Dachdämmung in Eigenleistung

Diskutiere Dachdämmung in Eigenleistung im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo, ich habe ein Einfamilienhaus Baujahr 1966, Satteldach mit Braas Frankfurter Pfanne eingedeckt. Es ist keine Dachisolierung vorhanden. Die...

  1. #1 Schwindelfrei, 19. August 2011
    Schwindelfrei

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    Hallo, ich habe ein Einfamilienhaus Baujahr 1966, Satteldach mit Braas Frankfurter Pfanne eingedeckt. Es ist keine Dachisolierung vorhanden. Die Sparren sind 8 * 16 cm stark. Unter den Sparren sind nur Heraklitplatten.
    Ich möchte nun gerne das Dach dämmen. Ich wollte so vorgehen: Eine komplette Sparrenbreite abdecken und dann jeweils die Pfannen von rechts nach links rüberlegen.
    Ich möchte gerne die Lattung drauflassen und einfach Dämmmaterial einbringen. Evtl. an den Sparren Leisten anschrauben um darauf Hartfaserplatten gegen Wind und Wetter anzubringen.
    Könnt Ihr mir da Vorschläge unterbreiten?
    Nach Abschluß der Arbeiten kommt eine Photovoltaikanlage auf das Dach.
    Vielen Dank im Voraus
     
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  3. githero

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  4. maveric00

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    Hallo,

    neben dem Hinweis auf die Nutzungsbedingungen hätte man noch erwähnen können, dass das Vorhaben, zumindest wie es hier geschildert wird, auf Grund von anscheinend mangelndem Fachwissen (welches praktisch nicht in kurzer Zeit über ein Forum vermittelt werden kann, u.a. deswegen die Nutzungsbedingungen) aber so etwas von in die Hose gehen muss.

    Stichwort Schimmelbildung in und unter der Dämmebene auf Grund fehlender Dampfbremse / falschem Dampfdiffusionsverhaltens.

    Deswegen als Antwort auf die gestellte Frage:

    Ja, man kann das Dach mit (aber nicht in) Eigenleistung dämmen. Allerdings sollte man sich an den Stellen, an denen man keine Ahnung hat, kostenpflichtige Hilfe nehmen. Zu nennen wäre hier als erstes jemand, der den korrekten Dachaufbau plant (unter Beachtung der gegebenen Umstände und Wünsche des Bauherren wie z.B. die Innenbekleidung nicht zu entfernen) und jemand, der dann auch noch vor Ort praktische Hinweise zur Ausführung der Arbeiten geben kann. Je nach handwerklichen Fähigkeiten kann das der Planer sein (quasi als Bauüberwachung für die eigenen Arbeiten), oder aber ein Dachdecker oder Trockenbauer (dem man dann als Handlanger zuarbeiten kann).

    Ich wage allerdings zu behaupten, dass sparrenweises Vorgehen ziemlich schwierig sein dürfte...

    Schöne Grüße,
    Martin
     
  5. jturtle

    jturtle

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    das meiste wurde schon gesagt..

    wenn noch eine PV-Anlage drauf kommt, würde ich zudem mal einen statiker bemühen...
     
  6. Eric

    Eric

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    Sagen wir mal besser, es geht so nicht fachgerecht, weil der Fragesteller allein damit die mit einiger Sicherheit fehlende Luftdichtheit nicht gelöst bekommt. Denn es fehlt dann auch noch die Unterspannbahn als Schutz der Dachkonstruktion gegen Feuchtigkeit aus unter den Ziegeln eingetriebenes Wasser und aus übersehenen/zu spät entdeckten Leckagen.

    Ist halt ein Bastler, der in den " blauen Dunst " schwierige Sanierungen selbst ausführen will. Hat da irgend ein Bastelforum wieder zugemacht?
     
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  8. #6 Gast360547, 19. August 2011
    Gast360547

    Gast360547 Gast

    bin mal ganz böse, so richtig böse

    Moin,

    in einer der Letzten DDH stand ein Artikel, den der Fragesteller (weshalb sagt mir eigentlichch der Nick "Schwindelfrei" etwas in meinem Hinterstübchen??) möglicherweise gelesen hat
    Es gibt zwei mir bekannte Hersteller, die wissentlich unsere Bedenken zerstreuen und negieren wollen.



    Passt ja irgendwie zu der Frage ;-)

    Und da eine abgeschlossene Berufsausbildung nicht ausdrücklich gefordert wird, könnte man(n)/frau sich ja hier das nötige Wissen aneignen.

    Im Ernst: Das - und schon gar nicht in Verbindung mit einer PV-Anlage - wird überhaupt nichts. Das kriegen selbst einige (selbsternannte) Profis nicht in den Griff.

    Grüße

    stefan ibold
     
  9. #7 Schwindelfrei, 26. August 2011
    Schwindelfrei

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    Danke für die Rückmeldungen,

    leider bin ich wohl missverstanden worden. So wie ich es mit der Dämmung vorhabe war es Standard in den 80ern und fr4ühen 90 zigern, da die "Dampfsperren, Folien" noch nicht so ausgereift waren und relativ schnell brüchig wurden. Das System mit den Hartfaserplatten hat so durchaus auch seine Nachteile, das ist mir schon klar.
    Ich möchte mein Haus ja auch gar nicht mit einem 2011 Standard dämmen.
    Bedenkt das die Ziegelsteine auch aus den 60zigern sind und auch ihre Schwächen haben.
    Ich hatte gehofft hier Hinweise auf den für diese Art besten Dämmstoff zu bekommen. Vielleicht kennt sich da jemand aus?

    Zur Statik, die prüft noch ein Architekt bei Beauftragung der Solaranlage(ist im Preis mit drin).

    Zu den Solateuren kann ich meinem Vorredner nur Recht geben, ganz viele sind da auf die schnelle "Mark" aus .
     
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