Dämmen der obersten Geschossdecke

Diskutiere Dämmen der obersten Geschossdecke im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo! Meine Eltern bekommen in ca. 2-3 Wochen eine neue Heizung. Das alte Gerät Bj. 1973 :respekt hat dann ausgedient... Im Zuge dessen...

  1. Stefan77

    Stefan77

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    Hallo!

    Meine Eltern bekommen in ca. 2-3 Wochen eine neue Heizung. Das alte Gerät Bj. 1973 :respekt hat dann ausgedient...

    Im Zuge dessen wollte ich bei denen dann die oberste Geschossdecke (Dachboden/Abstellraum) dämmen.

    Altbau ca.70 Jahr, vor ca. 10 Jahre neu verklinkert & gedämmt. (meine ca 6 cm..)

    Unten gibts ein paar Bilder...
    [​IMG]
    [​IMG]
    [​IMG]
    Aber wie stelle ich das am besten an? Habe mich ein wenig schlau gemacht. Bin dabei auf Topdes DF2 von Isover gestossen. ( http://isover.de/desktopdefault.aspx/tabid-125/123_read-137 )

    Lauf meiner Info benötige ich nun noch eine Dampfbremse/Sperre. Nemhe ich da irgendein Produkt?
    z.B. Vario KM von Isover. ( http://isover.de/desktopdefault.aspx/tabid-107/93_read-29 )

    Wollte die "Dampfbremse" auslegen, ein Paar "Balken" auf den Boden festmachen, die Dämmung dazwischen und dann eine Spanplatte etc. darüber schrauben. Müsste so gehen....

    Habe nur ein wenig bedenken was die Dampfbremse angeht. Die sollte ja 100% Luftdicht sein. Habe nur ein wenig bedenke sie zu beschädigen bei den unebenen alten Boden. (Siehe Bilder)

    Was meint ihr? Lieber sein lassen, oder besser nicht 100%ig als gar nichts.

    Gruss Stefan

    EDIT: Sorry ist im neubau-Forum gelandet. Kann das evtl. ein Admin verschieben?!
     
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  3. #2 gunther1948, 24. November 2006
    gunther1948

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    hallo
    ich rate dir hole dir einen fachmann der etwas von bauphysik versteht. nach meinem überschlag hast du mit dem vario km zorres feuchtigkeitsanfall in der dämmung unter der spanplatte. ( hab einen fiktiven aufbau des bestandes angenommen da der einfluss der vorh. konstruktion, wenn sie nicht unterseitig gedämmt ist, nicht sehr groß ist.)
    geschossdecke dämmen ist immer gut nur die anschlusspunkte an die sparren und die auf dem boden liegenden schwellen muss auch vor ort gelöst werden.
    der fachmann kann dir dann auch empfehlungen für die dämmstoffdicke, dampfsperre, rohr- und kabeldurchführungen und die verlegung geben.

    gruss g.bl.
     
  4. Stefan77

    Stefan77

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    Und wie ist es wenn man die Spanplatte wegläßt?
    Muss nicht unbedingt begehbar sein. Dann käme doch genug Luft an die Dämmung....
     
  5. #4 gunther1948, 25. November 2006
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    hallo stefan77
    spanplatte weg und nicht ausreichende dampfsperre: dann gefahr, daß sich oben auf der glaswolle im laufe der zeit in verbindung mit sich ablagernten schmutz- und staubpartikel eine schimmelschicht bildet ( hängt von der durchlüftung des dachraumes ab ) , pack da unten eine dichte sache rein und keine die weder fisch noch fleisch ist. mach die randanchlüsse und die stösse dicht. es gibt genügend dampfsperren die ausreichend strapazierfähig sind. schau mal bei bauder oder hassalon oder braas rhepanol nach.
    überschlägig ist eine dampfsperre mit mind. sd> 18 m erforderlich aber fachmann wegen genauer berechnung entsprechend der örtlichen gegebenheiten fragen.
    manche fragensteller sind liebesblind wenn sie im internet einen baustoff gefunden haben wo ihnen die bilder gefallen.

    gruss g.bl.
     
  6. JDB

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    1. Man verzichtet auf einen dichten Plattenbelag oben.
    2. Man dämmt oberhalb der alten Decke.
    Besteht jetzt eine größere Gefahr (Schimmel) als vorher?

    Meine Meinung : Wenn man kein Schimmelproblem hatte und an der Spitzbodenfassade und am Dach nichts ändert, also die gewollte oder ungewollte Querlüftung nicht verändert, kann man problemlos dämmen.
    Auch eine auf Abstand (0,5-1cm) verlegte Rauhspundschalung kann nicht schädlich sein.

    Ich halte diese Lösung für einfach + ungefählich.

    Die Lösung mit Dampfsperre wird kompliziert :
    Abhängig vom Widerstand in der alten Decke ist ein Mindestmaß an Dämmung oben erforderlich, damit der Aufbau funktioniert. Das Thema Wärmebrücken darf auch nicht vernachlässigt werden.
     
  7. #6 gunther1948, 25. November 2006
    gunther1948

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    hallo
    jpd iss klar nur bei der vario von isover ist mir der diffusionswiderstand zu klein ist nur eine sich regulierende dampfbremse bin der meinung daß da eine richtige dampfsperre hingehört.
    als man anfing die bauernhäuser komplett zu beheizen trat der effekt auf, daß getreide das auf dem speicherboden mit einer höhe von ca. 80-100 cm zum gelagert wurde, oder heu das dort gelagert wurde, anfing zu schimmeln.
    mit ner dampfsperre kann als letzte schicht egalwas holzartiges drauf.
    gruss g.bl.
     
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  9. Stefan77

    Stefan77

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    An deinen Vorschlag hatt ich auch schon gedacht. Mit Schimmel haben wir kein Problem. Das Dach ist nicht gedämmt (nur Folie & Dachpfannen) und es ist relativ zugig dort oben.

    Kann ich denn nun die Dämmung am besten nur "locker" auf die Geschossdecke legen? Also ohne Dampfbremse / Spanplatte? Ich denke da wird es keine Probleme mit Schimmel / Feuchtigkeit geben, da es ja noch ausreichend belüftet ist.

    Ist zwar wärmeschutztechnisch nicht das Optimum, aber besser schlecht gedämmt (und ohne Schimmel) als wie bisher...

    Gruss Stefan
     
  10. #8 gunther1948, 26. November 2006
    gunther1948

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    hallo
    also stefan noch einmal glaswolle offen verschmutzt in der oberfläche sehr stark nicht begehrbar und immer glasfaserpartikel in der luft.
    in jeder decke an aussenluft läuft jetzt jeden winter schon eine taupunktgeschichte mit kondensatbildiung ab die nur in der sommerzeit wieder austrocknet ( versuch es laienhaft verständlich aus zu drücken). staub auf der glaswolle bildet mit kondesatfeuchtigkeit eine schicht die einen hohen diffusioswiderstand hat.
    warum wehrst du dich so gegen eine vernünftige dampfsperre. laß dir eine berechnung machen für die dämmstärke damit der taupunkt hinter der dampfsperre liegt ( nach aussen gesehen). dabei muß die vorhandene deckenart und aufbau berücksichtigt werden.

    gruss g.bl
     
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