Dämmung unter Estrich

Diskutiere Dämmung unter Estrich im Estrich und Bodenbeläge Forum im Bereich Neubau; Hallo, da ich hier unterschiedliche Empfehlungen bekommen habe, möchte ich hier gerne Meinungen einholen. Unter einem 6,5cm hohen...

  1. Markus K

    Markus K

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    Hallo,

    da ich hier unterschiedliche Empfehlungen bekommen habe, möchte ich hier gerne Meinungen einholen.
    Unter einem 6,5cm hohen Anhydritestrich habe ich 8cm Dämmung vorgesehen, von der 3cm auf eine EPS-Tackerplatte (Druckspannung > 4kPa) entfallen.
    Ein Baustoffhändler rät mir für die verbleibenden 5cm zu XPS, ein anderer meint druckfestes EPS (Druckspannung > 100kPa) reiche aus.
    Die 4KPa kommen mir bei der Tackerplatte doch etwas gering vor.

    Wie seht Ihr / sehen Sie das? XPS oder EPS?

    Danke & Grüße
    Markus K
     
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  3. Jens83

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    Hallo,

    also druckfestes EPS reicht vollkommen. 100Kpa sind 10t. Für die normale Wohnung m.M. OK.
     
  4. #3 Reinberger, 6. März 2012
    Reinberger

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    Es gibt auch Schaumglasschotter
     
  5. #4 Ralf Dühlmeyer, 6. März 2012
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    Sag mal, wie nötig hast Du es, dass Du Deine Werbung jetzt schon bei Dämmung oberhalb der Sohlplatte landen musst.
     
  6. Hfrik

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    Na er kann sich ja nen halben Meter Schaumglsschotter in sein Wohnzimmer schütten und sich über die warmen Füsse freuen :P
     
  7. #6 SmartHome, 6. März 2012
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    Wie schaut es mit dem Setzverhalten von EPS im Vergleich zu XPS aus?
     
  8. svjm

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    Gar nicht nötig...

    ....denn wer zu viele fragt, bekommt zu viele und nicht immer zutreffende Antworten.

    DIN 18560-2, da werden Sie geholfen.
    svjm
     
  9. #8 Frank Niemann, 11. März 2012
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    EPS ist im Wohnungsbau vollkommen ausreichen.
     
  10. #9 SmartHome, 11. März 2012
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    Wie ist das Setzverhalten von XPS im Gegensatz zu EPS? Irgendwelche praktischen Erfahrungen?
     
  11. #10 Frank Niemann, 11. März 2012
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    Sowohl die EPS als auch die XPS-Dämmung sind Druckbelastbar. Sie haben praktisch keine Setzung. Der Unterschied besteht darin, dass man die XPS in der Regel stärker belasten kann. Die Frage stellt sich in einer Wohnung aber nicht. Die Belastungen im Wohnungsbau interessieren bei beiden Dämmungen nicht weil sie viel zu gering sind. Bei dickeren Dämmungen (>100 mm) sollte man eine EPS mit 150 kPa verwenden. Außerdem sind XPS geschlossenzellig und können daher kein Wasser aufnehmen. Auch das interessiert hier nicht weiter.
     
  12. manno79

    manno79

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    @Frank...gilt das mit der Druckbelastung auch wenn man mit Estrichplatten z.b. FerXXXXXl arbeitet oder empfiehlt es sich dann XPS zu nehmen da ja kein gegossener Estrich drauf kommt?
     
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  14. #12 Frank Niemann, 11. März 2012
    Frank Niemann

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    Das sind Sondersysteme außerhalb der Estrichnorm. Hier sollte man sich strickt an die Weisungen aus den Technischen Merkblättern der jeweiligen Hersteller halten. Ferm..... mag ich von den üblichen Systemen am wenigstens. Bei der Konkurrenz weiß ich das keine XPS gefordert wird. Wichtig ist hier die Hohlraumfreie verlegung der Dämmung, die sich oft nur durch einen Ausgleich (gebunden oder nicht hängt von der Höhe und dem Hersteller ab) bewerkstelligen lässt.
     
  15. Markus K

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    Vielen Dank für die Tipps. Also letztendlich egal ob XPS oder EPS.

    Wie verlegt man die Platten eigentlich richtig über die Schutzrohre der E-Installation. Architekt und Estrichleger sagen die Platten werden passend geschnitten und mehrschichtige übereinander gelegt. Hohlräume werden bei einem ordentlichen Aufbau dann mit Perlit verfüllt. Jetzt habe ich aber auch hier im Forum gelesen, dass dies eher Murks ist und man eine gebundene Ausgleichschüttung (z.B. Thermozell) verwenden sollte, die die Installation überdeckt. Ist dies wirklich nötig?
    Mir scheint, dass dies zumindest hier in Hessen sehr sehr selten so gemacht wird.

    Danke & Gruß
    Markus
     
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