Dampfsperre Altbau

Diskutiere Dampfsperre Altbau im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo! Aufbau des Daches, Bj. 1995: Dachziegel, Lattung, Konterlattung, Hartfaserplatte, 3 cm Hinterlüftung, 140 mm alukaschierte Glaswolle....

  1. Heiko

    Heiko Gast

    Hallo!
    Aufbau des Daches, Bj. 1995:
    Dachziegel, Lattung, Konterlattung, Hartfaserplatte, 3 cm Hinterlüftung, 140 mm alukaschierte Glaswolle.
    Jetzt soll noch mit 6 cm Glaswolle innen gedämmt werden. Da das DG bereits voll ausgebaut worden ist, ist eine flächendeckende Dampfsperre nicht möglich.
    Kann ich in jedes Zimmer die Dampfsperre einziehen und diese auf dem Putz festkleben?
    Welche Dampfsperre müsste ich verwenden?
    Oder sollte ich mir den ganzen Aufwand schenken?
    Die alukaschierte Glaswolle ist an den Problemzonen super verklebt. Allerdings meine ich, dass das Alu sich teilweise löst bzw. abbröselt. Dann doch vielleicht eine neue Dampfsperre?
    Gruß
    Heiko
     
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  3. MAB

    MAB Gast

    Luft

    Luft ist das Problem, nicht der Wasserdampf. Never change a running system.

    Also, wenn jetzt keine Schäden da sind und auch keine Nutzungsänderung geplant ist, so lassen, wie es ist.

    Theoretisch hätte nämlich schon längst ein Schaden da sein müssen.

    Wozu sollen denn die 6 cm zusätzliche Dämmung gut sein?
     
  4. Falko

    Falko

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    Never change a running system ist soweit nicht falsch. Im Altbau ist ja sowieso kaum Feuchtigkeit.
    Trotzdem würde ich direkt auf der alten Konstruktion eine Dampfbremse einbauen und an den Innen und Giebelwänden abdichten. Erst dann die Aufdoppelung (Instalationsebene), Dämmung GKB oder Fermacell.

    Gruß Falk
     
  5. #4 bauhexe, 14.03.2003
    bauhexe

    bauhexe

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    Warum willst Du Dir von innen, wenn alles schon genutzt wird, die Sauerei mit der Glaswolle antuen. Da gibt es doch auch andere Materialien, die sich besser verlegen lassen. Es hat natürlich jeder seine eigene Philosophie. Die Einen mögen es schnell, egal womit, die Nächsten biologisch und die Dritten entscheiden nach der Optik.
    Wird es nicht richtig warm, oder wollt Ihr gerne was verändern?
    Was wollt Ihr dann auf der Rauminnenseite machen, Rigips oder Holz ? :konfusius
     
  6. berndk

    berndk

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    Die Frage bezog sich glaube ich eher auf Dampfsperre ja oder nein?
    Aus meiner Sicht wäre dazu zu sagen, wenn diese wie hier nicht lückenlos verlegt werden kann, ist sie nicht nur sinnlos, sondern sind sogar ernste Schäden vorprogrammiert.
     
  7. Falko

    Falko

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    Schaden

    kann die Folie nicht, wenn es richtig ist, dass in dem Dachgeschoß gemauerte und geputzte Wände sind.

    Raum für Raum muss die Folie mit Primur oder Ähnlichem an die Wände angedichtet werden. Die geputzten Innen- und Außenwände sind dampfdicht genug.

    Ein wichtiger Punkt in der Beschreibung ist, daß die Alubeschichtung sich schon teilweise auflöst. Hier hat es vor längerer Zeit Feuchtigkeit gegeben und hier ist die Dichtigkeit nicht gewährleistet.

    Ganz anders sieht es aus, wenn es sich um Holzständerwände oder andere Leichtbauwände handelt.

    Gruß Falk
     
  8. berndk

    berndk

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    Die Dachkonstruktion ist doch wohl im Allgemeinen aus Holz?!
     
  9. Falko

    Falko

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    Aber

    die Innenwände meißtens, zumindestens bei uns aus Porenbeton

    Gruß Falk
     
  10. berndk

    berndk

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    tja, nur nützt es mir herzlich wenig, dass die Innenwände tadellos sind, wenn ich Schäden im Dachgebälk habe: eine Konstruktion ist nur so stark wie das schwächste Glied in der Kette.

    Gruß berndk
     
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  12. Falko

    Falko

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    Es ist sinnvoll

    jeden Raum einzeln, sofern die Wände massiv sind, mit Folie abzudichten, zumal die Alufolie teilweise defekt ist.

    Und wo ist das schwächste Glied??
    :confused:
    Gruß Falk
     
  13. berndk

    berndk

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    Das schwächste Glied ist selbstredend das Dach, das auch das Thema der Anfrage war, die im übrigen 2 Monate zurückliegt, wie mir eben aufgefallen ist...

    Dieser Bauteil hat nautürlich Anschlüsse auch an andere Bauteile und nicht nur an Innenwände, die vermutlich auch nicht gerade aus Porenbeton sein werden sondern eher eine Leichtbaukonstruktion, aber es ist eher müßig, darüber zu spekulieren.

    Gruß berndk
     
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