Dämmung Dachschräge und oberste Geschossdecke - Dichtigkeit Dampfbremse

Diskutiere Dämmung Dachschräge und oberste Geschossdecke - Dichtigkeit Dampfbremse im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo und guten Tag, wir haben ein Haus gekauft und sind dabei dieses nach und nach zu sanieren. In der Regel lese ich mir das Wissen an welches...

  1. #1 Whizzkiddy, 06.07.2019
    Zuletzt bearbeitet: 07.07.2019
    Whizzkiddy

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    Hallo und guten Tag,

    wir haben ein Haus gekauft und sind dabei dieses nach und nach zu sanieren.
    In der Regel lese ich mir das Wissen an welches ich benötige und halte gegebenenfalls Rücksprache mit einem Experten. Bei der Dachdämmung führt dies allerdings zu KEINEM Ergebnis und meine Wut steigt so langsam an...

    KURZFORM:
    - Die Zwischensparrendämmung soll bis zum Kehlbalken/Betondecke durchgeführt werden.
    - Die oberste Geschossdecke auf den Beton bzw. Kehlbalken

    Meine Befüchtung ist, dass sich an der Betondecke nun Kondenswasser bilden wird bzw. eine Kälte-/Wärmebrücke darstellt, da wir keine geschlossene Einheit mit der Folie herstellen können.


    LANGFORM:
    Ich habe inzwischen mit unzähligen sogenannter "Experten" gesprochen. Daraus haben sich mehr als 6 verschiedene Meinungen gebildet wie man am besten die Dämmung einbringt.... Gleiches Ergebnis erziele ich auch im Internet. Daher habe ich mich nun hier angemeldet um die Meinung von den Experten hier einzuholen und Rückfragen stellen zu können bzw. direkt Einwände anderer Mitglieder lesen zu können.
    Ich entschuldige mich gleich vorab für mein unglaubliches künstlerisches Talent :-) Es sollte nur zur besseren Ansicht dienen:


    Gedämmt werden soll die Dachschräge (Zwischensparren) und die oberste Geschossdecke. Nach etlichen Wochen Lesen, Nachfragen und Diskussionen habe ich mich entschieden folgende Variante umsetzen zu wollen:

    Aktueller Aufbau:
    Betonziegel, Unterlattung, Sparren

    - An die Unterlattung kommt eine Unterspannbahn
    - An den Sparren werde ich einseitig Baudielen (4x 20 cm) anschrauben um eine Dämmung von ca. 180mm einbauen zu können
    - Darunter Isover Vario KM Duplex, Konterlattung, Gipskarton

    In der Theorie wird das auch super funktionieren, in der Praxis stoße ich bei der Dachschräge irgendwann an die oberste Geschossdecke. Dort ist ein aufdoppeln nicht möglich, daher kann ich dort lediglich eine Dämmung in der Dicke der bestehenden Sparren einbauen (ca. 100mm). Dadurch befürchte ich an dieser Stelle schon eine Wärme-/Kältebrücke. Gleichzeitig kann die Dampfbremse an dieser Stelle nicht verlegt werden.
    Wenn ich nun eine Dampfsperre auf die oberste Geschossdecke anbringe (Betondecke) und darauf den Klemmfilz lege (nicht begehbar !), würde aus meiner Sicht der Bereich der Betondecke eine undichte Stelle aufweise, oder liege ich hier vollkommen falsch?
    Bzw lautet die Frage: Muss ich die Dampfbremse unterhalb der Betondecke verlegen um eine halbwegs geschlossene Einheit zu haben (was theoretisch auch nicht möglich ist), oder reicht es tatsächlich wenn ich die Dampfbremse bis an die Betondecke anschließe? Die mögliche Feuchtigkeit und der unbekannte Taupunkt lassen mir keine Ruhe.

