Dämmung der Bodenplatte und FBH

Diskutiere Dämmung der Bodenplatte und FBH im Energiesparen, Energieausweis Forum im Bereich Altbau; Unsere Bodenplatte hat einen U-Wert von 0,39, also nicht toll. Die Dämmung mit 10cm würde 1350 EUR kosten, und damit einen U-Wert von 0,19...

  1. #1 tommythewho, 23. Februar 2009
    tommythewho

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    Unsere Bodenplatte hat einen U-Wert von 0,39, also nicht toll.

    Die Dämmung mit 10cm würde 1350 EUR kosten, und damit einen U-Wert von 0,19 ergeben.

    Frage: Ist der U-Wert der Bodenplatte besonders bei Fußbodenheizung von Bedeutung, da ja die Heizleitungen direkt auf der Bodenplatte aufliegen? Würde bei dem Wert von 0,39 besonders viel Heizwärme direkt über die Bodenplatte verschwendet werden? Laut dem Energieberatungsbericht würde sich die Maßnahme erst nach 26 Jahren rechnen...
     
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  3. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    also mit 10cm ...

    ... bekommste nienich 0,19 hin...
     
  4. acensai

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    Na ja - Generell stellt sich die Frage nach dem Konzept? Handelt es sich um einen Kellerraum? Wie sind denn die Werte der Aussenwände, Fenster etc. ... Welches energetische Ziel verfolgst Du? (Z.B. KFW60?) ....

    Mal ganz generell gesprochen vertrete ich folgende Meinung: Von unten gedämmte BoPla hat zur Folge, dass man den Beton ebenfalls mitheizt und als Speichermasse im Haus hat. Die Vorteile ergeben sich aus der Speichermasse und der geschlossenen thermischen Hülle des Gebäudes. Somit hst Du kein Problem mit dem sog. Fusspunkt (oder wie das heist) - d.h. der Bereich, wo die ungedämmte Wand auf die ungedämmte Bodenplatte / E-Strich trifft - da zieht nämlich die Kälte aus dem Boden durch die Bodenplatte in die Mauer hoch ... d.h. eine Kalte Innenwand trifft auf einen E-Strich (gedämmten Boden) ...


    Du würdest aber die Bodenplatte von oben (zwischen E-Strich und BoPla) dämmen, oder?


    Welchen Bericht meinst Du?
     
  5. #4 Schmidtchen111, 23. Februar 2009
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    Ich würd das bleibenlassen und das Geld für etwas anderes im oder am Haus verwenden.;)
     
  6. #5 Ralf Dühlmeyer, 23. Februar 2009
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    SChmidtchen - laß es doch einfach, Deinen Dummfug zu verbreiten.
     
  7. #6 Schmidtchen111, 23. Februar 2009
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    Was ist daran Dumfug? Wenn es sich erst nach 26 Jahren rechnet?
     
  8. #7 Ralf Dühlmeyer, 23. Februar 2009
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    Werden Häuser nach 26 Jahren abgerissen???
    Und auch mal über den Wiederkaufswert philosphieren.
     
  9. Julius

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    Werbung hier erfolgt gegen meinen Willen!
    Außerdem steckt in jener Berechnung einiges an Prognose, was Zinsen und vor allem die Entwicklung der Energiekosten angeht.
    Also mit Vorsicht zu genießen!

    Merke:
    Nachträgliche Änderungen an noch funktionstüchtigen Bauteilen sind oft nicht lohnend.
    Aber bei Neuausführung sollte man heute stets nur die bestmögliche Variante wählen!
     
  10. #9 ullisabine, 13. März 2009
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    kein quatsch

    Ich denke hier sind Herr Schmidtchen und Herr Julius schlecht mit der Wärmeschutzberechnung von Gebäuden vertraut.
    Und dann noch "Prognose"-Rechnungen, die bekanntlich ebenfalls auf Annahmen (wie die Wäremschutzberechnung) beruht. Nee Freunde da Hat der Julius wohl doch Recht.

    Die Haustür einmal öters geöffnet (wenn denn übrehaupt noch gelüftet wird), ein stärkerer Anstieg der Energiekosten als prognostiziert und aus den 26 Jahren Amortisation werden mal eben fix 30-40 Jahre.

    Rechnet es selbst mal nach!

    Es gibt nur zwie Gründe,die die Investition rechtfertigen würde.
    1.) erhalt eines besseren Wohnraumklimas (Behaglichkeit (gerade an den Füßen bei bestehenden Gebäuden ohne Fb.-Dämmung))
    2.) bei generellen Dämmarbeiten am Gebäude um zu verhindern, daß die Bodenplatte dann das schwächste Glied und somit zur Kondensationfläche wird.

    @ascensai
    Bei Dämmungen unter der Bodenplatte.
    Warum ausgerechnet die Bodenplatte noch mitheizen?
    Soll das so werden wie der Stein der früher aus dem Ofen in das Bett gelegt wurde? Mal ausprobiert was das wirklich bringt? Also ich kann da nur raten, lieber nur die Wohnraumluft zu erhitzen statt einen Speicher aufzuheizen, der eigentlich wegen seiner geringen Wärmebeharrung keiner ist.
     
  11. #10 Ralf Dühlmeyer, 13. März 2009
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    Was will uns dieser Beitrag sagen?
    Bauingenieure können nicht rechnen?
    Ich habe selber gerechnet. Und komme immer wieder zum selben Ergebniss -> steigen die Energiekosten schneller, amortisiert sich die Dämmung eher. Nicht später!!!

    Auch sonst ist das Ganze sehr wirr
     
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  13. acensai

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    Hmmmm - ich bin ja Baulaie (steht auch so in meiner Signatur) - von einer Bauexpertin lass' ich mir natürlich schon was sagen :konfusius

    1. Wie siehst Du denn die Problematik mit dem "kalten" Fusspunkt? Z.B. gerade dann, wenn mit einem kaum dämmenden Material wie z.B. 17'5 er KS die Mauern hochgezogen werden dann sind die ersten Steinreihen doch kalt.
    2. Bodenplatte = Speichermasse. Bei Dir hört sich's ja so an, als sollte man am besten auf den E-Strich auch gleich verzichten :shades Iss' es nicht so, dass ein Massivbau in der ENEV-Berechnung auch n' bischen besser kalkuliert werden kann, wie ein Holzständerhaus? D.h. Speichermasse scheint nicht unwichtig zu sein.
    3. Generell ist's aber immer die Frage ob man als Bauherr sich mit "Styropor" unter dem Beton anfreunden kann (Bauherren-"Psychologie")

    ... ich bin aber kein Bau-Ing sonder nur Baulaie ...
     
  14. #12 Ralf Dühlmeyer, 13. März 2009
    Ralf Dühlmeyer

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    @ acensai
    Ich glaube, wir hörten die Fischer Chöre :D
     
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