Dämm - Bodenplatte

Diskutiere Dämm - Bodenplatte im Beton- und Stahlbetonarbeiten Forum im Bereich Neubau; Hallo Experten! Ich stehe in den ersten Überlegungen ein Haus zu bauen und informiere mich zur Zeit ausgiebig im WWW. Dabei bin ich auf die...

  1. Thorsten

    Thorsten Gast

    Hallo Experten!

    Ich stehe in den ersten Überlegungen ein Haus zu bauen und informiere mich zur Zeit ausgiebig im WWW.

    Dabei bin ich auf die unter anderem auf die Dämmbodenplatten
    gestoßen.
    Das Prinzip hört sich für mich ganz gut an, sind da Ihrer Meinung nach irgendwelche Gründe die gegen das Prinzip sprechen? (Das einzige was mir Bedenken macht sind eventuelle Körperschallübertragungsprobleme)

    Vielen Dank im Voraus füe Ihre Einschätzung

    mfG
    Thorsten
     
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  3. #2 Bauherrensohn, 22. Oktober 2004
    Bauherrensohn

    Bauherrensohn Gast

    Hallo,

    es handelt sich dabei um eine Bodenplatte , die anstatt mit Baustahlmatten mit Stahlfasern armiert werden soll.

    Im Industriehallenbau ist dies eine übliche Technik. Das ist Herrn Lebski's Fachgebiet. Er wird sich sicher noch zu Wort melden.

    Ansonsten nutze doch mal die Suchfunktion hier im Forum und bei bau.de und suche nach Stahlfaser oder Faserbeton, Faserarmierung bzw. andere Kombinationen dieser Worte.

    Im Einfamilienhausbau wwerden Stahlfasern durchaus kritisch angesehen.

    Ich glaube nicht, daß die angebliche Zulassung für den Einfamilienhausbau gilt - eher für den Hallenbau.
    Dieser wird allerdings von spez. Fachfirmen ausgeführt und nicht vom Maurerbetrieb um die Ecke.

    Nutze und diskutiere Deine Ideen ausführlich in den Foren. Das sind die derzeit besten neutralen Infoquellen - Ein Dank dafür an die Fachleute !!!

    Gruß
    Max
     
  4. PeMu

    PeMu

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    Na, ja deren Zeit ist auch abgelaufen. Da wird's Zeit mal auf die neue Norm umzustellen.

    Übersetzung: DIN 1045 (alt) 17.9 = Bauteile aus unbewehrtem Beton

    Und Stahlfaserbeton nach DIN 1045 ist mir irgendwie entgangen.

    Und ultrabau - kostenoptimiert, so wie es aussieht in jeder Hinsicht. Der Bauherr muss sich fragen, ob er so etwas möchte. :D


    (technischer Exkurs: im EC2 (Eurocode) und der neuen DIN 1045 hat man sich einem Thema angenommen: Mindestbewehrung. -> aktiver Verbraucherschutz. Damit nicht zu viel Unfug mit dem Wettbewerb "wer kann am meisten Bewehrung weglassen" getrieben wird. Das heißt nicht, das es auch seriöse Firmen mit Bauweisen und Tragwerksplaner gibt, die mit dem Thema umgehen können. Nur erfordert dies schon einige Kenntnisse und Erfahrung.)
     
  5. Thorsten

    Thorsten Gast

    Bewehrung

    Die Art der Bewehrung ist bei diesem System ja frei wählbar. Nur von der Kostenseite her gesehen empfehlen die Stahlfaserbeton.

    Mich interssiert hauptsächlich ob die Idee der isolierten "Wärmeschutzbodenplatte" tatsächlich wohl so vorteilhaft sein kann wie dargestellt. Angeblich spart man ja 'ne Menge Beton und die Bodenplatte muß nicht mehr zusätzlich raumseitig gedämmt werden.

    Ich stelle mir das dann bestenfalls so vor: es reicht eine dünne FB-Heizung (Kapillarheizmate) reinzulegen, aufgießen / ausgleichen das man die so grad' nichts mehr sieht - und fertig.

