Dämmschicht aus Mineralwolle?!?

Diskutiere Dämmschicht aus Mineralwolle?!? im Estrich und Bodenbeläge Forum im Bereich Neubau; Soll in einem Altbau Fliesen rausnehmen, um Neue zu verlegen. Folgendes Problem: vor ca. 15 Jahren verlegter Estrich bricht an mehreren Stellen...

  1. #1 Deichblume, 21.02.2012
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    Soll in einem Altbau Fliesen rausnehmen, um Neue zu verlegen. Folgendes Problem: vor ca. 15 Jahren verlegter Estrich bricht an mehreren Stellen und hat sich am Rand um ca. 3 cm abgesenkt. Habe eine Fliese abgestemmt, Estrich ist "zementhaltiger Kies" und bröselte sehr schnell dahin. Unter Trennschicht kam dann Mineralwolle zum Vorschein, die mir bislang nur als Trennwandplatte zwischen die Finger kam.

    Hab ich das nur noch nie gehört oder gibt es tatsächlich eine Dämmschicht aus Mineralwolle unter Estrich? AG bat, Fehlstellen auszubessern - bleibt aber doch Flickschusterei, wenn der Estrich so drinbleibt...
     
  2. #2 Deichblume, 21.02.2012
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  3. svjm

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    Mal eine Frage....

    ...bedeutet das "Selbstständig" Fliesör?

    Natürlich gibt es TS-Dämmstoffe aus Mineralfasern unter Estrich. Und diese dürfen sich nach aktuellem Regelwerk unter Last bis 5mm stauchen.

    Wenn das die Frage war...
    svjm
     
  4. svjm

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  5. #5 Deichblume, 21.02.2012
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    Ja, bedeutet es (also Fliesör). Und bei dem verbauten Dämmstoff handelt es sich um Mineralwolle, die sich bequem mit zwei Fingern zusammendrücken läßt. Also eher unter Last fünf Zentimeter!
     
  6. #6 Deichblume, 21.02.2012
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    Hatte ich auch dran gedacht - oder n Teppich drüber ;-)
    Ne im Ernst: habe an einer anderen Stelle auch aufstemmen müssen, da dort Heizungsrohre ihren Inhalt nicht für sich behalten wollten. Dann raummittig, um zu sehen, ob es dort auch schon feucht rausgrinst (war nicht der Fall). Irgendwie muß der "Estrich" ja am Rande runtergerutscht sein...
     
  7. svjm

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    Auf ein Neues...

    Wenn das das Problem ist, sollte der Fliesör das tun, was ihm seine fachspezifische ATV nach VOB/C dringend anrät.

    Und warum sollen Fliesen ersetzt werden, wenn, wie oben zitiert, der Estrich offenbar seine Funktion nicht/nicht mehr wahrnehmen kann?

    Ein freundlicher Gruß
    svjm
     
  8. #8 Deichblume, 21.02.2012
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    Eben! Habe dem Auftraggeber auch dringend geraten (wenn Estrich drinbleiben soll - ist die übliche Kostenfrage!), einen anderen Bodenbelag zu wählen, den man schwimmend verlegen müßte. Das kein Handwerker darauf Gewährleistung geben wird, habe ich ihm schon deutlich genug gesagt. Er würde auch einen Garantieausschluß schriftlich bestätigen, mir geht es jetzt nur darum, ob dies TATSÄCHLICH eine Trennwandplatte sein KÖNNTE...das würde in Verbindung mit dem Zementhaltigen Kies-estrich dann die nette Wellenform im Boden erklären
     
  9. PeterB

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    Das kann durchaus eine Estrichdämmplatte sein. Die ist nicht für punktuelle Lasten gemacht, lässt sich also zwischen zwei Fingern ganz gut komprimieren. Die ist für flächige Auflast gedacht und darf dann eben die 5 mm nachgeben. Das Absenken eines Zementestrichs am Rand kann durch abgestemmte/-geschliffene Aufschüsselung beim Verlegen bedingt sein. Der Estrich hat sich halt mittlerweile wieder "gelegt". Zementestrich ist durchaus "bröseliger" beim Ausstemmen als Beton, das muß noch kein Mangel sein, wenn er nicht bereits flächig in Schollen gebrochen ist.
     
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