Dachneigung 48 Grad?

Diskutiere Dachneigung 48 Grad? im Dach Forum im Bereich Neubau; Wir planen gerade ein EFH. Wir dürfen Dachneigung bis 48 Grad machen, die ich auch gerne ausnutzen möchte. Spricht da was dagegen? Unser Planer...

  1. Gast

    Gast Gast

    Wir planen gerade ein EFH. Wir dürfen Dachneigung bis 48 Grad machen, die ich auch gerne ausnutzen möchte. Spricht da was dagegen? Unser Planer meint zwischen 45 und 48 Grad wäre kein großer Unterschied. (Haus 9 x 11 m) und 45 Grad wäre billiger, weil alles auf die 45 Grad ausgerichtet wäre (Ziegelabdeckungen, oder wie das heißt, Dachstuhl usw.)

    Wäre dankbar für Meinungen.

    HA
     
  2. #2 NBasque, 09.07.2003
    NBasque

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    Das ist

    gehoppst wie gesprungen.

    Kein Dachbauteil ist auf eine maximale Neigung von 45° ausgelegt.

    Sie erhalten lediglich geringfügig mehr Giebelwand- und Dachfläche.
     
  3. #3 Fossy Bär, 09.07.2003
    Fossy Bär

    Fossy Bär Gast

    45 grad

    dein Planer will nur sein 45grad Geo-Dreieck einsetzen.
    Ich hab auch 48 grad dachneigung.
    Kan man wohnlich ausnutzen bis zur Dachspitze.

    Fossy
     
  4. JDB

    JDB

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    interessanter wirz, wenn die max. Firsthöhe zusätzlich vorgeschrieben ist...
     
  5. #5 Michael Prieß, 09.07.2003
    Michael Prieß

    Michael Prieß Experte im Forum

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    .
    Das kann man noch weiterführen

    nämlich wenn man an die Traufenüberstand denkt. Da komme ich dann im Zweifelsfall bei gleichem Dachüberstand etwas tiefer und spare sogar noch an der teuren Fassade ;)
     
  6. berndk

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    Problem ist es höchstens für die Dachdecker: je steiler, desto ungemütlicher. Je nach Dachneigung ist die Deckung anders zu fixieren (sturmsicher), das macht das ganze u.U. teuerer.

    Ist es wegen Sonnenkollektoren, dass du jedes Grad ausnützen willst?
     
  7. MAB

    MAB Gast

    Nee, BerndK

    Das ist nämlich die typisch falsche Annahme. Umgekehrt ist richtig: je steiler desto bequemer für die Dachdecker. Da braucht man sich nämlich beim Eindecken nicht so tief zu bücken. Erspart Kreuz- und Knieschmerzen.
     
  8. jetter

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    Dat löppt
    wenn MB das sagt

    will ich nur noch zustimmend nicken und an mein Stalldach denken. Auaaua :D

    Ausserdem würden sich die Dachlatten bei mir nicht so durchbiegen - eher ziehn sich da die Nägel raus. ;)
     
  9. Gast

    Gast Gast

    @berndk: Grund

    Für mich hört sichs einfach am logischsten an. Je steiler, umso mehr Platz.
    Wahrscheinlich machts nicht wirklich viel aus, ich hab keine Ahnung wie man sowas ausrechnen könnte.
    Ist es denn wirklich so, dass bei den paar Grad die Ziegel anders befestigt werden müssen?

    Gruß

    HA
     
  10. MB

    MB Gast

    Nöö

    Da kommt es schon mehr auf die Art des Ziegels an. Ansonsten macht es keinen Unterschied, ob das Dach 45 oder 48° geneigt ist.

    Je steiler, desto früher breiter :Brille

    Formsteine, die auf Dachneigung zugeschnitten sind, gibt es nur bei Mansarddächern. Den Grat- und Firstziegeln ist die Dachneigung egal. Befestigung hängt von vielen Faktoren ab, z.B. Windlastzone.

    Traufbleche etc. werden ohnehin objektbezogen gekantet.
     
