Deckendämmung im Heizungsraum mit Styropor

Diskutiere Deckendämmung im Heizungsraum mit Styropor im Energiesparen, Energieausweis Forum im Bereich Altbau; In unserem Gebäude, BJ 1980, sollen die Kellerdecken einschließlich derer in den Heizungsräumen gedämmt werden. In den zwei Heizräumen stehen...

  1. #1 ecobauer, 14.11.2010
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    In unserem Gebäude, BJ 1980, sollen die Kellerdecken einschließlich derer in den Heizungsräumen gedämmt werden. In den zwei Heizräumen stehen jeweils vier Gasthermen mit einer Leistung von je 15 KW.
    Ist es in diesen Räumen zulässig, die Decken mit Styropor zu dämmen???
     
  2. #2 Rudolf Rakete, 15.11.2010
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    Die Werbung ist nicht von mir!
    Die Frage ist doch auch macht das Sinn. Denn ohne Dämmung wird die Abwärme so die Decke und damit den Boden der darüberliegenden Zimmer heizen.

    Kommt natürlich darauf an wie warm es in diesem Heizungskeller ist.
     
  3. R.B.

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    Bei der genannten Leistung handelt es sich nicht um einen "Heizraum" sondern einen Aufstellraum, und da gelten wieder andere Bedingungen.

    Ja, es ist erlaubt. Evtl. gibt der Thermenhersteller noch Mindestabstände an, aber grundsätzlich spricht nichts dagegen.

    Ob es sinnvoll ist, das steht auf einem anderen Blatt.

    Gruß
    Ralf
     
  4. sarkas

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    Und selbst

    wenn es sinnvoll ist, ist es sehr fraglich ob "Styropor" die richtige Wahl wäre...
     
  5. R.B.

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    Wieso?

    Gruß
    Ralf
     
  6. sarkas

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    Weil ich mir bei Styropor IMMER etwas Gedanken über Taupunkt und Wasserdampfdiffusion machen muss, was zum Beispiel bei Mineralschaumplatten nicht notwendig wäre.

    (mal noch abgesehen vom ökologischen Gesichtspunkt)
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Er dämmt hier den Aufstellraum der Heizungsanlage gegenüber den Wohnräumen. Da muss man sich über Taupunkt und Wasserdampfdiffusion keine Gedanken machen.

    Und was die Ökologie betrifft, so lässt sich EPS wunderbar recyclen.....nur mal als Denkanstoss.

    Ich möchte damit nicht sagen, dass man mit aller Gewalt EPS an die Decke kleben soll, aber so manche "ökologische Lösung" stellt sich bei genauerem Hinsehen als Mogelpackung heraus. EPS ist vielleicht besser als sein Ruf. ;)

    Gruß
    Ralf
     
  8. sarkas

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    Wenns nicht nötig ist - wegen mir - ist aber sehr selten, dass man das komplett ignorieren kann ...

    Ich will ja nicht Erbsen zählen, aber es ist schon ein Unterschied, ob ich ein Material aus Lehm und Kalk backe, oder ob ich es aus Mineralöl herstellen muss. Und es ist auch ein Unterschied, ob ich ein Material recyceln kann/muss, oder ob ich es ohne Deklaration (Weißkalkhydrat, Lehm, Siliciumdioxid, natürliches Protein als Porenbildner) einfach auf eine normale Deponie fahren kann.

    Das nur so am Rande :bierchen:
     
  9. #9 ReihenhausMax, 16.11.2010
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    Nur wäre ich mir nicht sicher, ob die XYpor Platten, die ich an unsere
    Kellerdecke geklebt habe in Ihrer Herstellung nicht mehr thermische
    Energie, sprich Öl oder Gas verbraucht haben wie zur Herstellung der
    EPS Platten erforderlich ist. Ich hab auch schon mal im Radio einen
    Ökobilanz Vergleich gehört, nachdem das Lammfleisch vom Ökobauer,
    der es in kleinen Mengen zum Biomarkt fährt, eine schlechtere
    Ökobilanz haben kann als das Fleisch, das in riesigen Mengen per
    Schiff und großem Laster aus Neuseeland kommt ...
     
  10. R.B.

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    Der Begriff "Ökologie" muss für fast alles herhalten.
    Doch was ist das eigentlich "Ökologie"?

    Recycling war von mir nur als Denkanstoss gedacht. Man darf für eine ökologische Betrachtung nicht nur das Ursprungsmaterial heranziehen, sondern man muss auch den Energieaufwand für dessen Förderung und die Herstellung des Zielprodukts berücksichtigen. Natürlich spielen auch Transport und Recyclingfähigkeit eine Rolle.

    Gruß
    Ralf
     
  11. sarkas

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    Den Energieverbrauch für die Herstellung zu definieren ist eine Sache, die spontan und ohne weitere Information schwer nachvollziehbar ist, aber wenn ich so etwas lesen muss ....

