Dachausbau - Kniestock erhöhen...

Diskutiere Dachausbau - Kniestock erhöhen... im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo... Vorweg.. mir ist bewusst das ich hier keine handfesten aussagen bekommen kann ohne genauere Angaben meinerseits. Ich möchte mir...

  1. MrsX

    MrsX

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    Hallo...

    Vorweg.. mir ist bewusst das ich hier keine handfesten aussagen bekommen kann ohne genauere Angaben meinerseits. Ich möchte mir lediglich ein paar Tips einholen und vielleicht eine grobe einschätzung bekommen;)

    Wir planen momantan das Haus meiner Schwiegereltern (2-Familienhaus) an- und umzubauen, wozu u.a. auch gehören soll, den Dachboden auszubauen und mehrere Zimmer dort unterzubringen.

    Bei dem Abmessen und begehen ist und jedoch klar geworden das dort nicht "einfach so" Zimmer entstehen können, da zum einen Querbalken viel zu tief velaufen und das Dach bis zum Boden verläuft.
    Nun ist eine Grundidee den Kniestock zu erhöhen, bzw. einen zu bauen (es ist ja jetzt keiner vorhanden!) um mehr Wohnraum schaffen zu können.
    Dazu soll es ja zum einen die Möglichkeit geben das Dachwerk anzu"heben" oder eben abnehmen und wieder aufbauen.


    Dazu jetzt meine Fragen an all diejenigen die sich auskennen oder mit Erfahrungen dienen können (nochmal: ich erwarte keine genausten und zuverlässige Angaben; ein Fachmann wird noch zurate gezogen, was aber dauern kann...deshalb will ich mir hier eine erste Richtung erfragen;))

    (Dachbodenmaß: 10x15 meter, Höhe Giebel ca.2,40 (Grad der Neigung kann ich leider nicht mit dienen))


    1. ist das anheben des Dachstuhls zu empfehlen, bzw. bei allen Dächern möglich (nach baulicher genehmigung)?

    2. ist dieses auch kostengünstiger und in welche Richtung würde sich das bewegen? (nur grooooob geschätzt bitte..das reine abheben und Kniestock errichten... 5.000, 10.000, 20.000??)

    3. würde man den Dachstuhl abtragen, Kniestock bauen und Dachstuhl wieder aufbauen..ließen sich die Materialien des "alten" Dachstuhls wiederbenutzen??

    4. Kann jemand grooob schätzen was das abtragen, Kniestock (ca.60 cm) errichten und Dachstuhl wieder aufbauen (wenn möglich mit vorhandenem Material) + eindecken (mit den vorhandenen Ziegeln) kosten wird?? Alles ohne Fenster, Gauben, Dämmung, weiteres Material..reine Arbeits-gerüst-und co-kosten...
    (wie gesagt..nur grob...also 5.000. oder doch was richtung 20.000)


    Für eine einschätzung und gern auch andere Tips (bis auf den Tip Fachleute mit einzubeziehen..das ist nämlich geplant:cool:) bin ich dankbar.....
     
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  3. Wieland

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    planerische Festsetzungen der Örtlichen Baubehörde Stadtbauamt / Kreisbauamt erfragen
    ( Firsthöhe - Traufwandhöhe ) sogenannte Bauvoranfrage, sofern möglich, unverbindliche
    u. kostenlose Angebote einholen Fachplaner konsultieren.

    Grüße
     
  4. alex2008

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    1. In welchem Maße darf überhaupt gebaut werden, also rechtlich zulässig ist Was
    2. Art der Dachkonstruktion und Zustand derselben
    3. Was ist in der Gegend überhaupt an Fachbetrieben mit welcher Eignung vorhanden. Die Sache ist ja nicht sonderlich trivial
    4. Welche Anforderungen gibt es auf energetischer Seite (EnEV)

    Aus dem ganzen muß dann eben mit Tragwerksplaner und Architekt (ggf. mit Handwerkern zusammen) ein Konzept entwickelt werden.

    Eine Möglichkeit unter vielen wäre bspw. die Giebel abzubrechen und den neuen Wohnraum in Holzständerbauweise draufzusetzen.
     
  5. H.PF

    H.PF

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    Ja, die Methode von Alex ist eine ganz Feine...

    Man hat die Hütte schnell wieder dicht. Alles wird auf dem Blockplatz vorgerichtet, an einem Tag wird komplett abgebrochen und rausgerissen (vieles kann vorher schon erledigt werden von innen) und dann wird der Holzrahmen aufgestellt.