    Wenn DAS so funktioniert wäre das System wirklich unschlagbar günstig - aber warum baut dann nicht jeder so?

    Wie bereits geschrieben, den einzigen mir als Laie ersichtlichen Schwachpunkt sehe ich in einer eventuellen schlechten Schallisolierung.

    @PeMu

    Sorry ich bin Laie und kann Dir leider nicht ganz folgen. Was sieht denn daran schlecht aus oder wie sollte es besser aussehen? Ich denke wenn ein Haus darauf steht und die Außenseiten verputzt sind sieht man doch eh nicht mehr wie die aufgebaut wurde.

    Thorsten
     
  6. #5 Oggy, 22. Oktober 2004
    Zuletzt bearbeitet: 23. Oktober 2004
    Oggy

    Oggy

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    Moin, bin Baulaie aber kann mich noch ein eine Diskussion zu einer vergleichbaren Konstruktion "Thermgrund" erinnern.


    Fakt: In Schweden werden sehr viele Holzhäuser auf solch einer Gründung gebaut.
    Ich glaube die Ansprüche an ein Haus in Schweden sind nicht ganz so perfektionistisch wie bei uns. (Ebenheit des Fussbodens z.B.) *edit

    Schwachstelle eins ist die Statik, ob das "Styropor" überhaupt ein schweres (Ziegel-*edit) Haus ohne Setzung tragen kann.
    Die Details Fundamenterder und Leitungsdurchführungen wurden selten erklärt.

    Ganz Übel wurde es wenn das Haus eine Verblendschale als Ziegel bekommen sollte. Einerseits muss diese schwere Schale auf Beton stehen, andererseits soll die Betonplatte ja am Rand nicht wie eine Umlaufende Kühlrippe rausstehen.
    Was da bisher vorgestellt wurde, war unter alle Kanone und oft nur verschleiert dargestellt.


    Bei Artus gibt die HP ja auch nicht viel her, aber zumindest hat deren Extraverblenderelement eine 2 Säulenreihe für den Verblender.

    Aber was mich als Laie stört, es ist "Styropor" grün angenebelt ! Bei weichen Böden sind extra Fundamente unter den Schalelementen nötig. Die Abfallreste (halbierte Säulenkerne) unter der Platte trägen nicht in der Fläche und bei tragenden Innenwänden muss dort die Dämmung unterbrochen werden.

    Beim Einfüllen des Betons, bleibt es ein Rätsel, ob sich die Säulen und die "Ringbalken" unten am Säulenfuß richtig füllen.

    "Styropor"in feuchter Erde halte ich für bedenklich und die Außenfläche muss verputzt werden, sonst nagen sich die Mäuse rein.





    Der Bodenaufbau innen wird nicht wirklich einfacher, Leitungen können nicht nacher in der Trittschalldämmung versteckt werden. Parkett direkt auf dem Beton soll auch Probleme machen.


    Aber für ein schwedisches Holzhaus fände ich das eine Alternative, da dort das Randproblen gut gelöst werden kann. (allerdings wenn schon Holzhaus, dann mit Kriechkeller und Holzboden im EG!)



    Grüße Andreas
     
  7. #6 C. Schwarze, 22. Oktober 2004
    C. Schwarze

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    Wenn geizen, dann richtig!
    laßt die Fasern doch auch weg, ging früher doch auch mit Stampfbetonwänden und ein par cm um den Keller begehen zu können.

    Habe letzte Woche einen echten deutschen Bautrupp live als Zuschauer erleben dürfen.
    Haben kurz in der Schalung die Noppenbahn(schönen Gruß an Herrn Ebel) auf feinen Splitt ausgelegt, Erder rein, und Stahlfaser druff. Abends, da es geregnet hat, ist noch ein Teil der Kellerböschung auf die nasse Bopla abgerutscht.

