieb vergeben.

    Die Giebelwände im oberen Bereich sind 24 cm dick (Ziegelsteine Baujahr 1957)
    Da die Wände kaum Dämmwirkung haben wollen wir die Giebelwände von dämmen bzw. dämmen lassen.

    Nun gibt es hier unterschiedlichste Möglichkeiten.
    Architekt meinte einaml Vormauerung.
    Sucht man im Internet gibt es von PUR Schaum über Klimaplatten bis Lehm Holzfaser verschiedenste Möglichkeiten.

    Gibt es seiten woh die Vor und Nachteile der Dämmungen gegenüber gestellt sind.
    Generell hätten wir erne eher Biologische Porudkte im Haus und keine Hartschaumplatten.

    Ziel meiner Frage ist mich mit den möglichen Varianten vertraut zu machen um nicht direkt dem Architekten blind zu vertrauen.
    Beim ersten Architekt hatten wir hier leider ein paar negative Erfahrungen gemacht.

    Könnt ihr mir Helfen.
    Falls noch Infos notwendig sind bitte Anfragen.

    Besten Dank
     
  2. #2 Ralf Dühlmeyer, 22.01.2013
    Ralf Dühlmeyer

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    Viel wichtiger als die Materialwahl ist bei einer Innendämmung die Bauphysik. Je nach Rahmenbedingungen können dann nämliche manche Materialgedanken obsolet werden, wenn die denn ins bauph. Chaos führen würden.

    Biologische Produkte - naja! Ob es biologischer-ökologischer ist, entweder eine dicke Lehmdämmung oder einen schlechten Dämmwert bei geringerer Schichtdicke einzubauen an Stelle einer dünnen, aber gut dämmenden Mineralwolleschicht mit eine Dampfsperre, das sei einmal dahin gestellt, denn auch der Lehm muss gewohnen, aufbereitet, transportiert und verarbeitet werden.
    Mehr Masse = mehr Abbau, mehr Energie zur Aufbereitung und für den Transport und auch bei für die Verarbeitung.

    Da ist viel Glauben im Spiel und jeder frisiert die Statistiken in seinem (Verkaufs)Sinn.
     
  3. #3 Reifenplatzer, 22.01.2013
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    Danke für die Info.
    Das Thema Taupunkt und verlagerung nach Innen durch einen Innendämmung habe ich gehört.
    Dem stehen "meist" die Aufnahmefähigkeit des Tauswasser entegegen (Schimmelgefahr reduzieren)
    Zumindest liest man dies bei Klimaplatte bzw. Lehm Lösungen.
    Wäre dies bei einer Vormaurung ähnlich?
    Sollte / Muss so eine Vormauerung fest mit der Aussenwand verbunden werden?

    Ziel soll es ja sein einen "normalen" Dämmwert zu erreichen um den Dachboden gut bewohnbar zu machen.

    Beispiel.
    Im EG sind unsere Wände ca. 42 cm Dick (müsste noch mal nachmessen) aber hier ist keine Wand unangenehm kalt.
    D.h. wenn man in der Nähe der Wand sitz hat man kein Zugluftgefühl oder ähnliches.
    Ähnlich sollte es dann auf dem Dachboden sein.
     
  4. #4 Alfons Fischer, 22.01.2013
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    Es geht nicht nur um Tauwasserbildung, sondern auch um den Schlagregenschutz. Das muss die erste Untersuchung sein: ist ausreichender Schlagregenschutz vorhanden? nicht, dass der derzeitige Außenputz wie ein Schwamm saugt... Durch jede Form von Innendämmung wird nämlich das Austrocknungspotential geringer. Schon allein, weil zukünftig die Wand kühler ist...

    Meines Erachtens ist einem kapillar wasserleitfähigem Material Vorzug zu geben. Dabei sind Luftschichten zu vermeiden, weil diese den feuchtetechnischen Verbund zwischen Innen und außen / alt und neu stören.
     
  5. #5 Reifenplatzer, 22.01.2013
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    Ersteinmal danke für die Informationen

    Kann mir hier jemand weiterhelfen?
    Die Giebelseiten sind Ost und West.
    Unser Dachüberstand wird nach der Dachsanierung ca. 25 cm sein.

    Bei starkem OSt o. West Wind wird die Wandseite sicher vom Regen getroffen.
    Bei "leichten" Regen sicher eher weniger. Reicht dies aus?
    Generell sind werden wir hier bisher in der Pfalz / Rheingraben von Regen den größten Teil des Jahres verschont.

    PS: Der DAchüberstand wird so groß um eine eventuelle Wärmedämmung von Aussen besser zu ermöglichen. Grundsätzlilch ist diese aber nicht geplant / gewünscht da aus unserer Sicht sich dies wohl nicht über unsere Hausnutzung rechnen wird. (aber das ist ein anderes Thema)
     
  6. #6 Reifenplatzer, 22.01.2013
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    Als Ergänzung. Die Fassade soll / muss neu verputzt werden. Ggf. kann hier der Schlagregenschutz durch entsprechden Putz verbessert werden. Dies wird jedoch frühestens 2014 o. 2015 der Fall sein. Da dann auch eine Entscheiden bezüglich Fassadendämmung notwendig ist. Genrell wollen wir aber aber vor dieser Entscheidung erst einmal die Entwicklung unseres Heizölverbrauches für mindestens 12 Monate am Stück beobachten.
     
  7. #7 Ralf Dühlmeyer, 22.01.2013
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    Da gibt es dann nichts zu entscheiden! Wenn die Fassade so "massiv" bearbeitet wird, verlangt das Gesetz die Anbringung einer Dämmung mindestens nach den Min.-Anforderungen der EnEV.

    Dann wäre eine wie auch immer geartete Innendämmung, die ja auch diese Minimalanforderungen erfüllen muss, rausgeworfenes Geld.

    Dafür, dass Ihr einen Architekten im Boot habt, klingt das ganze etwas chaotisch. Ich hoffe, ihr habt nicht gerade eine neue Heizung montiert!

    PS.: Die Mindestanforderungen werden 14/15 sicher höher als heute sein!
     
  8. #8 Reifenplatzer, 22.01.2013
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    Du willst mir damit sagen, wenn ich unser Haus Veputzen lasse muss ich die EEnV einhalten?
    Das kommt mir ein bisschen schräg vor und möchte das nicht glauben. (Kenne aber Verordnungen nicht im Detail)
    Hört sich aber ein bisschen so an wie wenn ich mit meinem Auto zur Wartung gehe ich dann direkt ein neues Kaufen muss. Da ich 8 Liter statt möglichen 6 benötige.
     
  9. #9 Ralf Dühlmeyer, 22.01.2013
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  10. #10 Siedler, 22.01.2013
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    Wenn Du den kompletten Aussenputz erneuerst, greift die EnEV.

    Gruß
     
  11. #11 Reifenplatzer, 22.01.2013
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    Was heißt den erneuert?
    Bedarf bei uns wäre
    1. einige stellenausbessern / verputzen(sicher weniger als 10 % der Fläche) z.B. zugemauertes ehemaliges Fenster
    2. alles neu dünn überziehen (Oberputz??), damit die Optik einheitlich ist.

    Punkt 2 ist doch keine Putzsanierung?!?
     
  12. #12 Reifenplatzer, 22.01.2013
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