Das preiswerte Haus ohne schnick schnack.

Diskutiere Das preiswerte Haus ohne schnick schnack. im Baupreise Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo zusammen, ich stelle mir schon seit geraumer Zeit die Frage, wie klein ein Haus sein darf das es sich rein rechtlich auch als Haus...

  1. menno19

    menno19

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    Hallo zusammen,

    ich stelle mir schon seit geraumer Zeit die Frage, wie klein ein Haus sein darf das es sich rein rechtlich auch als Haus schimpfen kann.

    Was müsste man investieren für ein Minimumhaus in der kleinsten Ausführung.

    Ich will es nicht bauen, aber würde ein 50qm großes Gebäude als Haus durchgehen, oder müssen gewisse Voraussetzungen vorliegen?

    Ich vermute mal das es einen Punkt X gibt, wo die Kosten-Nutzenrechnung optimal ist.
     
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  3. Gast036816

    Gast036816 Gast

    du musst mindestanforderungen erfüllen. wärmeerzeugung, küche und bad müssen drin sein, ob du im stehen schläfst, mit einem besen vor der brust, damit du nicht umfällst oder im stehen isst und trinkst, ist deine sache. du musst einraumessschlafkochduschklo mindestens nachweisen, dann geht das bauwerk auch als wohnstätte durch.
     
  4. R.B.

    R.B.

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    Die Fläche ist weniger das Problem, es geht mehr um die Ausstattung bzw. die notwendigen "Räume" die für eine Nutzung als Wohnraum erforderlich sind. Kochnische, WC, Dusche, Anschlüsse für Strom, Wasser, Abwasser, das alles kann man nicht beliebig klein machen, es muss ja nutzbar bleiben.

    Aber, nur um mal ein Beispiel zu nennen, Du brauchst zwar eine Kochgelegenheit, aber dafür nicht zwingend eine eigenständige Küche. Ein Stromzähler kann auch im Wohnzimmer untergebracht werden, so lange der notwendige Arbeitsraum vorhanden ist. usw.

    d.h. man kann einen "Raum" für mehrere Dinge nutzen.

    Bauvorschriften sind natürlich einzuhalten (Raumhöhe etc.).
     
  5. reezer

    reezer

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  6. MoRüBe

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    Natürlich geht sowas, problemlos. Schau nur mal in die Kataloge der skandinavischen Ferienhausanbieter:konfusius

    Uuups:yikes

    genau, Ferienhaus, wer will denn in einem Ferienhaus wohnen?

    Kernproblem 1: Es muß nur erst mal einen wohlklingenden Namen haben. Tiny-House. Versteht keine Sau, aber klingt gut.

    Dann hast Du das Kernproblem 2. Es gibt sicherlich viele, die sowas möchten, aber genau so viele würden versuchen, auf die obigen 37 qm noch ein Gäste-WC mit Dusche unterbringen, weil, sowas hat man doch heutzutage.

    Schau Dir die ganzen Grundrissdiskussionen hier im Forum an. Wohnzimmer unter 50 qm ist Müll. Und Kinder brauchen heutzutage ja schon Ihr eigenes Bad (neben den ganzen anderen Bädern)

    Fazit: hinzubekommen ist alles, sogar preisgünstig (die obigen 2300 aus dem Beispiel sind sicher regional geschuldet).

    Es ist halt alles nur eine Frage der Planung :mega_lol: und des persönlichen Einsatzes sprich Selbstdisziplin
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Du hast die begehbare Ankleide vergessen. ;)
     
  8. #7 wasweissich, 29. Februar 2016
    wasweissich

    wasweissich Gast

    Und die kochinsel nicht vergessen ......:D
     
  9. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Wäscheabwurfschacht:mega_lol:
     
  10. menno19

    menno19

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    Ok, dann werden wir mal konkreter:

    Badezimmer 6qm
    Flur 6qm
    Wohnzimmer 20 qm
    Küche 8qm
    HWR für die ganze Technik müsste auf 6qm passen
    Schlafzimmer 16qm

    Macht zusammen 62 qm.

    Muss eine Fußbodenheizung rein, oder gehen auch normale Heizkörper? Was ist preiswerter?

    Kommt man mit einem Preis unter 1000 Euro pro QM wenn man die aktuelle Enev erfüllt?




    Macht zusammen:
     
  11. #10 Thomas Traut, 29. Februar 2016
    Thomas Traut

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  12. R.B.