    Einen Bauherrn im klassischen Sinne gibt es nicht, die Hütte wird später wenn Putz und Estrich drin sind, über eine Bank oder Immobilienfirma vertickert.

    Hätte vielleicht doch Bilder machen sollen, und später den Käufer fragen sollen, ob er sie mir abkaufen will, falls er Mängel oder Baupfusch nachweisen will.
    Den Euro für die CD im Schrank hätte ich gern übrig, wenn später daraus 100 Euro werden.
     
  8. #7 Torsten Stodenb, 22. Oktober 2004
    Zuletzt bearbeitet: 22. Oktober 2004
    Torsten Stodenb

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    Oggy hat zum Thema Thermgrund ziemlich viel Unsinn und vereinzeltes Richtiges geschrieben. Nur habe ich absolut weder Zeit noch Lust, mich auf eine erneute fruchtlose Diskusssion über dieses Thema einzulassen. Ernsthafte Interessenten für diese fortschrittliche Technik, die sich allerdings in mehreren Punkten wesentlich von der sächsischen Variante ARTUS unterscheidet, erhalten von mir aber selbstverständlich Auskünfte bzw. Unterlagen samt Zulassungsbescheiden, aber nicht im Forum.
    Über ARTUS ist auch sehr oberflächlich und im Blablastil hergezogen worden. Wohlgemerkt, ich möchte kein Urteil über diese Konstruktion abgeben, da sie auch für mich neu ist. Nur zu bedenken geben möchte ich, dass der Hersteller immerhin ein RAL-Zertifikat führt! Das zählt für mich immer noch dreimal mehr als das Urteil irgendeines beliebigen Architekten oder Maurermeisters. Also relativiert mal schön und denkt nach, bevor Ihr die Tastatur quält. Fragen ist o.k., Behauptungen aufgrund von Vermutungen aufstellen aber nicht.

    p.s.: Noch was zum Thema "perfektionistische Ansprüche der Deutschen an ein Haus": Das ich nicht lache! Meine 24. deutsche Bodenplatte war nahezu perfekt, und das war sehr außergewöhnlich! Denn alle anderen vorher waren mehr oder weniger schlecht ausgeführt, einige waren die reine Katastrophe! Eine war 1 m zu breit, dafür mussten noch schnell Streifen aufgespachtelt werden, die die Wände aufnehmen konnten. Eine war alles andere als rechtwinklig, so dass die Wand an einer Stelle fast 10 cm überstand. Dafür stand woanders die Bodenplatte über. Fast alle hatten erheblich Vertiefungen und einige diagonale Höhenunterschiede bis zu 2,7 cm! Die Antworten der (deutschen) Maurer waren immer gleich: Das ist kein Mangel, das ist nach DIN innerhalb der Toleranz! Na ja, aber nicht für ein Fertighaus, :-(. Wer einmal die Präzisionsarbeit schwedischer Bauprodukte gesehen hat (und zwar insbesondere bei jenen Bodenplatten), der kann über die hiesigen selbstgefälligen Überheblichkeiten nur noch lachen (oder weinen).
     
  9. PeMu

    PeMu

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    Nachdenken kostet extra.
    "RAL-Zertifikat führt!"

    Wofür?

    "Das zählt für mich immer noch dreimal mehr als das Urteil irgendeines beliebigen Architekten oder Maurermeisters."

    Was ist damit gemeint?
     
  10. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    klar ... "damit" bin ich gemeint (!)

    http://www.bau.de/forum/werhat/2959.htm

    und des ging sogar noch schärfer weiter ... "des" erspar ich euch aber (!) ... "des" Thema iss es ned wert sich den Kopf drüber zu zerbrechen ... mer sag ich dazu nimma ... "wer" Lust hat soll diese ah so kostengünstige (haha) Dinga einbaun ... "meine" Bedenken dazu stehen in dem einem Tread ... "ihr" könnt ja selber mal recherieren ob man die eine- oder andere Frage von mir beantwortet bekommt ... damit die Zweifel ausgeräumt und die Eierlegende Wollmilchsau entdeckt werden kann .... wenn´s sein muss einfach PN dann gibt´s den 2ten Tread der ned ganz jugendfrei ablief :)
     
  11. #10 Oggy, 23. Oktober 2004
    Zuletzt bearbeitet: 23. Oktober 2004
    Oggy

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    Na so kommt wenigstens Leben in den Beitrag :p !

