Dachschrägen nachträglich Isolieren

Diskutiere Dachschrägen nachträglich Isolieren im Energiesparen, Energieausweis Forum im Bereich Altbau; Hallo ich zerbreche mir schon länger den Kopf. Folgende Situation-- Dachgeschosswohnung mit Dachschrägen, die mit Rigips verkleidet sind....

  1. Gartenopa

    Gartenopa

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    Hallo
    ich zerbreche mir schon länger den Kopf. Folgende Situation-- Dachgeschosswohnung mit Dachschrägen, die mit Rigips verkleidet sind. Vermutlich ist auf dem Rigip 1-2 cm Styropor drauf. Dann 14 cm Luftschicht und dann kommt die Schalung des Dachs, auf dem BituSchindeln sind.
    Mieter klagen über Kälte und hohe Heizkosten....ist ja auch verständlich.
    Ich möchte die Schrägen nun nachträglich isolieren, aber auch keinen Fehler machen. Meine Planung wäre Steinwolle von oben in die "Fächer zu schieben . Stärke 120 mm damit ca 20 mm Luft zur Schalung bleiben und sich so kein Schwitzwasser usw. bildet. In 2 oder 3 Jahren soll das Dach von neu eingedeckt werden. Da könnte man evt. eine Dampfsperrfolie o.ähnl. verbauen.
    Zunächst will ich aber die Schrägen isolieren, damit der Mieter Heizkosten spart.....
    Seht Euch mal die Fotos an, dann versteht man was ich meine.
    Viele Grüße und ich freue mich auf Vorschläge :28::28:

    Der Gartenopa
     
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  3. R.B.

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    Dampfsperre wäre raumseitig zu montieren. Dazu brauchst Du nicht das Dach abdecken.

    Gruß
    Ralf
     
  4. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Vergeß es...

    ... mit dem reinschieben, das haben schon Generationen vor Dir versucht. Das Elend siehste ja auf Bild 3, da hat sich auch so ne schöne "Wurst" gebildet. Wenn Du da jetzt versuchst von oben was reinzuschieben, wirds nicht besser aussehen.

    Da mit was anderem jetzt anzufangen wird ewig ein gebastel bleiben. Frage zunächst wäre, ist im Schrägenbereich (da, wo die Wohnung ist???) ne funktionierende Dampfsperre??
     
  5. #4 Gast943916, 26. August 2010
    Gast943916

    Gast943916 Gast

    :28:
     
  6. #5 Jürgen Jung, 26. August 2010
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    Wenn in 2-3 Jahren neu eingedeckt werden soll, dann macht es wenig Sinn jetzt schon mit zum Scheitern verurteilten Dämmaktionen Geld aus dem Fenster zu werfen. Denn was jetzt an Dämmung eingebaut wird, ist bei der Umdeckung abgängig, da wird man das Elend dann sehen, was man jetzt im Verborgenen produziert hat.

    Dann gebe lieber den Mietern von diesem Geld einen "Heizkostenzuschuss" und mache es in 2-3 Jahren richtig.
     
  7. #6 Ralf Dühlmeyer, 26. August 2010
    Ralf Dühlmeyer

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    @ Ralf und Rübe

    Dampfsperre ist das ein, viel wichtiger ist eine luftdichte Schicht!!

    Sonst gibts ne Tropfsteinhöhle. Gerade wenn da Bitu-Schindeln drauf sind.
     
  8. Gartenopa

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    Hallo
    ob da eine funktionierende Dampfsperre ist, weiß ich nicht. Da offensichtlich ja schon bei der Dämmung damals gespart wurde, vermute ich mal "NEIN".
    Nun ja.. da die Wohnung bewohnt ist und obendrein frisch renoviert, scheidet der Einbau der Isolierung und Dampfsperre von innen wohl aus.

    Gruß
    Gartenopa
     
  9. Gartenopa

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    Hallo
    danke für den Beitrag. Warum gibt es eine Tropfsteinhöhle ? Die ist zur Zeit auch nicht zu sehen, und der extreme Temparaturunterschied (Tag Nacht) usw. hat bisher weder zur Schimmel oder Tropfsteinbildung am Holz geführt. Zur Zeit isoliert ja nur die Luftschicht. :confused::confused:

    Ich wäre sehr dankbar für eine Begründung ( auch was die Bituschindel betrifft)

    Gruß
    Gartenopa
     
  10. Gartenopa

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    Was ist von einer leichten, losen Schüttung wie z.B Styropor, Perlite zu halten. Damit kann ich jeden Hohlraum füllen....
     
