Dampfsperre der Fertighaus-Aussenwand bodenseitig nicht korrekt angeschlossen

Diskutiere Dampfsperre der Fertighaus-Aussenwand bodenseitig nicht korrekt angeschlossen im Spezialthema: Wind- und Luftdicht Forum im Bereich Bauphysik; Ich habe ein 10 Jahre altes Kampa-Fertighaus. Seit einigen Jahren jeweils im Frühjahr tritt ich im Bereich des Erkers ein merkwürdiger Geruch auf....

  1. HoBz

    HoBz

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    Ich habe ein 10 Jahre altes Kampa-Fertighaus. Seit einigen Jahren jeweils im Frühjahr tritt ich im Bereich des Erkers ein merkwürdiger Geruch auf. Jetzt habe ich mir den Erker von außen genauer angesehen und auch mal darunter geschaut, da dessen Boden sich ca. 20 cm über dem Erdreich befindet und folgendes festgestellt:
    Die Damfsperre der Aussenwand, wo es auch riecht, hängt am Erker unten raus, wurde also nicht fachgerecht angeschlossen. Das passt auch zu dem jeweiligen Auftreten nach dem Winter.
    Um mit vertretbaren Aufwand zumindest eine Verringerung der Dampfdiffusion zu erreichen, habe ich überlegt, im Bereich der Aussenwände den Estrichdämmstreifen zu entfernen und die Fuge zwischen Estrich und Gipskartonplatte mit geeignetem Dichtstoff auszuspritzen.100% Dampfdicht ist das Ganze zwar wegen der Gipskartonplatte zwar nicht, aber eine gewisse Hemmung würde ich mir schon erhoffen.


    Hierzu habe ich 2 Fragen:

    1.) Ist die Maßnahme einigermaßen sinnvoll ?

    2.) Falls ja, welcher Dichtstoff sollte für eine möglichst langanhaltende Funktion verwendet werden ?
     
  2. thermx

    thermx

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    Hallo HoBz,

    ich gehe davon aus, dass das Haus in Holzständerbauweise errichtet ist. Die Dampbremse (korrekter Begriff im Sinne der DIN 4108-03) ist bei derartigen Konstruktionen innenraumseitig zu applizieren und an den Rohbau anzuschließen. Ich verstehe nicht ganz, was du mit "hängt am Erker unten raus" meinst. Sollte die Dampfbremse tatsächlich außenseitig sichtbar sein, liegt hier ein ein klarer Ausführungsfehler vor. Unabhängig hiervon empfehle ich dir eine konsequente Sanierung des Bereiches unter Beachtung der DIN 4108-7. Deine vorgeschlagene Maßnahme ist aus einer ersten bauphysikalischen Einschätzung heraus nicht zielführend, da kein sauberer und vor allem durchgehender Anschluss an den Rohbau erfolgt.

    Außerdem: Bist du dir sicher, das dass Problem von Innen kommt? Die Spritzwasserhöhe der UK ist niedrig und kapillar aufsteigende Feuchte im Sockelbereich sind häufige Ursachen für Feuchtigkeitsschäden.

    Leider schwierig pauschal zu beantworten. Ich hoffe, dir weiter geholfen zu haben:)
     
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