    Hab ja oben auch geschrieben "Baulaie" wer also Expertenwissen sucht, braucht ja nicht weiterlesen.

    Interessant war, das ein Schwedenhausvertriebspartner hier , der selbst natürllich schon 10 Jahre nun einem Holzhaus lebt, sagte "ein 2tes mal würde ich mit Kriechkeller bauen"

    Vorteil:
    Das Holz beginnt erst 50cm über Bodenniveau
    Instalationen sind immer zugänglich


    Ich denke für ein Holzhaus passt es einfach besser.




    Grüße Andreas
     
  12. PeMu

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    @Josef und die Beteiligten:

    Mann, da gings aber heiß her. :frust


    Ich habe die Seiten von Dämm - Bauelemente nochmals durchgesehen und bleibe mindestens bei meiner Einschätzung.

    Was mich an dem Angebot vor allem stört:
    - Die ganze Aufmachung möchte klarmachen, das ist die Lösung. Es gibt nix besseres.
    - Alles ist seriös. Die Bauweise bewegt sich im Rahmen der Normung.

    Und nix ist. Der Bauherr soll nämlich einen Freibrief unterschreiben, dass hier außerhalb der Normung gebaut wird. :deal Und wird nicht darauf hingewiesen. Im Gegenteil. Der Baulaie erkennt dies nicht. Die Seiten sind so voll von dicht an der Wahrheit vorbei. Gruselig. :mauer

    Das Beste finde ich aber: Erdbebensicher und Hochwasserfest. :respekt
     
  13. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Zu Dämmelemente

    Zitat aus der Website

    « (Versuchs- und Entwicklungs-abteilung der Arbeitsgemeinschaft tech-nischer Umweltschutz) wurde als eine Fachabteilung des Handwerksbetriebes »ELEKTRO-SERVICE-a.Tippner« gegründet und ökonomisch unterstützt.
    Eine von »ARTUS- Saarland« übernommene Idee, als rein geistiges Erzeugnis ohne Praxisnähe, wurde von der Fa. Tippner als technisches Produkt entwickelt und nach rund 20 Monaten Experimentalbau zur Produktionsreife gebracht. :irre
     
  14. Oggy

    Oggy

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    Ich kann mich dran erinnern, das die bei "einfach genial" mal mit dabei waren.

    http://www.mdr.de/einfach-genial/erfindungen/528198.html


    Die Idee ist doch ansich nicht schlecht, man nehme Thermogrund und schneide Röhren für Betonstelzen hinein, um die Lasten auch direkt an das Erdreich darunter abzutragen.

    Aber als die ihren Abfall als Bodenplattendämmung dann auf die Erde legten runzelte sich schon meine (Baulaien!-) Stirn.


    Andreas
     
  15. #14 Torsten Stodenb, 23. Oktober 2004
    Torsten Stodenb

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    Wenn Du krank bist, zieh' in ein Holzhaus. Wenn das nicht hilft, geh' zum Arzt. (schwed. Sprichwort)
    Hallo oggy!