    Zitat:
    Bei Dämmstoffen aus Polystyrol muß man zwischen expandiertem Polystyrol (EPS) und extrudiertem Polystyrol (XPS) unterscheiden. Beide Dämmstoffe entstehen unter hohem Energieverbrauch aus giftigen Materialien wie Ethylbenzol, Benzol und Aluminiumchlorid. XPS dagegen wird unter Einsatz von Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffen hergestellt, die wiederum die Ozonschicht angreifen. Polystyrolplatten werden mit Flammschutzmitteln behandelt und werden dann in die Brandschutzklassen B1 bzw. B2 (schwer- bzw. normalentflammbar) eingestuft. Im Brandfall sind die Platten problematisch: Es entstehen ätzende Brandgase und Dioxine.


    ... ist es schon eine Überlegung, ob man (wo es geht und vertretbar ist) lieber den Ofen zum Backen anwirft.

    Zumal ich den Punkt "Ökologie" wie auch immer man das Wort zerlegen will nicht unbedingt in Punkto "Energie zur Herstellung" verstanden haben will, sondern pauschal gehalten habe.
     
  12. R.B.

    R.B.

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    Du hättest komplett zitieren sollen.

    Die Frage ist einfach, welche Alternativen zu EPS haben wir?
    Wie sieht deren Ökobilanz aus?

    Kalzium-Silikatplatten sind keine Lösung. Neben einer mäßigen Dämmwirkung und einer extrem energieintensiven Herstellung, sind auch da nicht alle benötigten Stoffe unkritisch.

    Gruß
    Ralf
     
  13. sarkas

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    Warum soll ich etwas schreiben/zitieren, worauf ich überhaupt nicht hinaus will?

    Steht hier:



    wo steht das?

    welche? wen du sowas schreibst, sollte schon eine Begründung (Quelle) da sein.


    Ich sag doch gar nicht, dass Mineralschaumplatten die Eierlegendewollmilchsau sind, aber es gibt genug Einsatzgebiete in der sie unschlagbar ist und wo man sich Gedanken über die Verwendung machen sollte.

    Gruß Werner
     
  14. sarkas

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    PS:

    1. Mineralschaumplatten sind keine Calciumsilikatplatten

    2. So mäßig ist eine WLG 042 nu auch wieder nicht
     
  15. R.B.

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    Weil man durch Teilzitate den Sinn einer Aussage verdrehen kann.

    Sorry, da war ich zu kurz angebunden. Musste schnell weg.

    Meine Aussage bezog sich auf den Energieaufwand der notwendig ist bezogen auf die Dämmwirkung. Ich hatte mal eine Tabelle da war das auf ein Vergleichsgebäude bzw. Vergleichsbauteile bezogen. Rechne ich nur auf das Volumen dann liegen beide in etwa gleich.

    Jepp. Hätte ich liefern sollen, dann wäre mir aufgefallen, dass ich auf dem falschen Dampfer war. Ich hatte das verwechselt.

    Das kommt davon wenn man zu viele Dinge gleichzeitig macht.

    Gut, weiter geht´s.

    Bei EPS kann ich bei gleichem Energieeinsatz den höheren Dämmwert (und somit Nutzen?) erreichen. Durch Recycling habe ich die Möglichkeit EPS mehrfach zu nutzen, ohne dass deponiert werden muss.
    Welche Gefährdung geht vom Herstellungsprozess aus? Da dürfte ich mit Mineralschaumplatten im Vorteil sein. Beim EPS dürfte sich insbesondere das Flammschutzmittel als Risiko herauskristallisieren.

    Jetzt müsste man einmal die MiWo (Glaswolle? oder Steinwolle?) genauer betrachten.

    Gruß
    Ralf
     
  16. sarkas

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    Ich würde in meiner Aussage den Sinn komplett verdrehen, wenn ich diesen Teilbereich dazu geschrieben hätte!!!

    Das Originalzitat beinhaltet verschiedene Kernpunkte die unabhängig voneinander eine grundsätzliche Beschreibung ergeben, aber nicht einen bestimmten Sinn verfolgen. Und wie schon mehrfach betont habe ich nicht bzw. nur am Rande über den energetischen Gesamtaufwand gesprochen (geschrieben).

    Ich denke nu is gut mit dem Thema

    Prost :bierchen:

    Gruss Werner
     
  17. #17 ecobauer, 16.11.2010
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    Und was kleben wir nun an die Heizraumkellerdecke???????????:winken

    :bierchen:
     
  18. R.B.

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    Schafwolle, aber vorher den armen Tierchen einen Pullover stricken, denn der Winter steht vor der Tür. :D

    Gruß
    Ralf
     
  19. #19 Stromfresser, 16.11.2010
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    Nee, Schafwolle ist doof. Da muss gegen Ungeziefer so viel Chemie rein, dass das nicht sinnvoll ist.
     
  20. #20 ecobauer, 17.11.2010
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    :bierchen:

    Hmmmmm, könnte ja auch gleich die Decke von ein paar alten Oma`s einhäkeln lassen..........:mega_lol:
     
Thema: Deckendämmung im Heizungsraum mit Styropor
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