    Binnen 2 Tagen hat man das Gebäude wieder unter Folie stehen und kann im Trocknen arbeiten.

    MIR gefällt das immer sehr gut und Holzrahmenbau ist dafür in MEINEN Augen das Maß der Dinge...

    Schneller bekommt man das kaum zu...
     
  6. MrsX

    MrsX

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    Naja das ins Detail nur ein Fachmann präzise Aussagen machen kann war mir schon klar...daher hab ich ja nach einer grooooben RICHTUNG!!!!!!! gefragt; hierbei kommt es mir nicht auf 5000 Euro an.. Ich will vorbereitet sein ob einen Dachstuhl in angegebener Größe anzuheben kostengünstiger als abbauen und wieder aufbauen ist - mehr nicht. Natürlich kann das im Einzelfall wieder anders sein...aber darum geht es ja gerade nicht.

    ...und eben wissen ob man generell (nicht spezifisch) eine Dachanhebung empfehlen kann (wenn es denn dann möglich sein sollte).

    Das Behördengänge gemacht werden müssen, Genehmigungen eingeholt und Fachleute ans Werk gelassen werden müssen ist mir klar - sagte ich ja auch bereits;)
    Da wir aber erst am anfang von allem stehen und Begutachtungen und co eben noch etwas dauern könnten, möchten wir uns auf irgendwas einstellen...einfach um mal wieder ruhig zu schlafen:D

    Naja und ich denke mir wenn hier Leute mit Erfahrung und Grundwissen mitlesen, kann man sicher auch noch auf eine grobe richtung hoffen was die angegebenen Maßnahmen kosten KÖNNEN - wozu heißt es sonst Bau-EXPERTEN-Forum:p

    Also: Vielen dank an die die HILFREICHE Tips bzw. Antworten geben.
     
  7. alex2008

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    das auf irgendetwas einstellen wollen kann schon hinderlich sein.
    Hinderlich für die Lösungsfindung.

    Der Planer braucht im wesentlichen von Dir/Euch nur zwei Angaben:
    Wieviel Wohnraum soll geschaffen werden und Was darf es kosten.

    Ohne dass Vorort gesehen zu haben kann kein Fachmann sagen Was es kostet.
    Dass eigentliche Anheben des Dachstuhles (wenns denn geht) sicherlich nicht die Welt.
    Aber das Gewurstel für Giebelwand anpassen, Kniestock aufmauern
    Anschlüsse Dach-Wand neu machen und diese Arbeiten dann tw. unter erschwerten Arbeitsbedingungen
    Dass Ganze dann noch in der notwendigen Ausführungsqualität.
    Den Bau während der Bauzeit wetterfest halten
    usw. usw. usw.

    Da ist es Blödsinnig Dir ne Hausnummer zu nennen und anschließend verrennst Du dich in etwas
     
  8. Hfrik

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    Noch ne dumme Anmerkung von mir: wenn ich mir schon die ganze arbeit machen würde, dann richtig. Ob 60cm oder 120cm Kniestock wird kostenmässig fast egal sein, sind aber bei der Dachneigung bei der Fläche ein Riesenunterschied. Also wenns baurechtlich geht und der Geldbeutel irgendwie hergibt klotzen, nicht kleckern. Ist sonst später kaum mehr veränderbar.
     
  9. Bautine

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    Wir haben unser Dach (RMH) komplett abreißen und drei Steinreihen (60cm) aufstocken lassen. Kosten für Zimmermann, Maurer, Dachdecker und Material ~DM 50.000,- (incl. vier große Veluxfenster mit Außenrollladen).
     
  10. MrsX

    MrsX

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    VIELEN DANK - na das ist mal eine Aussage..was anderes wollt ich doch nicht. Danke:D
    Noch eine Frage dazu... waren in dem Preis neue Ziegeln und Holz mit drin oder habt ihr was von dem "alten" nutzen können?
     
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  12. H.PF

    H.PF

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    Heute kannst du locker die Währung von DM in Euro ändern und die Summe so lassen...

    Das ist ja schon 10 Jahre her, nicht vergessen...
     
  13. Bautine

    Bautine

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    Alles komplett neu. Wiederverwendung wäre aufwändiger gewesen und hätte nicht viel gespart.

    Aber auch ich würde heute 1 zu 1 umrechnen.
     
Thema: Dachausbau - Kniestock erhöhen...
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