Dampfsperre unter Holzbalkendecke?

Diskutiere Dampfsperre unter Holzbalkendecke? im Praxisausführungen und Details Forum im Bereich Architektur; Hallo! Ich steh kurz davor meinen Innenausbau meines Bungalows in Eigenregie zu beginnen. Nun die konkrete Frage, die ich auch nach langem...

  1. Fighter117

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    Hallo!
    Ich steh kurz davor meinen Innenausbau meines Bungalows in Eigenregie zu beginnen.
    Nun die konkrete Frage, die ich auch nach langem Suchen hier im Forum immer noch nicht beantwortet weis. Wie wird Die Decke am besten verkleidet und gedämmt? Vor allem, muss da eine Dampfsperre rein, und wenn ja wo? Wird sie auf den Balken getakkert, oder kommt sie zwischen den Metallschienen und den Gipskartonplatten?
    Dachboden wird erst Mal nicht ausgebaut, ist aber dafür vorgesehen.

    Für eine Auskunft wäre ich sehr dankbar.
     
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  3. Seegertson

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    Also idealer Weise gehöht es sich wie folgt

    Von innen nach aussen: Gipskartonplatte, Dampfsperre (diffusionsdicht), Ständerwerk, Dämmung,Unterspannbahn/Unterdeckbahn(diffusionsoffen).

    Sinn der Dampfsperre ist, den Diffusionsstrom einzuschränken bzw. massiv zu behindern, um damit eine Durchfeuchtung des Bauteils, resultierend durch Tauwasserausfall zu verhindern. Das kann man z.B. nach Glaser mit der Berechnung der Wasserdampfdiffusionsäquivalentenluftschichtdicke verdeutlichen. Spielt jetzt aber keine Rolle. Wichtig ist das die Stöße der Dampfsperre ordentlich verklebt sind.

    Gruß Andi:bau_1:
     
  4. Fighter117

    Fighter117

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    Super. Das war genau das was ich wissen wollte. Herzlichen Dank! :biggthumpup:

    Müsste man die diffusionsdichte Dampfsperre auch einbauen wenn das Dachgeschoss ausgebaut wäre?

    Wie bekomme ich dann Einbaustrahler abgedichtet?
    Halten die Klebebänder auch auf Putz als Wandabschluss?

    Gibt es da ein Trick wie man die Dampfsperre an den Pofilen befestigt, so dass man die Platten vernünftig anschrauben kann? Doppelseitiges Klebeband fällt mir da spontan ein.
     
  5. R.J.

    R.J.

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    Seegertson
    kauf dir mal eine neues Lehrbuch!
    Bei den spärlichen Angaben ist es nicht möglich eine Antwort zu geben, schon gar nicht eine allgemeingültige und all heilende.

    Fighter117
    Fang damit an die jetzige Konstruktion genau zu beschreiben, Aufbau und Dachneigung etc. Dann kann man das annähernd in die richtige Richtung dirigieren.

    Bei der Summe und Qualität an Fragen bezweifle ich aber das du das selbst machen solltest.
     
  6. Fighter117

    Fighter117

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    Ich finde er hat es sehr gut und treffend beschrieben. Genau so wie ich es mir auch vorgestellt habe.

    Was hat die Dachneigung damit zu tun wie ich die Decke zu beplanken habe? Die ist bei mir zum Glück waagerecht. :D
    Aufbau: ganz normale Holzbalkendecke, soll mit Gipskarton abgehangen werden und zwischen den Balken kommt 160mm Dämmung. Mauerwerk ist aus Gasbeton und wird mit Gipsputz verputzt. Aber falls es doch relevant ist, 2 Seiten 30° und die anderen beiden 45°.

    Warum muss eigentlich hier im Forum jeder 2 Fachmann jemanden den er nicht mal kennt irgendwelche Fähigkeiten absprechen, nur weil man ein paar Fragen hat? Ich behaupte jetzt einfach mal, ich kann jegliche Materialien richtig und ordnungsgemäss verarbeiten. Es gibt fast nichts handwerkliches was ich nicht schon selbst gemacht habe. Sowohl in diversen Firmen als auch im privaten Bereich.
    Aber ich bin natürlich nicht allwissend und nur weil ich vor 9 Jahren in einer Firma auch Trockenbau gemacht habe, heist es nicht das alles was ich dort gelernt und damals verbaut habe, heute immer noch so gemacht wird. ;)
    Die Welt dreht sich ja weiter. Genau deswegen informiere ich mich vorher, welche Möglichkeiten es heute gibt und wie der Aufbau ist. Zumal es meistens mehrere Varianten gibt wie man gewisse Aufgaben lösen kann.

    Nehme es jetzt nicht persönlich, aber das lese ich hier überall im Forum.
     
