Das "perfekte" Dach?

Diskutiere Das "perfekte" Dach? im Dach Forum im Bereich Neubau; Guten Tag, ich verfolge diese Forum seit einigen Wochen als stiller Beobachter und habe schon eine Menge guter Tips und anregungen in unsere...

  1. Michl

    Michl

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    Guten Tag,

    ich verfolge diese Forum seit einigen Wochen als stiller Beobachter und habe schon eine Menge guter Tips und anregungen in unsere Planungen einfließen lassen.
    Wir bauen zur Zeit ein EFH mit zwei gegeneinander versetzten Pultdächern in Massivbauweise. Die Einzelgewerke vergeben wir dabei in Eigenregie mit der Hilfe des Architekt.
    Jetzt liegt die genaue Dachausführung vor uns. Neigung (25°), Sparrenmaße (8x24cm bzw 9x24) und -abstände (69cm bzw 68 cm), usw. sind vom Statiker berechnet und somit vorgegeben.
    Das Obergeschoß hat keinen Spitzboden, sondern es ist bis zum First offen
    (linke Haushälfte 5,5m bzw rechts 4,3m).

    Wir möchten/brauchen keine sichtbaren Sparen,also war meine Idee folgender Aufbau von innen nach außen:

    - GK-Platte 12,5mm
    - Lattung oder USB-Platte
    - PE-Folie
    - Zwischensparrendämmung 180mm 035
    - sägerauhe Schalung
    - Unterspannbahn
    - Konterlattung
    - Lattung
    - Dachziegel

    Ich halte dies für eine preiswerte und denoch effektive Variante zur Schall- und Temperaturdämmung.
    Vielleicht gibt es noch weitere gute Ideen die noch besser Funktionieren und noch preiswerter sind.
    Für Anregungen wär ich sehr dankbar.

    Gruß Michael Boldt
     
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  3. pummel

    pummel

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    24er Sparren würde ich auch in der vollen Tiefe dämmen. 18cm wird heute eher als Mindestmass angesehen. Der Merhpreis ist eher gering, die zusätzliche Dämmwirkung wird sich bei weiter steigenden Heizkosten schnell bemerkmar machen.
     
  4. peterr

    peterr

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  5. #4 Gast360547, 5. Januar 2006
    Gast360547

    Gast360547 Gast

    und woher...

    Moin,

    beziehen peterr seine Weisheiten?

    si
     
  6. peterr

    peterr

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    Meine Meinung, Meinung von anderen kann abweichend sein und muss nicht der Meinung des Peterr entsprechen.

    Meinung von Peterr : Massiv ist immer besser als Leichtbauweise. Leichtbauweise als Dachkonstruktion ist der massiven Ausführung in allen Belangen unterlegen.

    Bestes Dach als Satteldach von innen nach außen :Putz, Stahlbeton, Dämmung (hinterlüftet), Dachziegel.

    Meinung von anderen Forumsteilnehmern sind gleichberechtigt, in Sylt sollen andere Auffassungen herschen ....

    Herr PeterR
     
  7. #6 Gast360547, 6. Januar 2006
    Gast360547

    Gast360547 Gast

    aaahja

    Moin,

    hmm, in allen Belangen?

    Geben Sie mir doch mal ein paar Beispiele, welche Vorteile Sie denn sehen.

    Grüße
    stefan ibold

    PS und bitte nicht den vorherigen Beitrag als Zitat einhängen. Danke
     
  8. peterr

    peterr

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    Wärme- Kältespeicher, Masse schützt vor Schall und Lärm, keine Schimmelbildung durch Kondenswasser, kein Verziehen des Dachstuhls durch arbeitendes Holz (Sparren), langlebig, Dach ist wie Wandaufbau (tragendes Mauerwerk und Klinker = tragendes Massivdach und Dachziegel, keine Hohlraumdübel notwendig, keine Dampfbremse notwendig,

    massive Konstruktion wird einfach verputzt und feierabend.

    Nachteil = teurer
     
  9. matzi

    matzi

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    Scheiß Dach.
    Da werden die Zimmerleute ja arbeitslos.
    Gruß Matzi
     
  10. #9 Carden. Mark, 6. Januar 2006
    Carden. Mark

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    und öbuv SV für das Maurer- und Betonbauerhandwerk
    Scheiß Dach.
    Da werden die Zimmerleute ja arbeitslos.

    Da haste aber nicht zuende Gedacht Matzi.
    Die fangen dann wieder bei uns Maurern und Betonbauern an, bauen einen Kompletten geschalten Dachstuhl und reissen diesen nach der berühmten Ausschalfrist des Betons wieder ab = doppelte Arbeit = weniger Harz 4.

    Und weil das eine so schön günstige Bauweise ist, dürfen wir so etwas immer nur die ersten 5 m im Bereich von Dacheinschiftungen von Schulen Bauen = Brandschutz.
     
  11. #10 Carden. Mark, 6. Januar 2006
    Carden. Mark

    Carden. Mark

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    und öbuv SV für das Maurer- und Betonbauerhandwerk
    Da haste aber nicht zuende Gedacht Matzi.

    Die fangen dann wieder bei uns Maurern und Betonbauern an, bauen einen Kompletten geschalten Dachstuhl und reissen diesen nach der berühmten Ausschalfrist des Betons wieder ab = doppelte Arbeit = weniger Harz 4.

    Und weil das eine so schön günstige Bauweise ist, dürfen wir so etwas immer nur die ersten 5 m im Bereich von Dacheinschiftungen von Schulen Bauen = Brandschutz.
     
  12. peterr

    peterr

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    Einen Nachteil hat ein Betondach :

    Das Einbringen eines nachträglichen Fensters sollte doch was schwerer sein, als zwischen zwei Sparren.

    Ansonsten meine Empfehlung an den solventen und gut betuchten Bauherren mit Mut zur Qualität.
     
  13. PeMu

    PeMu

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    Nachdenken kostet extra.
    Nun soooo abwegig ist ein massives Dach bei Wohnhäusern nun nicht.

    Das "Dachgeschossklima" läßt sich sehr gut positiv beeinflussen.

    Allerdings hängt die mögliche und wirtschaftliche Ausführung schon stark von der Grundrißplanung ab. I.d.R. kommen Porenbetonplatten bei geneigten Dächern zur Ausführung; Flachdach auch mit "normaler" Betondecke.

    Beachten: Zum "Rumbasteln" ist der Holzdachstuhl unschlagbar.
     
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  15. peterr

    peterr

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    ... ich habe mir mein Dach auch konventionell gebaut, d.h. GK, Vollsparrendämmung, MDF Platte, Unterspannbahn, Dachziegel.

    Wenn ich könnte, würde ich heute ein Betondach ausführen, auch bei einem Satteldach. Das kostet zwar mind. das doppelte, aber es ist nur einmal fürs Leben.
     
  16. Josef S.

    Josef S.

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    Holzhausbewohner und bekennender Holzwurm
    Massivholz

    .. ist nicht zu vermeiden von mir...

    Und mit Massivholzelementen kann man ein Dach auch noch bauen! Geht gut und schnell, es können nur wenig Fehler gemacht werden und schön (mit fertiger Holz-Untersicht) ist´s auch.
     
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