Dampfsperre bei Dachausbau

Diskutiere Dampfsperre bei Dachausbau im Praxisausführungen und Details Forum im Bereich Architektur; Hallo liebe Gemeinde, ich habe ein kleines Anliegen zu meinem Dachausbau. folgendes zur vorhandenen Situation: Das Obergeschoss wurde bissher...

  1. Togon123

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    Hallo liebe Gemeinde,

    ich habe ein kleines Anliegen zu meinem Dachausbau.
    folgendes zur vorhandenen Situation:
    Das Obergeschoss wurde bissher immer nur als Abstellraum genutzt, besitzt allerdings schon Heizkörper. Dies soll aber nun aufgebaut werden m Wohnraum zu schaffen.
    Die Dachschrägen haben eine normale Zwischensparrendämmung, welche auf der Innenraumseite eine silberne "Alufolienartige" beschichtung aufweist. Eine weitere Folie in Form einer Dampfsperre ist nicht vorhanden. Davor ist eine Querlattung auf Brettern. An den Giebeln befindet sich nur die Dämwolle ohne silbrige Folie.

    Nun zu meiner eigentlichen Frage.
    Ich habe schon von einem vermeintlichem Fachmann die Info bekommen, ich solle mit Klebeband für Damfsperren die Übergänge der jetzt vorhandenen silbernen Folie abkleben. Das soll angeblich als Dampfsperre reichen, da Häuser aus dem Baujahr sowieso nicht so super Luftdicht sein können. (Baujahr ist 1999, als Holzständerbauweise).

    Kann ich stattdessen einfach noch vor die vorhandene silberne Folie eine Dampfsperrfolie aufbringen und darauf noch eine Lattung (ohne die vorhandene zu entfernen), um dann die Gipskartonplatten anbringen zu können?

    Vielen Dank für eure Anmerkungen
    Togon

    Falls Ihr noch mehr angaben benötigt einfach bescheid sagen.
     
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  3. saarplaner

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    Als erstes solltest du keinen "vermeintlichen" Fachmann dran lassen, der was von seinem Job versteht.

    Zuerst ist die Ist-Situation bei dir zu erfassen, dann gilt es abzuklären, ob du überhaupt das Dach ausbauen darfst (baurechtlich abklären), dann ist die Frage, ob du das Dach überhaupt ausbauen kannst (statisch abklären). Wenn diese Baustellen beseitigt sind, kann man sich mal mit den bauphysikalischen Problemen auseinander setzen.

    Holzrahmenbau ist nicht unkompliziert.

    Daher mein Rat: vernünftig planen lassen!

    Aus der Ferne wird man dein Problem leider nicht lösen, deine Fragen nicht beantworten können.
     
  4. Togon123

    Togon123

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    Danke schonmal,

    zu deinen Anmerkungen
    Ob ich Ausbauen darf und kann (statisch), kann ich eindeutig mit Ja beantworten. Als das Haus gebaut wurde , wurde auch gleich geplant, die obere Etage auszubauen, (Leitungen für ein 2. Bad liegen zum Beispiel schon oben). Aus diesem Grund darf ich es oben auch ausbauen, da die Baugenehmigung einen späteren Ausbau bereits beinhaltet hat.
     
  5. #4 Ralf Dühlmeyer, 12. November 2015
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    Nix ausser Klebeband machen und Folie über die Haltelatten sind die denkbar dümmsten Vorschläge!
     
  6. Togon123

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    ok und wie macht mans dann richtig?
     
  7. saarplaner

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    In dem man jemanden engagiert, der den Bestand aufnimmt, und dann den weiteren Ausbau fachgerecht plant!

    Wie oben bereits beschrieben: Nix um es über ein Forum abzuwickeln!
     
  8. Runner

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    Das kann ich auch nur empfehlen... Mein Vater hat es damals auch selbst machen wollen, ich bim froh das ich mich durchgesetzt habe und das von einen Zimmermann anschauen liess. Es hat sich direkt rausgestellt das es absolut Falsch gewesen wäre und meine Eltern im Haus nun Feuchtigkeit hätten.
     
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  10. Togon123

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    ok danke für Eure Hilfe, ich denke ich werde mich mal mit meinem Kollegen unterhalten, der ist Bauingenieur und sollte davon Ahnung haben.
     
  11. #9 Alfons Fischer, 12. November 2015
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    ich war genau in dieser Zeit im Holzrahmenbau tätig und ich kann nur versichern, dass wir damals Holzhäuser bauten, die heutigen Häusern in Sachen Luftdichtheit keinen Deut hinterhergehinken. Vermutlich sind diese in vielen Details damals schon deutlich besser gewesen als der Durchschnitt heutiger Häuser.

    Aber ausschließen kann man da nix, denn war es doch auch die Zeit, in der jede Wald- und Wiesen-Zimmerei sich "Holzhausbau" auf's Firmenschild geschrieben hat. Leider gab es da auch ein paar Ausreißer...

    Ich hatte auch mal einen Fall, wo ich ein vergleichbares Objekt beurteilen sollte. War als Holzhaus vor rund 15 Jahren im Rohbau gebaut und nie fertiggestellt worden. Es war durchaus möglich, das auf einen einigermaßen zeitgemäßen Standard zu ertüchtigen, erforderte aber einiger Kniffe. Unter anderem mussten ein paar Teilflächen rückgebaut werden...


    ich bin auch Bauingenieur, aber ich habe quasi keine Ahnung vom Straßenbau, von Brücken, von Kanalisationen und Wasserversorgungsanlagen. Von Statik habe ich schon mehr Ahnung, würde aber nicht jemanden dazu rechtsicher beraten wollen.
    Damit will ich sagen: Kann schon sein, dass der Kollege der richtige Ansprechpartner ist. kann aber auch sein, dass nicht...
     
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Dampfsperre bei Dachausbau

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