    Vielen Dank bereits vorab
     

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  2. Skogen

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    Ganz auf die Schnelle abgewürgt:
    1.) wenn Du dämmst, dann nach ENEV. Punkt. Keine Diskussionen Ob 180 mm ausreichen? Keine Ahnung ich bezweifle das aber
    2.) Unterdach: fehlt und jetzt mit einer diy-Lösung was reinfrickeln. Forget it.
    3.) Natürlich hast Du schon mit einem Statiker gesprochen, der gesagt hat, daß der vorhandene Dachstuhl die zusätzlichen Lasten problemlos aufnimmt...
    4.) Gibt es ein Bild von der Betondecke da mit den Sparren? (nur mal so interessehalber)

    Natürlich kann man das alles irgendwie hinbekommen. Aber fachlich ist das alles Mist, genau wie Deine Experten. Das wäre dann was fürs Hausfrauen-Forum, da treiben sich genug Bastler rum.
     
  3. #3 Whizzkiddy, 07.07.2019
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    Deswegen bin ich hier ;-) Von den bisherigen Expertenmeinungen halte ich nichts...

    1.) Enev ist nicht notwendig. Ehrlich gesagt interessiert mich die Enev recht wenig. Die Kosten sind deutlich höher, die Ammortisation entsprechend länger und die Probleme komplizierter. In der obersten Geschossdecke erfüllen wir die Enev, aber auch nur, weil es sich einfach ergeben hat. Dank der Enev haben wir uns nach langem hin und her für einen Altbau entschieden. Freiwillig in einem Rattenversuchslabor mit Zwangsbelüftung leben widerspricht jedem logischen Menschenverstand.
    2.) Was wäre denn die Alternative? Ein neues Haus bauen? :-)
    3.) Nicht nötig, deshalb haben wir uns für die Variante mit dem einseitigen Anbau der Sparren entschieden. Dadurch erreichen wir in etwas das Gewicht, welches vor dem Abriss der Innenseite bereits vorhanden war.
    4.) Werde versuchen eins nachzureichen, sobald ich wieder vor Ort bin
     
  4. #4 Lexmaul, 07.07.2019
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    Logik erkennt man an solchen Aussagen aber auch nicht.
     
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  5. #5 Whizzkiddy, 07.07.2019
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    Das Problem welches ich sehe ist, dass die Fachleute alle irgendwann mal von Ihrem Meister gelernt haben wie man es macht und das dann den Rest Ihres Lebens so umsetzen.... Vielleicht auch bedingt durch die Schnelllebigkeit der heutigen Zeit geschuldet und ständiger neuer Gesetze, führt dies dazu, dass es einfach keine konkrete einheitliche Meinung gibt, so wie es in allen anderen Bereichen im Hausbau der Fall ist. Da treffen vielleicht mal 2-3 Meinungen aufeinander und man kann mit etwas Motivation dann im Internet die richtige Lösung ermitteln. Beim Dämmen gehen die Meinungen aber vollkommen auseinander.
    Mit Unterspannbahn, ohne Unterspannbahn, Unterspannbahn nur zwischen den Sparren oder um die Sparren herum; 100mm Dämmung oder Aufdoppeln, einseitige Beplankung, zweiseitige Beplankung; Mit Dampfsperre; Mit Dampfbremse bis Kehlbalken und dann im Dachboden getrennt; Mit Dampfsperre an der Decke im OG...
    Wir haben wirklich schon alles gehört, aber es muss doch eine defintiv richtige Ausführung geben.... Es werden immernoch mehr Bestandsimmobilien wie Neubauten gekauft.... Aso wird das Problem ja noch öfter existieren
     
  6. Skogen

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    Das Problem ist, daß Du beratungsresistent bist.
    1. Warum brauchts die ENEV nicht? Weil Du anderer Meinung bist. Gut erkenne ich an, aber wen interessiert das? Wir haben nu mal Gesetzte und Verordnungen an die man sich zu halten hat Punkt aus Pasta Ich find 30 auf ner Bundesstraße auch nicht cool, aber wenn ich geblitzt werde, muß ich halt blehen, oder den FS abgeben....
    2.) Dach neu, oder abdecken vernünftig aufbauen und wieder eindecken.
    3.) Aha, da hing also schon vorher was dran. Was also auch mordsmäßig schwer war, was denn? Immer cool, wenn man alle Fakten erst rausarbeiten muß.
    4.) allein schon der geplante neue Aufbau zeigt, daß es keinen Plan gibt.

    Sorry, aber so machts keinen Spaß.
     
Thema:

Dämmung Dachschräge und oberste Geschossdecke - Dichtigkeit Dampfbremse

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