  7. R.J.

    R.J.

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    Abgesehen davon das Seegertson eher irgendeinen (ja, die Welt dreht sich weiter) Dachaufbau beschriebt und du von eine Decke zum nicht ausgebauten Dachgeschoss sprichst versteht ihr euch scheinbar blendend. :p
     
  8. Seegertson

    Seegertson

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    zu 1.) Ich dachte der Dachausbau wäre das Ziel. Es kommt darauf an wie bzw. in welchen Ebenen du deine thermische Gebäudehülle definierst. Also wenn das Dach nicht ausgebaut werden soll ist es natürlich auch unsinnig und falsch dort die Dampsperre einzubringen. Da hat unser heiliger Oberholzingeneur leider recht. Wenn Du das Dach dann doch ausbauen möchtest, würde ich es empfehlen.
    Im übrigen ausser ein paar dummen Sprüche hat er hier ja noch nix gezeigt.

    zu 2.) Für Einbaustrahler gibt es soweit ich weiß "Einbautöpfe", die funktionieren im Prinzip als Abstandshalter und thermische Entkopplung zu der Dampfsperre. Diese wird von diesen Töpfen leicht nach hinten gedrückt und darf natürlich nicht so straff gespannt sein das sie dann kaputt geht.

    zu 3.) Es soll auch Bänder geben die auf Putz halten. Könnte man beim Hersteller erfragen. Ich persöhnlich traue dem immer nicht so ganz und nehme einen Hochleistungskleber für luftdichte Verklebung der Gebäudehülle(dies ist ein werbefreies Forum). Aber meisten nur bei sandenden Untergründen.

    zu 4.) Natürlich geht das auch mit doppelseitigem Klebeband. Du must ja die Folie nur fixieren. Es würden dann aber vereinzelte Stücke reichen. Oft wird das auch mit ein paar Silikonklecksen gemacht.

    @R.J. Das das Dach vorerst nicht ausgebaut wird habe ich überlesen. Aber solche ... wie Dir gibt es hier ja zu hauf. Wie wär es denn mal eventuell falls es denn nicht zu minderwertig wäre für Euer Durschlaucht mit etwas kreativen denken oder mit eigenen Lösungen oder hast Du etwa Angst vor der Schelte der anderen. Aber ist anscheinend nicht so dein Ding. Lieber gleich los poltern.

    Was ein ...

    Und ja, bitte nehme es persöhnlich.

    MfG:cool:
     
  9. R.J.

    R.J.

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    Wieso?
    Den Fauxpas mit der Dampfsperre(diffusonsdicht) und Glasernachweisen hast du doch gebracht.

    Abgesehen davon bin/war ich doch willig:
     
  10. Fighter117

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    Aha. Also wenn ich es ausbauen möchte dann Dampfsperre und dann nehme ich an ohne die Unterspannbahn über der Dämmung. Das hatte mich ein wenig gewundert warum die da noch mal rein soll. Die kommt ja meines wissens nur einmalig direkt unter die Ziegel. Den Dachstuhl und die Dachsteine lasse ich im Übrigen von Profis erledigen. :D

    Kommt dann untern der oben aufzubringenden OSB-Platten trotzdem noch irgendeine Folie?

    Danke @Seegertson das es hin und wieder doch noch ein paar User gibt die ihr Wissen gern weitervermitteln. :biggthumpup:
     
  11. Seegertson

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    @ R.J.Ja, da hast Du recht. Wie schon gesagt, das hatte ich überlesen. Und meine erste Antwort auf den Dachausbau ausgelegt und wie ich denn dort verfahren würde.
    Was mich ärgert ist, das hier im Forum von Fachleuten, die ja wie in diesem Fall, den Fehler richtiger Weise erkennen, ja auch verstehen sollten oder könnten was denn der Kollege sich dabei gedacht hat und das ggf. korrigieren. Aber nein. Es wird gleich immer losgepoltert und das nervt unglaublich.:frust

    Und falls die Frage kommen sollte ob ich denn nicht lesen könne. Doch ich kann lesen. Nur zwischen lesen und antworten kamm noch drei mal meine Sekretärin und brauchte x Unterschriften. Ich hätte lieber noch mal lesen sollen und nicht gleich antworten. Hab ich aber nicht.

    @ Fighter
    Hat der Name was mit MF Panketal oder Fighter alliance zu tun?


    MfG
     
  12. Fighter117

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    Nee,, mit MF Panketal hat das nichts zu tun. Ich wohne nur hier in Panketal/OT Zepernick. Und mit dem Usernamen bin ich in allen möglichen Foren angemeldet. Es ist die Bezeichnung des amerikanischen Tarnkappenbomber. Bin Fan der Fliegerei, deswegen. :D
     
  13. Seegertson

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    OK ich habe eventuell etwas Verwirrung gestiftet.