    Die gechlossene Holzkiste mit Rundumdämmung, praktisch als relativ geschlossenes System, ist mir subjektiv ja auch sympathischer als die Wände auf einer Betonplatte. Aber 1994 habe ich mal an einer Studienreise mit einer Gruppe Architekten und Holzbauleuten nach Schweden teilgenommen. Da referierte ein Prof. der Uni Lund (Forschungsschwerpunkt Bautechnik etc.). Und er stellte auch die verschiedenen Fundamentsysteme für Holzhäuser, die Erfahrungen mit ihnen und ihre Vor- und Nachteile dar. Eine Aussage, die auch beim Mittagessen von einem anderen schwedischen Bauingenieur bestätigt wurde, war allerdings, dass man mit den Kriechkellern durchaus zwiespältige Erfahrungen gemacht hat. Und zwar bekommt man systembedingt das Problem der Feuchtigkeitsabdichtung von unten nicht wirklich sicher in den Griff. Und es wurde gesagt, dass man in Schweden zunehmend Betonbodenplatten baut, wie es in Deutschland üblich sei. Das sei sicherer. Allerdings nimmt man dann schon die bewährten vorgefertigten und auf den mm passenden Elemente des Systems wie z.B. bei der Fa. Thermogrund.
    Auf festen Boden soll man die ja auch bauen, wenn es auch in einem Fall bei einem kleinen 1-geschossigen Haus mal auf einer Sanddüne praktiziert wurde.
    Ich habe mal 40 cm zusätzlich ausheben und wieder auffüllen müsssen, bevor die Schotterschicht kam, auf der die Konstruktion liegt. Also auf Experimente kann ich gern verzichten, und wenn Pfahlgründung angesagt ist, dann kommt für mich eine solche Platte eben nicht in Betracht.
     
  16. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "hehe"

    danke für den Link Oggy
    .
    Orginalzitat
    ---------------
    Eine spezielle Isolierschicht bedeckt das Fundament. So wird das Haus von unten komplett vor Kälte und Nässe geschützt. Weitere Vorteile des Systems sind erhebliche Material- und Arbeitszeiteinsparungen im weiteren Ausbau, da etliche Arbeitsschritte durch die Rundumdämmung überflüssig werden. Das führt im Endergebnis zu einem Preisvorteil bis zu 35 Prozent
    gegenüber traditionellen Bodenplatten.
    ----------------
    "ich" schmeiß mich jetzt weg ... 35% Einsparungen und ich Trottel überleg täglich wo ich noch was einsparen könnte :D

    "kommen Sie staunen Sie hier werden Sie elektronisch verarscht" :irre
     
  17. Skeptiker

    Skeptiker Gast

    Sorry

    Ich hoffe, es paßt hier rein. Nach einer Untersuchung dieses Prinzips konnten die hier gestellten Vermutungen nicht bestätigt werden. Zumindest habe ich keinen Bewei gefunden, daß es nicht funktioniert.

    Andererseits wundere ich mich, daß WDVS mit derselben Selbstverständlichkeit akzeptiert wird, wie die EPS-Lösung unter der Bodenplatte in Bausch und Bogen verbannt wird. Hat denn wirklich schon jemand konkrete Erfahrung oder Erkenntnisse? Die würden mich interessieren, weben weil ich nichzts gefunden habe.

    Zurück zum WDVS: hier haben wir- kaum zu glauben aber wahr - Maden gefunden! Bis zu 40 mm lange, die sich im expandierten Polystyrol tummelten.

    Entschuldigung, ich weiß, das sowas eklig ist. Aber vielleicht hat das auch was mit den Specht-Schäden zu tun?

    ich bitte um Antworten von leuten die konkrete Erfahrungen nachweise können. Wenn das nicht in dieses Thema paßt, bitte löschen. Ich suche dann eben woanders.
     
  18. mls

    mls Bauexpertenforum

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    rückschritt?

    wenn jeder seine konkreten erfahrungen in die zukunft extrapolieren würde - wo kämen wir da hin? nach schweden? :)
    es gibt für das bauen einen klar definierten kanon.
    din, abz, zie - ohne das geht nix - und das steht glücklicherweise über individualmutmassungen.

    bauteile/bauverfahren die in das gültige reglement nicht reinpassen, stellen e. verstoss dar.

    gesammelte konkrete erfahrungen der normenausschüsse oder der zulassungsstellen - oder die nichtzulassung von baustoffen/bauverfahren wegen fehlender konkreter erfahrungen - sind sowohl verbindlich als auch bezgl. datenbasis sicher objektiver als (interessenbehaftete) einzelerfahrungen.