  11. #10 Ralf Dühlmeyer, 26. August 2010
    Ralf Dühlmeyer

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    Schüttung geht nicht, weil diese die Belüftung zumachen würde.
    Tropfsteinhöhle, weil sich der Taupunkt deutlich verschiebt und es bei einer luftundichten Innenverkleidung zu massivem Tauwasserausfall in der Dämmung käme.
    Dieses tropft irgendwann nach innen ab - Tropfsteinhöhle
    Bitumen verschärft das zusätzlich, weil es keine Feuchte durch die Dachfläche rauslässt wie z.B. bei Ziegeln (Achtung - für Laien vereinfacht)
     
  12. Gartenopa

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    Hmm
    dann muss ich mein ganzen Konzept ja erneut überdenken. Ich habe mit einigen Dachdeckern gesprochen um die Ausführung der geplanten Neueindeckung des Dachs zu klären. Einhellig kam die Aussage, die vorhandenen Bituschindeln auf alle Fälle auf dem Dach zu belassen und auf die alten Schindeln eine Konterlattung aufbringen sollte um dann mit Beton oder Tonpfannen einzudecken. Spart die teure Entsorgung der Bituschindeln. Eine Dämmung als Aufdachdämmsystem würde unverhältnismäßig teuer.
    Damit habe ich also ein Problem und immer noch keine Isolierung der Wohnung. Was wäre denn von einer 60 -80 mm Steinwolledämmung zu halten. So verblieben noch ca 40 -60 mm Luft über den Isolierung zur Luftzirkulation. Die Stärke brungt sicher schon mehr als garnichts zu machen, oder ?
     
  13. #12 Ralf Dühlmeyer, 26. August 2010
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    Wenn jetzt irgendwas an Dämmmaßnahmen passiert, muss die EnEV 2009 eingehalten werden.

    Ich waage schon zu bezweifeln, dass das mit 120 mm hinzubekommen ist, aber noch dünner - never ever.

    Das ganze alte Krams runter, die Sparren aufdoppeln, Luftdichtschicht incl Dampfsperre rein, dämmen, und neu eindecken.
     
  14. Gartenopa

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    Nun ..
    das führt hier zu nichts .... Ich kann nicht 50.000 Euro in die Hand nehmen um diese Komplettsanierung des Dachs vorzunehmen. (wenn das übehaupt reicht)
    Es handelt sich um eine Mietshaus mit preisgebundenem Wohnraum. Selbst über die KFW ist das ganze absolut unwirtschaftlich.
    Mir sind die ganzen Verordnungen rerlativ egal und ich will nur mit möglich wenig Geld einen guten Effekt erreichen.
    Klar müssen Archtitekten sich an die Gesetzlichen Vorgaben halten, nur wer soll das denn bezahlen ??
    So isses wohl in Deutschland. Tolle Ideen, super Produkte, fachkundige Ingeneure, aber die Zeche muss der doofe Kunde am Ende zahlen.
    Egal ..
    Danke für die Zuschriften
     
  15. jturtle

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    beim nächsten mieterwechsel, gkp abreißen und von innen dämmen...?!
     
  16. mls

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    warum die schrägen?
     
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  18. Vossi

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    Den ganzen Verordnungen ist es sch... egla ob es Dir egal ist. Ein kleines bißchen Vernunft steckt hinter der EnEV. Murks da nicht rum, Du würdest das als Mieter auch nicht haben wollen.
    Einblasdämmung, wenn die Schindeln runter kommen und eine diff. offene Unterspannbahn verbaut werden kann bei Neueindeckung, könnte machbar sein. Sollte der Dachmann Deines Vertrauen berechnen (lassen) können...
     
  19. Gast360547

    Gast360547 Gast

    nix da

    Moin,

    das Ganze muss mal geordnet werden.

    1. Bitumenschindel = zwingende Hinterlüftung vorgeschrieben.

    2. Wenn Rückbau derselben = nicht soooo teuer wie oft behauptet

    3. Einblasdämmung nur dann, wenn sichergestellt ist, dass wirklich luftdicht ist. Also VOR Beginn der Ausführungen blower-door-test zur Leckageortung

    4. Nach EnEV gilt diese als erfüllt, wenn der Sparren voll gedämmt wird, womit ist leider so ziemlich egal.

    5. Wenn gesichert ist, das Luftdichtheit vorliegt, dann KÖNNTE man EVENTUELL unter Berücksichtigung der inneren Konstruktion Dämmung einblasen und zusätzlich oberhalb der Schalung eine Mifa als Aufsparrendämmung anordnen.

    6. alles nur unter dem Vorbehalt eine Ortsbeschtigung und genauen Analyse des Bestands!!!!!!!!!!

    Grüße

    stefan ibold
     
Thema: Dachschrägen nachträglich Isolieren
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