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    Es wäre zuerst einmal zu überlegen, ob man hier überhaupt auf ein wasserführendes System setzt. Bei der geringen Fläche, und einer ordentlichen Dämmung, könnte die Heizlast so niedrig sein, dass man auf Gas o.ä. verzichtet und stattdessen mit el. Strom heizt, evtl. unter Zuhilfenahme von Split-Klima Gerät(en). WW-Erzeugung dann mit einer BW-WP, oder bei einem Single-Haushalt auch mit einem el. DLE. Man spart sich dann nicht nur Schornstein und Gasanschluss, sondern auch laufende Kosten in Form von Schornsteinfeger etc.

    Die Heizlast könnte irgendwo um die 2-3kW liegen, da sollte man auch die Haustechnik möglichst kostengünstig planen.
     
  13. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Fürs Material? Bestimmt, wenn die Ansprüche nicht zu groß sind :D
     
  14. OLger MD

    OLger MD

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    WENN, dann würde ich versuchen, den Punkt "X" mal auf 49m² Nutzfläche zu legen, um ggf. von §4 des EEWärmeG zu profitieren.
    An der Stelle gibt es sicher einen Spung im Quadratmeter-Kosten-Diagramm.
     
  15. mls

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    ich! ich such noch den feriensponsor :)

    je kleiner, umso höher die m2-preise. also nix mit 1000 ..
     
  16. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    na, dann nehm doch sowas, kostet auch nur 40.000 sind doch nur 700 Euro/m²

    http://www.hudikhus.se/varahus/detail/Agoe-23-60/16

    (Hersteller liefert nicht nach Deutschland, vielleicht ändert das ja einer in hier: )

    Haken? ach ja, da war doch was... :D

    Ist ja nur nen Bausatz, ohne alles. Und den Wandaufbau? nee, lieber nicht.
     
  17. Gast036816

    Gast036816 Gast

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    die ideale unterkunft für mls!
     
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  19. mls

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    wein oder bier?
    egal - diogenes lässt grüssen ;)
     
  20. South

    South

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    Hallo,

    wie schon geschrieben, gibt es gewisse Mindestanforderungen an Wohnraum (Bad, Küche etc.) Aber ich vermute mal in deiner - theoretischen - Überlegung waren eben diese miteingeplant ;)
    Darüberhinaus kommt es vor allem auf die LBO und natürlich den B-Plan an. Es gibt aber keine "Mindest-GFZ" oder "Mindest-GRZ" - als müsstest du, rein theoretisch, auch die Baugenehmigung für ein 50 qm Haus bekommen.

    Und ich finde die Idee grundsätzlich auch gar nicht blöd - gerade in Zeiten wo die qm-Zahlen pro Bewohner ja doch sehr hoch ist (vllt sinkt sie ja demnächst wieder, wenn Wohnungs-/Hauspreise in den Metropolen weiterhin steigen). Insbesondere für ältere Menschen oder Paaren die keine Kinder haben möchten/können mag ein kleines Haus sinnig sein. Wie klein das dann ist, dass muss dann jeder für sich entscheiden. Bekannte haben sich von SmartHaus zwei Module gekauft - sind ca. 78 m² Wohnfläche. (Offener Wohn/Essbereich, HWR, Schlafzimmer mit - besagtem - begehbaren Kleiderschrank und recht großem Bad, sowie Büronische). Nicht mehr "tiny", aber für ein Haus eben doch klein. Das ganze hat mit Photovoltaik ca. 130 TEUR gekostet (exkl. geringer Eigenleistungen im Innenausbau). Sie wollen zwar nicht, aber sie könnten da Haus auch wieder versetzten. Es gibt noch eine menge ähnlicher Modulanbieter in D., aber natürlich bietet sich auch ein Massivbau an. Man muss nur einen Bauunternehmer o.ä. finden, der das mit macht - aktuell magelt es denen ja nicht an Aufträgen ;)

    Die Kosten sind ingesammt natürlich geringer - auf den qm gerechnet aber höher. Kostenintensive Werke wie Sanitärobjekte, Heizung o.ä. verteilen sich dann nicht auf 180 qm, sondern auf 75 qm. Aber ich denke die Gesamtkosten sind an dieser Stelle auch wesentlich relvanter. Mit viel Eigenleistung (die man natürlich fachlich und zeitlich nicht überschätzen darf), einem guten Bauunternehmer, sowie verzicht auf einigen Luxus mag ein solches Haus recht günstig zu bewerkstelligen sein.
     
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Das preiswerte Haus ohne schnick schnack.

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