Dampfbremse bei Innenwänden wie verlegen?

Diskutiere Dampfbremse bei Innenwänden wie verlegen? im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo, wenn die Dachschräge zwischen den Sparren und die Kehlbalkenlage mit Mineralwolle gedämmt wird, wie wird dann die Dampfbremsfolie bei...

  1. Tommi

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    Hallo,

    wenn die Dachschräge zwischen den Sparren und die Kehlbalkenlage mit Mineralwolle gedämmt wird, wie wird dann die Dampfbremsfolie bei Innenwänden geführt?

    [1] Die Folie wird über die Kronen der Innenwänden geführt, also in einem Stück verlegt.

    ODER

    [2] Die Folie wird an jeder Innenwand unterbrochen und an der Innenwand mit geeignetem Kleber befestigt. An der gegenüberliegenden Innenwandseite wird ein zweites Stück befestigt und wieder bis zur nächsten Innenwand geführt.

    Option [1] halte ich für handwerklich leichter und hinsichtlich Luftdichtigkeit sicher ausführbar. Doch ist dies technisch überhaupt so ausführbar (z.B. Folie könnte über den Innenwandkronen reißen o.ä.)

    Was ist Eure Meinung?


    Gruss

    Tommi
     
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  3. Oggy

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    Moin, ich bin zwar nur laie, aber das die Folie durchgehend sein muss hab ich auch schon hier gelernt.

    Besonders bei "Poroton" Innenwänden, die im Tauchverfahren gefügt wurden bläst sonst durch jede Steckdose die warme Raumluft auf den Spitzboden und sorgt da für reichlich Kondenswasser. Hier gibt es einen Beitrag mit reichlich Bildern, wie sowas dann aussieht.
    Auch die Folie der Raumdecke sollte möglichst durchgehend sein.


    Wenn die Mauerkronen sehr schroff sind, kann man die nicht mit etwas Weichen abdecken, damit die Folie nicht beschädigt wird??

    Presspappstreifen mit Montagekleber? *nicht Schlagen wenn das nun Murks ist!* :cry


    Grüße Andreas
     
  4. Eric

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    Sind die Innenwände schon vorhanden?
     
  5. Tommi

    Tommi

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    Da es sich um ein noch zu errichtendes EFH handelt, können die Innenwände nach Anbringung der Dampfbremsfolie errichtet werden.

    Allerdings scheint dies vom Bauablauf ungünstiger zu sein, da der Rohbauer (der ja die Innenwände mauert) nach dem Zimmerer/Holzbauer (der die Dämmung + Dampfbremse anbringt) ein "zweites Mal" antreten muß.

    Mich würde die Deckelung der Mauererkronen interessieren, da es sich tatsächlich bei uns um Poroton-Innenwände handelt.

    Was sollte als "weiche" Deckelung verwendet werden?
     
  6. #5 Oggy, 28. Februar 2004
    Zuletzt bearbeitet: 28. Februar 2004
    Oggy

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    Moin,
    Josef würde wohl "Teerpappe" RG 500 mit Dünnschichtmörtel auflegen.
    Es gibt ja auch das relativ dünnes Dämmaterial, das ist relativ weich und wenn der Platz da ist, wieso nicht 2 cm PS aufkleben.

    Grüße Andreas
     
  7. Eric

    Eric

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    Zu überlegen ist, ob Sie die Innenwände, die offenbar keine tragende Funktion haben, mit dem Dachausbau in Trockenbauweise ausführen lassen. Dann würde 1. gelten. Dampfbremse durchgehend an den Kehlbalken anbringen. U-Profil der Wand mit Mineralwolle ( Randstreifen oder einen Streifen Trittschalldämmung 12/10 ) unterlegen und an den Kehlbalken oder aber an einem zusätzlich eingebauten Deckenbalken anschrauben. Danach die Untersichten der Kehlbalkenlage beplanken ( Installationsebene vorsehen, die zusätlich gedämmt wird.

    Wenns denn unbedingt gemauerte Innenwände sein sollen ( = teurer ), dann könnte auf der Krone zum Schutz der Folie Mineralwolle ( s.o.) aufgelegt werden. Gegebenenfalls muß die freistehende Innenwand dann noch gesichert werden ( mit Metallwinkeln an den Kehlbalken und an den Dachschrägen ).

    Wenn Schallschutz gefordert wird, dann müssen die Innenwände bis Oberkante Kehlbalken und im Bereich der Dachschrägen in die Sparrenfelder geführt werden. Dann würde 2. gelten.
     
  8. JDB

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    Na da muß ich aber mal deutlich widersprechen.

    *Alarmglocken on* wenn im DG Leichtwände angeboten werden.
    Meistens isses ne Billigbauvariante , um nochn paar Euros einzusparen.

    Oftmals befinden sich ja im DG die Schlafräume, zugänglich vom Treppenhaus/Flurbereich.
    "Na dann gute Nacht, Marie" gilt dann nicht!
    Schallschutz ist zwar mit Leichtbau genausogut möglich, aber nicht im Billigbau. Da führt das zu einem Debakel !

    Billigbau liegt vor, weil der Leichtbau - fachgerecht ausgeführt -NICHT billiger sein kann, als der Massivbau. (Behauptung aussm Bauch heraus)

    Die Massivwand hat ja nicht nur den Nachteil, daß sie geputzt werden muß. Sie hat auch den Vorteil, daß sie in der Lage ist, z.B. den Kniestock auszusteifen.

    and so on...
     
  9. Eric

    Eric

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    Leichtbau in Billigbauweise habe ich nicht propagiert. Selbst wenn die Massivwand in der Erstellung günstiger wäre ( um wieviel würde mich mal interessieren ) käme als weiterer Vorteil hinzu, daß praktisch keine Trocknungszeiten einzuhalten sind.

    Das Problem ist doch heute, daß die BH immer früher in ihre dann noch feuchten Buden einziehen wollen.

    Daß natürlich auch noch statische Erwägungen zu berücksichtigen sind, ist eh klar. Beurteilen können wir das von hier aus aber ohnehin nicht.
     
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  11. JDB

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    Ich wollte auch lediglich das "(teurer)" in Frage stellen.

    Ich kenne "meine Pappenheimer" - im wahrsten Sinne des Wortes !
     
  12. JDB

    JDB

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    uiiii, da issn neuer Haustyp geboren :

    "Haustyp Pappenheim"
    :D
     
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