    "konkrete erfahrungen" gibt´s in forschungsberichten - ob allerdings maden in eps dazugehören? :p
     
  19. Skeptiker

    Skeptiker Gast

    Die Antwort hat mir jetzt nichts neues verraten. Das ist Grundwissen.

    Nur haben eben auch WDVS Zulassungen. Hindert das die Spechte daran, Löcher reinzuhacken? Muß man den Spechten erst das Lesen beibringen?

    Spaß beiseite: wir wissen doch, wie Normen und Zulassungen entstehen. Ein Wort wird zwar oft benutzt, in diesem Zusammenhang aber eher mißbraucht: NEUTRAL. Nichts ist da neutral, es sind handfeste wirtschaftliche Interessen.

    Um noch mal auf die EPS-Bodenplatten zurückzukommen (Markenname egal): wie kann etwas denn anerkannte Regel der Technik werden? Wohl doch nur, wenn es sich in der Praxis bewährt hat. Aber wie soll das gehen, wenn man es nicht ausprobiert?

    Genau darum ging es nämlich bei dem Auftrag: Langzeitauswirkungen festzustellen.

    Meine eigenen Vorurteile wurden dabei widerlegt: es ist eben nicht "abgesoffen". Allerdings haben wir noch keine Platten im Lastfall drückendes Wasser untersucht. Das erfolgt erst in den nächsten Wochen.

    Die bis jetzt aufgelaufene Statistik sagt jedenfalls aus, daß es funktioniert. Wider den Zulassungen und anerkannten Regeln der Technik.

    Vielleicht sollte man einfach nur den Käufern reines Wasser einschenken: es ist ein Experiment. Jedenfalls in Deutschland
     
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  21. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "ich" war dann mal so frei

    und hab die URL samt Herstellernamen gelöscht (!) ... "warum" ? ... weil bei dem anderen Tread mich diverse Dämmhersteller sich bei mir über Rufschädigung beschwert haben ... "und" Ihr könnt euch vorstellen daß ich auf solch eine Fortsetzung keinen Bock habe ... "ahja" mein Fragekatalog konnten die mir damals auch "nur" vereinzelt beantworten ... "des" wollten die in einem persönlichen Gespräch rüberbringen :irre
     
  22. Thorsten

    Thorsten Gast

    Fazit?

    Hmm... ich (der der den Thread ins Leben gerufen hat) muß mir nun aufgrund der vielen Beiträge hier mein Urteil bilden zu dem System: ein klares Jein :confused:

    Die Lager spalten sich hier ja erheblich: Auf der einen Seite das eigentlich gefragte Bauexpertenteam. Auf der anderen Seite mein "Vornamensvetter" (Hut ab - alleine gegen das Team) und der Rest mit für mich durchaus hilfreichen Einschätzungen in der Mitte.

    Da ich vorhabe massiv zu bauen, lass ich das mit der Platte wohl lieber, für ein Holzhaus würde ich es glatt riskieren mich näher damit zu befassen. Wenn selbst ein bautechnisch progressiver innovativer J. Thalhammer dem ganzen System rein garnichts abgewinnen kann ist das für mich Grund genug es sein zu lassen.

    Ansonsten spiegeln die Überlegungen des "Skeptikers" meine Betrachtungsweise wieder. Ich will jedoch nicht das Versuchskaninchen sein das dann auf der Strecke bleibt.

    Was mich ein wenig vorsichtig stimmt, ist das deren HP wohl seit längerem nicht mehr gepflegt wird. Rechts oben auf der Startseite steht toll animiert: 12.08.2002 - 5 Jahre - A. Bauelemente aus S. ??? :Roll
    Gibts' die vielleicht schon nicht mehr?

    Na egal - danke, für mich hat sich das Thema erledigt
     
Thema: Dämm - Bodenplatte
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