  11. berndk

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    Den Einwand von wegen bequemeres Eindecken steiler Dächer habe ich ja geahnt: ich meinte mit ungemütlicher auch eher das Bewegen auf der bereits eingedeckten Fläche. Aber ist ja egal, das verteuert die Sache jedenfalls nicht.
    Die Sache mit den tendenziell mehr Befestigungen ist schon so, wie ich gesagt habe. Je steiler, desto mehr. Z.B. folgende Herstellervorschrift:
    http://195.212.102.65/sixcms/detail.php?template=articles&id=3134&_level2id=1740&_lang=at

    Bei bramac etwa ist die Grenze, ab der jeder dritte (!) Dachstein mit Sturmklammer zu befestigen ist, genau 45 Grad! Da macht es z.B sehr wohl einen Unterschied, ob 45 oder 48o.
     
  12. MAB

    MAB Gast

    Sag ich doch

    Es hängt mehr vom Ziegel ab. Außerdem würde ich ohnehin klammern. Sooo teuer ist das nun auch wieder nicht.

    Verbindlich sind übrigens die Fachregeln des Dachdeckerhandwerks. Die unterscheiden natürlich nicht nach dem Hersteller der Ziegel.

    Oder glaubt jemand im Ernst, daß bei einem 48° geneigten Dach bei Sturm die Ziegel durch die Gegend fliegen, während das Nchbardach mit 45° völlig ruhig liegt?

    Ach so: Gauben haben strömungstechnisch so ihre Tücken. Das wird aber von keiner Fachregel berücksichtigt.
     
  13. jetter

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    Dat löppt
    Kaisers Bart

    zusammen sollte es passen - das Haus und das Dach und überhaupt.
     
  14. #14 Herr Zack, 10.07.2003
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    "je steiler desto mehr platz..."
    ich favorisiere: je länger und schmaler, desto mehr platz. :-)

    herr zack
     
  15. Bruno

    Bruno

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    "ich hab keine Ahnung wie man sowas ausrechnen könnte"

    da kann geholfen werden:
    Windows\Start\Programme\Rechner
    Ansicht\Wissenschaftlich
    45
    tan
    *
    Hausbreite
    /
    2
    =
    M+
    CE
    48
    tan
    *
    Hausbreite
    /
    2
    =
    -
    MR
    =
    zusätzliche Firsthöhe

    das macht schon was aus. Je nach Planung können 50 cm mehr Höhe im Spitzboden entscheidend für die angenehme Begehbarkeit sein. Etwa 1 m2 Wohnfläche ergibt sich auch. Die 1,50-Meter-Linie verschiebt sich um (1,50-1,00)*(tan 48° - tan 45°) nach außen. Der eine m2 ist allerdings mit ca. 10 m2 Dachfläche und ca. 5 m2 Fassadenfläche teuer eingekauft (2.000 €).
     
  16. berndk

    berndk

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    verbindlich ist letztlich das, was im Vertrag steht:
    jede durchschnittliche Ausschreibung hat in den AVB einen Passus, dass die Montage- und Einbaurichtlinien des jeweiligen Herstellers zu beachten sind. Natürlich gibt es Professionisten, die sich über dieses und anderes hinwegsetzen, da freuen sich dann aber letztlich nur die RA...

    Nur so nebenbei: 45 o = 100% = die Haftungsgrenze, d.h. ab dieser Neigung beginnt man abzurutschen ...
     
  17. Bruno

    Bruno

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    Aber nur bei Haftreibung = 1 ;)
    Schumis Ferrari würde auch bei 48° noch auf dem Dach stehen.
     
  18. MAB

    MAB Gast

    Wo meßt Ihr denn die Dachneigung?

    Auf den Dachsteinen oder auf dem Sparren? Denn wenn der Sparren 48° Neigung hat, haben die Steine wieder 45° :)

    Aber Dachdecker mit Front- und Heckspoiler sind selten :)
     
  19. berndk

    berndk

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    Die 100% Steigung als Haftungsgrenze verstehen sich selbstverständlich ohne Berücksichtigung von Adhäsions- bzw. Reibungskräften (auch Schuhprofile usw. spielen eine Rolle)
     
  20. MB

    MB Gast

    Hä?

    Wa bleibt denn dann noch übrig :confused:

    Müssen sich dann Dachdecker ohne Reibung schon bei 1° DN anschnallen? :winken
     
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