Deckenbalken... müssen die neu???

Diskutiere Deckenbalken... müssen die neu??? im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hei Forumsmitglieder. Bin neu in der Runde und sage mal ein freundliches "Hallo". Wir haben ein altes Haus vor zwei Jahren erstanden und...

  1. #1 martin4711, 21. April 2014
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    Hei Forumsmitglieder.

    Bin neu in der Runde und sage mal ein freundliches "Hallo".

    Wir haben ein altes Haus vor zwei Jahren erstanden und wollten über die Feiertage die Fußböden im 1.OG machen. Weit gefehlt...:mauer

    Währenddessen ist aufgefallen, daß die Latten, wo die Schüttung draufliegt alle schwer marode sind. Also alles raus und neue Platten rein. Es war scheinbar ein Holzwurmbefall. Die Balken sind auch leicht angefuttert.

    Anbei ein paar Bilder der angefutterten Balken.

    Nun meine Frage:
    1. Woran erkenne ich, ob der Befall noch aktiv ist? und
    2. Müssen die Balken neu oder kann man die einfach verstärken?

    Viele Grüße,
    martin
     

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  3. #2 Friedl1953, 21. April 2014
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    Nichts erkennbar und vor allen Dingen Ferndiagnosen sind tödlich. Du musst einen Fachmann hinzuziehen.
     
  4. #3 martin4711, 21. April 2014
    martin4711

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    Hallo.

    @Friedl1953. Wie, da ist nichts erkennbar? Das sind doch gute Bilder.

    Klar sind Ferndiagnosen selten sinnvoll, aber das war halt auch nicht meine Frage...

    Die Frage war allgemein gehalten. Das meine Balken nun so aussehen, ist eine andere Sache...

    Woran erkenne ich einen noch aktiven Befall und kann man so etwas verstärken? Besser wäre natürlich neu, das ist ja keine Frage....
     
  5. Neutal

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    Leider haben sie den Einschub bereits entfernt OHNE einen Fachmann hinzuzuziehen. Oftmals sind die Fruchtkörper oder Mycelstränge von Holzzerstörenden Pilzen im Einschub oder am Holz anhaftend. Bei einem solchen Schadensbild müßt Ihr dringend einen Sachverständigen hinzuziehen um die Pilzart und die Ausbreitung des Befalls feststellen zu lassen. Selber sanieren ist hier nicht, sondern muß von einem Betrieb mit Sachkundenachweis durchgeführt werden. Die einzigen Präperate für die Behandlung von Holzzerstörenden Pilzen mit Zulassung, sind für den Normalbürger sowieso nicht erhältlich.
    Bevor Ihr weitermacht und weitere wichtige Spuren vernichtet, bitte einen Sachverständigen hinzuziehen. Pilzbafall ist selten auf eine Art begrenzt. Der echte Hausschwamm oder Kellerschwamm kann ganz in der Nähe lauern.
    Noch einmal zur Verdeutlichung: Wenn ein meldepflichtiger Befall vorliegt und sie selber verstärken oder alles ignorieren, so hat das ernsthafte rechtliche konsequenzen .
     
  6. #5 martin4711, 21. April 2014
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    Die Einschübe sind noch da...Wir machen jetzt auch erstmal nicht weiter, weil wir einen Fachmann kommen lassen wollen (wohl müssen)....

    Anbei ein paar Bilder der Einschübe... Meinungen?

    Auweia... ich kotze... 2014-04-21 11.58.28.jpg 2014-04-21 11.58.36.jpg 2014-04-21 11.58.52.jpg
     
  7. #6 Friedl1953, 21. April 2014
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    Da mögen die Bilder noch so gut sein, totzdem ist daraus nichts erkennbar. Was da los ist kann nur eine Fachbetrieb vor Ort feststellen. Flocke hat schon sehr ausführlich dargestellt was zu tun ist.

    #5 Richtige und gute Erkenntnis.
     
  8. #7 martin4711, 21. April 2014
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    Ich sehe das ja genauso. Dennoch muß es ja eine Tendenz geben können.

    Die Spezialisten unter Euch sehen das ja wahrscheinlich nicht zum ersten mal.

    Naja, Empfehlungen für die Gegend hier und wer wäre der richtige Ansprechpartner für diese Angelegenheit? Ein Zimmerer oder wer genau wäre das?
     
  9. Neutal

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    Mit Einschub meinte ich den Lehmschlag oder Kies der eingebaut war.
    Pilzbefall ist im Altbau sehr häufig, kann aber per Ferndiagnose nicht genauer bestimmt werden. Gewissheit bringt hier meist eine Laboranalyse. Auf den ersten Blick sieht es nach dem weißen Porenschwamm aus. Es können aber noch andere Pilze beteiligt sein. Im schlimmsten Fall wird alles Holz im Bereich von 1-1,5 m über den ltzten sichtbaren Befall hinaus ausgebaut, der Putz entfernt, Das Mauerwerk und die angrenzenden Hölzer behandelt und dann mit dem Neuaufbau begonnen. das klingt aber oftmals schlimmer als es ist.
     
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  11. #9 martin4711, 21. April 2014
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    Der ist auch noch da... (Lehm)

    Es gibt nichts, was es nicht gibt... Alles ist irgendwie reperabel, aber der Aufwand ist der Wahnsinn...

    Wer ist denn der richtige Ansprechpartner für solche Sachen?

    Holzschützer, Bausachverständiger, Zimmerer, .....??? Bitte um kurze Meinung.

    Danke vorab.
     
  12. #10 Friedl1953, 21. April 2014
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    Holz- und Bautenschutz ist zwischenzeitlich ein Meisterberuf. Die haben auch einen Verband. Einfach mal nachfragen.
     
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