Dämmung Unter Bodenplatte

Diskutiere Dämmung Unter Bodenplatte im Praxisausführungen und Details Forum im Bereich Architektur; Auch wenn es zum x-ten Male ist: Bei Dämmung unter der Bodenplatte wird meistens gegen die DIN 18014 (Fundamenterder) verstoßen - und das kann...

  1. #21 michora69, 19. Mai 2006
    michora69

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    was heist das für einen laien??
    BEI MIR WIRD EIN ERDUNGSDRAHT IN DER BODENPLATTE MIT EINGEBAUT
    mfg mike
     
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  3. bauhexe

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    high tech heXenhäuser
    was soll ich da eigentlich noch schreiben?
    DU SOLLST ES BERECHNEN LASSEN!!!!
    ob du das in regie zahlst, auf stundenbasis oder wie auch immer.
    dein bodenaufbau ist überhaupnicht: geplant, logisch, rational, wirtschaftlich usw. wenn du geld abgeben willst, da spende es einer kinderhilfsorganisation!
    wenn du wirtschaftlich und richtig bauen willst, dann lasse planen und glaube nicht dem verkäufergeschwätz!
     
  4. news64

    news64 Gast

    Hi,
    also wenn das Gebäude hier in Deutschland neu errichtet wird, gibt es nach EnEV normalerweise eine komplette Energiebilanz des Gebäudes. Diese gibt den Jahres-Primärenergiebedarf in kWh/(m²*a) (sprich: Kilowatt pro Quadratmeter und Jahr) an. Mit dieser Berechnung werden normalerweise dann alle Wand-, Boden-, Dach- und Fensterkonstruktionen festgelegt.
    D.h. es sind dann eigendlich alle am Gebäude zu verwendenden Dämmstoff-Typen, Stärken und an welcher Stelle diese einzubauen sind berechnet und in Details festgehalten.
    Fehlen diese, sollte man seinen Planer auffordern diese nachzureichen (Bringschuld).

    Des weitern stellt sich bei allen hier angesprochenen Detailfragen erst einmal die Frage: Ist das Gebäude unterkellert? Reden wir hier von einer Bodenplatte in 2,5m Tiefe oder an welcher Stelle des Erdreiches wird sie eingebaut? Welche Nutzungen sind in den Räumen auf dieser Bodenplatte vorgesehen?

    Mit "Zusammendrückwert" ist bestimmt der SD-Wert einer Trittschalldämmung gemeint. Sollte eigentlich auch durch einen Fachplaner festgelegt werden.

    Einen Fundament-Erder kann natürlich auch durch ander technischen Hilfsmittel ersetz werden. (es führen ja mehrere Wege nach Rom). Wie sollte man sonst ein Passivhaus errichten können?

    Jetzt zu den konkreten Dämmstoffstärken: Auf ZURUF wird hier sich keiner aus dem Fenster legen und eine Empfehlung abgeben. Eine Berechnung wäre da schon angebracht.

    Mit freundlichen Grüßen, Swen
     
  5. gast968

    gast968 Gast

    bestimmt nicht!

    siehe: http://www.ib-rauch.de/bauphysik/sd.html
     
  6. news64

    news64 Gast

    Um dann noch ganz genau zu sein. Es geht hier um die dynamischen Steifigkeit von Trittschall-Dämmstoffen. Diese werden nach EN 13 163 in verschiedenen Stufen (SD5 - SD50) eingeteilt.

    SD50 ≤ 50 MN/m3
    SD40 ≤ 40 MN/m3
    SD30 ≤ 30 MN/m3
    SD20 ≤ 20 MN/m3
    SD15 ≤ 15 MN/m3
    SD10 ≤ 10 MN/m3
    SD7 ≤ 7 MN/m3
    SD5 ≤ 5 MN/m3

    So gesehen stimmt es natürlich, das diese kein SD-Wert sondern eine Steifigkeitsstufe SD ist.

    Mit freundlichen Grüßen, Swen
     
  7. Berni

    Berni

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    Tach,

    nu gehts aber ein bisschen durcheinander.

    Beide SD-Werte haben nichts mit der Zusammendrückbarkeit einer Dämmschicht zu tun.
    Bei Trittschalldämmung gibt es zwar einen SD-wert, dieser bezeichnet aber die dynamische Steifigkeit.

    Die Zusammendrücxhbarkeit eines Dämmstoffs wird unterteilt in
    sh = erhöhte Zusammendrückbarkeit
    sm = mittlere Zusammendrückbarkeit
    sg = geringe Zusammendrückbarkeit

    Gruß Berni
     
  8. Schwabe

    Schwabe

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    Hallo michora 69,

    aus „wärmedämmtechnischer“ Sicht ist die Dämmung unter Bodenplatte das Optimum.
    Wenn Sie dann noch die Außenwände von Unterkannte Bodenplatte bis unter Dach ordentlich dämmen, haben Sie das Haus ohne (!!) Wärmebrücken warm eingepackt.
    Mit freundlichen Grüßen
    Schwabe
     
  9. -Jay-

    -Jay-

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    Hab jetzt auch mal ne Frage zur "Zusammendrückbarkeit" ist nur die Trittschaldämmung zusammendrückbar oder auch die normale Wärmedämmung. Z.B.:Bodendämmplatten EPS 040 DEO 100 kPa ?

    Danke
     
  10. #29 michora69, 23. Mai 2006
    michora69

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    hallo
    bei mir wurde ung.auf 1.20 m gegraben
    es wurden 4 reihen kellervergusssteine aufgemauert(bzw.mit lieferbeton ausgegossen)dann kommt noch eine 20 cm starke bodenplatte.
    der leeraum wird mit frostfestem material ausgefüllt und mit einer walze verdichtet
    bei den kellervergusssteinen wird eine 10 cm starke perimäterdämmung angebracht.die bodenplatte wird mit einer 5 mm starken villas ev-5 oder so ähnlich verflämmt.die bodenplatte wird aus wu beton hergestellt.
    mfg mike
     
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  12. #30 michora69, 23. Mai 2006
    michora69

    michora69

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    hallo
    bei mir wurde ung.auf 1.20 m gegraben
    es wurden 4 reihen kellervergusssteine aufgemauert(bzw.mit lieferbeton ausgegossen)dann kommt noch eine 20 cm starke bodenplatte.
    der leeraum wird mit frostfestem material ausgefüllt und mit einer walze verdichtet
    bei den kellervergusssteinen wird eine 10 cm starke perimäterdämmung angebracht.die bodenplatte wird mit einer 5 mm starken villas ev-5 oder so ähnlich verflämmt.die bodenplatte wird aus wu beton hergestellt.
    mfg mike
     
  13. efwald

    efwald Gast

    erlich gesagt find ich puren schwachsin man hat ja unterm estrich dämmung und kellerreume nimmt man zu 99,9% mit als abstelraum und nich zum wohnen. liebe grüße aus gunzenhausen
     
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