    Decke : In der Decke brauchst du natürlich keine Unterspannbahn über der Dämmung. Aber wenn du das Dach jetzt noch nicht dämmst, sondern irgendwann ist eine Dampfsperre zu empfehlen. Wenn du das Dach dämmst brauchst Du sie in der Decke auch nicht.

    Dach : Wenn Du dann irgendwann den Dachausbau machst und das auch bewohnt/ benutzt/ beheizt wird, solltest Du dort den Aufbau wie zuerst beschrieben machen.

    Nein, unter den OSB brauchst du natürlich keine Unterspannbahn einbringen.

    Hoffe etwaige Verwirrung ist gelößt.

    MfG
     
  14. R.J.

    R.J.

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    Nochmal Klartext, es geht mir um die unsinnige Dampfsperre. Es gibt so gut wie keinen Anwendungsfall für diffusionsdichte Dampfsperren egal ob Dach oder der Balkenlage.
     
  15. Fighter117

    Fighter117

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    Ja, jetzt ist der letzte Rest auch glasklar. Herzlichen Dank! :D
    Auf die Berliner kann man sich ja richtig verlassen. :mega_lol:

    Eins hätte ich noch. Wenn ich das Dach auch gleich dämme, sollte ich trotzdem wenigstens eine herkömmliche Folie zwischen Dämmung und Gipskarton legen, oder legt man die Dämmung von oben dann einfach direkt auf die Platten drauf?
     
  16. Fighter117

    Fighter117

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    Und warum wird dann unter der Dachdämmung immer eine Dampfsperre eingebaut? Sowas sagt mir doch jeder Dachdecker und Architekt.
     
  17. R.J.

    R.J.

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    Es gibt einen Unterschied zwischen Dampfsperre und Dampfbremse...
     
  18. maveric00

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    Hallo,

    wo ist eigentlich KPS.EF, wenn man ihn braucht (oder ist der gerade wegen der Antworten vom Stuhl gerutscht)? Zumindest wird hier kräftig aneinander vorbei geredet. Z.B. braucht fast niemand eine Dampfsperre - das wäre z.B. eine Aluminiumfolie. Was eingebaut wird ist eine Dampfbremse, und die ist nicht vollständig diffusionsdicht, allerdings auch nicht diffusionsoffen.

    Zu aller erst einmal:
    Fighter117, was möchtest Du jetzt wirklich machen? Ich schreib' jetzt einmal zwei Szenarien:

    1.) Du möchtest später einmal den Spitzboden ausbauen, aktuell ist er jedoch nicht gedämmt.

    In diesem Fall wird normalerweise die oberste Geschossdecke gedämmt. Dazu gehört dann auch eine Dampfbremse zwischen warmer, feuchter Wohnraumluft und Dämmung. Normalerweise würde ich die an die Kehlbalken tackern, und darunter die Unterkonstruktion für die Gipskartondecke setzen (also genau anders herum im Vergleich zu Seegertson). Hat den Vorteil, dass einem beim Aufbau der Unterkonstruktion und Gipskartondecke nicht die Dämmung entgegenrieselt. Der Aufbau hat den weiteren Vorteil, dass man auch Einbaustrahler montieren kann, ohne die Dampfbremse zu verletzen (dei Abstandshalter brauchen so 8 cm Luft zwischen GKP und Folie, das ist, wenn die Folie direkt unter GKP montiert wird, nur schwer zu erreichen.

    Die Dampfbremse muss luftdicht verklebt werden, dazu gehören alle Durchdringungen (und das kann z.B. bei der Spitzbodentreppe interessant werden) und auch der Wandanschluss. Hier wird normalerweise die Dampfbremsfolie an die Rohbauwand mit einem dauerelastischen Kleber geklebt (aus der Kartusche, gibt es aber auch als 8 mm dickes Klebeband) und dann eingeputzt (ggf. mit entsprechendem Putzträger); alternativ kann man auch auf den Putz kleben, sollte dann aber mit einer Anpresslatte für die nötige Dauerhaltbarkeit sorgen. Problematisch ist hier die Bodentreppe - sie muss nämlich auch luftdicht schließen, sonst wächst hier der schönste Schimmel.

    Da die 160 mm Deckenhöhe nicht wirklich der Hammer sind, was Dämmung angeht, könnte man noch etwas Untersparrendämmung unter die Kehlbalken einbringen (allerdings, wenn raumseits der Dampfbremse, nur maximal 20% der Gesamt-Dämmdicke). Auf die Kehlbalken gehört dann etwas diffusionsoffenes (also gerade kein OSB), damit ggf. eindringende Feuchtigkeit auch entweichen kann.

    2. Szenario: Der Spitzboden wird direkt in die thermische Hülle aufgenommen:

    Hier hängt es stark davon ab, wie die Kehlbalken an die Sparren bzw. Mittelpfette angebunden sind. Kann keine durchgehende Hülle erstellt werden, muss die Geschossdecke wie in Szenario 1 mit einer Dampfbremse versehen werden, die Dämmung hat hier allerdings (bis auf den Rand) nur Schallschutzaufgaben. Dann muss allerdings im Spitzboden auch der Fußboden diffusionsgehemmt aufgebaut sein (also z.B. verklebte OSB-Platten), und das Dach muss so aufgebaut sein wie die Zwischendecke des 1. Szenarios (nur anstelle des Bodenbelags mit einer diffusionsoffenen Unterspannbahn, oder aber mit einer Hinterlüftung). Die beiden so geschaffenen luftdichten Räume sind dann über die Bodentreppe miteinander verbunden (der Rand des Treppenlochs muss also sowohl mit der Folie der Zwischendecke als auch mit dem Fußboden verklebt werden und selbst luftdicht sein).

    Kann eine durchgehende Hülle geschaffen werden (z.B. indem die Folie von beiden Seiten an die Mittelpfette anschließbar ist - vorsicht, viel Klebeaufwand bei den Kehlbalken - oder weil das Detail richtig geplant war), reicht ein Rieselschutz in der Zwischendecke (irgendeine Plastikfolie an die Kehlbalken tackern). Die thermische Hülle muss jedoch auch hier luftdicht mit einer Dampfbremse versehen sein.

    Allerdings muss ich mich R.J. anschließen: Die Art Deiner Fragen lässt darauf schließen, dass Du den Dachaufbau von jemandem planen lassen solltest, der sich mit der Materie auskennt, und der dann auch die ganzen kleinen krittischen Details korrekt löst. Ausführen kannst Du dann wieder selber, solltest aber den Planer dann noch einmal kontrollieren lassen.

    Ein Fehler, der hier passiert, kann ggf. zu einem neuen Dachstuhl führen - ob dann das Weglassen des Planers noch als günstig bezeichnet werden kann, darf bezweifelt werden.

    Schöne Grüße,
    Martin
     
  19. Fighter117

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    Erst Mal ein großes Lob für den fundierten und lehrreichen Text. Du hast mit beiden Szenarien genau den Nagel auf dem Kopf getroffen. :biggthumpup:

    Vom Bauträger bekomme ich die Pläne wie du in Szenario 1 beschrieben hast. Und mit dem wie der Plan aussieht hast du ihn mir hiermit nochmal bestätigt. Ich halte mir aber nun offen ob ich nicht gleich wie in deinem 2. Szenario vorgehe und das Dach ebenfalls gleich dämme und dort die thermische Hülle schaffe. Ich würde es so oder so irgendwann machen und wenn ich es gleich tue spare ich mir den Aufwand die teure Dampfbremse 2 Mal zu kaufen. Zumal es ja aufwändiger ist als nur normale Folie über den GKP zu verbauen. Und wie du schon geschrieben hast, die Treppe wäre ein großes Problem. Da kommt ja ein offenes Treppenhaus mit einer ganz normalen Etagentreppe rein, was dann unter den von dir beschriebenen Aspekten nur aufwändig abzudichten ist.

    Spitzboden ist vielleicht etwas untertrieben. Es handelt sich genauer genommen um ein Winkelbungalow mit Walmdach, das für den Ausbau vorgesehen ist. Dort ist dann ein Bad, und je nach Bedarf ein Schlafzimmer mit Ankleideraum, oder 2 Kinderzimmer geplant. Ca. 35m² stehen dort oben zu Verfügung

    Ein ganz fettes Dankeschön Martin. :bierchen:

    Gruß
    Ronny
     
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  21. Fighter117

    Fighter117

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    Es sind 240mm. Sorry, mein Fehler.
     
  22. KPS.EF

    KPS.EF

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    @maveric00

    Sorry, aber zu dem Zeitpunkt, als Du augenscheinlich mein ständiges Einmischen in derartige Diskussionen vermisst hast, hatte ich ein Online-Seminar bei einem Buxtehuder (Weiter-) Bildungsinstitut zur qualifizierten Baubegleitung im Bereich von energetischen Sanierungen zu halten.
    (Natürlich insbesondere zur Luftdichtheitsproblematik im Bestand.:D)

    Du siehst, ich versuche nach wie vor dort zu sein, wo ich vielleicht wirklich gebraucht werde. ;)

    Hier hatte R.J. bereits in seiner Antwort (Nr. 4) alles gesagt.

    MfG
    KPS.EF
     
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